Hi
Ist eine recht witzige Geschichte. Nagelt mich nun nicht auf Datumsangaben fest.
Ca 1990 wollte die Telekom was richtig gutes tun (Oder wars da noch die Post?). Man tauschte die uralten Kupferleitungen(Nur die Hauptleitungen) gegen damals wohl als Hightech anmutende Glasfaser Leitungen aus. Damit sollte das telefonieren störungsfreier funktionieren und ausserdem auf den Leitungen grössere Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die Post hatte ab dato lustige Wandler eingesetzt um von *der letzten Meile*, also das Telefonkabel vom Anschluss bis zum LWL, die Signal von elektrisch auf Licht zu wandeln. Kurz danach kamen dann die Revolutionen

Die erste Analog und ISDN Flatrate wurde für läppische 79 DM/Monat angeboten. So lief das dann auch alles eine Zeit bis Revolution 2 an die Türe klopfte. DSL war geboren.
Doof nur das DSL eine Technik ist die mit dem nicht *höhrbarem Spektrum* einer Telefonleitung auf Kupferbasis arbeitete, somit war Glasfaser zum totalen Hemmschuh geworden und alle die auf der aktuellen Technik angeschlossen waren schauten tief in die Röhre.
Es dauerte einen ganzen Moment bis man DSL taugliche Wandler von Kupfer auf LWL eingekauft hatte. Nur stellen/stellten die meisten der kleinen Verteilerschränke nicht genug Platz zur Verfügung damit man Diese dort einbauen konnte. Damit man nun doch noch den Markt erschliessen konnte, fing die Telekom damit an die Schränke dort, wo es sich lohnt zu tauschen an.
Tja ... der Schritt dauert noch bis heute an. Bei uns wurde der Schrank auch erst vor ca 2 Jahren getauscht. Aber seit dem haben wir ne Top Anbindung.