Ulrike Piechota Autor 

henrystorm

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Ulrike Piechota

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Ulrike Piechota,(* 25. März 1942 in Zeitz als Ulrike Schreckenbach; † 16. Dezember 2024 in Bad Kreuznach) im sächsischen Zeitz geboren, floh 1958 mit ihren Eltern in die BRD. Nach dem Musikstudium arbeitete sie zunächst als Kantorin und Musikerin, konzentrierte sich dann aber zunehmend auf ihre schriftstellerische Tätigkeit (Romane, Satiren, Kinder- und Jugendbücher).
1990 war sie Stadtschreiberin von Bad Kreuznach. Mehrere ihrer Titel wurden verfilmt. Im Jahr 2000 erhielt sie das Stipendium »Literarische Recherche im Ausland« des Verbandes deutscher Schriftsteller und des Auswärtigen Amtes für ein literarisches Projekt um den norwegischen Komponisten Edvard Grieg und einen in Norwegen spielenden Roman.

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Ulrike Piechota - Schattendorf
Ulrike Piechota - Syrische Spuren
Ulrike Piechota - Insel der Finsternis

Schattendorf:
Hallenheim – ein kleines Dorf an der Nahe, idyllisch zwischen Weinbergen und Wäldern gelegen. Plötzlich verdunkelt ein Schatten den friedlichen Ort. Auslöser ist der Mord an dem prominentesten Einwohner und dem vergifteten Erbe, das er hinterlässt. Anschläge, Anfeindungen, radikale Gruppen – die Dorfgemeinschaft droht auseinanderzubrechen. Mit unbeirrbarer Zuversicht versucht Matilda, das Schlimmste zu verhindern. Dadurch gerät sie nicht nur einmal in Lebensgefahr. Hallenheim ist ein fiktiver Ort. Doch diese Geschichte kann sich überall dort abspielen, wo der Schatten nicht rechtzeitig erkannt wird.

Syrische Spuren:
Alles beginnt mit einem Albtraum. Ein Mann richtet ein Gewehr auf Said. Tage später schleicht sich dieser Traum in die Wirklichkeit. In seiner Arztpraxis erscheint Bertram Haller, der dem Mann aus dem Traum ähnlich sieht, mit einer Stichverletzung, Said spürt gleich eine Abneigung, und er fühlt, dass mit diesem Mann etwas nicht stimmt, wie sich später herausstellen wird. Dann werden zwei Landsleute erschossen aufgefunden. Ein weiterer Syrer stürzt vom Rotenfels, wohl nicht ganz freiwillig. Der Tote vom Rotenfels war Hausmeister in einer christlichen Gemeinde in Frankfurt. Pfarrer Andreas Schaller findet einen Zettel mit Saids Adresse und trifft sich mit ihm. Nebenbei will er den Tod seines Hausmeisters ergründen, und muss erfahren, dass alles nur Fassade war. Kommissar Taler, ebenfalls Patient, weiht Said bisweilen in die Ermittlungsergebnisse ein, gleichzeitig bedrängt er ihn, weil er an einen Zusammenhang glaubt. Said hält Rückschau, grübelt, hadert. Welchen Bezug hatte er zu den Toten, gibt es überhaupt einen? Und dann ist da dieser mysteriöse Bertram Haller, der sporadisch vor seinem Auge auftaucht und nicht loslässt. Die Ambivalenz zwischen Unterstützung der Polizeiarbeit und gleichzeitigem Desinteresse stellt Said zunehmend vor eine Zerreißprobe.
 
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