Wahlergebnispräsentation Wahlen & Ergebnisse 

Man könnte echt meinen, die österr. und die deut. Wähler, haben sich abgesprochen, denn wenn man die deutliche Wahlniederlage der SPD und SPÖ und die starke gewinne der FDP und FPÖ sieht, dann kann man es nicht anders sehen.:D

Nur frage ich mich, was die FDP in Deutschland und FPÖ in Österreich, langsam und sicher so stark macht ??
Sind es ausschließlich die Ausländerpolitik schuld oder doch was anderes...??

Denn wenn man bedenkt, das hier in Ösiland, die beiden grossen Parteien, SPÖ und ÖVP, sich einen Dreck umd die Ausländerpolitik scheren und alles so schön reden, als wäre uns Land, vor der steigene Kriminalität der Ausländer sicher, dann würde es mich nicht wundern, wenn die FPÖ bald weiter nach oben steig.!
 
futurin schrieb:
Kleiner Teil,??? 13 der 15 befragten Jugendlichen in meine Freundeskreis, haben die Piraten gewaehlt, plus 4 verwandte (tante, onke, . . .)

Du kannst von ~20 Leuten nicht auf die gesamte Wahlbevölkerung schließen
 
Sierb schrieb:
Wenn du der wirklichen Überzeugung bist, dass eine höhere Wahlbeteiligung das Ergebniss maßgeblich verändert hätte ist nicht das System sondern die Nichtwähler schuld.
Na, wer denn sonst? Der Weihnachtsmann war es jedenfalls nichts.

Solange es ein hohes Maß an Ignoranten gibt, welche selbst nicht zur Wahl gehen, aber anschließend über das Ergebnis jammern, solange ist eine Wahl keine Legitimation durch die Mehrheit, sondern eine Mehrheit der Minderheiten, mehr nicht. Zur Regierungsbildung mag es durchaus reichen, aber eine Mehrheit wird es dadurch noch lange nicht.

Sierb schrieb:
Oder einfach nur so lange wählen, bis die Linkspartei in der Regierung ist?
Wäre das nicht Wahlbetrug? Man kann eine demokratische Wahl durchaus von Modalitäten abhängig machen, aber keinesfalls von Ergebnissen. Sonst ist sie nicht mehr demokratisch.

Sierb schrieb:
Das Erinnert mich an die 30er Jahre. Dort hat die NSDAP einfach den Reichstag verlassen damit der Bundestag aufgelöst wurde und wir Neuwahlen hatten.
Was sagt uns das?

Gruß Konradin
 
Solange es ein hohes Maß an Ignoranten gibt, welche selbst nicht zur Wahl gehen, aber anschließend über das Ergebnis jammern, solange ist eine Wahl keine Legitimation durch die Mehrheit, sondern eine Mehrheit der Minderheiten, mehr nicht. Zur Regierungsbildung mag es durchaus reichen, aber eine Mehrheit wird es dadurch noch lange nicht.

Natürlich ist das eine Mehrheit. Die Nichtwähler haben so gesehen kein Interesse an den Wahlen und dem damit verbundenen Dingen. Somit müssen diese auch nicht mit eingerechnet werden. Warum auch? Soll man ohne Regierung weitermachen, wenn die Nichtwähler die Mehrheit ausmachen?

Diejenigen welche gewählt haben, wollten mit ihrer Stimme erreichen, dass eine bestimmt Partei den Regierungsauftrag erhält.

Die Mehrheit der Wähler wollte Schwarz nicht, da gebe ich dir recht. Schließlich haben sich über 65 % der Wähler gegen die CDU entschieden. Das gleiche Bild ergibt sich bei allen anderen Parteien auch.

Solange zu wählen, bis eine Partei alleine über 50 % erreicht, wäre auch keine Lösung. Wir hätten im Jahr 3000 noch keine Regierung.

Wenn sich jetzt 2 Parteien zusammentun, dann haben sie die Mehrheit der Wähler hinter sich. So wie es aussieht, sind dafür noch nicht einmal die "strittigen" Überhangmandate notwendig. Das gleiche gilt auch für jede andere Konstelation.

Nichtwähler dürfen sich wie du auch sagst, schön zurückhalten. Wer nicht wählt, hat auch kein Recht zu meckern.

Was sagt uns das?

Einiges :-))))
 
Wenn sich jetzt 2 Parteien zusammentun, dann haben sie die Mehrheit der Wähler hinter sich.

Rechne doch bitte mal die Prozente von CDU und FDP zusammen! Komisch, dass ich unter 50% bei CDU und FDP bleibe! Dachte die Mehrheit besteht immer aus über 50% ! :confused: Mhh, naja Demokratie -> Made in Germany <- ist ja dann wohl eher kein Verkaufsschlager!
 
Es gibt auch noch ein paar Parteien, die an der 5%-Hürde gescheitert sind. Demnach können gewählte Parteien auch mit unter 50 % eine "Mehrheit" erreichen.

Naja, diese Diskussion verläuft mittlerweile auch ins Nichts. Wir sollten uns glücklich schätzen, dass in Deutschland demokratische Wahlen möglich sind. Wieviele Menschen weltweit uns dafür beneiden.

Ob jetzt 48 % oder 50 %, die Regierung ist demokratisch zum regieren legitimiert worden.
 
Kimera # 11 schrieb:
@muesli: Bevor du mit deinen "Zahlen" groß argumentierst. Woher hast du sie denn? Keine Quellenangabe = können von dir erfunden sein.
Die Quelle steht bereits schon im Startthread ;) ...Bitte LESEN :rolleyes:
Und sie sollte eigentlich auch bekannt sein :depp:
Übersicht - Bundeswahlleiter - Bundestagswahl
Der Rest ist übrigens Prozentrechnung. (Grundwert/Prozentwert=Prozentsatz)
Und @ Faehnrich ;) Ich habe doch den Stand meiner prozentualen Umrechnungen genannt ((Std. 23:50 | 277 WK von 299).
und dass dabei dann 1-2% Prozent Fehlertoleranz auftauchen können,
sollte auch klar sein, da die Ergebnisse gegen Mitternacht permanent aktualisiert wurden. ;)
Rechnet es halt selbst nun noch mal genau durch...
An den prozentualen Ergebnissen wird sich bei den Parteien aber nur wenig hinter der Kommastelle ändern ;)

Ach ja...
Ich bin übrigens eher Anhänger der Rätedemokratie...
Und da passiert "so etwas" eben nicht ganz so schnell^^

@ jetztjaja
http://www.freesoft-board.to/f272/waehlen-ja-oder-nein-443071.html#post4304533
Ich habe Deine damalige Rechnung #35 durchaus noch in Erinnerung ;)
Da ich aber nicht nur mathematisch und theoretisch bewandert bin,
sondern mich durchaus auch an realen Zahlen und Fakten orientiere (siehe obigen Link Bundeswahlleiter),
sehe ich die dort von einigen verabsolutierte Vorhersagen, dass bei geringer Wahlbeteiligung die rechten bzw. extremen Parteien wesentlich dazu gewinnen, jetzt als marginale Rechnung an. Fakt ist, dass trotz geringer Wahlbeteiligung weder die NPD, noch REP's, DVU oder auch DKP *g* nicht wirklich wesentlich dazu gewonnen haben^^.
Wenn ich jetzt die Brille aufsetze, sehe ich sogar Verluste^^.

Übrigens @ all
Ich jammere nicht über dieses Wahlergebnis an sich,
sondern eher über die daraus abzuleitenden Tendenzen bzw. Folgen ;)
Zudem stellte ich in meinem ersten Beitrag nur hiesige Aussagen in Frage ;)

@ heinerreiner ;)
Ich bin (trotz alledem *g*) nach wie vor überzeugter Vertreter einer Basisdemokratie (inkl. dazu nötiger Wahlen),
daran ändert weder das gestrige Wahlergebnis,
welches zudem auf einem Wahlmodus fußt,
den eh wohl die wenigsten verstehen/durch schauen :D
noch Deine, so eher frustriert wirkenden, sarkastischen Resumee's :)
Wahlen sind Ermächtigungen...JA, d'accord
Die Frage ist aber eben nach wie vor.
Wen ermächtigt man, wie "direkt"...
Und vor allem: Mit welcher Kontrollmöglichkeit.

Hier wird schlicht von den Meisten auch die Frage der Legitimität vernachlässigt bzw. ganz negiert...
Und das gibt mir wirklich - wie Konradin auch - zu denken ;)
Denn das heißt letztlich ja nur:
Auch den Kopf abzugeben...Bei der Wahl.

Und noch mal zu Dir, jetztjaja :)
Natürlich ist das eine Mehrheit.
Jep, im klassisch orwell'schen Sinne schon ;)
In Wirklichkeit ist dies aber eher ein fast typischer Fall von "Neusprech", der wohl auch schon (von einigen) zu tief verinnerlicht wurde :mad:
Krieg heißt ja heutzutage auch schon Friedensmission,
und die Zeit wird ja wohl noch deutlicher zeigen, wie
Minipax, Minifluss, Minilieb und Miniwahr demnächst bei uns heißen werden.

Andererseits ist "unsere" Wirtschaft da viel "konservativer" und wohl auch realistischer ;)
Dort bestehen "Mehrheiten" immer noch aus min. 50% plus 1 (der Aktienpakete, Anteilsstimmen etc.pp)^^

lg
muesli

PS
Ups...diese spez. Quelle hätt' ich jetzt fast vergessen *bg*
Orwell, George - 1984 ...Oder siehe auch hier (für Lesefaule):
1984 (Roman)
 
Zuletzt bearbeitet:
muesli schrieb:
... Ich bin übrigens eher Anhänger der Rätedemokratie...
Und da passiert "so etwas" eben nicht ganz so schnell^^
...

Was uns die Geschichte natürlich bewiesen hat! Zwar leicht gegensätzlich, aber auch ein negatives Ergebnis des 'Feldversuchs' ist eine Erkenntnis. ;)

Die Rätedemokratie mit basisdemokratischer Entsendung der Gewählten, die wiederum direkt ihrer Basis rechenschaftlich verantwortlich sein sollen, ist halt nur Utopie. Zwar nicht so deprimierend, wie Orwells '1984', aber immerhin fantastuös! :)

Leider, werter muesli, ist die Rätedemokratie bzw. Räterepublik, nichts, was man ernsthaft verwirklichen könnte. Der Mensch ist Macht besessen und es werden sich immer diejenigen durchsetzen, die stark genug sind, um ihre Ziele als allgemein gültig darzustellen.
 
Ja, ich bin ein Nazi.

Spaß beiseite. Das war tatsächlich ein Fehler und ich entschuldige mich, den Bundestag mit dem Reichstag in Verbindung gebracht zu haben. Gott sei dank bin ich kein Politiker. Sonst hätten die Linken/SPD/Grüne neuen Gesprächsstoff.

Trotzdem. Allein eine Falschausage als Tatsache zu verhöhnen passt zum restlichen Wahlkampf der linken Parteien. Und ihr wundert euch über Schwarz Gelb
 
..

Leider, werter muesli, ist die Rätedemokratie bzw. Räterepublik, nichts, was man ernsthaft verwirklichen könnte. Der Mensch ist Macht besessen und es werden sich immer diejenigen durchsetzen, die stark genug sind, um ihre Ziele als allgemein gültig darzustellen.

Boah, hier gibt es aber ganz große Philosophie- und Politikgeschichte in knapper Form von kompetenter Stelle frei Haus geliefert! Sind solche geistigen Hämmer wie "Rätedemokratie..nichts, was man ernsthaft verwirklichen könnte" eigentlich das Ergebnis ganz, ganz tiefer Einsichten in die Natur im Allgemeinen und die Menschennatur im Besonderen, und gibt's das hier wirklich ganz umsonst zu lesen? Nach jahrzehntelangem, intensiven Studium kann ganz objektiv resümiert werden "Der Mensch ist Macht besessen"! Wenn ich das nur früher gewußt hätte! Da kann ja gar nichts anderes funktionieren als repräsentative Demokratie, Kapitalismus und Konkurrenz der Nationen! Wenn's das alles nicht schon gäbe, müßte man es erfinden.
Es werden sich "immer diejenigen durchsetzen, die stark genug sind, um ihre Ziele als allgemein gültig darzustellen". Ja dann! Obwohl eigentlich, seine Ziele als allgemeingültig darstellen, das kann doch jeder, oder? Sogar ein Fähnrichlein hat damit ja gar keine Probleme, gibt's dann demnächst die Fähnrich-Demokratie, und geht's dann allen besser?
Ganz großes Kino von einem Akrobaten der Geisteswissenschaften, meine Verehrung!
 
muesli schrieb:
...Ich bin (trotz alledem *g*) nach wie vor überzeugter Vertreter einer Basisdemokratie (inkl. dazu nötiger Wahlen),
daran ändert weder das gestrige Wahlergebnis,
welches zudem auf einem Wahlmodus fußt,
den eh wohl die wenigsten verstehen/durch schauen
noch Deine, so eher frustriert wirkenden, sarkastischen Resumee's
Wahlen sind Ermächtigungen...JA, d'accord
Die Frage ist aber eben nach wie vor.
Wen ermächtigt man, wie "direkt"...
Und vor allem: Mit welcher Kontrollmöglichkeit

Nein, es ist nicht "die Frage", wen man wie direkt ermächtigt. Man kann nur diejenigen wählen, die auf dem Stimmzettel stehen, ansonsten wird die Stimme ungültig, und derjenige, der gewählt wird, ist bei seinen Entscheidungen nur seinem Gewissen verpflichtet. Das und auch alles weitere hierzu regelt ein Gesetz. Diese besondere Einrichtung einer Wahl ist ja nicht vom Himmel gefallen, sie ist genauso gewollt damit die Kontinuität der Herrschaft gewährleistet ist. Die Inhalte dieser Sorte Herrschaft sind unabhängig von der Wahl schon vorher festgelegt. Ob es Geld und Nation, Privatbesitz und besitzlose Arbeitssuchende gibt oder nicht, steht NICHT zur Disposition.
EINE ANDERE WAHL GIBT ES NICHT!
Frustriert bin ich höchstens darüber, wie schwer so mancher idealistischer Fan von Demokratie und Wahlen von dieser einfachen Wahrheit zu überzeugen ist. Wie kommt man eigentlich darauf, sich reichlich und ausführlich mit Varianten zu beschäftigen, seine "Souveränität" zu delegieren? Müßte man sich nicht vielmehr Gedanken machen, wie man -trotz der regelmäßig stattfindenden Wahlen- seine Interessen durchsetzt?
 
Ach Sierb, entschuldige, daß ich etwas kritisiert habe. Ich mache bestimmt keine linke Politik und auf der Seite der Sinkenden Prozentzahlen Deutschland bin ich auch keineswegs. Ein Grüner? Nein, auch das bin ich nicht.

heinerreiner schrieb:
Müßte man sich nicht vielmehr Gedanken machen, wie man -trotz der regelmäßig stattfindenden Wahlen- seine Interessen durchsetzt?
Nicht trotz, sondern zusätzlich. Das eine schließt das andere keineswegs aus.

Sein Kreuzlein machen und anschließend die Augen zukneifen dürfte ohnehin nicht der richtige Weg sein. Es sei denn, man ist es gewohnt, mit dem Kopf im Sand zu stecken. Aber ohne Kreuzlein ist es noch fadenscheiniger. Politik wählt man nicht nur, man macht sie.

Gruß Konradin
 
Nicht trotz, sondern zusätzlich. Das eine schließt das andere keineswegs aus.

Wenn man Profiteur ist des Status quo, dann ist das sicher so.
Falls man das Pech haben sollte, nicht über produktives Eigentum zu verfügen, sieht die Sache anders aus: dann ist man das Mittel, mit dem die maßgeblichen Interessen Politik betreiben: in Form eines Arbeitnehmers schafft man dann mehr Reichtum, als man Lohn erhält. Mit diesem akkumulierten Reichtum in den Händen von Wenigen und dem, was der Staat an Reichtum einsammelt, wird Politik gemacht, die genau diese Verhältnisse auf Dauer sichert und den Grad an Ausbeutung zu erhöhen versucht. Die Gesamtlohnsumme (also Löhne, Renten, Arbeitslosenversorgung, Krankengelder), die diejenigen erhalten, die den Reichtum schaffen, soll so klein wie möglich gehalten werden, damit mehr für Investitionen, also Erweiterungen des Ausbeutungsverhältnisses, übrig bleibt. Das zu organisieren ist der Spielraum der Politik.
Interessenvertretung der Arbeitnehmer müßte darauf abzielen, die Lohnsumme zu vergrößern. Streng genommen wäre das das Gegenteil von "Politik machen", Einschränkung des politischen Spielraums.
 
...Sogar ein Fähnrichlein hat damit ja gar keine Probleme, gibt's dann demnächst die Fähnrich-Demokratie, und geht's dann allen besser?
Ganz großes Kino von einem Akrobaten der Geisteswissenschaften, meine Verehrung!

Mit deinen dämlichen, unsachlichen Äußerungen qualifizierst du dich nur selbst ab! :depp:



Bei manch einem hier scheint Demokratie dort zu enden, wo seine Partei oder seine politischen Vorstellungen von der Mehrheit der Wähler nicht goutiert wurde(n) und man sucht dann nach Rechtfertigungen, weshalb man doch und eigentlich und überhaupt die Mehrheit der Wahlberechtigten hinter sich hätte. Akzeptiert die Wahl, wie sie ist und versucht es nächstes Mal besser zu machen.
 
Super gemacht.
Schwarz-Gelb hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind!
Erst fällt der Kündigungsschutz, dann werden die Familien und Sozialausgaben stark gekürzt ( oder "reformiert" , wie es in Amtssprache heißt) und dann werden die Banken und die anderen Finanzdienstleister genau so weiter machen wie bisher.
Herzlichen Glückwunsch.
Wir (der kleine Mann) oder auch das Volk wird weiter an Boden verlieren.
Schon jetzt verlangt der Arbeitgeberverband die Lockerung des Kündigungsschutzes um den Arbeitsmarkt "flexibler" zu machen.
So kann man sinnlose Entlassungen auch nennen.
Das einzige was sich dabei positiv entwickelt sind die Aktienkurse.

Deutschland machs gut!

:flag: :depp: :flag: :depp:
 
@ heinerreiner, aber auch Faehnrich ;)
ich bin nicht so sehr Lokalpatriot,
dass ich rätedemokratische Prinzipien ausschließlich nur mit der "Bremer Räterepublik" verbinde :D
Dazu fallen mir denn doch noch sowohl weitere Theorien wie auch konkrete Beispeile ein^^
heinerreiner schrieb:
Nein, es ist nicht "die Frage", wen man wie direkt ermächtigt.
Es ist, basisdemokratischen, sozialistischen wie auch kommunistischen Prinzipien folgend, gerade und vor allem bzgl. der Delegation von Interessen, der einzige mir Erfolg versprechende und akzeptable Weg :)
Die ALTERNATIVE wäre dazu dann dazu ja wohl nur die "Eigenermächtigung" ;)
Diktatorische bzw. usurpatorische Strukturen lehnn ich aber ab ;)

Dass Du hier, und damit ja eher ausweichend *g*,
Dich nur auf unser derzeitig "herrschendes" Wahlsystem beziehst,
welches natürlich von Ihren Strukturen eher den Machterhalt Weniger als die Gewaltenteilung nach den Interessen der (arbeitenden) Mehrheit befördert, steht doch auf einem ganz anderen Blatt ;)

Von daher stehe ich ja hierzu
>
nicht im Dissens. ;)
Nur wie bitte sollen derartige Strukturen denn nach deiner Meinung verändert werden? ;)

>
Und genau darum geht es mir ja, derartige Strukturen sichtbar und deutlicher im Bewusstsein Vieler zu machen
Und dann damit,
eben durch Aufklärung/Bildung und dem dann letztlich "überzeugten" Willen der Mehrheit folgend, solche Strukturen zu modifizieren bzw. zu "revolutionieren" *bg*...

Oder ist Deine Alternative dazu etwa Gewalt?

lg
muesli

PS
@ heinerreiner
Ich weiß hier jetzt eh nicht, was Begriffe wie Idealismus mit dieser meiner dies bzgl. eher pragmatischen und auch wohl realistischeren Vorstellung zu tun haben ;)
Mein Recht auf Souveränität und den eigenen Willen gebe ich doch damit nicht ab...
Auch wenn dies
natürlich in unserem System mehr als erwünscht erscheint :D

@ Faehnrich
Akzeptiert die Wahl, wie sie ist und versucht es nächstes Mal besser zu machen.
Deshalb muss man die Strukturen, Hintergründe und die Intention solcher Wahlen nicht gut heißen...
Besser zu machen heißt zumindest für mich auch,
mir Gedanken darüber zu machen, was an deren Grundlagen schon schief gewickelt ist...
Unser Parteiensystem und auch das Wahlsystem sind ja so noch nicht einmal unveränderliche Bestandteile des GG, sofern sie dort überhaupt erwähnt werden ;)
Dies bezüglich gebe ich heinerreiner übrigens ausdrücklich recht...
Nur der Weg hin zu "Veränderungen" scheint bei ihm ein anderer zu sein.
Wäre ja schön, wenn er sich (hier) auch bzgl. der konkreten Umsetzungen seiner Gedanken dazu hier auch mal klarer äußern würde ;)
 
Super gemacht.
Schwarz-Gelb hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind!
Erst fällt der Kündigungsschutz, dann werden die Familien und Sozialausgaben stark gekürzt ( oder "reformiert" , wie es in Amtssprache heißt) und dann werden die Banken und die anderen Finanzdienstleister genau so weiter machen wie bisher.
Herzlichen Glückwunsch.

Wer hat den die "Sozialausgaben reformiert"? Das war die Koalition SPD/Grüne unter unserem Freund Schröder. Jedenfalls wenn du mit dieser "Reformation" die Hartz Papieren meinst.

Der Kündigungsschutz ist noch nicht gefallen. Die CDU will dort auch nichts ändern.

Also erstmal abwarten was wirklich kommt und erst recht nicht Parteien für etwas verantwortlich machen, was andere "verbockt" haben.
 
jajetztja -> betr. SGB II bzw. Hartz IV schrieb:
und erst recht nicht Parteien für etwas verantwortlich machen, was andere "verbockt" haben.
Dafür "verantwortlich" sind sowohl SPD/Grüne als Regierungsparteien sowie ebenso die CDU/CSU, sowie auch die FDP, die maßgeblich im Bundesrat sowie in Vermittlungsausschüssen diese Sozialgesetzgebung stark mit beeinflusst, geprägt und vor allem mit verabschiedet haben.
Sie hätten sie nämlich durchaus auch verhindern können ;)

Diese in der jetzigen Form m.M.n. mehr als unausgegorene und auch schon zu Anfang an (auch von der CDU/CSU) mit "verwässerte" Reform jetzt ausschließlich einer bestimmten Koalition anzulasten,
ist so schlichtweg Irreführung oder gar Geschichtsverfälschung ;)

Apropos "Kündigungsschutz" ;)
Dieser ist in vielen Bereichen der Kurzzeitbeschäftigten eh fast schon obsolet ;)
Im Moment wird lediglich noch
bzw. besser schon wieder kräftig am Schutz noch unter Tarifverträgen stehender Beschäftigter genagt.
Immer nach dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Und die CDU würde da zu gerne auch mit tun....
Wenn nicht die Probleme der nach wie unbewältigten Finanzkrise bzw. auch die nächsten Wahlen in NRW (im Mai 2010) nicht schon bald anstehen würden,
die dann evtl. die derzeitige Bundesratsmehrheit schlicht gefährden könnten.
Deshalb hält sich Merkel auch - wie in fast allen anderen Bereichen bisher -
auch weitergehend unpräzise zurück bzw. bedeckt.
Motto: Kommt Zeit, kommt Rat...
Hauptsache: Machterhalt

mfg
muesli
 
Ja ja, man kann sich selbst alles schön/schlecht reden.

Jetzt ist der Bundesrat schuld an den Hartz Papieren, weil sie die von SPD/Grünen erlassenen Gesetze durchgewunken haben.

Hauptsache Schwarz/Gelb ist schuld an allem und SPD/Grüne/Linke sind die Samariter.......

Machen wir mal den Umkehrschluß. Hätte Rot/Grün diese Papiere nicht aufgestellt, hätte der Bundesrat sie auch nicht durchwinken können.

Das ist immer das tolle bei uns. SCHULDIG sind immer die anderen...... :würg:
 
jajetztja schrieb:
Es gibt auch noch ein paar Parteien, die an der 5%-Hürde gescheitert sind. Demnach können gewählte Parteien auch mit unter 50 % eine "Mehrheit" erreichen.

Die Parteien die an der 5% Hürde gescheitert sind, sind auch nicht prozentual im Bundestag vertreten. Somit stellt sich für mich die Frage, warum man sie dann überhaupt zählt? Somit sollte es lediglich um die 100%ige Vertretung im Bundestag gehen. Das sind eben genau die 100% an Sitzen und 48% davon sind nun mal auch keine demokratische Mehrheit. Ich hoffe du verstehst, wie ich das meine!?
 
Also...nee
So richtig ernst nehmen kann ich so einiges hier zwar nicht mehr...

@ jajetztja (Bitte zitiere mich!)
WO steht in meinen Beiträgen etwas von Schuldzuschreibungen?
WO laste ich bestimmte Punkte nur einer Seite an bzw. entschuldige die jeweils andere Seite pauschal?

Ich sprach lediglich von Mitverantwortung ;) Und zwar ein gerüttelt Maß auf allen Seiten!
Wer sich dazu informieren möchte, findet auch genügend neutrale Berichterstattungen dazu!
Und nebenbei:
Diese "Papiere" wurden maßgeblich von einem gewissen Hr. Hartz bzw. seinem Stab "geschrieben"...
Auch das sollte man dabei nicht vergessen, wenn man weiß, wofür dieser Herr stand.

Nebenbei...Parteien erlassen keine Gesetze!

Unsere Politiker sind ja anscheinend eh immer häufiger schlicht überfordert, gewisse Reformen, Gesetzesvorlagen bzw. schlichte Entwürfe bzw. Konzepte in eigenen Ministerien (möglichst ohne Lobbyzuarbeit) auszuarbeiten...
Wie man auch am neusten Beispiel eines Hr. Guttenberg im Frühsommer ja wieder ober deutlich sah.

Übrigens @ all
Auf (solchen) platten Verallgemeinerungen
Das ist immer das tolle bei uns. SCHULDIG sind immer die anderen...... :würg:
stehe ich ja besonders.
Vor allem, wenn sie noch in meine Richtung bzw. als Entgegnung auf Beiträge von mir gemünzt werden.
Diesen Schuh zieh ich mir (auch speziell hier) aber nicht an,
verbitte mir aber höflichst derartig Unsachliches und nicht Belegtes gerade hier im Pol-Forum ;)

muesli
 
Jetzt muss ich doch mal was dazu sagen, Sorry Leute aber hier muss ein wenig Geschichtsunterricht her.

Die Reformen die Rot/Grün ab 1998 umgesetzt hat waren Scheiße :würg: aber NOTWENDIG, aufgrund der ruinösen Politik der Kohl/Lambsdorff bzw. Kinkel - Regierung.

UND JEDER wusste um die Reformnotwendigkeit und jeder wünschte sich die Reform !

Ausschlaggebend war die katastrophale Finanzlage (aus damaliger Sicht - heute wäre man über die Zahlen mehr als froh) aufgrund der totalen Wirklichkeitsverzerrung der schwarz/gelben Regierung - ihr erinnert euch - "die Lasten der deutschen Einheit zahlen wir aus der Portokasse ?" :gelb: und die FDP-Vollhorst-Idee die ostdeutsche Wirtschaft den Kräften des freien Marktes zu überlassen - ihr erinnert euch - "blühende Landschaften ?":gelb:

Auch wenn er mittlerweile zum A****loch mutiert ist, der einzige der damals den Mut hatte die Wahrheit zu sagen, war der SPD-Kanzler-Kandidat Oskar Lafontaine. Die Quittung dafür war natürlich eine Wahlniederlage - denn wer will schon die Wahrheit hören in diesem Lande - wenn sich die BILD-Zeitung viel geschmeidiger liest :read:

PS: Vor der Wahl wurden die Deutschen gefragt ob Sie den Versicherungen von Kohl - "keine Steuererhöhungen für die deutsche Einheit " glauben. 60 % sagten nein. Kohl wurde gewählt, erhöhte die Steuern - für den Irakkrieg :D - damals wusste man noch nicht dass man die mal nummerieren würde :D - und prompt sagten bei der nächsten Wählerbefragung wieder 60 % sie fühlten sich von Kohl getäuscht. HÄ :depp: :löl: Soviel zum deutschen Wähler - oh, by the way - er ist nicht intelligenter geworden.

Also Schwarz/Geld oh entschuldigung - schwarz/gelb wurde wieder gewählt und raus kam - die (zur damaligen Zeit) größte Staatsverschuldung aller Zeiten, sowie der totale Ausverkauf der Ostdeutschen Wirtschaft incl. einer gigantischen Arbeitslosigkeitswelle, dazu als Beilage die Massenflucht der Ostdeutschen in den Westen und eine Vergreisung der Ostländer.

Wirtschaft, Sozialsysteme, Arbeitsmarkt waren dringend reformbedürftig. DAFÜR wurde Schröder gewählt, für nix sonst . Ein "weiter so" war unmöglich.

Schröder hat eigentlich nicht SO viel falsch gemacht. Die Wirtschaft ist gewachsen, die Arbeitslosigkeit geschrumpft, die Staatsausgaben bewegten sich in Richtung Konsolidierung - He, erinnert ihr euch noch Steinbrück wollte sogar KEINE Schulden mehr aufnehmen. Natürlich musste man dafür Kröten schlucken und Dinge machen die unsozialdemokratisch waren , aber die Dinge wurden refomiert und angepackt - Reformstau herrschte unter schwarz/gelb nicht unter rot/grün.

Und die SPD wurde dafür dass sie den Dreck weggeräumt hat den CDU/CSU/FDP angerichtet haben dermaßen abgestraft dass sie in den kommenden Jahren deutlich nach links rücken wird.

Tja und wir haben jetzt wieder die alten Rezepte in neuer Verpackung auf dem Tisch und die Partei - ja ich meine die FDP - die es in gut 40 Jahren Regierungsverantwortung nicht geschafft hat ein einfaches und gerechtes Steuersystem gebacken zu kriegen - obwohl das in JEDEM Wahlprogramm der FDP seit der seligen Zeit von Thomas Dehler steht - soll das ausgerechnet in der größten Finanzkrise seit dem 2 Weltkrieg schaffen :löl::depp:

Es ist schön zu sehen dass die Menschen noch an Märchen glauben.
 
Diese "Papiere" wurden maßgeblich von einem gewissen Hr. Hartz bzw. seinem Stab "geschrieben"...

Auch das sollte man dabei nicht vergessen, wenn man weiß, wofür dieser Herr stand.

Das spielt überhaupt keine Rolle, wer Peter Hartz war, bzw ist. Er hat in seinen Papieren Vorschläge erstellt und diese wurden dann umgesetzt.

Nebenbei...Parteien erlassen keine Gesetze!

Ehrlich nicht.........? Soll ich jetzt alles ganz formaljuristisch schreiben? Ich kann das wohl berufsbedingt, aber es wird dann für viele nicht mehr verständlich sein. Das ist übrigens nicht negativ gemeint, aber ich verstehe auch Ärzte nicht, wenn sie sich mit ihren berufsspezifischen Floskeln unterhalten.

Unsere Politiker sind ja anscheinend eh immer häufiger schlicht überfordert, gewisse Reformen, Gesetzesvorlagen bzw. schlichte Entwürfe bzw. Konzepte in eigenen Ministerien (möglichst ohne Lobbyzuarbeit) auszuarbeiten...
Wie man auch am neusten Beispiel eines Hr. Guttenberg im Frühsommer ja wieder ober deutlich sah.

Dem stimme ich 100% zu. Kaum einer weiß, was wirklich benötigt wird, bzw. was wirklich hilft. Dazu muss man öfter Experten mit ins Boot holen und zwar nicht einseitig (Stichwort Lobby), sondern von mehreren Seiten. Es hilft nichts, irgendwelche Vorstandsmitglieder großer Konzerne zu fragen und die Arbeitnehmervertreter nicht zu hören. Dieses einsitige "Rat holen" funtioniert eben nicht.

Übrigens @ all
Auf (solchen) platten Verallgemeinerungen

stehe ich ja besonders.
Vor allem, wenn sie noch in meine Richtung bzw. als Entgegnung auf Beiträge von mir gemünzt werden.
Diesen Schuh zieh ich mir (auch speziell hier) aber nicht an,
verbitte mir aber höflichst derartig Unsachliches und nicht Belegtes gerade hier im Pol-Forum ;)

Das sind keine "platten" Verallgemeinerungen, sondern Erfahrungen. Täglich bei Gericht kannst du sowas erleben. Wegen Körperverletzung angeklagt und dann kommen von den Angeklagten fast immer die gleichen Rechtfertigungsgründe. "Hat mich provoziert" und wie? "Hat meine Freundin angeguckt". Eine Mitschuld ist also auch beim Opfer zu suchen. Auch beim Diebstahl. "Hätte ich mehr ALG, müsste ich nicht klauen". Wieder eine Mitschuld, diesmal vom Amt. So ist das ständig.

An dem Sozialabbau ist die Rot-Grüne Regierung zum großen Teil schuld. Die "sozialen" Parteien haben die Hartz-Papiere beschloßen. (Ja ich weiß, sie haben nicht die Gesetze erlassen). Der Bundesrat hat sie durchgewunken. Deshalb trifft ihn auch eine Mitschuld. War damals im Bundesrat überhaupt Scharz-Gelb in der Mehrheit? (ernstgemeinte Frage, da ich es wirklich nicht weiß)

Mit der Aussage, dass immer die anderen schuldig sind, wollte ich halt nur zeigen, dass sowas zu 95 % aller Fälle vorkommt. Gleiches eben hier. Rot/Grün hat die "Reform" beschlossen und der Bundesrat hat zugestimmt. Demnach ist er also mitschuldig. So kann man es sich halt einfach machen. Den Grundstein hat aber Rot/Grün gelegt. Hätte man den Grundstein nicht gelegt, wäre es nie soweit gekommen.

Davon mal ab, ich finde es nicht in Ordnung, die neue Regierung schon jetzt zu verurteilen. Man sollte erstmal abwarten, was passiert.

Sollte sich im Bundesrat wegen der NRW Wahl im nächsten Jahr etwas ändern, so bin ich mal gespannt, was trotzdem alles "durchgewunken" wird.

Dann wird es aber vermutlich heißen, dass Schwarz/Gelb uns das alles angetan hat. Vom Bundesrat wird dann keine Rede mehr sein. Dessen bin ich mir sicher.

So, nimm nicht alles persönlich. Das ist nur meine Meinung, die allgemein gesprochen ist und sich nicht auf dich persönlich bezieht.
 
jajetztja schrieb:
Das sind keine "platten" Verallgemeinerungen, sondern Erfahrungen. Täglich bei Gericht kannst du sowas erleben. Wegen Körperverletzung angeklagt und dann kommen von den Angeklagten fast immer die gleichen Rechtfertigungsgründe. "Hat mich provoziert" und wie? "Hat meine Freundin angeguckt". Eine Mitschuld ist also auch beim Opfer zu suchen. Auch beim Diebstahl. "Hätte ich mehr ALG, müsste ich nicht klauen". Wieder eine Mitschuld, diesmal vom Amt. So ist das ständig.
Du scheinst 'übersehen' zu haben, daß wir hier nicht 'deine Klientel' sind. Es mag ja sein, daß sich Strauchdiebe mitunter mit allerlei Schwachsinn zu rechtfertigen versuchen, aber ich hoffe, das färbst nicht auf dich ab. Ich finde es jedenfalls unangemessen (im Grunde genommen sogar unverschämt), diese 'Weisheiten' pauschal auf User dieses Boards anzuwenden.

Wenn man Sachverhalte vereinfacht, um sie besser erklären zu können, dann sollte man allerdings nicht so weit gehen, den Inhalt gleich ganz zu vergessen. Und wenn ich den Henker kommen sehe, dann weiß ich auch schon, was (wahrscheinlich) kommen wird. Oder willst du es uns verbieten, Meinungen zu vertreten und Prognosen anzugeben? So kannst du vielleicht mit deiner Klientel umgehen, mit uns jedenfalls nicht.

Gruß Konradin
 
Wieso finden es Wähler gut die FDP zu wählen damit sie leichter gekündigt werden können? Wo ist der Vorteil? Glaubt ihr das es für euch gut ist wenn ihr durch einen jüngeren ersetzt werdet oder durch einen billigeren? Diese Logik erschließt sich mir nicht so ganz.... Ahhhhh, ihr meint das ihr mehr Geld in der Tasche haben werdet wenn ihr entlassen seid und die "soziale Hängematte" abgeschafft ist?
Wer hat den Vorteil? Der der den Teil des Geldes in der Tasche hat der euch dann fehlen wird? Fehlen??? Ja, wenn der billigere an eurer statt arbeitet, ergibt sich eine Differenz. Diese Summe fehlt euch(sogar noch mehr) und dem neu eingestellten, wenn ihr euch um einen neuen Posten bewirbt und eure utopischen Lohnvorstellungen äußert, weshalb sollte dieser AG euch das Geld geben? Weil ihr so gut seid? So gut das ihr entlassen wurdet und durch einen billigeren ersetzt werden konntet? Abgespeckte Absicherung der persönlichen Lebensbedingungen, immer noch kein Mindestlohn (6 € sind doch auch schon was), private Krankenversicherung da lohnt sich die Arbeit aber und deswegen besser nicht dem Chef mißfallen damit er nicht auf die Idee kommt an eine Optimierung im Betrieb zu denken die sich dann als Kündigung äußert.

Ehrlich es interessiert mich sehr wie aus dieser Wahl ein Schuh wird, in dem Kleinhirn (ist es dafür zuständig?).

Eine gute Wahl


Liebe Grüße
Carmen
 
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