Viren und Linux ?

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Phoenix93

Ich wollte euch mal fragen ob ihr schon Erfahrung mit Viren und Linux gemacht habt ? Mich würde das mal interessieren für den Fall der Fälle ;)
 
Hi,

Erfahrungen nein, obwohl ich schon lange Linux nutze. Trotzdem stimmt die weitverbreitete Meinung "unter Linux gibts keine Viren" nicht. Gerade unter den beiden grossen Desktop Umgebungen Gnome und KDE lassen sich fiese skriptartige Schädlinge automatisch mit dem Autostart usw. ausführen.
Nachlesbar hier: How to write a Linux virus in 5 easy steps

Wie gesagt bin ich aber noch keinem Virus oder sonstwas begegent, ausser mir ist es nicht aufgefallen :-)

Grüße,
_chicken
 
Der Vorteil unter Linux ist immer noch, das etwa 96,4% der PC-User noch mit Windows unterwegs sind. Daher machen sich die Erfinder der Viren kaum die Mühe solche Schädlinge für Linux und Konsorten zu entwickeln, da man hier nicht genug Schaden anrichten kann.

Auch gibt es Meinungen, das die Hersteller von AntiVir-Software selber solche Schädlinge in Umlauf bringen, um die Konkurrenz auf Trab zu halten und selber dafür zu sorgen das die Hilfssoftware weiterhin begehrt bleibt.

Vermutlich wird die Zahl der Bedrohungen bei Nicht-Windows-Rechnern steigen wenn der Marktanteil bei etwa 35% angekommen ist
 
Haha, Viren für Linux, guter Witz. habt ihr schon mal versucht die Binaries von, sagen wir mal, RedHat Linux auf Debian/GNU Linux zu starten?
Oder, sagen wir mal, die Virenschreiber haben was universelles geschrieben (ist ja nicht schwer), das blöde nur, der Kernel wird jeden Tag upgedatet und jegliche Sicherheitslücken so schnell wie möglich behoben... dumm wenn das Virus nur 1 Tag "lebt".
OK ihr habt Glück, es gibt ein Virus was auf eurem System läuft... wie soll man es einfangen? Arm ist der Mensch der irgendwelche LinuxBinaries aus dem Netz Zieht. Und arm ist dieses Linux, was in den Repos Viren verbreitet.

Ok, so ein Glückspilz muss man sein, und man hat doch es hingekriegt das Virus auf den Rechner zu holen, dumm nur, dass für die Root-Rechte man das PW braucht ;) Ok Ubuntuusers dürfen sich erfreuen, da braucht man kein Rootpw :D

Also, mal angenommen, da hat jemand spezielle für deine Distribution ein Virus geschrieben was dein Homeorder löschen kann.... das hat einem aber zu viel Aufwand gekostet... und zum Spielen wird es sich kein Hacker so was antun (morgen muss er schließlich das Virus neu schreiben), daher werden die Viren/Trojaner schon speziell für bestimmte Ziele/Rechner programmiert, aber es handelt sich auf keinen Fall um deinen, es sei denn, du teilst zusammen mit Pentagon einen Rechner.

Dazu kommt ein ziemlich kleiner prozentualer Anteil der Linuxen aufm Markt; die Wahrscheinlichkeit, dass man eine dummen Linuxuser iwo trifft ist somit noch geringer.


MfG Allonewalk
 
Also ich betriebe mehrere Linux Server .. die Gefahr von viren für das Betriebssystem selbst ist doch sehr gering. Virenscanner hab ich nur für Mailserver am laufen, damit eingehende und ausgehende Mails (u.a. von Windows Clients) gefiltert werden.
Da sich Linux jedoch immer mehr verbreitet, gehe ich auch davon aus, dass es zukünftig mehr Viren für Linux geben wird.
 
Auch wenn es keine oder kaum ernstzunehmende Viren gibt, ist es natürlich trotzdem eine ganz gute Idee, einen Virenscanner mitlaufen zu lassen, schon allein um zu verhindern, dass ihr verseuchte Mails an einen "empfänglichen" Windows-Rechner weiterleitet (ohne überhaupt zu merken dass ein Virus drin war....;) ).
 
Hi,
...
Trotzdem stimmt die weitverbreitete Meinung "unter Linux gibts keine Viren" nicht.
...
Genau - das ist eben nur eine verbreitete Meinung. Ein Virus ist auch nur ein Programm. Es mag aufgrund der Sicherheits-Struktur von Linux nicht so anfällig wie Windows sein, aber es ist dennoch möglich. Man denke da nur an die Rootkits. Z.Bsp.: Je mehr Dienste ein Server anbietet um so mehr "mögliche" Angriffspunkte bietet er.
 
S.E. schrieb:
Denke da nur an die Rootkits. Z.Bsp.: Je mehr Dienste ein Server anbietet um so mehr "mögliche" Angriffspunkte bietet er.
Theoretisch kann man das so sagen. Je mehr Funktionen vorhanden sind, desto mehr kann auch "kaputt" gehen. Aber nur weil Services auf einem Server zunehmend hinzukommen oder schon laufen, müssen diese nicht zwangsweise anfällig sein.
Windows bietet leider einige Möglichkeiten womit man es sich im System einfacher "gemütlich" machen kann, während das bei Unix respektive Linux nicht ganz so einfach ist.
Das sollte einen Admin nicht dazu verleiten nachlässig oder sogar fahrlässig zu werden. Patches, und Updates sollten hier auf jeden Fall installiert werden.
Passiert leider allzuoft, denn weil der Gedanke "Für Linux gibts so gut wie keine Viren, und die paar befallen mich nicht" und/oder "Rootkits? Wieso sollte einer ausgerechnet bei mir sowas implementieren?!" sehr weit verbreitet ist und leider auch eben unvorsichtig werden lässt.
Lange Rede, gar kein Sinn ;-) Auch bei Linux immer ein Auge auf die Sicherheit haben.
 
Ich nutze schon ein pa jahre Linux und hatte noch nie probleme mit so etwas. Das ist einfach bis jetzt noch nicht attraktiv gnug da was zu programmieren!
 
Kingsto schrieb:
Für Linux gibt es kaum viren, da es nicht marktführer ist...die meisten Viren gibt es für Windoof
Das hat aber nicht nur was mit dem Marktführerdasein zu tun. Der Marktführer macht es einem auch noch besonders leicht. Und da liegt eher die Haken.
Klar, will man Schäden in der Masse verursachen, muss man es auf das System abzielen, was auch die Masse nutzt.
 
Aktuell scheint es so zu sein, dass Schädlinge nur den User Bereich beschädigen können. Vorausgesetzt natürlich, dass man nicht mit root Rechten im Internet surft bzw Email Anhänge (Programme/Scripts) mit root Rechten ausführt.

Darum:
Immer in regelmässigen Abständen die user Partition/Bereich auf ein externes Medium sichern.
Am besten täglich.
Auf jeden Fall nach dem man ein neues Programm installiert hat oder neue Einstellung in den vorhandenen Programmen gemacht hat (Ich weiss.. ich mach das leider auch nicht immer).

Gruß
 
Hallo,

Ich nutze schon ein pa jahre Linux und hatte noch nie probleme mit so etwas. Das ist einfach bis jetzt noch nicht attraktiv gnug da was zu programmieren!
Stimmt, die "Virenauthoren" stürzen sich gerade vermehrt auf MacOS, Linux interessiert keinen, das ist zu wenig verbreitet.

Bei Linux kommen die meisten Gefahren vom Betriebssystem selber und zwar durch Programmierfehler, die Angriffslücken aufmachen und darüber System komprumiertiert werden können.

Ich hab gerade mal die meine eMails durchgeschaut, alleine für Debian gabs diesen Monat bereits 17 Sicherheitswarnungen mit hoher und höchster Warnstufe, bei Fedora / RedHat waren es sogar noch mehr.
Im Vergleich dazu, bei allen Windowsversionen inkl. Office waren es im selben Zeitraum nur 6.
 
Na na na... einige meinen hier dass man nie Probleme mit Linux-Malware haben kann. Besonders im Serverbereich trifft das aber nicht zu :D Es gibt sowohl Trojaner, als auch Bots und Rootkits etc für Linux und es wäre genauso einfach wie unter Windows, sich sowas einzufangen. Von wegen der Virus/Bot/etc müsste jeden Tag neu geschrieben werden... nö muss er eben nicht, oder muss jede Linuxsoftware jeden Tag neu geschrieben werden?

Wenn sich ein Bot irgendwo durch nen Drive-By-Download einnistet (auch mit Userrechten sind die z.B. für DDoS oder Spam oder Datenklau brauchbar!) dann bist du auch nicht besser dran als ein Windowsuser.

Ein wesentlicher Grund wieso es kaum derartige Malware für Linux gibt ist wie gesagt seine Verbreitung auf dem Desktop. bei ca 1% Verbreitungsgrad rührt kein Malwareprogrammierer seine Finger. Für Linux-Server siehts natürlich schon anders aus... da gibts ne Hülle und Fülle an Rootkits, Bots, Trojanern...
 
Bin zwar noch nicht so sehr Linux-erfahren, aber ich glaube selbst wenn Linux mehr als Desktop-OS verbreitet wäre, wäre es doch schon aufgrund der Struktur viel sicherer als win oder?
Schließlich braucht man ja für tiefere Dateieingriffe Root-Rechte usw. Bei Win installiert sich ja auch jedes Programm selbst und kann sozusagen alles machen was es will und bei Linux wird das durch das Betriebsystem gesteuert...
 
@blackboX

Naja Vista hat doch auch so was ähnliches wie Rootrechte gebracht. Und was hat der Windowsuser als Erstens gemacht? Genau alles ausgeschaltet und darüber gemeckert.

Es liegt nicht NUR am System sondern auch am User wie sicher das OS ist. Leider sind die meisten Windowsuser es sich nicht im Klare, dass man selber irgendwelche Verantwortung hat und nicht alles auf OS schieben soll.

Wenn man ein Depp ist hilft da Nichts mehr weder Linux noch sonst was.

Auch bei den meistverbreiteten Distros merkt man die Tendenz, lieber "benutzerfreundlicher" machen als irgendwelche einfache Grundregelen beachten.
Ein typisches Beispiel "sudo" wo man ohne Root-Passwort als Administrator handeln kann. Und mein Lieblingsdistro wäre da Ubuntu als Beispiel.

Und es gibt genug "Linuxuser" die es nicht für nötig halten einen Useracc anzulegen und melden sich immer als root an, welche Sicherheit hat man da bitteschön?


MfG Allonewalk
 
HiHo,

auch ich habe nun seit Jahren Linux laufen kann bislang über Angriffsversuche nur müde lächeln. Viren und Trojaner gab's bei mir ebenfalls noch nicht.
Soll nicht heißen, es gibt sie nicht, aber wir paar Hanseln sind schlichtweg zu uninteressant... Ein Virenprogrammer will ja seine "Großtat" am liebsten in der Bild lesen und den Nachrichten hören... das lohnt also (noch) nicht.
MoinMoin
Andi
 
blackboX schrieb:
Bin zwar noch nicht so sehr Linux-erfahren, aber ich glaube selbst wenn Linux mehr als Desktop-OS verbreitet wäre, wäre es doch schon aufgrund der Struktur viel sicherer als win oder?

Das glaube ich nicht, ich würde sogar soweit gehen und sagen Vista ist angesichts der ganzen Gefahren, die es für Windows gibt im gegensatz zu denen, die es für Linux gibt noch sicherer, warum? Ganz einfach! Ich nutze nun schon ne ganze weile Windows Vista, wofür es tausende von Viren und sonstige Gefahrprogramme gibt, die bislang alle erfolgreich Abgewehrt wurden, ich hatte also noch keine Probleme bzgl. Sicherheit bei Vista. Ich wär gespannt was mit Linux passiert, wenn es dafür genausoviele gefahren/angriffe geben würde...
 
Ich nutze nun schon ne ganze weile Windows Vista, wofür es tausende von Viren und sonstige Gefahrprogramme gibt, die bislang alle erfolgreich Abgewehrt wurden, ich hatte also noch keine Probleme bzgl. Sicherheit bei Vista. Ich wär gespannt was mit Linux passiert, wenn es dafür genausoviele gefahren/angriffe geben würde...

Die Gefahren (nicht nur) für Windows Vista bereiten Dir deswegen keine Probleme, weil Du Schutz- und Abwehrmechnismen einsetzt. Darunter fällt u.a. Firewall, Virenscanner, ACL und ggf. vielleicht noch IDS und Routing - wobei IDS wohl eher in den Firmenbereich gehört.
Würdest Du diese Mechanismen nicht einsetzen, ist auch dein Vista binnen kürzester Zeit Spielplatz für Viren, Rootkits, Trojaner und sonstige Dinge, wie z.B. Relay, DDos etc.
Und wenn Du Dir nur mal die Signaturgröße für deinen Virenscanner ansiehst, dann ist die ganz schön "dick", bzw. sind dort unzählige Viren und Schädlinge gelistet.
Vergleiche nun mal die nötigen Schutzmechanismen für Linux. Natürlich gab es auch dort schon vor langer Zeit Rootkits (von dort stammt der Begriff ursprünglich) und es gibt auch Viren für Linux. Aber neben den elementaren Sicherheitsmaßnahmen dürfte die Anzahl der Schädlinge für Linux (noch) bedeutend kleiner sein als für Windows (egal ob 2000, XP oder Vista).
Es wird mit steigender Verbreitung sicher auch mehr Angriffe auf Linuxebene gefahren werden, und dann wird halt dort die Signaturdatei auch mehr und mehr gefüllt.
Wie sicher man sich also mit seinem System fühlen kann, hängt also in erster Linie weniger vom System ab, sondern von der Art und vom Umfang der Schutzmechanismen.
Man kann erfinden was man will, es wird immer Menschen geben, die den Drang zur Sabotage und Zerstörung haben. Das liegt offenbar in der Natur des Menschen.
 
Die Gefahren (nicht nur) für Windows Vista bereiten Dir deswegen keine Probleme, weil Du Schutz- und Abwehrmechnismen einsetzt. Darunter fällt u.a. Firewall, Virenscanner, ACL und ggf. vielleicht noch IDS und Routing - wobei IDS wohl eher in den Firmenbereich gehört.
Würdest Du diese Mechanismen nicht einsetzen, ist auch dein Vista binnen kürzester Zeit Spielplatz für Viren, Rootkits, Trojaner und sonstige Dinge, wie z.B. Relay, DDos etc.

Ok, ich nutze KIS, muss allerdings sagen, hatte bislang noch keinen einzigen Virus/Trojaner o.ä. drauf, aber ich denke das die Vista Firewall und der Microsoft Defender alleine, ohne die KIS Firewall bislang auch nix durchgelassen hätten.

und ob ich die Firewall und den Defender von Microsoft nutze spielt ja keine rolle, sie gehören ja quasie zum OS dazu.

Fazit: Bei Vista würde denke ich ein einfacher Virenscanner ohne Firewall schon reichen um mit allem gefährlichen zurecht zu kommen, da der rest eben schon dabei ist und zum OS gehört.

Und Linux hat mir sicherheit noch mehr Sicherheitslücken als Vista, die allerdings noch nicht aufgedeckt wurden, weil sich kein Hacker mit dem OS wirklich Intensiv beschäftigt um Sicherheitslücken herauszufinden, weil es sich eben wegen der wenigen User nicht lohnt, Vista hingegen wird von Hackern auf jede noch so kleine Schwachstelle, die man vielleicht noch ausnutzen könnte geprüft und da finden sie sogut wie gar keine mehr und wenn doch, wird sie sowieso gefixt.

Wo sich niemand die Arbeit macht, Sicherheitslücken aufzudecken, in diesem fall von den Hackern, brauch auch nix nachgebessert/gefixt werden! ;)
 
Und Linux hat mir sicherheit noch mehr Sicherheitslücken als Vista, die allerdings noch nicht aufgedeckt wurden, weil sich kein Hacker mit dem OS wirklich Intensiv beschäftigt um Sicherheitslücken herauszufinden, weil es sich eben wegen der wenigen User nicht lohnt, Vista hingegen wird von Hackern auf jede noch so kleine Schwachstelle, die man vielleicht noch ausnutzen könnte geprüft und da finden sie sogut wie gar keine mehr und wenn doch, wird sie sowieso gefixt.
Es scheint aber bei den Betriebssystemen aus Redmond einfacher zu sein und darüber hinaus scheint es da auch wesentlich mehr Ansatzpunkte zu geben als bei Linux. Denn selbst wenn sich nur 1/3 der Hacker und Virenautoren (von der Anzahl her gesehen) an Linux zu schaffen machen, müssten die auch schon so ziemlich alle vorhandenen Sicherheitslücken gefunden haben.

Wo sich niemand die Arbeit macht, Sicherheitslücken aufzudecken, in diesem fall von den Hackern, brauch auch nix nachgebessert/gefixt werden! ;)
Es befinden sich sicherlich nicht ganze Heerschaaren an Hackern auf dem Angriff gegen Linux, aber Unix und Derivate sind nicht erst seit gestern Angriffsfläche von Hackern und Viren etc. Darum müssen Server auf Unix/Linux-Basis(wo Unix noch mehr Marktanteile hat als Windows) ja ebenfalls entsprechend gesichert werden. Und das nicht nur mit einem 10-stelligen Passwort :-)

Letztlich ist es auch völlig egal ob sich tausend Hacker/Viren oder nur einer an meinem System zu schaffen macht. Sobald er durchkommt, ist mein System kompromittiert und ich kann der Kiste nicht mehr vertrauen. Wehe es handelt sich dabei um ein produktives System. Nicht immer bedeutet der Fund eines Eindringling bzw. Schädlings, dass es gerade erst passiert ist. Möglicherweise sind schon Generationen von Backups inkl. Schädling gemacht worden. Und da ist es unerheblich ob es Windows, Linux oder ein Mac ist.
 
Ok, ich nutze KIS, muss allerdings sagen, hatte bislang noch keinen einzigen Virus/Trojaner o.ä. drauf, aber ich denke das die Vista Firewall und der Microsoft Defender alleine, ohne die KIS Firewall bislang auch nix durchgelassen hätten.

KIS das oheilige virenprog....

super du sagst du hattest keinen
und was ist wenn es von KIS net erkannt wird ?
daran kannste das doch net festmachen ^^

außerdem meinst du es würde sich nicht lohnen sicherheitslücken bei linux zu finden

frage:
auf welchem OS bestehen die meisten server ._.

k lese grade das sagte vorposter schon

ich selber nutze linux wenn ich bissl progge sonst zocke ich unter windows

aber dein motto windoof firewall + viren prog hält alles kannste vergessen :löl:
 
Viren/Trojaner unter Linux ist eine schwere Sache. Denn um sich in den Autostart einzutragen muss man ja Root-Rechte haben bzw. überhaupt zum starten. Bei manchen Linux Distris wie z.B. Ubuntu braucht man kein Root pw. Es reicht der User PW. Mal abgesehen davon, dass sich kein "Hacker" an normale Desktop Rechner mit Linux rein"hacken" will, würden die Viren/Trojaner eher auf Server Seitige gehen. Denn wie gesagt, jede Distribution ist anders. Aber da Debian z.B. ein weit verbreitetes Server-OS ist, denke ich, dass es wenn, dann für Debian solche Sachen gibt. Die sind dann aber auch nicht von dauer.

mfg
 
Erst eine Erfahrung gemacht. Eine veraltete Version von roundcube Webmail hat dem Angreifer eine Lücke geboten, durch welche er ein Script einschleusen konnte und so den Server als Spamversender verwenden konnte (bekam durch das fehlerhafte Script Root-Rechte).
 
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