Gegenfrage: würdest du einen Verein für etwas aufmachen, was du auch mit wesentlich weniger Aufwand genausogut ohne Verein machen könntest, wenn der Verein dir keinerlei Vorteile bietet?
Der Aufwand einer Stiftung im Taschengeldbereich (sorry, aber verglichen mit bestehenden Stiftungen ist es das) übersteigt bei weitem den möglichen Nutzen.
Nein, ich muss da kein Experte sein, das Konzept einer Stiftung verrät eigentlich schon alles. Eine Stiftung definiert sich über ihr Vermögen. Ohne Vermögen keine Stiftung. Üblicherweise funktioniert das so:
Das Vermögen einer Stiftung bringt Geld ein, es erwirtschaftet nach Abzug der Kosten einen Überschuss, der an den oder die Begünstigten geht. Das Vermögen der Stiftung bleibt dabei konstant (entweder nominal oder aber kaufkraftbezogen). Es muss also (auch bei einer nicht gemeinnützigen Stiftung, die keinerlei steuerliche Vorteile bringt) zusätzlich zu dem ausgeschütteten Geld das Geld für den Verwaltungsaufwand und den Werterhalts (Inflationsausgleich) erwirtschaftet werden.
In kleinem Stil steht das Verhältnis vom Aufwand zum Nutzen in einer Relation, bei der man unweigerlich draufzahlt.
Darüberhinaus bietet auch eine Stiftung keine tatsächliche Sicherheit, denn ist das Geld nichts mehr wert, dann ist es die Stifung auch nicht mehr.
Wenn du dein Geld stattdessen in Gold (in kleiner Stückelung) anlegst und dieses bleibt wertstabil (oder gewinnt sogar an Wert), dann fällt der ganze Verwaltungsaufwand, der einen Großteil des Geldes frisst, einfach weg. Nur so eine kleine Anregung.