Welche Religion erzeugt am wenigsten Hass? Diskussion 

Na komm aber Penna dein Auftritt hier ist ziemlich ... scheiße :D Ich will mal wissen wann du deine Augen aufgemacht hast bzw. deine Pubertät überwunden ? Tut mir ja Leid, aber lies dir deine Texte mal durch, also was ich davon entziffert hab entsprach nicht meinem Bild eines Menschen der besonders viel Ahnung hat, mal das Handbuch zum Leben angelesen und gleich nach Seite 10 kräftig zitieren und niedermachen ^^

Naja im Prinzip hatten wirs ja von Religion:

Es ist schon erscheckend, dass sich das Christentum so breit gemacht hat in Deutschland, es wird ja standardmäßig davon ausgegangen das du Christ bist hier. So sollte es nicht sein, weil ich denke es würde reichen wenn Religionsanhänger die absolute Minderheit wären. Wenn die sich dann gegenseitig die Köpfe im Dorf kleinschlagen, damit kann ich noch leben :D

mfg
Flame
 
Also, ich muss erstmal was loswerden. Dass sich hier Leute in Streitgespräche einlassen würden, verwundert ja niemanden bei solchen heißen Diskussionsthemen. Aber dieses Gedisse und Gemobbe von PENNA und SILVERADO gehört hier einfach nicht hin, okay? HÖRT AUF DAMIT!
Ihr könnt ruhig streiten, aber so'n Sch*** wie "kein Haar am S..." müssen wir anderen uns doch wirklich nicht antun, oder?

So, jetzt zum eigentlichen. Ich finde Flamefox hat recht, es ist ein erschreckender Zustand im ach so liberalen Deutschland. Und zu allem Überfluss "sind wir" auch noch Papst! Und enau diese Christen hier sind so offen und an dem Wohl ihres Nächsten interessiert, dass sie Islamisten alle für Terroristen halten und Die Protestanten die Katholiken Scheiße finden, weil die ja voll verbohrt sind und einen "Anführer" haben. Genauso finden die Katholiken die Protestanten natürlich blöd. Das beide Seiten aufmich einen verbohrten Eindruck machen und total engstirnig denken, ist meine Erkenntnis.
Ich hab sowohl in einer fast rein katholischen Region gewohnt als auch jetzt in einer protestantischen Region. Und jeweils waren die Minderheiten, also erst die Protestanten, jetzt die Katholiken viel offener und lockerer als der total engstirnige Rest.
Das fand ich, war eine interessante Beobachtung, oder?
 
Was willst du mit dieser Diskussion eigentlich erreichen? Wolltest du dich jetzt nur profilieren und uns allen deine Erfahrung aufzwingen, oder wie sollen wir deinen Ausguss interpretieren? Klar ist's blöd wenn jemand intolerant ist. Wer mag schon intolerante Menschen? Klar ist's blöd wenn viele blöd sind, wer mag schon Blödheit? Was ich aber nicht verstehe ist, warum du uns diese Tatsachen neuauftischen willst? Übrigens hat deine Erfahrung kaum was mit Minderheit oder nicht Minderheit zu tun. Sondern was du da erfahren hast, nennt sich Individualität. Jeder Mensch/Familie ist verschieden nett, das hat weniger mit Religion als viel mehr mit Erziehung und gesunden Menschenverstand zu tun.

silverado
 
Okay, du hast Recht, Silverado. Jeder Mensch ist anders. Diese Worte wollte ich nicht benutzen, aber nachdem du wirklich die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben scheinst, sollten wir den thread wohl schließen. Tut mir leid, dass man Diskussionen anfängt. Wozu überhaupt diskutieren und anderen Leute nach ihrer Meinung fragen? Wir sollten nie wieder diskutieren, sondern einach Fakten als Fakten ansehen. Und die Dinge, die wir uns nicht erklären können oder die wir nicht verstehen, die müssen wir halt einfach ignorieren oder jemanden wie DICH fragen, SILVERADO.
Verzieh dich einfach, wenn du nichts produktives beizutragen hast, sonst solltest du verwarnt werden für dein unreifes Stören.

@alle anderen: Tut mir leid, dieser Beitrag hat hier nichts zu suchen, aber es geht einem echt auf die Nerven. Mich interessiert dieses Thema wirklich!
 
@Silverado: Ich halte dich für jemand, der weiß wovon er redet und nicht nur dummes Zeug rausredet, aber das war wohl ein bisschen überzogen grade eben, man diskutiert eben gerne weil es Spaß macht, du kaufst deine Kleidung auch bestimmt nicht nur weil sie warm hält oder ? Jetzt regen wir uns mal wieder ab und reden über die Religion, die eurer Meinung nach am wenigsten Hass erzeugt ^^ (meine Meinung wie gesagt: Es gibt keine außer Buddhismus, und mit dem hab ich mich noch nicht wirklich befasst)

Edit: Mich wundert übrigens, warum hier viel gepostet wird, wenn diese Diskussion so überflüssig ist

mfg + sry für OT
Flame
 
Wenn du Religion als Glaube bzw. Glaubensansatz definierst, dann lese Konfuzius. Seine Philosophie ist wie der Polarstern in der Nacht. Der rote Faden, nach dem du suchst. Doch Religion nützt nichts, wenn man sie nicht versteht.

silverado
 
hi,
ich Würd meinen jede religion stört jemanden also kann ich nicht sagen welche am wenigsten hass erzeugt.
greetz Naruto_155
 
erstma muss definiert werden was du mit "hass erzeugen" meinst.
wird der hass von der religion selbst vorgeschrieben? hät ich noch nie gehört...
oder welche religion provoziert am meisten hass bei anderen religionen? dann wärs fast jede religion weil fast jede für sich in anspruch nimmt die einzig wahre zu sein.
grundsätzlich bisschen seltsame themafrage. ;)

will mich da auch garnich größer reinschreiben, meiner meinung nach ist keine religion immernoch die beste religion.
danach kommen ego-bezogene "religionen" wie satanismus (vorsicht! nicht okkultismus! is was ganz anderes!) weil das eigene gewissen meiner meinung nach als ultimativer maßstab immernoch am besten is
ansonsten... "tote" religionen wie heidentum o.ä. erzeugen wohl auch nicht soviel hass meiner meinung nach. auch wenn sie teilweise sehr interessant sind (siehe edda)

mfg
matrix

ps: weils grad so schön zum thema past, schaut euch mal den link in meiner sig an
 
Ich denke Katholizismus in der jetzigen Form kommt dem Kern von der Jesusformel doch sehr nahe: Liebe Deinen Nächsten. Zumindest gehen Sie auf andere Religionen zu und wollen Dialoge.
Biosman
 
@ Biosman

Sorry, aber das glaub ich nicht. Du begegnest in diesem Land mit dem jetztigen christlichen Glauben schon mit Vorurteilen belasteten Unaufgeschlossenheit und Abneigung, wenn du entweder katholisch oder protestantisch bist. Sehr offen!
Ich sprech aus Erfahrung. Ich bin katholisch getauft, aber kein praktizierender Christ. Trotzdem bin ich sofort ein "blöder Katholik" und die Katholiken sind "so engstirnig und konservativ", außerdem heben die einen normalen Menschen zum Halbgott an: den Papst!
Ich meine, das mag ja alles sein, vieles seh ich genauso, nur gibt man einem keine Chance, sich zu äußern, sondern man ist ein "blöder Katholik" und Punkt.
Damit möchte ich mit einem Vorurteil aufräumen: Die Protestanten sind genauso engstirnig und beinahe so konservativ wie die Katholiken. Ist sowieso unnötig, sich wegen solch einer Banalität zu streiten. Leben wir im Mittelalter, oder was?
Und wie soll denn bitte das Christentum offener geworden sein sollen, wenn z.B. immer noch Kondome missfallen, Frauen in der Kirche keine wichtigere Rolle spielen dürfen und die Abtreibung - egal unter welchen Umständen - als Sünde gesehen wird (ich mein, das ist ein heikles Thema, aber man kann sich nicht einfach einen Standpunkt aussuchen und dann den Kopf in den Sand stecken)?
Sehr offen und zuvorkommend diese heutige christliche Religion!
 
unrealer und pennyz hat recht

jede religion erzeugt hass, egal in welcher art und weise
naja me persönlich kennt keine :|

mfg
 
ich stimme dem zu das budismus am wenigsten oder ehergesagt überhaupt kein hass verbreitet.( sofern man ihn als religion bezeichnen mag) es ist mehr eine lehre und glauben.sowie eine lebens philosovie. die mir persönlich sehr gefählt und nahe liegt...
 
Biosman schrieb:
Ich denke Katholizismus in der jetzigen Form kommt dem Kern von der Jesusformel doch sehr nahe: Liebe Deinen Nächsten. Zumindest gehen Sie auf andere Religionen zu und wollen Dialoge.
Biosman

Selten so gelacht!!!


Zeige mir mal, wo Katholiken ihren nächsten lieben?? Ein Großteil der Kriege und Morde werden doch von Katholiken geführt bzw. ausgeführt. Der Katholizismus ist doch neben dem Islam und dem Judentum die REligion, die am schlimmsten ist. Es ist doch eine Religion, die für sich beansprucht, die allein seeligmachende zu sein. Der Katholizismus ist doch die REligion, die der Frau fast jeglichen Rechte abspricht. Es ist doch die Religion, die Andersdenkende verurteilt.

Und daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die jetzt nach außen hin etwas so tun, als ob sie offener werden, weil sie merken, dass ihnen die Leute laufengehen.

Und meinst du , das wird unter dem jetzigen Papst besser??

Träum weiter.
 
Ich will keinen Streit vom Zaun brechen. :D
Ich meine, ich stimme den meisten Meinungen zur Religionsfrage bei.
Man darf nicht vergessen, warum Menschen glauben. Habt ihr euch dazu auch schon Gedanken gemacht?
Dieser thread soll ja auch dazu dienen, dass die beiden Seiten - Gläubige (welcher Glaube auch immer) und Ungläubige - sich besser verstehen.

Was bringt es zu glauben?? Welche Vorteile und Nachteile hat es gegenüber Mitmenschen und der Umwelt??? Und dabei noch ein wenig auf die kulturellen Glaubensunterschiede eingehen. Nur Mut!! :depp:


Viel Spaß
 
Was bringt es zu glauben??

Reines Gewissen, Hoffnung, Krieg, verzerrte Realität

Welche Vorteile und Nachteile hat es gegenüber Mitmenschen und der Umwelt???

Krieg = Tod vieler Menschen

Gläubige grenzen oft (nicht immer) andersgläubige aus ihrem Umfeld aus.

Vorteile: Man kann mit Gott (= höhere Macht) alles erklären:

passiert etwas positives: Danke lieber Gott für diese wundervolle Tat
passiert etwas negatives: Oh nein warum musst du mich so strafen ich will doch nichts falsch machen

Variante 2: Hilfe ein Werk des Satans Gott steh mir bei

Hoffnung in der Not: Ein Mann sitzt in einer Höhle die durch einen Schneesturm komplett zugeschneit wurde und wird in 2 Stunden erfrieren ohne Aussicht auf Rettung. Durch seinen Glauben an Gott hofft er bis zur letzten Sekunde und stirbt dann.

Ein andrer Mann sitzt in einer weiteren Höhle 100 Meter daneben und wird ebenfalls erfrieren. Weil er nicht an Gott glaubt und die Sachen lieber realistisch sieht findet er sich mit seinem Tod ab bzw. er gräbt wie ein Wilder getrieben durch den Überlebenswahn und stirbt.


Und dabei noch ein wenig auf die kulturellen Glaubensunterschiede eingehen.

CT, JT, Islam: Gott/Allah ist die Macht, niemand darf seine Existenz leugnen !

Die 3 monotheistischen Religionen, die für uns hier wohl wichtigsten haben in ihrem Grundsatz, ihrem ersten Gebot keinen Unterschied. Koran und Bibel kann man beide für oder gegen gewalttätige Zwecke missbrauchen.

(Auge um Auge, Zahn um Zahn
Räche dich bis ins 3te Glied seiner Familie

aber

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, uvm)

Fazit: Was wäre wenn das alles einfach weg wäre ?

-Umgang miteinander offener
- weniger Kriege durch die unschuldige Menschen sterben müssen
- realistisches Weltbild (realistisch weil wir mit unserm Leben klarkommen müssen, wir können verändern was wir direkt wahrnehmen, nicht etwas dessen Existenz wir nur vermuten)

mfg
Dreamcatcher
 
Meiner Meinung nach erzeugt das Christentum am wenigsten Hass !
Würde sich z.B jeder an die Bibel (ok geht in der Zeit in der wir leben nicht mehr so einfach) dann würden doch wir viel weniger Probleme haben.
Ist aber Ansichtssache, ich bin aber vom Christentum überzeugt und werde auch weiterhin ein (gemäßigter) Christ bleiben.

Gruß
 
Ich kann deine Antwort verstehen, aber du hast scheinbar selber gemerkt, dass es so nicht stimmt und die Antwort relativiert.

Würde sich ....

Ja, dann wäre das Christentum was und würde wenig Hass erzeugen. (Etwas schon, weil ja selbst dann das Christentum von sich behaupten würde, die allein seeligmachende Religion zu sein).

Tatsächlich ist es aber so, dass gerade das Christentum durch seine Ansprüche sehr viel Hass erzeugt. Und zwar nicht nur bei Andersgläubigen sondern auch bei den Christen untereinander. Und das ist doch wirklich seltsam.
 
Den Hass von vielen Christen find ich am schlimmsten! Erzähl mal so einem religiösen Menschen, wie du denkst und du erntest sofort Abscheu und Aggressionen, wenn du nicht nach einer kleinen "Missionierung" deine Meinung änderst :flag: !
Ich sehe mich mit meiner Einstellung gegenüber den meisten solcher Menschen klar im Vorteil:
Ich bin ein Mensch und es gibt noch sehr viele andere Menschen auf diesem Planeten. Jeder hat seine eigene Kultur und seinen Glauben. Wenn ich eine neue Bekanntschaft mache, ist s mir egal, welchen Glauben er hat, solange er nicht versucht mich von der "einzig wahren Wahrheit" zu überzeugen bzw mich zu bedrängen :fuck: .
Ich richte mich nach der Sympathie ALS MENSCH und ob man "auf der selben Wellenlänge" liegt.
Dadurch erweitere ich meinen Horizont. Es gibt viele interessante Sichtweisen, von denen man durch solche Menschen erfährt.
Ich finde, wir könnten alle voneinander lernen, wenn diese Religionsstreitereien mal bei Seite gelassen würden.

Und nochmal im Klartext:
ES GIBT KEINE EINZIG WAHRE RELIGION!! :devil:
 
Nur weil die Menschen einige Regeln und Gebote missachten heisst es nicht dass die Religion schlecht ist. Die Frage war ausserdem nicht welche Menschen am meisten Hass verbreiten, sondern welche Religion es tut, und da beweist dass Christentum auf jeden Fall des Gegenteil:
"Liebe deinen Nächsten" ....
Ich meine alleine diese Kernaussage ist doch Beweis genug dafür dass das Christentum keinen Hass erzeugt und wie schon gesagt würden sich die Menschen alleine an diese Regel halten, dann würden wir auf jeden Fall viel besser leben. Die Betonung liegt auf "würden" den das Problem ist dass der Egoismus im Natur der Menschheit liegt und jeder der dem anderen überlegen ist, nützt dies auch. Also was kann die Religion dafür dass die Menschheit sich nicht an die Gebote hält, ausserdem muss man dazu sagen dass die Bibel etc. vor vielen vielen Jahren geschrieben wurden und man manche Sachen einfach nicht auf unsere Zeit übertragen kann. Heute gibt es einfach zu viel das es damals nicht gab.
Und dass man auch unter Christen verschiedene Meinung hat, ist ja nix besonderes. Wenn man die Meinungsverschiedenheiten unter Christen und denen unter Moslems etc. vergleicht dann muss ich sagen dass ich froh bin ein Christ zu sein, aber zugleich auch dass ich mir das nicht ausgesucht habe sondern nur reingeboren wurde. Meiner Meinung nach erzeugt der Islam den meisten Hass, ohne jetzt die Moslems angreifen zu wollen, aber es gibt einfach einige Dinge die dafür sprechen.
Ich selber nutze die christliche Religion als eine Art Richtlinie für mein Leben und sehe mich nicht gezwungen mich an jede einzelne Regel zu halten die das Christentum vorschreibt. Jeder denkt dass der Glaube an dem er galubt der einzigst wahre ist, aber eins ist doch klar und zwar dass wir alle "nur" Menschen sind.


Gruß
NaSa
 
Genau diese Einstellung meine ich. Du stempelst andere Religionen ab, weil deine "die beste" ist (ohne DICH angreifen zu wollen).
Alleine diese Einstellung lässt dich schon im Unterbewusstsein) denken, dass du den anderen Menschen überlegen bist (klingt hart, sorry)!
Ich habe mich intensiv mit dem Christentum, dem Islam, dem Buddhismus und dem Hinduismus beschäftigt und muss leider sagen, dass sich Islam und Christentum in nichts nachstehen, was eine aggressive Haltung anderen Religionen gegenüber angeht.
Das Gebot "Liebe deinen Nächsten" steht so in abgewandelter Form auch im Koran und wird noch in vielen anderen Religionen gelehrt. Grundsätzlich erzeugen auch diese beiden Schriftstücke keinen Hass, sondern sie werden von den Menschen falsch interpretiert.
Es wurde viel in Metaphern geschrieben und mit Symbolen gearbeitet, was die Zeugen Jehovas oder Islam-Extremisten (krasser Vergleich :D ) sich Wort für Wort zurechtlegen, so wie sie es brauchen.
Übrigens steht in DEINER Bibel auch "Auge um Auge, Zahn um Zahn" und das nur Christen ins Paradies kommen und ewig leben werden.
Da ist Grund genug zur negativen Auslegung vorhanden!
 
Es ist doch wohl jedem selbst überlassen was er als das Beste ansieht, für mich jedenfalls ist es das Christentum. Gut ich hatte nicht die wahl mir auszusuchen als was ich auf die Welt komme, aber wenn ich mir die einen oder anderen Sachen in den anderen Religionen anschaue dann bin ich wirklich froh ein (gemäßigter) Christ zu sein. Und dass du behauptest dass ich im Unterbewusstsein denke dass ich anderen Menschen anderer Religionen überlegen bin, ist auch absoluter Schwachsinn (klingt auch hart aber auch Sorry), abgesehen davon dass du mich nicht kennst und trotzdem (versuchst) meine Denkweise zu beurteilen. Inwiefern sollte ich den denken dass ich den anderen Menschen überlegen bin, dass du mir schon erklären ? Und auch ich habe mich mit dem Islam und dem Christentum auseinander gesetzt und dass nicht nur aus Bücher lesen. Es ist auch nicht richtig dass du sagst dass das Christentum dem Islam im punkto Hass nichs gegenüber steht, als kleines Besipiel frage ich dich einfach mal folgendes: welches Symbol hat das Christentum und welches Symbol hat der Islam als ihr Zeichen ?
Ich sehe in den zwei Religionen schon einen Unterschied was Gewalt und Hass angeht, aber ich glaube den größten Unterschied machen immer noch die Menschen selbst aus und da kann man wohl behaupten dass die Moslems oder sagen wir mal lieber Islamisten gewaltbereiter sind.
Ich mache das keinen Unterschied solange der mir Gegenüber mich und meine Religion akzeptiert und von mir kann der jenige dann auch erwarten dass ich ihm gegenüber auch nicht anders bin.
Ich habe viele, ja sogar sehr viele Freunde die Moslems sind und sehe mich ihnen in keinster Weise überlegen, aber dass ist ja ein anderes Thema :D

Gruß
NaSa
 
Ich meine alleine diese Kernaussage ist doch Beweis genug dafür dass das Christentum keinen Hass erzeugt und wie schon gesagt würden sich die Menschen alleine an diese Regel halten, dann würden wir auf jeden Fall viel besser leben.

Wenn es die einzige Regel wäre vielleicht :rolleyes:

Das Gebot "Liebe deinen Nächsten" steht so in abgewandelter Form auch im Koran und wird noch in vielen anderen Religionen gelehrt. Grundsätzlich erzeugen auch diese beiden Schriftstücke keinen Hass, sondern sie werden von den Menschen falsch interpretiert.

Deshalb ist Religion schädlich, weil man es in alle Richtungen interpretieren kann und dabei spielt die eigentliche Bedeutung keine Rolle mehr.

ch selber nutze die christliche Religion als eine Art Richtlinie für mein Leben und sehe mich nicht gezwungen mich an jede einzelne Regel zu halten die das Christentum vorschreibt.

Dann bist du ja genau genommen kein Christ, sondern orientierst dich teilweise am Christentum. Christ sein heißt nach christlichen Regeln leben, und die Bibel schreibt vor ALLE zu beachten. Deshalb ist es bei dir dann auch ein anderes Thema.


Und wie aliquaya geschrieben hat, unterbewusst tut dieser Glauben noch mehr als mancher denkt, als Christ fühlt man sich immer besser als ein Mörder, Kinderschänder, Steuerhinterzieher, Blasphemist usw. Aber halt: Alle Menschen sind gleich und man soll seinen Nächsten lieben, passt wohl nicht zusammen.

In der Beziehung könnten sich einige ne Scheibe von den Satanisten abschneiden, die sagen: Schenke deinen Freunden deine Zuneigung und Energie und verschwende sie nicht an Energievampire (spezieller Begriff, nicht erfunden) oder deine Feinde. Man behandelt ja sowieso nicht alle gleich, wozu überhaupt versuchen ?

mfg
Dreamcatcher
 
Nicht die Religionen erzeugen Hass, denn alle sind auf friedliches Zusammenleben und Liebe ausgerichtet. Hass wird von Menschen erzeugt, und leider wird immer wieder die eine oder andere Religion für politische Zwecke missbraucht und damit ad absurdum geführt.

Die Kreuzzüge, die Religionskriege, die Hexenverbrennungen, die drakonischen Strafen im Mittelalter, die Schlechterstellung der Frau, all dies widerspricht grundlegend dem, wofür sich Jesus zu seinen Lebzeiten eingesetzt hat. Viele tief verwurzelten Glaubensgrundsätze basieren auf Fehlübersetzungen (kein Wunder: die englischen, deutschen und sonstigen Übersetzungen haben den lateinischen Text als Grundlage, dieser wiederum ist eine ziemlich unsaubere Übertragung der griechischen, aramäischen und hebräischen Texte; die besseren, neueren, wissenschaftlichen Übersetzungen sind noch kaum verbreitet). Die Art und Weise der Landnahme und Gründung des Staates Israel und die Mittel der Verteidigung seither widersprechen mindestens dreien der Zehn Gebote Gottes, die Moses den Israeliten gebracht hat. Zumal die meisten der radikalen Israelis kaum oder gar nicht religiös sind. Sie instrumentalisieren das Judentum und die jüdischen Schriften aber für ihre Zwecke. Vieles, was in der islamischen Welt tief verankert ist, hat nichts mit der Religion zu tun, weil es entweder einfach nicht im Koran steht oder sogar Geboten im Koran widerspricht. Vieles ist einfach Tradition und wurde fälschlicherweise mit dem Islam verknüpft, vieles wird auch nur durch bewusste oder unbewusste Fehlinterpretation oder durch Zitate, die aus dem Kontext gerissen werden, gerechtfertigt.

Leider ist in der heutigen Zeit keiner mehr bereit, auf den anderen zuzugehen und zu versuchen, ihn zu verstehen. Alles Fremde wird radikal abgelehnt und die eigenen Überzeugungen als die einzig richtigen angesehen. Das liegt daran, dass man nicht gerne das in Frage stellt, wovon man sein ganzes Leben überzeugt war. Weil religiöse Dinge nicht rational fassbar und zu rechtfertigen sind, tritt der Fanatismus an die Stelle der Vernunft.

Ziemlich krass finde ich immer wieder, wie wenig Rücksicht man auf die Gefühle von Mitgliedern anderer Religionsgemeinschaften nimmt, wie jetzt wieder mit den beleidigenden Karikaturen des Propheten Mohammed in mehreren europäischen Tageszeitungen geschehen. Wie würden wohl Christen reagieren, wenn man zum Beispiel die Jungfrau Maria als Straßennutte abbilden und Jesus als Hurensohn bezeichnen würde? Pikanterweise sprechen tatsächlich viele Quellen und Nachforschungen dafür, dass Jesus im besten Fall durch Josef, im nicht mehr so angenehmen Fall durch einen römischen Besatzungssoldaten und im schlimmsten Fall durch einen Freier, der die wegen Armut zur Prostitution gezwungenene Maria aufsuchte, gezeugt worden ist. Das Wort „Jungfrau“ rührt nur daher, dass man das griechische Wort, das in jener Zeit sowohl für „Jungfrau“ als auch einfach nur für eine „junge Frau“ verwendet wurde, mit der besser ins Bild passenden Interpretation übersetzte. Dass man nur die Jungfrauenversion propagierte, liegt einfach daran, dass man es einfacher gehabt hatte, diese neue Religion zu etablieren und zu verbreiten, da der verehrte Prophet eine wunderliche Geburt zu haben schien und zum Sohn Gottes und zum Messias erhoben wurde. Leider treten dadurch oftmals sein Handeln und seine Worte in den Hintergrund.
 
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