Thore Sönke Andersen Autor 

henrystorm

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Thore Sönke Andersen

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Thore Sönke Andersen schreibt Küstenkrimis, die nach Wind, Salz und Weite schmecken – von der Nordsee bis an die Ostsee. Aufgewachsen mit dem Rhythmus der Küste und dem Pfeifen der Marschbahn, kennt er die raue Schönheit der norddeutschen Küsten – und die Abgründe hinter der Postkarten-Idylle. In seiner Reihe »Küstengleis« ermitteln Femke Boysen und Tjark Hansen dort, wo Schienen, Meer und Schweigen aufeinandertreffen – von Sylt und dem Hindenburgdamm bis nach Rügen und Usedom. »Endstation Sylt« ist der Auftakt. Wenn er nicht schreibt, ist er irgendwo zwischen Wattenmeer und Bodden unterwegs – meist mit Fernglas, Notizbuch und einem Fahrplan in der Tasche. Seine Bücher erscheinen bei Bahnpedia.

Thore Sönke Andersen ist selbst ein Autorenpseudonym, das für norddeutsche Küstenkrimis (wie die Reihen Küstengleis und Tidenwacht) verwendet wird. Ein offizieller bürgerlicher Klarnamen hinter diesem Pseudonym ist öffentlich nicht bekannt oder wird vom Verlag bzw. Autor nicht explizit genannt.

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Thore Sönke Andersen - Küstengleis 01 - Endstation Sylt - Den Toten bringt der Zug
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 02 - Endstation Rügen - Manche Strecken enden im Tod
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 03 - Endstation Usedom - An der Grenze endet jede Spur
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 04 - Endstation Hiddensee - Manche Tote kommen nach Hause
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 05 - Letzte Station Wangerooge - Nachts fährt hier kein Zug
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 10 - Endstation Pellworm - Die Flut nimmt nicht alles mit
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 11 - Endstation Borkum - Der Zug hielt, wo er nie hält
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 12 - Endstation Norderney - Eine Tote auf Gleisen, die es nie gab

Endstation Sylt:
Auf dem Hindenburgdamm gibt es keinen Ausstieg.
Elf Kilometer über das Watt. Keine Straße. Kein Fluchtweg. Wer nach Sylt will, muss über die Schiene.
Um 5:04 Uhr entdeckt ein Lokführer bei Kilometer sieben einen Toten zwischen den Gleisen. Kein Zug hat ihn erfasst. Keine Fußspuren führen zu der Leiche. Links das Watt, rechts das Watt – und kilometerweit kein Ort, von dem aus jemand den Mann dorthin gebracht haben könnte.
Der Tote ist Reimer Carstensen, einer der einflussreichsten Unternehmer Sylts. Am Vorabend soll er noch im letzten Zug nach Westerland gesessen haben. Doch als die Polizei sein von innen verriegeltes Erste-Klasse-Abteil öffnet, ist es leer.
Hauptkommissarin Femke Boysen kennt diese Strecke besser als jeder andere. Ihr Vater war Streckenwärter auf dem Hindenburgdamm, bevor ein tragischer Unfall ihr Leben veränderte. Eigentlich wollte sie Sylt nie wieder betreten. Doch diesmal lässt die Strecke sie nicht los.
Während Inselpolitik und Tourismusbranche den Fall möglichst schnell als tragischen Unfall zu den Akten legen wollen, entdeckt Femke ein Muster: Drei weitere angebliche Unglücke entlang derselben Strecke waren möglicherweise ebenfalls Morde.
Je tiefer sie gräbt, desto klarer wird: Jemand richtet über Menschen, die seit Jahren unbehelligt auf Sylt leben. Und der erste Tote war erst der Anfang.
 
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Thore Sönke Andersen - Küstengleis 06 - Endstation Heiligendamm - Die weiße Stadt hat schwarze Gleise
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 07 - Endstation Darß - Was unter den Gleisen liegt
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 08 - Endstation Poel - Mord auf der stillen Ostseeinsel
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 09 - Endstation Schlei - Tod an der Klappbrücke
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 13 - Endstation Büsum - Die Flut schloss die Tür
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 14 - Endstation Eiderstedt - Was der Strand nicht behält
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 15 - Endstation Helgoland - Was keiner gesehen hat
Thore Sönke Andersen - Küstengleis 16 - Endstation Dagebüll - Der Tote im Kapitänshaus
Thore Sönke Andersen - Tidenwacht 01 - Keine Fähre bis Montag
Thore Sönke Andersen - Tidenwacht 02 - Was der Damm hält
Thore Sönke Andersen - Tidenwacht 03 - Zehn Warften

Keine Fähre bis Montag:
Die letzte Fähre legt früher ab als angekündigt. Der Sturm kommt schneller, als die Vorhersage es wollte – danach fährt bis Montag keine mehr.
Hilke Oltmanns wollte nur ein paar ruhige Tage überbrücken, als Vertretung für den erkrankten Inselpolizisten. Dann liegt am Fuß der Wandelbahn ein toter Mann, dort, wo in der Nacht das Wasser stand. Der Sand um ihn ist trocken.
Alle anderen sehen einen Unglücksfall: einen Sturz im Orkan, wie es ihn hier jeden Winter gibt. Nur Hilke nicht. Aber sie hat kein Ermittlungsmandat. Sie darf sichern, dokumentieren, warten – mehr nicht. Und die Insel hat ihre eigene Uhr: Das Gesetz gibt sechsunddreißig Stunden, dann soll der Tote in den Leichenraum. Die Gemeinde will ihn aufbahren, betrauern, begraben. Niemand hier hat Zeit für die Zweifel einer Beamtin, die eigentlich nur einspringen sollte.
Während der Wind nicht nachlässt und das Festland nur noch stundenweise erreichbar ist, hält Hilke einen Tatort, von dem außer ihr niemand glaubt, dass es einer ist – gegen eine Gemeinschaft, die sich seit Generationen kennt und in der jeder eine gute Geschichte hat für das, was er in jener Nacht getan hat oder nicht getan hat.
Bis Montag die erste Fähre kommt, ist Hilke Oltmanns die Einzige, die zwischen einem Toten und seiner Beerdigung steht.
Die Insel will ihren Toten beerdigen. Sie ist die Einzige, die Nein sagt.
„Keine Fähre bis Montag" eröffnet die Tidenwacht-Reihe. Der Fall wird vollständig aufgeklärt – dieser Band ist in sich abgeschlossen und auch als Einstieg in die Serie eigenständig lesbar.
 
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