Titel: (alle von diesem(r) Autor(in) hier angeführten Titel in DE)
Tanja Dückers - Café Brazil
Tanja Dückers - Das süße Berlin
Tanja Dückers - Der längste Tag des Jahres
Tanja Dückers - Hausers Zimmer
Tanja Dückers - Spielzone
Format: epub, mobi
Café Brazil:
Lukas hat einen Nachschlüssel für die Wohnung seiner Ex-Freundin, die inzwischen mit Uwe, dem absoluten »Anti-Lukas«, zusammen ist. Wenn die beiden nicht zu Hause sind, schleicht sich Lukas ein und hinterläßt Spuren, um etwas Irritation in die Pärchenharmonie einzufädeln …
Der alte Herr Hazatérés gesteht Frau Sieben, wie es dazu kam, daß er nach einer langen Ehe nun mit einem Mann zusammenlebt, und er braucht dabei keine Intimitäten und Sünden auszusparen, denn er weiß, daß Frau Sieben trotz ihres Gedächtnistrainings alles sofort vergißt …
Die Geschichten um normale Nervtöter, leichtsinnige Kinder oder verwirrte Großmütter stecken voll liebevoller Bosheiten und akribischer Perfidien. Psychologisch raffiniert erzählt, fehlt es ihnen nicht an Traurigem, Groteskem und verblüffenden Wendungen.
Der längste Tag des Jahres:
Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, reißt das Läuten des Telefons vier Geschwister aus ihrem Alltag: Gerade ist der Vater, das "Zentralgestirn" der Familie, gestorben. Ganz überraschend kommt der Tod des Vaters nicht. Seit er seine Zoohandlung wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten schließen mußte, schien er jeden Lebensantrieb verloren zu haben. A
Unter dem Eindruck der Todesnachricht erkennen die längst erwachsenen Kinder auch den eigenen Lebensweg in unerbittlicher Schärfe.
Spielzone:
Ein rasanter Patchwork-Roman über das Szeneleben in Berlin zwischen Hippness, Überdruß und der Hoffnung auf so etwas wie Liebe
Berlin, Ende der neunziger Jahre, eine Stadt zwischen Provinzialität und Szeneleben. In Neukölln und Prenzlauer Berg – genauer in der Thomas- und in der Sonnenburger Straße – treffen beide Welten aufeinander. Da sind zum Beispiel Elida und Jason, zwei Paradiesvögel in Neukölln, die in schrillen Siebziger-Jahre-Klamotten herumlaufen. Von den Nachbarn werden die beiden Traumtänzer neugierig-wohlwollend beobachtet, von einem biederen Angestellten sogar vom Dach einer Friedhofsgruft observiert.
Für die jungen Leute ist Neukölln trotzdem ein langweiliger, fast verslumter Bezirk, ohne Szene, Spaßkultur oder Events. Die gerade findet man in Prenzlauer Berg, weswegen auch die Studentin Katharina dorthin zieht. Sie trifft auf Szenegänger zwischen zwanzig und dreißig, die ständig auf der Suche nach angesagten Locations sind, Eventhunting betreiben und natürlich ihr freizügiges Sexleben ausstellen. Dennoch holen sie auch hier Gewöhnung und Überdruß ein – und plötzlich geht es einfach wieder um so etwas Altmodisches wie Liebe.