wie oft duscht du? benützt du "milde" seifen? schon mal "babyseifen" probiert?
wie schauen deine finger aus? gibt es hier vielleicht auch rötungen? Kälteempfindlichkeit der finger (einzelne finger werden bei kälte ganz weiß)? wie schauen die nägel aus?
auffälligkeiten in der mundschleimhaut? Gelenksschmerzen? Gelenksschwellungen? muskelbeschwerden? ist dir manchmal heiss-kalt (fieber)? krankheitsgefühl?
wie schaut es mit einer exposition von "stoffen" aus? arbeitest du unter "gesunden verhältnissen" (neue büromöbel? teppiche? böden) oder vielleicht zuhause (bett?)
es wäre auch nicht schlecht, wenn sich wer deine kopfhaut mal genauer anschaut. sind dort auch abschuppungen der haut zu beobachten? vielliecht auch rücken und po sowie oberschenkel hinten? "halt wo man selber kaum hinschaut"
treten nach entfernung der schuppen kleine punktförmige blutungen auf?
so ... mehr anamnestische fragen fallen mir nicht mehr ein - aber vielleicht noch dir
===========================================
bzgl. amalgam:
ich bin wirklich kein freund von quecksilber (siehe meine beiträge bzgl thimerosal bei impfungen), aber bei amalgam bin ich "gespaltener meinung".
amalgam hat gute eigentschaften und ist billig. nur gold wäre besser - aber wer hat schon das nötige "kleingeld" dafür
als zahnarzt wäre ich gegen amalgam, aber als patient ist es noch immer das beste material bei großen füllungen. (plastikfüllungen werden nach einiger zeit porös und lösen sich ab - keime können eintreten und unbemerkt ihr übel anrichten)
warum ich als zahnarzt gegen amalgam wäre?
der zahnarzt leidet als einziger an der "relevanten" exposition (Arbeitsbelastung). nur bei der bearbeitung werden die unerwünschten teile frei und biologisch wirksam => feiner quecksilber "staub" => dies atmet der zahnarzt vermehrt ein (hohe biologische toxizität durch einatmen!)
als patient ist dieser "staub" vernachlässigbar - der arzt atmet aber bei jeden patienten jeden tag mit
vergleichbar mit lehrer die im gegensatz zu ihren schülern so einiges an kreide (einige kilogramm!) einatemen während die schüler kaum belastet sind [ich will hier nicht amalgam mit kreide vergleichen - nur die exposition!]
als patient ist diese menge wie schon gesagt vernachlässigbar.
das verschlucken von amalgam ist auch "unbedenklich". der körper kann es nicht aufnehmen (über den verdauungstrakt), da es nicht in einer biologisch verfügbaren form vorliegt (es wird nicht über die darmbarriere aufgenommen).
biologische form - "aufnehmbare form" durch den verdauungstrakt:
p.e. methylquecksilber (Umwandlung vom anorganischen Quecksilber in die biologisch aktive form [mikroorganismen])
außerdem haben moderne amalgamfüllungen verbesserte eigenschaften: selbst bei großflächigen anwendungen von amalgam ist die freiwerdende quecksilbermenge nur ein bruchteil der mittleren quecksilberbelastung aus der nahrung (abgesehen davon, dass auch nur ein bruchteil davon biologisch wirksam wird [siehe oben])
allergische reaktionen auf amalgam sind zwar bekannt; aber sehr selten!
der austasch von alten amalgamfüllungen ist aus toxikologischer sicher her bedenklicher
conclusio:
quecksilber einatmen = giftig (wird gut resorbiert; 250µg/d soll ohne vergiftungserscheinungen möglich sein; CAVE: zerbrochene thermometer, "sparlampen")
quecksilber impfen = giftig (thimerosal; "nur" meine "fachliche/logische" meinung)
quecksilber in "löslichen Verbindungen"/"biologische wirksame form umgewandelt" p.e. gegessen = giftig
quecksilber in "reiner form" essen = "kaum"/keine Vergiftungserscheinungen
quecksilberdämpfe und alle löslichen Hg-Verbindungen gehören zu den stärksten anorg. giften (plasmagifte)!
last but not least: alles ist gift - dosis macht das gift