Wie geht ihr mit Neid um? geschlossen 

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K

Kiwisternchen

Hallo ihr Lieben,

mich würde mal interessieren, wie Ihr mit Neid umgeht?

Vielleicht mögt ihr einfach ein wenig erzählen:

Wieso, weshalb und warum es Neid überhaupt gibt, aus eurer Sicht...
 
ich halte es so:

Mitleid bekommt man geschenkt.
Neid muss man sich erarbeiten.
 
ich besitze nichtz auf das man neidisch sein könnte. ich selber bin aber auch nicht neidisch auf andere. der ganze materiele scheiß ist völlig unwichtig
 
Ich freu mich immer über Neid, das heißt für mich das ich was richtig gemacht habe und etwas erreicht.
So im Graubereich ist's wenn Freunde neidisch sind, aber das musste ich noch nie erleben xD
 
Setze für Neid einmal Missgunst ein.

Dann bekommt es schon einmal ein anderes Aussehen. In Neid oder Missgunst sehe ich nicht Positives.

Man muss sich auch freuen können, wenn es Freunden oder Verwandten besser geht.
Glaube aber, das einer persönlich so einfach da nichts daran ändern kann. Eventuell liegt es an der Erziehung, an den Genen - ich weiß es nicht.

Ich hab da kein Problem damit. Ich bin mit meinem Leben zufrieden. Warum also neidisch sein auf Menschen, die Millionen auf der Bank haben - den Würmern ist es später auch egal.

Auch kommt es meiner Meinung auch darauf an, worauf man neidisch ist - alles in allem halte ich es für keine positive Eigenschaft.
 
4FUN2U schrieb:
Mitleid bekommt man geschenkt.
Neid muss man sich erarbeiten.
Wer sich wirklich Neid "erarbeitet", (durch Angeberei, Protzen etc.pp.)
ist auch kein (später geschenktes) Mitleid wert :D

Mitleiden kann ich, wenn mir Nachvollziehbares bewusst wird,
Beim Neid
stehen keine nachvollziehbaren (akzeptablen) Gründe dahinter.

Denn...
Zu oft wird Neid auch mit einem "Gerechtigkeitsgefühl Anderer" gleich gesetzt,
Über diese "gefühlte Ungerechtigkeit" ließe sich aber schon mal des Öfteren auch intensiver nachdenken, gelle ;)
 
Charlo schrieb:
Setze für Neid einmal Missgunst ein.
genau!

die meisten menschen empfinden keinen "neid" sondern missgunst. ich selber hab das auch manchmal. ein kollege hat etwas tolles was du auch haben möchtest und tust so als wenn du dich für ihn freust jedoch verspürst du im inneren "hoffentlich passiert das und das damit er keine freunde mehr daran hat oder so":löl:
ich denke das ist eine negative eigenschaft des menschen aber trotzdem kann es einen positiven punkt haben:

ehrgeiz!
man fühlt sich angesporen das gleiche zu erreichen, jedoch sollte man es nicht übertreiben! ;)

mfg
Khaled
 
Neid als Kind ja, aber jetzt nicht mehr, es wird immer Klügere, Reichere usw. geben. Die Kirschen in Nachbars Garten erscheinen oft süßer als die Eigenen doch wenn man sie probiert schmecken sie auch nicht anders als die eigenen. Warum sich also das Leben Unnötig schwer machen ;)
 
Mißgunst erlebe ich auch häufig. Seit es mir deutlich aufgefallen ist, halte ich mich mit meinen (vor allem finanziellen) Erfolgen etwas bedeckter. Die wenigsten sind so ehrlich, ihren Neid auszudrücken. Lieber wird da die Hoffnung ausgedrückt, daß es einem wieder schlechter gehen solle.
Naja, wer's braucht.

Für mich persönlich ist Neid ein Antrieb, mehr leisten zu wollen. Wer neidisch ist, orientiert sich aufwärts. Für mich genau die richtige Richtung :D
 
Ich finde nichts auf was ich Neidisch sein könnte. Ich freue mich eher für andere mit wenn sie was tolles erreicht haben, oder anderes wichtiges ist. Aber Neid selbst kenne ich nicht. Die Freude ist für mich viel schöner :D
 
Wenn Du Silvia Neid meinst, die kenne ich jetzt nicht persönlich :p

Neid unter Kindern kommt ja häufig vor. Erwachsene geben das ja in der Regel nicht oder ungern zu, man erkennt es aber an dem Verhalten bzw. wie sie auf etwas reagieren. Oft ist es auch nur der verkappte Versuch Bewunderung auszudrücken :eek:

Für mich persönlich bedeutet Neid ein Mangel an Selbstbewußtsein.

Jeder ist seines Glückes Schmied. Ich kenne dieses Gefühl nicht. Neid bezieht sich überwiegend auf materielle Dinge. Da ich eh ein Fan von Minimalismus bin, ist es mir Jacke wie Hose, ob mein Nachbar drei Autos hat, 5 mal im Jahr in Urlaub fährt und gerade seine 5 Mio angelegt hat.


Materielle Dinge sind mir eher unwichtig. Wenn man ein Ziel hat oder etwas erreichen will, dann wird darauf hingearbeitet und nicht darauf geschielt, wer was oder wer mehr hat.

Ich bin zwar kein Buddhist, bin dieser Denkweise allerdings sehr zugetan.
Der Buddhismus spricht hier von Störgefühlen. Um mit solchen Störgefühlen "arbeiten" zu können, müssen wir sie erst einmal erkennen, was in der heutigen Konsumgesellschaft sicher nicht immer einfach ist.
 
Wenn jemand Anlaß zum Neid gibt, lächle ich und bleib bescheiden.
Gruss vasco2
 
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