Vorbereitung auf Studium Mathe Lehramt geschlossen 

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Nicolas188

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hey Leute

werde bald mathematik auf lehramt anfangen zu studieren ( in 6 wochen )
ich bin in mathe ganz gut ( überraschung ), meint ihr dass ich schon mal anfangen sollte, sachen zu wiederholen fürs studium, oder warten und erst lernen wenns wirklich angefangen hat?
hat hier vll jmd erfahrun?
lg
 
Hi,
habe das ganze 40 Jahre gemacht, bin jetzt in Vorruhe.
Die Mathekenntnisse, die du zum Studium zu Beginn brauchst, solltest du mit dem Abi indus haben und zwar mit LINKS! Der fachliche Kram sollte die Freude bereiten und keinerlei Anstrengung machen, sonst hast du es später vor der Klasse sauschwer! Hast du noch ein zweites Fach?
Juergen-DD:read:
 
ich hatte im mathe abitur nen "sehr gut", und das in baden-württemberg, in der schule war ich immer sehr gut. das problem ist:

muss ich das zeug extra nochmal DAVOR wiederholen, weil ich seit c.a. 3 monaten ja keine schule mehr hatte. da vergisst man viel - muss ich das auffrischen, oder machen die das am anfang vom studium sowieso?
 
Hi,
habe das ganze 40 Jahre gemacht, bin jetzt in Vorruhe.
Die Mathekenntnisse, die du zum Studium zu Beginn brauchst, solltest du mit dem Abi indus haben und zwar mit LINKS!

Das sehe ich ganz anders.

Nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter. Du wirst zu Beginn die gleichen Themen durchnehmen, wie auf dem Gymnasium, aber auf eine ganz andere Weise. Sieh deshalb zu, dass du von Anfang an die Grundlagen erarbeitest. Mathestudium heißt, die leichtesten und logischsten Sachen kompliziert auszudrücken und zu beweisen.

Wenn du schon was tun willst, dann schmeiß deine Bücher vom Gymi weg und schau im Internet nach Aufbaukurse. Da sind Unmengen von Unterlagen im Netz.

Mach dich schon mal mit der anderen Ausdrucksweise vertraut.
 
Warts ab!

Auch beim reinen Mathestudium beginnt man Dir nochmal zu erklären was Ganze, was Reelle Zahlen sind und was eine Teilmenge ist.
Allerdings geht es dann linear nach oben. Und zwar "senkrecht zu den Höhenlinien" im Vergleich zur Stoffdichte Deiner bisherigen Schul-Lern-Pakete.

Daher ist es, aus meiner Sicht, unerläßlich affin mit Zahlen zu sein und keine Schwierigkeiten beim abstrakten Denken/Rechnen zu haben. Dies sind deshalb wichtige Voraussetzungen, weil Du innerhalb weniger Wochen die Sphären Deiner Schulmathematik verlassen wirst (eventuell kann Dir der mathematische im vgl. zum musischen Schulzweig noch ein paar Wochen länger den Aufenthalt im Schwimmbad und auf Partys ermöglichen, bevor auch Dich die Stoffströmung zum Schwimmen zwingt). Daher sieh lieber zu, dass Dein Schulfundament nicht aus Sand ist. In den Vorlesungen wartet keiner, um auf individuelle Schicksale Rücksicht zu nehmen, nur weil Du n Tag brauchst, um die zwei weggelassenen Ableitungsschritte mit Kürzung/Vereinfachung zu verstehen!

Nix gegen den Streber McKillroy :muesli: ;) aber genieß lieber das Wetter. Du müsstest Dir schon anhand des Lehrplans Kurse zusammenstecken, die Du auch gebrauchen kannst (für Bayern gibts die virtuelle Hochschule. Dort stehen Vorlesungen online). Klaro, man lernt fürs Leben nicht für die Schule *hust* jaaaa klaaar ;)
Z.Nt. alte Skripten besorgen (Abreißzettel an den Schwarzenbretter, am Besten beschriftet...billiger und vielleicht hängst Du auch an den selben Stellen?!?).
Achso Mathe ist ÜBUNG!!! und zwar SELBSTSTÄNDIG... da muss ma scho mal paar Stunden knobeln, anstatt gleich die Lösung nach zu schaun :p
Und finde schnell Lerngruppen. Wird Dich bei so manchem französischen Mathematiker retten ;)

Viel Erfolg und einen guten Start!!!

@Sierb #6:
Glaubst Du echt, dass man bei Mathe Lehramt nicht mehr drauf ham muss als ein Schüler mit Erhalt der Hochschulreife?
Dann könnte doch jeder Baumschüler der bis 5 zählen kann Grundschullehramt machen?
Ich hab k.A. was in sonem Lehrplan steht, aber ich weiß, dass auch wenn bei 0 angefangen wird, in der Vorlesung über "Standard"/"Grundwissen" rübergeschrubbt wird. D.h. sitzt sowas nicht, strauchelt man.
Ich hab mir damals nur "Wie, das ist erlaubt und das geht?" gedacht, als ich das erste mal von komplexen Zahlen gehört hab. Wurde n triviales Einstiegsbeispiel gemacht, der halbe Saal hat zustimmend genickt und die Streber in der ersten Reihe sich fast die Arme ausgerenkt und dann kam scho ne Kombinationsaufgabe, wo auch die Mathe/Physik-LKler geschluckt haben; also nicht nur solche "Kunst-Erdkunde" Hessen, wie ich ;)

Aber aus euren Aussagen kann man schließen, dass ihr bisher mit Mathe keine Probleme hatte und schnell "verstanden" habt. Dann dürfte eure fachliche Kompetenz und Zukunft schomal geklärt sein :) bleibt nur noch die soziale ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Lustig. Ich fang auch in 6 Wochen in BaWü Mathe auf Lehramt an. Wo bist du? Weingarten?

Also ich wiederhole nichts... Ich verlass mich drauf, dass ich das, was ich in der 13. gelernt habe, im Studium auch wieder schnell kapieren werde.
 
Also ich wiederhole nichts... Ich verlass mich drauf, dass ich das, was ich in der 13. gelernt habe, im Studium auch wieder schnell kapieren werde.

Das Wiederholen würde auch relativ wenig bringen, denn üblicherweise werden zu Beginn in den Vorlesungen alle wichtigen Themen nochmals vertieft/wiederholt.
Allerdings eher weniger wie man das aus der Schule gewohnt ist, sondern in einem "leicht" fortgeschritteten Tempo und mit etwas höhrem Abstraktionsgrad.

Zudem wirst du relativ schnell merken, dass sich die Mathematik an der Uni sehr stark von der Mathematik in der Schule unterscheidet.
Nur weil du etwas in der 13. Klasse relativ schnell kapiert hast, heißt das nicht, dass es im Studium genauso laufen wird.

Leider muss ich hier auch McKilroy recht geben.
Du wirst sehr schnell Probleme bekommen, wenn du nicht von Anfang an am Ball bleibst.
Leute, die das nicht wahrhaben wollen, verabschieden sich nach meiner Erfahrung meist sehr schnell aus dem Studiengang...
 
Hey, danke für eure Antworten!

Gut, ich werde dann also NICHT nochmal alle Abi Aufgaben durchrechnen, das hatte ich ja im Hinterkopf gehabt.
Ich werde mir aber evtl. mal nen paar Grundlagen auffrischen, vollständige induktion und reihen z.b., und McKilroys Vorschlag von einem Vorbereitungskurs klingt auch nicht schlecht, danke :)

@ sierb: ich studiere in freiburg ... wo isn Weingarten? darf ich mal fragen was du in mathe in der schule und im abi hattest - nur aus interesse?
 
mutator schrieb:
Du wirst sehr schnell Probleme bekommen, wenn du nicht von Anfang an am Ball bleibst.
Wo gilt das nicht?!? :)
Wenn Du aber dennoch was tun willst, dann schau mal zur Fachschaft Deines Bereichs und erkundige Dich nach Mathe-Vorkursen.
Die bereiten Dich optimal auf den Start-vor. Kommt drauf an, aber i.d.R. beginnen die 14Tage vor offiziellem Uni-start und werden in "jeder" Uni mit Mathe angeboten.
Dort lernt man auch schnell "Freunde" (Frauen ;)) kennen...
A.d.R.: keine pauschalen Vorurteile bitte: die Kurse sind meist geschlechter-paritätisch besetzt :D

Ich behaupte aber weiterhin, weil man Mathe nicht auswendig lernen kann tut sich derjenige der noch nie Probleme mit Rechnung/Verständnis hatte, nicht wirklich schwer bei neuem Stoff. Selbstverständlich ist dies kein Freifahrtschein, aber die Übungsaufgaben wird man schneller lösen und die gewonnene Zeit sinnvoller einsetzen können. Außerdem bleibt man motivierter, wenns Spaß macht :) (so 2€ fürs Phrasenschwein :fuck:)
 
Wenn Du aber dennoch was tun willst, dann schau mal zur Fachschaft Deines Bereichs und erkundige Dich nach Mathe-Vorkursen.
Die bereiten Dich optimal auf den Start-vor. Kommt drauf an, aber i.d.R. beginnen die 14Tage vor offiziellem Uni-start und werden in "jeder" Uni mit Mathe angeboten.

Würde ich auf jeden Fall nutzen, weil diese Kurse einen sehr gut zum Thema hinführen.


Ich behaupte aber weiterhin, weil man Mathe nicht auswendig lernen kann tut sich derjenige der noch nie Probleme mit Rechnung/Verständnis hatte, nicht wirklich schwer bei neuem Stoff.

Das mag für einige Wenige gelten.

Die meisten Leutz müssen vor allen Dingen am Anfang eines Mathestudiums ganz schon was tun, um vernünftig mitzukommen.

Ich habe vor 2 Jahren eine Mathestudentin durch die beiden ersten Semester begleitet und weiß daher, wovon ich rede. Wobei angemerkt werden muss, dass sie an der Uni in Köln studiert hat und dort die Unterstützung der Studierenden von Seiten der Uni eher dürftig ist.


Wenn ein Vorkurs angeboten wird, würde ich ihn auf jeden Fall mitmachen.

@ Hudson

WEnn man vor Monaten das Abi gemacht hat und jetzt einen Vorkurs belegt, dann muss man kein Streber sein. Feiern konnte man genug.

Und wenn man einen Kurs versemmelt, weil man zu wenig getan hat, dann "ver"braucht man wesentlich mehr Zeit als wenn man sich ordentlich bemüht.
 
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