Die beiden Programme nehmen sich nicht viel, weder vom Funktionsumfang noch von der Geschwindigkeit, in der sie virtuelle Windows-Maschinen ausführen (Vergleich Parallels 4.0 und VMWare Fusion 2.0.2). Parallels bietet etwas mehr Optionen, was das Feintuning der virtuellen Maschine angeht, dadurch wird das Programm teilweise aber leider auch unnötig kompliziert und unübersichtlich.
Grundsätzlich gilt, dass die Leistung beider Programme sich immer stärker annähert, je leistungsfähiger das System ist, auf dem sie eingesetzt werden. Auf schwächeren Maschinen ist Parallels in der Wahrnehmung vieler User etwas besser als VMWare, angeblich liegt das am "Hyperthreading Optimizer". Nun ja, ich halte das eher für eine self-fulfillung prophecy - es kommt einem schneller vor, weils angeblich schneller sein soll.
Mir persönlich gefällt VMWare vom Gesamteindruck her besser, insb. was Darstellung und Bedienung, d. h. die Integration in OS X, angeht. Ich jedenfalls bin von Parallels 4.0 auf VMWare umgestiegen, auch deswegen, weil der Support bei VMWare deutlich schneller und kompetenter ist als bei Parallels.
Für welche Lösung man sich entscheidet, ist Geschmackssache bzw. eine Frage der langfristigen Geldbeutelentwicklung - VMWares Updatepolitik ist deutlich anwenderfreundlicher, bei Parallels zahlt mal jeden Versionssprung extra.