Und wenn wir noch die anderen Wiederkäuer wie Pferde,
oder evtl. auch mal "Kleinvieh" wie Schafe Ziegen etc. hinzurechnen...
Dann...
Im Grunde gebe ich Dir aber recht, farinu
Nicht nur hier wird viel, viel Blödsinn verbreitet...
Oft nur, weil Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden
ODER
schlicht der Gesamteffekt inkl. der jeweiligen Abhängigkeiten und Kombinationen und Wechselwirkungen völlig aus dem Auge verloren wird.
Unser Planet ist nicht so einfach gestrickt,
dass er und seine Wechselbeziehungen sich mal eben so auf einem Bierdeckel erklären ließen
Fakt ist...
Der Klimawandel beschleunigt sich nach den neusten Erkenntnissen (Sept.08), Messungen und Erklärungsmodellen deutlich schneller,
als die letzten Umweltberichte der UN (Std. 2005) noch befürchten ließen.
Die durchschnittliche Erwärmung wird jetzt je nach Model auf 2° bis 2,4° bestätigt. Allerdings wirken sich die bisher zu wenig berücksichtigten globalen Luftverschmutzungen (Staubpartikel/Aerosole etc.) doch weit aus stärker auf Eis bedeckte Regionen aus, als bisher angenommen.
Der Anstieg der Meere in der nächsten Zeit wurde schon von ca. 50-65cm auf neuerdings 100cm erhöht.
Da allein dieser Prozeß ein dynamischer, exponential Steigender ist, müssen Zukunftsperspektiven, aber auch Veränderungen in naher Zukunft völlig neu berechnet werden.
Das hierfür auch diverse Ursachen verantwortlich sind,
- neben vom Menschen verursachten -
steht dabei außer Frage.
Allerdings auch, daß die menschgemachten Emissionen und Veränderungen diesen Prozess nur noch beschleunigen!
Das hieraus Konsequenzen entstehen, gegen die die aktuelle Finanzkrise eher wie Kinderkram wirken wird, wollen viele einfach nicht wahrhaben.
denn neben eklatanten, daraus folgenden ökonomischen Auswirkungen,
sind es vor allem auch die Veränderungen unserer beengten Lebensräume,
die dann anstehen.
Gerade z.B. Küstenregionen, die anteil einen prozentual wesentlich höheren Prozentsatz ausmachen als andere fruchtbare Regionen, sind bald konkret bedroht.
Ökonomisch gesehen gebe ich auch mal ein ökologisch berechnetes Beispiel,
welches sich mit der derzeitigen Finanzkrise eigentlich gut vergleichen ließe.
Jährlich werden Waldgebiete im Gegenwert/Nutzwert (z.B. Filter und Speicherfunktionen etc.) von ca. einer halben Billion (oder 500 Milliarden Dollar) für einen Zeitraum berechnet auf ca. mindestens > hundert Jahren Regenerationszeit vernichtet.
Insofern sind die, auch durch Menschen mit verursachten, Veränderungen der Ozeane, wie Versauerung und Erwärmung,
sowie u.a. auch die Vernichtung von Waldgebieten wichtige Faktoren,
die nicht nur für die Species Mensch das Leben auf diesem Globus für die nächsten Hunderte von Jahren verschlechtern, verunmöglichen bzw. bestenfalls sehr einschränken werden.
so far

muesli
PS.
Ach ja

Das wir bei all diesen Überlegungen weitgehend aus anthropozentrischer Sicht diskutieren, setze ich eigentlich voraus

Jeder, der argumentiert, so etwas habe es alles schon gegeben
- was ich ausdrücklich bestätige -
vergisst nur eins
In diesen Zeiträumen gab es den Menschen entweder noch nicht,
oder er war in kleineren ethnischen Gruppen global so verbreitet bzw. isoliert,
teilweise bzgl. mancher Extreme auch angepasster und/oder
hatte evtl. nahe geographische und klimatische Ausweichmöglichkeiten...
Wenn dies nicht gegeben war, starben diese Gruppen eben aus.