Unser alltägliches Bewusstsein ist so geworden, wie es ist, um auf der Oberfläche eines Planeten zurechtzukommen.
Um das Universum zu verstehen sind unsere Konzepte, die mit den Dimensionen Raum und Zeit operieren, einfach nicht geeignet.
Die einzige Methode, etwas mehr vom Wesen des Universums zu verstehen, ist fortgeschrittene Meditation.
Wer es auf diesem Gebiet zu etwas bringt, hat möglicherweise mehr vom Universum verstanden, aber die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind sprachlich kaum zu vermitteln, weil auch unsere Sprache aus Konzepten entstanden ist, die dazu dienen, auf der Oberfläche eines Planeten zu überleben.
Vielleicht kommt man der Antwort ein Bißchen näher, wenn man sich vorstellt, dass wir auf der einen Seite zwar im Universum sind, dass das Universum aber gleichermaßen vollständig in uns ist.
Vielleicht hilft es einem aber auch weiter, sich in die Lage eines Frosches in einem Brunnen zu versetzen, der sich überlegt, um wieviel größer der Ozean als sein Brunnen ist.
Vielleicht kommt man einer Vorstellung über die Verhältnisse aber auch nahe, wenn man sich vorstellt, dass unser Universum nur ein Tautropfen auf den Haaren des Geistes ist, und das es dort abermillionen gleichartiger Universen gibt.