Web-Browser Opera: VPN für die Massen TIPP 

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Mit dem Update auf Version 40 können Opera-Nutzer anonym über ein VPN surfen – ohne Kosten oder Registrierung. Außerdem feiert RSS ein Comeback in Opera.

Mit dem nun erhältlichen Update auf Opera 40 erhält der immer noch norwegische Browser Opera ein kostenloses VPN. Nach einigen Monaten Test in den Entwickler- und Beta-Versionen erreicht dieses Feature somit nun auch das Gros der Anwender. Auch Nutzer von iOS und Android können bereits mit VPN surfen, allerdings ist es dort nicht in den Browser integriert, sondern eine separate App.

Das VPN kommt von dem kanadischen Anbieter SurfEasy, den Opera voriges Jahr übernommen hatte; es steht ohne Kosten und ohne Registrierung zur Verfügung und lässt sich nach einmaliger Aktivierung in den Browser-Einstellungen einfach über die Adresszeile an- und abschalten. Derzeit lassen sich virtuelle Server-Standorte in Kanada, USA, Deutschland, Niederlande und Singapur auswählen. "Wenn die Leute wüssten, wie das Internet funktioniert, würden sie wohl alle VPN benutzen", kommentierte Operas Browser-Chefentwickler Krystian Kolondra die Neuerung.

Weitgehende Anonymität
Im Mai versicherte uns Kolondra im Interview, dass Opera die Nutzungsdaten nicht speichere und somit weitgehende Anonymität zusichern könne. Datenschutz sei den Nutzern offenbar wichtig, denn ein klassisches Szenario für ein VPN – die Umgehung von Geoblocking bei Online-Videos – zeichne nur für 30 Prozent des Datenverkehrs verantwortlich. Dennoch zwang laut Kolondra der Erfolg des Features in den Vorab-Versionen und Apps, die Kapazitäten des VPN auszubauen. Kolondra verwahrte sich außerdem gegen die Kritik, es handle sich bei dem Feature nur um einen Proxy: Anders als ein Proxy schicke das "Browser-VPN" den gesamten Datenverkehr Operas durch einen privaten Datentunnel, also etwa auch Zertifikatsabfragen, Updates oder DNS-Anfragen.

Mit Version 40 zieht auch wieder ein einfacher ("very limited") RSS-Reader in Opera ein. Fast wie in alten Opera-12-Zeiten erkennt Opera in eine Seite eingebundene Feeds, auch wenn er dies statt mit dem klassischen RSS-Symbol mit einem Zeitungs-Icon in der Adressleiste kenntlich macht. Über die Sidebar lassen sich Nachrichtenquellen verwalten und im Browser lesen. Außerdem arbeitet der Browser nun mit Chromecast zusammen. Weitere Verbesserungen wurden dem Video-Popout, der Stromspar-Funktion und der 64-Bit-Version zuteil. Die Engine entspricht der von Chrome 53 und bringt Neuerungen wie Shadow DOM oder CSS-Filter ohne Präfix.


Quelle: Web-Browser Opera: VPN für die Massen | heise online
 
VPN klingt zwar gut aber man darf nicht vergessen, dass der VPN-Anbieter den ganzen Trafic sieht. Man sollte dem Anbieter also auch Vertrauen. Wenn jemand ein VPN gratis anbietet sollte man also immer im Hinterkopf behalten, dass dieser auch irgendwie Geld verdienen muss, entsprechend vorsichtig sollte man da sein.
Eventuell sollte man es sich überlegen nicht lieber doch den einen oder anderen Euro für einen VPN-Anbieter auszugeben.
 
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