Was ist euch wichtiger an einem Song? Der Text oder die Musik? geschlossen 

Was ist euch wichtiger an einem Song?

  • Text

    Stimmen: 4 6,9%
  • Musik

    Stimmen: 25 43,1%
  • beides muss passen

    Stimmen: 29 50,0%

  • Umfrageteilnehmer
    58
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

kai007

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Juli 2007
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557
Also bei mir ists so, dass wenn mir die Musik bzw. der Beat eines Songs nicht gefällt, dann mag ich das Lied nicht.
Auch wenn der Text vielleicht gar nicht so schlecht ist.

Wie ists bei euch?
 
Umgekehrt ist es ähnlich ;) manchmal gefällt der Sound aber wenn man dann genau hinhört und den Text realisiert ... :würg: Das beste Beispiel war bei mir Bakerman von Laid Back

:boing:
 
Wenn Text und Musik nicht übereinstimmen, ist das ganze Lied meiner Meinung nach für den :öm:
 
Im Idealfall passt natürlich beides optimal zusammen. Aber wenn die Melodie nix ist, dann reißts auch der beste Text nicht mehr raus.
Wenn die Melodie hingegen super ist, würde ich auch einen suboptimaleren Text tolerieren.
 
Der Text muss klanglich passen, was aber genau gelabert wird, ist total egal, hauptsache die Musik gefällt einem
 
Die Musik muss stimmen, guter Text macht dann nur noch aus einem sehr guten Song einen ausgezeichneten ;)
 
Es sollte schon beides zusammen passen, wobei die Musik da sicher den gewichtigeren Part hat. Und wer kein Neudeutsch kann, orientiert sich sowieso nur an der Musik
 
Musik muss stimmen! Text ist nur zweitrangig. Nur sollten es keine extremen Text sein, wie z.B über Rassismus oder Gewaltverherrlichung.
 
Nur ganz „auf die Schnelle“:

Musik ohne Text? Gern, dann allerdings Musik, die dafür kreiert wurde. Meine sehr unterschiedlichen Langzeitfavoriten: Fryderyk Franciszek Chopin, Johannes Brahms, Sergei Nikiforowitsch Wassilenko, etc..

Gute Gitarrenmusik

Gern höre ich gesungene Erzählungen (Balladen), hier vor allem aus dem englischsprachigen Raum (Pete Seeger, Bob Dylan, Donovan Phillips Leitch, Arlo Guthrie, Barry McGuire [bevor er seine „christliche“ Mission startete], Dire Straits, etc..
Die heimatlichen Balladen sind mir alle zu sehr „Moll“. Höre ich gelegentlich an, sorgen aber bei mir bei längerem Anhören für schlechte (traurige) Stimmung.

So gut kann m. E. Musik (mit Text) nicht sein, dass sie schlechten Text überhören lässt: Dann lieber gute Musik ohne Text. Wenn Text, soll die Musik Begleitung zum Text sein, nicht umgekehrt.

Nachteil bei Textmusik: Da mir Text wichtig ist, kann ich dabei nicht nebenbei ‚geistig‘ arbeiten.
 
joungster schrieb:
So gut kann m. E. Musik (mit Text) nicht sein, dass sie schlechten Text überhören lässt: Dann lieber gute Musik ohne Text. Wenn Text, soll die Musik Begleitung zum Text sein, nicht umgekehrt.

Das heisst Lieder, deren Text du aus sprachlichen Gründen gar nicht erst verstehen kannst, kann keine schöne Musik für dich sein? Das zumindest wäre der Umkehrschluß aus deiner Begründung.
Für mich ist Gesang mehr ein Instrument als eine sprachliche Ausdrucksweise. Sie muß gut zur Musik passen, der Inhalt ist für mich zweitrangig.
Es kommt jedoch auch vor, das der Text eines Liedes so gut ist (für mich), das er die Musik zweitrangig werden lässt.
 
Surffix schrieb:
Das heisst Lieder, deren Text du aus sprachlichen Gründen gar nicht erst verstehen kannst, kann keine schöne Musik für dich sein? Das zumindest wäre der Umkehrschluß aus deiner Begründung.[…]
Findest Du?

Einen Text, den ich nicht verstehe, kann ich auch in der Qualität (gut/schlecht) nicht beurteilen, der „Umkehrschluss“ trifft also nur sehr bedingt.

Habe vorgestern mit meiner Frau ein Konzert einer schottisch/irischen (Damen-)Formation besucht. Trotzdem ich gälisch nicht verstehe, gefiel mir die Musik sehr gut. Noch besser hätte sie mir (evtl.) gefallen, wären die Texte in englisch vorgetragen worden.
 
Text und Beat muss einfach passen, sonst macht es für mich keinen Sinn.

Liebe Grüße

Phoenix
 
Es muss beides passen, das merkt man besonders an diesem R&B-Müll.

Selten hört sich es gut an, aber der Text ist immer der selbe Mist
(siehe Jason Derulo, Taio Cruz). Das ist einfach so beschissen langweilig... ich verstehe nicht, wie man sich sowas freiwillig reinziehen kann und warum das im Radio auf und ab läuft. :rolleyes:

Wenn man sich Taio Cruz - Dynamite zum Beispiel anhört, da müssen Wörter x-mal wiederholt werden, damit das Lied überhaupt "gefüllt" ist. Kommerzmusik vom Fließband! :o

Inhaltlich ists immer das gleiche: Ich steh auf irgendne Braut, aber sie irgendwie nicht auf mich. Scheißegal, letztendlich ist es doch geil, solo zu sein, ich mach Party und reiß eine nach der anderen auf. :löl:
Hinzu kommt noch, dass die Stimmen mit nem Vocoder meistens so hässlich auf die Musik "drauf moduliert" sind. Das erweckt bei mir den Eindruck, als könnten die Typen weder texten noch singen.

Ich höre oft Trance, da passt bei vielen Tracks einfach alles. Musik muss episch sein, sodass man bei intensivem Hören eine Gänsehaut bekommt. Das gibts allerdings genauso im Rock-Genre. :)
Im Endeffekt ist das eine Geschmacksfrage...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kommt drauf an,welchem Künstler ein Werk entstammt.
Bei AC/DC beispielsweise,ist der Text eher Nebensache.Trotzdem waren sie von Anfang an sehr erfolgreich,was sicher auch der Einzigartigkeit Bon Scotts(† ) als Leadsänger zu verdanken war.
Bei The Smiths trafen zweifelsohne zwei Genies zusammen.S.P.Morrissey als begnadeter Texter und Sänger und Johnny Marr als Gitarrist,der es meiner Meinung nach wie kein zweiter verstand,auf den ersten Blick nur begleitendes Gitarrenspiel beizusteuern,in Wirklichkeit aber auf seine eigene,unverwechselbare Weise einen Song nicht nur zu untermalen,sondern eine Melodie genussvoll herauszuarbeiten.Bestes Beispiel,wie perfekt sich beide ergänzen,hört man bei Cemetry Gates.
Das sie auch anders konnten,bewiesen sie mit Some Girls Are Bigger Than Others .
Man mag diesen Text deuten,wie man will.Viel davon ist ja nicht vorhanden.Aber die einzige Liveversion,obendrein noch vom letztem Konzert am 12.12.1986,ist wie ein finaler Schlag mit dem Holzhammer.
Jimi Hendrix freilich war zwar kein großer Dichter,verstand es aber wie kaum ein zweiter,sein Werkzeug Gitarre zu bedienen und mit diesem Befindlichkeiten und Emotionen zu vermitteln,ohne sich dabei in Perfektionismus zu verlieren.Denn Perfektionist war er zu Lebzeiten genausowenig,wie posthum Gitarrengott.
Frank Zappa bewies kreativ,dass Entertainment nicht immer Melodisch sein muss.

Und somit ist es eben nicht zwangsläufig wichtig,entweder melodisch oder textlich aufzufallen,sondern das Gesamtpaket muss einfach stimmig sein.
Ebenso ist es natürlich auch ein Unterschied,ob man einen Song eigenständig bewertet oder ihn mit dem Gesamtwerk eines Künstlers in Verhältnis setzt.So können sich bei ein und dem selben Song mehrere Perspektiven ergeben,aus denen heraus man diesen beurteilen kann.
Ein guter Musiker ist halt immer auch Entertainer und nicht zuletzt Mensch,den man mögen kann oder nicht.

Guß,jarvis.
 
Ein Song, der "beides" vereinbart ist natürlich was Tolles.
Doch manchmal hat man schon "nur" den Text auf den Lippen...
und manchmal ist es eben der Rhythmus, der einem nicht mehr aus dem Ohr geht.
Der Idealfall -> beides, ist eben eher selten, sonst wäre ja jedes Lied ein hit.:rolleyes:
 
Konradin schrieb:
Was ist bei einem Gemälde wichtiger, der Pinselstrich oder die Farbe?

Was genau möchte uns der Schreiber mit dieser Phrase mitteilen?:ööm:

Dürfen wir uns nun aussuchen, welcher Teil eines Songs (Musik+Gesang) nun mit Pinselstrich bzw Farbe gleichgestellt wird. Deine Aussage ist etwas erklärungsbedürftig.

Für mich ist Farbe nur ein Material und der Pinselstrich die kreative Umsetzung, während dessen Musik und Gesang jeder für sich genommen ein Ausdruck kreativen Schaffens ist.
 
mir reicht es schon wenn eine stimme zu einer musik passt...

in den 70ern gab es haufenweise bands deren texte absurd waren, slade, trex, gary glitter, sweet usw. aber die musik ging ab und darum hört man sie auch heute immer wieder gerne.

ich denke die musik macht einen ohrwurm aus, nicht der text.

bestes beispiel andrea berg, musik und text passen aber trotzdem bekomme ich ausschlag von dem alten schrubber.
 
Als Begründung für meine Wahl: Man kann schlecht mit fröhlicher Musik über den Tod seiner Freundin singen.^^
 
Als Begründung für meine Wahl: Man kann schlecht mit fröhlicher Musik über den Tod seiner Freundin singen.^^

Und was soll das jetzt aussagen? Auch melancholische Musik kann doch trotzdem gut sein.
 
Da ich selber Musik mache, achte ich auf die Melodie! Wenn die gut oder sogar genial ist, find ich Lieder gut. Mit passendem Text bekommts noch ein "Sternchen" sozusagen das "I"-Tüpfelchen.

In seltenen Fällen (z.B: packender oder tiefgründiger Text) spielt die Melodie mal nicht so eine große Rolle!

MfG
SFM
 
Da ich Schallmessbeobachter der Bundeswehr war und auch hobbymusiker bin,
achte ich sehr auf Melodie. Dabei ist nicht zuviel und nicht zu wenig meist die richtige Mischung. Melodiestümper sind da im Radio zuhauf zu finden.
Textmäßig bin ich auch aktiv, was schreiben der Texte anbelangt.
Irgendwo muss ein Text einen Zusammenhang haben und vorallem Sinn haben.
 
Gegenfrage
Was ist dir an einem Buch wichtiger?
Der geschriebene Inhalt oder die Hintergrundfarbe des Papiers? :D

Die Melodie für mich,
aber wenn die lyrics auch noch gut sind....WOW :)
 
für mich ganz klar die Musik.
Zum Glück habe ich noch nicht so viele englisch sprachige Songs übersetzt. Andernfalls hätte ich sicher mitbekommen, dass die genauso schrottige Texte beinhalten, wie bei vielen deutschen Songs.
 
Für mich muss das Gesamtpaket stimmen und da gehört beides dazu. Allerdings können mit einem eingehenden Beat/Riff/whatever textliche Defizite besser ausgeglichen werden.
 
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