@ prisoners

Ein wichtiges Thema, welches sich hier hoffentlich noch etwas länger hält, was die Beteiligung angeht...
Was dich betrifft.
Gefühle kann man nicht dauerhaft unterdrücken, sondern nur auf vielfältige Kosten verdrängen.
Und das ist weder "gesund", noch fördert es menschliche (wie tierische *g*) Kontakte.
(Haus-)Tiere sind da u.a. ehrlicher (mit sich sich selbst); auch wenn die wenigsten Menschen dafür noch einen Sensor besitzen (und wenn, dann leider oft zu übersteigert

)
Kurzum, zum Lachen gehört das Weinen,
beides bedingt einander, wenn es "ehrlich" sein soll;
denn beides ist wichtig für die körperliche wie geistige Gesundheit.
Als ich das schon vor recht langer Zeit (wieder) beigebracht bekam (Danke allen daran teils längst verstorbenen Beteiligten dafür),
UND es für mich auch so akzeptieren konnte, hat sich so einiges in meinem Leben für mich zum Besseren gewannt.
Kinder wissen (ja oft) noch intuitiv darum, werden aber zu oft "um"erzogen und setzen es oft dann nur noch "egoistisch" bzw. zielgerichtet ein.
Denn, weder Lachen noch Weinen, oder das Fehlen davon, hat etwas mit "Coolness" zu tun

Es hat vielmehr etwas mit Vertrauen, Fallen lassen und der Bereitschaft, daraus zu lernen, zu tun.
Und dazu gehört u.a. auch Zeit, sich auf Gefühle einzulassen.
Warum heulen viele von uns in/nach Filmen?
Weil es die Zeit dann "mal" erlaubt, Gefühle überhaupt an die Oberfläche kommen zu lassen.
Im Alltag haben es die allermeisten inzwischen verlernt.
Oftmals aus unreflektierten Gründen der scheinbaren "Effektivität" (Arbeit, persönliches Standing, falsch verstandene Scham etc.pp.)
Und um in diesem post zum Ende zu kommen ...

Freunde, gute Kollegen, einen guten Arbeitsplatz und auch einen guten Partner *bg* findet man dauerhaft nur dann, wenn man zu seine Gefühlen steht, diese ausdrückt und ggfs. auch mal überdenkt.
Wer das in eurem Umfeld nicht akzeptiert, womöglich sich darüber echauffiert, es ins Lächerliche zieht, ist mit Sicherheit "ungesund" für Euch.
Think about it
so far
