Während tierische Zellen durch Plasmavergrößerung wachsen und hier nach
Überschreitung einer festgelegten Schwellengröße mehr oder weniger automatisch in
S-Phase und Mitose übergehen, sind pflanzliche Zellen in ihrer Größe außerordentlich
variabel. Dies liegt zum Teil daran, daß das Wachstum vor allem auf einer
Ausdehnung der Vacuole beruht. Darüber hinaus gibt es keine festgelegte Kern-
Plasma-Relation – je nach Umweltbedingungen kann ein und dieselbe Pflanzenzelle
um mehr als 100-fach in ihrem Volumen variieren. Das Verhältnis von Zellwachstum
und Zellteilung muß hier also aktiv ins Gleichgewicht gebracht werden.