Uta-Maria Heim Autor 

henrystorm

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Uta-Maria Heim

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Uta-Maria Heim, geboren 1963 in Schramberg im Schwarzwald, lebt als Hörspieldramaturgin und Autorin in Baden-Baden und Stuttgart. Sie studierte in Stuttgart Literaturwissenschaft, Linguistik und Soziologie und arbeitete ab 1986 unter anderem für die Stuttgarter Zeitung und den Süddeutschen Rundfunk. 1993 bis 2002 lebte sie in Hamburg und Berlin. Neben vielen Features, Essays und Hörspielen veröffentlichte sie zahlreiche Bücher, vor allem Krimis. Zuletzt erschien 2023 »Tanz oder stirb«. Sie erhielt zweimal den Deutschen Krimi-Preis, den Förderpreis Literatur des Kunstpreises Berlin, ein Stipendium der Villa Massimo in Olevano Romano sowie den Friedrich-Glauser-Preis. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

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Uta-Maria Heim - Feierabend
Uta-Maria Heim - Heimstadt muss sterben
Uta-Maria Heim - Nuria Haas 01 - Tanz oder stirb
Uta-Maria Heim - Pfarrer Fischer 01 - Toskanische Beichte
Uta-Maria Heim - Pfarrer Fischer 02 - Toskanisches Feuer
Uta-Maria Heim - Pfarrer Fischer 03 - Toskanisches Blut
Uta-Maria Heim - Rätselhafte Waagen
Uta-Maria Heim - Udo Winterhalter 04 - Wespennest - Der Sieg des Rattenprinzips
Uta-Maria Heim - Wem sonst als Dir
Uta-Maria Heim - Wolkenstein & Fehrle 03 - Totenkuss

Heimstadt muss sterben:
Heimstadt am Neckar ist ein Hort von Waffenhändlern. In gigantischen Rüstungsbetrieben werden Deutschlands Exportschlager fabriziert, für die Kriege in aller Welt. In diesem unheimlichen Ambiente fühlen sich alle pudelwohl und daheim, die Weltverbesserer wie die Erzkonservativen. Bis einer der Waffenhändler ermordet wird.
Der Kleinverleger Graf will für Aufklärung sorgen. Gemeinsam mit seinem anarchistischen Freund Hasler kämpft er für Klarheit. Grafs Freundin Marianne ermittelt währenddessen auf eigene Faust. Chaos vorprogrammiert!

Toskanische Beichte:
Für Pfarrer Fischer beginnt eine schwierige Prüfung, als ein Unbekannter in seinem Beichtstuhl von Mord erzählt - und dann lässt er dort ein Handy liegen. An das Beichtgeheimnis gebunden, versucht der Pfarrer, den Besitzer zu ermitteln.Weil ihn die entscheidende Spur in die Toskana führt, macht er kurzerhand Urlaub mit seiner anders begabten Schwester und den betagten Großeltern. Zusammen mit der Tourismus-Agentin Giulia Franca, die in einem Fischlokal aushilft, stößt er am Strand auf eine abgehackte Hand mit einem Fischsymbol. Und plötzlich finden sich alle in einer dubiosen katholischen Organisation wieder. Ein wunderschöner Ort an der toskanischen Küste wird zum Schauplatz eines ausgefeilten Intrigenspiels innerhalb der katholischen Kirche.

Wem sonst als Dir:
Wem kann man trauen? Was heißt eigentlich Schuld? Ein ehemaliger Strafgefangener und ein Richter verstricken sich in den Fallen der Vergangenheit. Ein so feinsinniger wie boshafter Roman auf der Grenze zwischen Dokudrama und Schwabo-Western. Christian Schöller wurde wegen Totschlags zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, er habe seine Mutter erstochen. Schöller, der über Friedrich Hölderlin und seine Diotima schrieb, galt als Sonderling. Sein Prozess war ein Indizienprozess, Schöller schwieg. Nach seiner Haftentlassung wurde er ins Psychiatrische Zentrum Freudenthal überführt. Zwanzig Jahre später nimmt der damalige Staatsanwalt K. Kontakt zu Schöller auf und bittet um Vergebung dafür, dass er damals für die Höchststrafe plädierte. K., heute Richter, fürchtet, sein Plädoyer mündete in ein Fehlurteil. Ist Schöller unschuldig? Dass Schöller in einer Einrichtung untergebracht ist, deren "Anstaltspfleglinge" 1940 fast alle der "Euthanasie" zum Opfer fielen, macht ihm schwer zu schaffen. Seine Mutter hat in Grafeneck als Küchenhilfe gearbeitet, als dort 1940 annähernd 11.000 Menschen im Gas ermordet wurden. Für Richter K., der sich durch Aktenberge wühlt, wird der Fall immer undurchsichtiger. Tatenlos, ohnmächtig muss Klara, die Lebengefährtin von K., zusehen, wie er sich in eine Geschichte hineinsteigert, an der sich nichts mehr ändern lässt. Zu spät begreift K., welch tragische Rolle er spielte.
 
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