Warts ab!
Auch beim reinen Mathestudium beginnt man Dir nochmal zu erklären was Ganze, was Reelle Zahlen sind und was eine Teilmenge ist.
Allerdings geht es dann linear nach oben. Und zwar "senkrecht zu den Höhenlinien" im Vergleich zur Stoffdichte Deiner bisherigen Schul-Lern-Pakete.
Daher ist es, aus meiner Sicht, unerläßlich affin mit Zahlen zu sein und keine Schwierigkeiten beim abstrakten Denken/Rechnen zu haben. Dies sind deshalb wichtige Voraussetzungen, weil Du innerhalb weniger Wochen die Sphären Deiner Schulmathematik verlassen wirst (eventuell kann Dir der mathematische im vgl. zum musischen Schulzweig noch ein paar Wochen länger den Aufenthalt im Schwimmbad und auf Partys ermöglichen, bevor auch Dich die Stoffströmung zum Schwimmen zwingt). Daher sieh lieber zu, dass Dein Schulfundament nicht aus Sand ist. In den Vorlesungen wartet keiner, um auf individuelle Schicksale Rücksicht zu nehmen, nur weil Du n Tag brauchst, um die zwei weggelassenen Ableitungsschritte mit Kürzung/Vereinfachung zu verstehen!
Nix gegen den Streber
McKillroy

aber genieß lieber das Wetter. Du müsstest Dir schon anhand des Lehrplans Kurse zusammenstecken, die Du auch gebrauchen kannst (für Bayern gibts die virtuelle Hochschule. Dort stehen Vorlesungen online). Klaro, man lernt fürs Leben nicht für die Schule *hust* jaaaa klaaar

Z.Nt. alte Skripten besorgen (Abreißzettel an den Schwarzenbretter, am Besten beschriftet...billiger und vielleicht hängst Du auch an den selben Stellen?!?).
Achso Mathe ist ÜBUNG!!! und zwar SELBSTSTÄNDIG... da muss ma scho mal paar Stunden knobeln, anstatt gleich die Lösung nach zu schaun

Und finde schnell Lerngruppen. Wird Dich bei so manchem französischen Mathematiker retten
Viel Erfolg und einen guten Start!!!
@
Sierb #6:
Glaubst Du echt, dass man bei Mathe Lehramt nicht mehr drauf ham muss als ein Schüler mit Erhalt der Hochschulreife?
Dann könnte doch jeder Baumschüler der bis 5 zählen kann Grundschullehramt machen?
Ich hab k.A. was in sonem Lehrplan steht, aber ich weiß, dass auch wenn bei 0 angefangen wird, in der Vorlesung über "Standard"/"Grundwissen" rübergeschrubbt wird. D.h. sitzt sowas nicht, strauchelt man.
Ich hab mir damals nur "Wie, das ist erlaubt und das geht?" gedacht, als ich das erste mal von komplexen Zahlen gehört hab. Wurde n triviales Einstiegsbeispiel gemacht, der halbe Saal hat zustimmend genickt und die Streber in der ersten Reihe sich fast die Arme ausgerenkt und dann kam scho ne Kombinationsaufgabe, wo auch die Mathe/Physik-LKler geschluckt haben; also nicht nur solche "Kunst-Erdkunde" Hessen, wie ich
Aber aus euren Aussagen kann man schließen, dass ihr bisher mit Mathe keine Probleme hatte und schnell "verstanden" habt. Dann dürfte eure fachliche Kompetenz und Zukunft schomal geklärt sein

bleibt nur noch die soziale
