!!Verdrehte Buchstaben!! Kurzgeschichte 

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milustar

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Nov. 2009
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Alels kalr oedr??? :depp:



Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg in
wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was
wcthiig ist, ist daß der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn
Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man
ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin
leesn, snderon das Wrot als gseatems.
Ehct ksras! Das ghet wicklirh!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
:depp: ist doch super,dass solche beiträge hier nicht gezählt werden.
langggggggggggggggweillllllllliiiiiiiig und alllllllllllllllllllllllt:muesli:
 
Ach, doch so originell *GÄHN*

Ich glaube, schon mein Großvater hat sich gelangweilt, wenn irgendwelche I****en ihre 'zufällig gefundenen' aber nicht destotrotz ungemein abgedroschenen geistigen Ergüsse zum Besten gaben. Das wird sich auch über Generationen nicht ändern. Es kommt immer einer hinzu, der einen aufgeregt darüber belehren muß, daß soeben das Rad erfunden worden ist.

Allein schon die Tatsache, daß es dutzende, wenn nicht gar hunderte Fundstellen für diesen ach so originellen Mist gibt, dürfte ein Hinweis darauf sein, daß dieser Text schon einen Bart hat, bei dessen Länge selbst der selige Kaiser Barbarossa erblassen dürfte.

Gruß Konradin
 
Diese »Studie« ist schlichtweg nicht existent; es hat sie nie gegeben. In der Hoffnung, dass auch andere dies vielleicht lesen und nicht dieselben Mythen und Legenden ihre fortgesetzte Verbreitung hier im Board finden, zitiere ich mich mal selbst aus einem anderen Thread:

[Der] Verweis auf eine Studie der Cambridge-Universität (oder irgendeiner anderen englischen Universität) ist ebenso alt wie er falsch ist, da eine solche Studie nicht existiert. Aber diese »Studie« hält sich seit 2003 konsequenterweise im Internet und findet in Ketten-Mails, Blog-Einträgen, usw. ihren Fortbestand bzw. ihre unaufhörliche Verbreitung. Wenngleich auch ein Fünkchen Wahrheit hinter der gemachten Aussage steckt, so verallgemeinert sie doch zu stark. Oder um einmal Matt Davis zu zitieren, der Forschungsmitarbeiter an der Cognition and Brain Sciences Unit (CBU) des Medical Research Council (MRC) der Cambridge University in Großbritannien ist:
[…] There are elements of truth in this, but also some things which scientists studying the psychology of language (psycholinguists) know to be incorrect. […]

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Text in mindestens 17 Sprachen existiert. Wer sich dafür interessiert, darf sich gern einmal die Ausführungen von Davis zu Gemüte führen und sich die Texte der anderen Sprachen anschauen, so man denn des Englischen bzw. der jeweiligen Sprache mächtig ist.*


Was man sagen kann ist, dass es 1976 an der Nottingham University eine Doktorarbeit zum Thema »The Significance of Letter Position in Word Recognition« von einem Graham Rawlinson gab, in der er sich mit dem Thema befasst hat. Daraus aber zu schlussfolgern, dass das immer funktioniert und Rechtschreibung daher unnötig sei, ist falsch. Es zeigt nur, dass das menschliche Gehirn in der Lage ist, sich oft Wiederholtes einzuprägen und davon ausgehend zu abstrahieren. Bei längeren, unbekannten Wörtern oder Absätzen mit etwas komplizierterer Satzstruktur wäre es nicht so einfach; erst recht, wenn die Abgrenzung der Substantive oder Eigennamen, etc. durch die Verwendung von Majuskeln am Wortanfang entfiele und man auch auf die Interpunktion verzichtete. Das folgende Beispiel, welches dies einmal demonstrieren soll, stammt aus dem Internet:

die ecehiklrste ladnug der qakrus ist 1/3 oedr +/23 der eaadeellmnnrtug die tehiore der qaacdehimmnnnoortuyk (cdq) peilorstut dsas qakrus nhict ieilorst aeefrttun kennön sdenorn scih iemmr daerrt veienern dsas ncah aessun nur gaaghilnzze ecehiklrste ldnduag sabchitr snid der gnrud hefirür ist luat qcd die nur bei den qakrus (bzw aaiknqrtus und gelnnou) zcilstuzäh wdeiknre faabdlnrug die mit rot gürn balu (bzw ainortt aginrtün und aabilntu für aaiknqrstu) bceeehinzt wrid dsiee hat aebr mit den naelmorn fabern nchits zu tun die faabdlnrug bkierwt dsas eeilnnze fabgire qakrus naeilms aeefrttun kennön sadeesstttn messün sie scih zu zaeeeegmmnssttuzn fabelorsn tceehiln geeipprrun edeentwr zu deri qakrus (abennory) deri aaiknqrtus (aabeinnnorty) oedr q-aaaiknqrrtuuk paare (eemnnos) als uachrse der faabdlnrug geeltn die gelnoun die aacceehhilssttuun (bennoos) der saekrtn wceehiklnrsuwg (vgl acuh ceefimnnnot)​


*Quelle:
MRC CBU, Cambridge » Matt Davis » Cmabrigde

weitere Quellen:
Fehler-Haft.de - Der Buchstabensalat-Trick
Typoglycemia - Wikipedia, the free encyclopedia



Liebe Grüße,
—CentCom
 
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