Wärmeleitpaste Frage 

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hallo,
ich hab heute mal im net gestöbert und hab folgendes thema auf einer seite gefunden :
Hi,

ich kriege morgen meinen neuen Rechner, also die Teile, und wollte schonmal fragen, wie dick man die Wärmeleitpaste auftragen muss.

Ein Freund von mir hat es auch schon 'mal gemacht und sagt "nicht zu dick und nicht zu dünn. Mittelwert halt"

Ich weiß, es mag schwer sein es in Worte zu fassen, aber gibt es da ein paar Tipps? Denn das ist ja nunmal ne sehr wichtige Stelle und da darf auch nichts schief gehen.

Ich stelle mir das so vor, dass die Schicht so dick sein muss, dass grad' eben die CPU komplett bedeckt ist und keine Lücken mehr sind, wo man blank auf den Prozessor gucken kann.

dann habe ich weitergestöbert und fand auf geiz-shop24 folgendes angebot :

Zalman CSL-850 Wärmeleitpaste Zur besseren Ableitung der Wärme zwischen Prozessor und Lüfter; sollte bei allen Prozessoren und Lüftern verwendet werden, sofern die Lüfter nicht mit Wärmeleitfolie oder sonstigen Materialien zur besonderen Wärmeableitung ausgestattet sind. Ideale Konsistenz, leichte Verarbeitung und gute Wärmeleitfähigkeit zeichnen dieses Produkt aus. Die Paste ist elektrisch nicht leitend.

so ... jetzt die frage ... muss ich diese paste nur auf den prozessor schmieren ? und geht so was auch bei notebooks ( meins ist das amilo pa 2548 ;) )
:confused: :confused: :confused:

bedanke mich im vorraus für eure antworten
:D
 
Die Paste kommt zwischen Prozessor und Lüfter.

Und nicht zu dick auftragen da sie sonst rausquillt und Du versaust Dir das ganze Motherboard.

Lg wilbur
 
so schwer ist das gar nicht. ;)

mach dir einfach nen klecks rauf, und verschmier den, sodas die ganze fläche nen leichten film hat, an den rändern halt etwas aufpassen, das nix überquillt, und selbst wenn, so wild ist es auch nicht.^^


wiki:

Das korrekte, „beste“ Auftragen von Wärmeleitpaste auf einen Prozessor ist in Fachkreisen umstritten, allerdings verfolgen alle Ansätze das Ziel, die Schichtdicke der Wärmeleitpaste so gering wie möglich zu halten. Häufigster Fehler bei der Anwendung ist, übermäßig viel Paste einzusetzen, jedoch ist ein allzu sparsamer Auftrag oft kritischer, da dann die Gefahr besteht, dass Lufteinschlüsse bleiben.

Üblicherweise wird eine kleine Menge Wärmeleitpaste auf den Prozessorkern oder Heatspreader aufgebracht, die weitere Vorgehensweise ist von der persönlichen Präferenz abhängig.

Eine Methode ist das unmittelbare Aufsetzen des Kühlers, nachdem man einen Klecks Paste in der Mitte des Prozessorkerns oder Heatspreaders platziert hat. Durch den Anpressdruck des Kühlkörpers wird die Paste verteilt und bildet eine dünne Schicht. Bei Prozessoren ohne Heatspreader oder anderen Halbleitern mit kleiner Kontaktfläche ist dies die einfachste und sicherste Möglichkeit. Wärmeleitpasten, die auf thermoplastischen Kunststoffen aufbauen, sollen laut Herstellervorschrift immer auf diese Weise aufgetragen werden. Die optimale Verteilung geschieht bei solchen Pasten erst durch die Erwärmung im laufenden Betrieb.

Eine andere Methode ist das Verstreichen der Wärmeleitpaste vor dem Aufsetzen des Kühlers. Hierfür wird ebenfalls ein kleiner Klecks Wärmeleitpaste auf der Prozessorkern- oder Heatspreadermitte platziert, dieser wird danach allerdings verstrichen, so dass er den gesamten Heatspreader oder Prozessorkern abdeckt. Als Werkzeuge zum Verstreichen haben sich z. B. alte Telefon- oder Kreditkarten bewährt. Bei Prozessoren mit Heatspreader oder Leistungshalbleitern in relativ großen Gehäusen kann so eine gleichmäßigere Verteilung der Paste erreicht werden.

Danach wird der Kühler oder der Halbleiter montiert.

Wärmeleitpaste sollte nicht mit dem Finger verstrichen werden, da so keine gleichmäßige Verteilung möglich ist und Lufteinschlüsse verbleiben können.

Als Alternative zu den verschiedenen Pasten werden häufig Wärmeleitpads eingesetzt, die bei Erstmontage wesentlich einfacher zu handhaben sind. Ist eine galvanische Trennung zwischen Bauteil und Kühlkörper nötig, können isolierende Wärmeleitpads oder Isolierscheiben in Verbindung mit Paste verwendet werden.
 
genau:
- Kleinen Klecks machen
- Kühler draufdrücken und schön hin und her bewegen. Zur Kontrolle kannst du mal den Kühler wegnehmen und schauen wie es sich verteilt hat.
 
wobei ich das wirklich stumpf mit den Finger verstreiche , ist halt bissl blöd ab zuwischen geht aber ..
 
man mag ja denken, mehr paste is besser, aber das is nich so

erstens weil sie dann rausquillt
zweitens weil das kontraproduktiv is, wenn du zu viel drauf hast, da funzt die wärmeleitung nich mehr perfekt


notfalls kannst ja auch die "Liquid Metal pads" nehmen
hab ich auch, von Coolaboratory, sind klasse, einfach reinlegen und fertig, leiten besser als paste und sind easy im einsetzen :)


greetz
 
@Biohazard
...leiten besser als paste...

Das stimmt nicht ganz...die "Сoollaboratory Liquid Pro" leitet viel besser wie das Pad:D
Da gibts auch ein Handbuch.
 
das Coolaboratory hab ich auch. Habs nur 1mal verwendet, das ist ein Teufelszeug das du nie wieder wegbringst. Ok, die Leistung ist top :)

Arctic Silver finde ich am besten. Und das verstreiche ich sonst mit ein bisschen Plastikfolie (Frischhaltefolie) über dem Finger... Ist viel sauberer als ohne ;)

Gruss
 
Servus
also ich benutze immer die arctic silver 5 (kleine schleichwerbung am rande^^) kühlt super und was das auftragen angeht, kleinen tropfen auf die cpu und dann mit ner messerspitze schön verteilen so das die cpu grade so ganz verdeckt ist. wenns bissle zu viel ist passiert nichts, da man schon ne viertel tube drauf machen müsste bis es runter läuft und gefährlich wird.
gruß tscheche
 
@ Coolphan

ich kann die Dinger wieder abnehmen, bei nem Kühlerwechsel oder so

ich weiß nich, wie heiß deine CPU wird, aber bei mir gibts keine Probleme xD
 
@Biohazard
schaut aber bei CB anders aus...Geht deine CPU etwa nicht über 58°C?
 
Das Überquellen ist dann ein Problem wenn die Masse sich in den Slot des CPU presst und die Löcher verklebt.
Nimm besser Pads dann gibt es das Problem nicht

yusuf
 
Pads leiten aber nicht so gut wie ne Paste. Ich nutze Arctic Silver 7, die war (damals beim Kauf) so mit das Beste was es gab.

Menge: eine Kugel Größe Stecknadelkopf, als ca. 2 mm im Durchmesser.

Zum Verteilen kannst Du auch wunderbar ungültige EC- Karten o. ä. benutzen.
 
hmm denkt aber dran das du die Karte danach meistens wegwerfen kannst ;) Insofern bitte nicht die aktuelle EC Karte nehmen
 
Die Coolaboratory würd ich einem Anfänger nicht grade empfehlen,nimm die MX-2 von Arctic Silver die ist noch nen Tacken besser als die Arctic Silver V und ist auch nicht leitend.
 
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