Sozialreformen 2005: Geringverdiener zahlen mehr, Spitzenverdiener werden entlastet Sozialthema 

  • Ersteller Ersteller Flash169
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...wie war das mit der "Umwelt-Besteuerung"
Abgaben auf die Ressourcen der Erde...

nunja, is noch früh * gleich wach ich auf ;)
 
Arecibo schrieb:
Wenn es eine globale Instanz gäbe, die nicht den Gewinn, sondern den Umsatz besteuert, wären wir einen grossen Schritt voran gekommen.

Und was wärte dann? Unternehmen würden versuchen, möglichst günstig zu produzieren und mit wenig Umsatz den größtmöglichen Gewinn zu erwirtschaften? Das würde die Preise aber mächtig nach oben drücken....
 
Es wird keine starke Abwanderung geben denke ich!!! In Deutschland gefällt es doch den Reichen gut.... es gibt alles für Geld, man lebt hier relativ sicher... Und außerdem ist es auch nicht jedermanns Sache nach Frankreich oder sonstwo hinzuziehen....

Trotzdem sollten die Besserverdiener und die ganzen Bonzen mal zur Kasse gebeten werden !!!!
 
pooh schrieb:
Es wird keine starke Abwanderung geben denke ich!!! In Deutschland gefällt es doch den Reichen gut.... es gibt alles für Geld, man lebt hier relativ sicher... Und außerdem ist es auch nicht jedermanns Sache nach Frankreich oder sonstwo hinzuziehen....

So einfach ist das nicht. Ich kenne selber genug "Bonzen", die keine Probleme hätten, von heute auf morgen in die Schweiz oder ach Luxenburg umzusiedeln. Und das es den Reichen in Deutschland gut gefällt kann ich weiss Gott nicht bestätigen. Denn gerade die nervt diese ewige Kapitalismus-, Heuschrecken- und Neid-Diskussion. Glaub mir, gerade die Reichen finden sich überall zurecht...
 
Also das es den Reichen hier gefält, kann ich mir schon vorstellen. Das sie sich übaerall anders auf der Welt auch zurecht finden, da geb ich dir völlig Recht.
Aber ganz ehrlich, wenn ich ein hohes Einkommen hätte, würde ich auch nicht hier bleiben - Bei dem Spitzensteuersatz!
 
Naja, also 42% Spitzensteuersatz sind nun wahrlich nicht viel, auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern. Ich würde eher gehen, weil mir dieses ständige Gezänke um Steuern, Politik und Klüngelei auf die Nerven gehen würde. Da lebe ich lieber ruhig in der Schweiz und geniess ein ruhiges Leben ohne Neid.
 
Gefallen ist wohl relativ...

In Deutschland herscht der Neid vor wie in keinem anderen Land...
Natürlich gibt es auch hier schöne Sachen, aber wenn man mal einen Vergleich zieht,
dann steht es da auch nicht so gut...

...nur weil das Geld dann plötzlich woanders ist müssen die "Besitzer" ja es nicht dem gleich tun ;) bzw. immer auf Deutschland verzichten...
Glaub mir, gerade die Reichen finden sich überall zurecht...
Im materiellen Sinne, JA
 
Ich ziehe nach Italien wenn ich mir ein wenig oder auch ein wenig mehr Geld zusammen gesparrt habe...dort ist das leben einfach relaxter. Die Menschen gehen da ganz anders miteinander um und es dreht sich nicht immer alles nur ums Geld. Ich hab gar nicht so das bedürfnis unendlich viel Geld zu scheffeln....hier ist es einfach zu stressi...:gelb: und das Wetter ist auch :würg: !
 
Hmm ein "Spitzenverdiener" zahlt also laut einigen leuten hier weniger.. ist ja interresant.

Also erstmal: Was ist ein Spitzenverdiener? Jeder der mehr hat als ich? Dann bin ich dafür, auf diese Bösen Leute bin ich eh neidisch, also lasst sie bluten!

Zweitens: Sie sollen also mehr zahlen als ich? Hmm 10% von 100€ sind 10€ und 10% von 1000€ sind 100€. Sie zahlen also mehr.... ne. das ist ja doof. Sie sollen mehr-mehr zahlen! Das ist zwar meiner Meinung nach nicht fair, schließlich muss der "Standart-Arzt" oder der "Standart-Fabrikbesitzer" (sind doch Spitzenverdiner, oder?) Auch mehr Geld auf der Kante haben für beispielsweise Krankheitsfall und Praxisausstatung (das kostet alle Jahre wieder viel Geld und wenn der Arzt krank ist, dann springen ihm schnell mal die Patentieten ab) Genauso muss sich der Fabrikmensch um seine Liqidität im Kriesenfällen kümmern, sonst muss er entlassen.

Also ich weiß nicht: Klar verdienen einige Schichten besser und natürlich gibt es auch Menschen die in Megakonzernen Boss spielen und Steuern hinterziehen. Aber pauschal nur auf das Geld zu gucken was am Monatsende rauskommt ist nicht objektiv. Genauso wenig ist es objektiv zu sagen, dass die "Reichen" (ist das bei steigender Arbeitlosigkeit jeder der nicht Hartz 4 ist?) auch ihren Beitrag leisten sollen. Das ist populistisches Geschwätz was bei den ärmeren Stimmen findet (und jeder ist "ärmer" wenn es um "Reiche" geht, das ist ja das gute an der Methode) aber richtig ist es nicht. Die zahlen doch auch jetzt schon Beiträge. Und die sind sogar höher als die der anderen, also zahlen sie doch schon mehr mehr. Es ist nicht korekt immer wieder zu sagen, dass "die Reichen auch ihren Teil zu X beitragen sollen" das tun sie doch schon. Mich würde mal wirklich interresieren was so "ein Reicher" ist. Natürlich finde ich es auch richtig, dass die Reicheren den Armen helfen sollen, aber das in einer Kriese immer wieder geschriehen wird, dass die Reichen (jeder der mehr hat als ich?) gefälligst zahlen sollen finde ich nicht so ganz richtig. Denn wenn die Reichen zahlen sollen, dann verabschieden sie sich eben oder legen Schwarzgelder in der Schweiz an. (wurde hier genannt). In Deutschland haben wir doch zur Zeit das Problem das Fabriken woanders hinsiedeln um dort billiger zu propduzieren, dass der deutsche Arbeiter zu teuer ist: Frankfurt, Fliesenlegerfacharbeiter, Kostet pro Stunde 30-35€ (Kostet, nicht dessen Verdienst!) wärend ein illegaler Schwarzarbeiter selbiges für 7-10€ macht. Es bringt nichts immer höher Abgaben zu erschaffen, die Reichen flüchten& entlassen und die Armeen kaufen nicht mehr und so stirbt die Konjunktur. Man müsste die Steuern überall senken und die Abgaben reduzieren. Dann würde der Deutsche Arbeiter wieder bezahlbar werden, die Industrieflucht&Entlassungen gebremst und die Schwarzarbeit reduziert werden. seit Jahren werden Leistungen reduziert und Steuern erhöht und es bringt nix.
 
Die Reichen können sich aufgrund ihrer Kohle sicher überall wohlfühlen.. wenn auch nur materiellerseits...

Fakt ist aber : Viele Reiche wollen nicht aus Deutschland weg, manche können auch nicht so einfach (Immobilien usw.).

Ich bleibe bei meiner Meinung : Die Reichen müssen mal mehr zur Kasse gebeten werden. Michael Schuhmacher geht als schlechtes Beispiel voran... dem sollte man den Pass abnehmen !!!
 
@ Pooh

Wärst du so nett mir zu erklären wer ein "Reicher" ist?
 
Das ist natürlich Definitionssache.. es kommt drauf an wie man so schön sagt !

Ich denke mal die SPD hats schon mal ganz gut umrissen : Wer mehr als 250 TEUR verdient... den kann man schon als Reichen bezeichnen oder nicht ???

Und auch die Bonzen die ohne Einkommen mehr als genug Geld haben zähle ich dazu .... und die können ruhig mal bluten !
 
Ah. Wer also ein Einkommen hat das über 250000€ liegt (bei Singeln) der ist reich. Egal wie groß seine Ausgaben (die Ausgaben im Bezug auf den Beruf!) sind. Na ich weiß nicht so recht ob das sinnvoll ist. Aber sinnvoll muss es ja auch nicht sein, es reicht wenn man unsere neidischen Gemüter umsorgt. Und wie du selber schon sagtest: Die "Bonzen" die ihr Einkommen schonfärben werden davon gar nicht erfasst. Also ist das nicht mal sonderlich konsequent, oder? Naja, Sinn und Konsequenz braucht man nicht um Neid zu besänftigen. Denn Neid war noch nie logisch.

Und genau deswegen gebe ich dir recht! Alle die mehr haben als ich sollen auch "mal" etwas zahlen, die können ruhig "mehr" blechen und endlich ihren Teil dazu beitragen (Wozu? Na mir doch egal!) und bluten!
 
anscheinend sind unsere Poltiker dafür da die Reichen reicher zu machen und wenn im Herbst die CDU gewinnen sollte , werden die vieles im Sozialstaat kürzen , dass heist HARTZ 4 x 2 HARTZ 8 , dann kann ich mir schon mal mein Internet net mehr leisten :)
 
@Giftmischer :

So ein Quatsch... du trägst deinen Namen doch zurecht :D

Von den Leuten, die 250 TEUR verdienen kann man auch ein bisschen Solidarität verlangen!

Und wer soviel Geld verdient der sollte auch angemessen Steurn zahlen !
 
Wieso? Genau das ist es doch! Es ist egal wieviel Geld überbleibt. Man guckt auf das was pro Monat rumkommt und wenn es mehr ist dann schreit man danach, dass hier mehr-mehr gezahlt werden soll. Reiner Neid. Ob diesem mehr erstmal auch mehr Ausgaben entgegen stehen (Modernisierungen und ob hier z.B. selbst für die Altersvorsorge gesorgt werden muss, die bei einem selber jedoch schon abgezogen worden ist (naja.. früher wars ja mal so)) ist der neidvollen Seele total egal. Klar bin auch ich dafür, dass "Reiche" mehr blechen müssen, aber nicht über derart pauschale und plumpe Sprüche die nichts anderes als Stimmen fangen sollen.

Und "kann man auch ein bisschen Solidarität verlangen" kann ich nicht mehr hören. Sie sind doch schon solidarisch (gibts das Wort *G*). Sie zahlen doch schon mehr da sie mehr haben selbst wenn ihr Satz gleich wäre! Und der Satz ist ja nicht mal gleich sondern größer. Also sind sie "solidarischer". Ich bin gegen Verarschung in Sprache. Genauso wie die Praxisgebühr eine Krankenkassengebühr ist, so sollen die reichen nicht "auch mal solidarisch sein" oder "auch ihren Beitrag leisten" oder "auch mal etwas tun" (das "mal" drückt ja aus, dass sie früher anders waren!) sondern es soll klar gemacht werden, dass es hier eine nochmalige Mehrbelastung gibt und die "reichen" soweiso schon mehr zahlen. Und ob diese Mehrbelastung einfahc nur über das Jahreseinkommen geregelt werden sollte, dass wage ich aus o.g. Gründen zu bezweifeln, denn es bringt nichts, wenn die Fabriken oder die "Reichen" uns davon wandern.
 
Die Definition "reich" verläuft bei jedem anders...
Manche sagen, jeder der mehr hat als er braucht (DSL-Flat muss ja nicht sein :p ) wieder andere sehen einen Millionär als "reich" an und bei anderen sind es eben die "Billionaires"... bzw. "jeder der mehr hat als ich" :depp:

Momentan sieht es so aus, dass 0,21% der Steuerpflichtigen bei der Lohn-/Einkommensteuer 13,83 % der Steuereinnahmen aufbringen, 4,62 % bringen es auf 35,67%.

Und all die anderen 95,38 % der Steuerpflichtigen zahlen lediglich 64,33 %.
Musste das jetz nochmal posten :D - da dieses ganze Gerede über Solidarität irgendwie schief läuft...

Die Zahl der Reichen stagniert und der Markt für Vermögensverwalter ist knallhart umkämpft. Reiche und Superreiche in Deutschland werden kaum noch reicher.

Entgegen dem weltweiten Trend stagniert hierzulande die Zahl der Millionäre und der geneigte ausländische Beobachter macht sich bereits Sorgen um Deutschlands Geldadel?

Zu guter Letzt hat dann eben jeder seine Offshore-Company bei der er sich selbst einstellt und führt die Steuern im "Paradies" ab, lebt aber dennoch in "Good Old Germany" -> das wars dann vollends... denn dann bleiben nur noch 95,38 % übrig, welche 64,33 % aufbringen "können".

edit: hehe, das mit den 13,83% stimmt tatsächlich *g* (insgesamt 113,83%) bei den anderen Daten kommt 100,21% raus ;)
 
Hmm damit ist dann geklärt wieso wir so viel Schulden haben, irgendeiner schöpft da ordentlich ab: Immerhin werden also 13,83% der gezahlten Steuern abgezogen und gar nicht durch den Staat eingenommen......


;)

Na irgendwo haben wir da wohl ein paar Prozent zu viel, oder :) Dennoch stimmt aber die Tendenz und das ist es ja was ich unrecht finde: Es wird so getan als ob die "Reichen" nichts zahlen und dann wird populistisch mit dem Wörtchen "mal" der Eindruck erweckt als ob die derzeitige Lage die Reichen begünstigt. Dass sie schon lange mehr-mehr zahlen wird ignoriert damit man der großen Masse verkaufen kann dass man sich um sie kümmert. Egal was für Konsequenzen das hat.
 
Aber ihr glaubt doch nicht, dass diese soziale Ungleichheit mit einem Politikwechsel einzudämmen ist oder? Die SPD ist zwar nicht mehr die "linke" Partei die sie mal war, aber im Gegensatz zur CDU versucht sie immerhin noch ein gewisses Gleichgewicht zu wahren!
 
Was wär das denn für ne Reform???
Das wäre in meiner sicht, nur was für die, die hinter dem Bigbrother hocken.

Es würde uns, das kleine Volk nur noch mehr zertreten, und die hohen rösser zu 100% Absichern.
es sollte lieber umgekehrt passieren.
Wenn es überhaupt passiert ;)
 
nickel schrieb:
...SPD...aber im Gegensatz zur CDU versucht sie immerhin noch ein gewisses Gleichgewicht zu wahren!
Ich möchte eher sagen "Stillstand wahren"
Das ganze System ist einfach fest gefahren und überladen... jedoch traute sich bisher niemand/keine Partei daran Grundlegend etwas zu verändern...
 
Was sollte man also deiner Meinung nach machen? Das ganze System an seinen Wurzeln anpacken und komplett verändern? Das ist doch nun wirklich nicht möglich!!!
 
Ohne grundlegende Veränderungen sieht es schlecht aus...
"komplett" ist das falsche Wort dafür ;)

keine Panik, bisher hat es sich in jeder Kultur irgendwann geändert, wenn auch teilweise mit einem Untergang verbunden (egal ob Ägypter, Römer, ...) ;)

- der Beamten Status wurde verallgemeinert und hat in fast jeder Tätigkeit Einzug gefunden | WAS SOLL DAS?! (back to "hoheitliche Tätigkeiten"!) (Deutschland kann nicht einfach eine Abfindung bezahlen, um die Leute "loszuwerden" wie bsp. die Deutsche Bank)
- das ganze wurde zu einem riesigen, komplexen System, welches nicht mehr beweglich ist (es zieht sich ein extremer Selbsterhaltungstrip, usw. durch - in allen Reihen)
- Deutschland wird mit normalen Mitteln nie mehr von seinen Schulden herunter kommen (dafür gibt es Kriege, Inflation, Währungen & Co. ...)
- nunja man könnte die Liste ewig fortsetzen - dennoch muss man auch erwähnen, dass es ja auch positive Seiten gibt, z.B. dass es bisher so funktioniert hat wie es eben lief...

aber das wird nun alles OffTopic... also BTT liebe Community
und gute nacht.
 
Das sollte ja wohl genau umgekehrt sein ! Die spitzenverdiener können von ihrem Geld ja wohl mehr abdrücken, als der Ottonormal-verbraucher! ich würde die steuern für die normalverdienenden gleichlassen und die steuern für die Spitzenverdiener erhöhen. Dann wäre ein gerechtes system geschaffen.
 
@ derthilo

Ich will ja nicht meckern und deine Meinung in Ehren.

Aber wie du sicher weißt, da du den Thread ja gelesen hast, ist das was du eben gesagt hast nichts neues und es würde mich freuen wenn du statt dieser Behauptung, die hier schon einige male vor die geäußert und die von einigen Seiten auch angegriffen wurde etwas neues zum Thema beiträgst. Oder aber neben der Behauptung eine Zahlen oder Fakten beisteuerst, die belgen, dass "Spitzenverdiner" (jeder der mehr hat als du? Wenn ja, dann bitte auch jeder de rmehr hat als ich!) wirklich weniger zahlen als Normalverdiener.
 
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