Wikileaks veröffentlicht Video vom Tod zweier Pressemitarbeiter bei Kampfhandlungen Frage 

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In meinen Augen ist die Reaktion der Soldaten absolut nachvollziehbar, es hätten Waffen sein können und wenn ja hätte die Besatzung um ihr Leben kämpfen müssen. Auch dam um die Ecke schauen des einen Fotografen ist nicht klar als ungefährlich zu erkennen, da er ja etwas auf den Apache richtet.
Das Verhalten hinterher ist allerdings nicht angemessen.
Sie können im Übrigen nichts dazu, dass sie im Irak kämpfen, das hat Bush verbockt.

JM2C.
 
jougster schrieb:
Und diese Erlaubnis ist selbstverständlich bei den eingedrungenen Folterknechten und Massenmördern zu holen!
Ganau das ist doch der springende Punkt. Eine Seite bestimmt die Regeln und setzt dies mit Waffengewalt durch. Diese Seite hat eine hochtechnisierte Tötungsmaschinerie, die sie für ihre Zwecke einsetzt. Der Waffenbesitz aller anderen dort entspricht hingegen ihrem Todesurteil. Warum sich mit Gefangenen aufhalten, wenn man auch töten kann?

Wie, wenn die Einheimischen ebenso argumentieren würden? Die Hubschrauberbesatzung ist bewaffnet, also wird sie getötet. Was dem einen recht ist mag dem anderen billig sein. Nein, willkommen sind amerikanische Soldaten nur wirklich nicht und Gastfreundschaft ist für Schlächter nicht angesagt.

Hanry277 schrieb:
Auch Frauen und Kinder sind in einem Krieg potenzielle Gegner...
Soldaten hingegen nicht nur potentielle. Wo gehobelt wird, da fallen eben Späne (Ton Video: 'jetzt bringen die auch ihre Kinder mit'). Rechtfertigen lässt sich ohnehin jede Schweinerei. Sei es, daß man Waffen sieht, wo keine sind (die eigenen zählen dabei natürlich nicht!) oder anschließende Hilfeleistende gleich mit erschiesst. Wahrscheinlich wollten sie nur die Waffen in Sicherheit bringen, woran man sie natürlich hindern musste. :D

Es wird Zeit, endliche JEDEN BEWAFFNETEN AMERIKANISCHEN HUBSCHRAUBER im Irak abzuschieße, solange, bis diese begriffen haben, daß der Irak nicht ihr Spielplatz ist. Ich verstehe jeden Iraki, der den Mut aufbringt, eine Waffe in die Hand zu nehmen, um die amerikanischen Besatzer dort zum Teufel zu jagen. Denn es ist ihr Land und nicht das der Amerikaner. Diese sind nämlich der FEIND. Wie man unter anderem an diesem Video recht deutlich sieht.
 
Du hast völlig den Bezug zur Realität verloren Konradin.
Tut mir Leid, aber deine Sätze könnten von jedem X-Beliebigen Diktator dieser Welt stammen. Ich bezweifle, dass du noch sachlich über solche Dinge nachdenken kannst.
Darum bitte ich jeden, auf Konradins Geschwätz nicht mehr zu antworten oder es zu kommentieren. Es ist bei solchen Leuten eh schon zu spät.
 
Du hast völlig den Bezug zur Realität verloren Konradin.
Tut mir Leid, aber deine Sätze könnten von jedem X-Beliebigen Diktator dieser Welt stammen.[...]
Könntest Du diese Sätze vielleicht - vor allem in Bezug auf die Realität - näher begründen?

Ich möchte Dich wirklich nicht überfordern, aber für mein Verständnis von Realität wäre diese Begründung notwendig.
 
Sorry, Sierb, aber wer sagt denn, daß ich in jeder Sache neutral sein muß, oder gibt es nur einen einzigen Standpunkt, den man vertreten darf? Ich jedenfalls weiß, auf welcher Seite ich stehe.

- Wenn schwerbewaffnete amerikanische Soldaten auf alles schießen, was eine Waffe haben könnte, dann sind das sich verteidigende Helden.

- Wenn hingegen schlecht bewaffnete Nichtamerikaner auf schwerbewaffnete Soldaten schießen, dann sind es sofort Terroristen.

- Laufen hingegen Zivilisten in ihrem eigenen Land herum und erdreisten sich gar, schwerverletzten (unbewaffneten!) Landsleuten helfen zu wollen, dann gibt man sie zum Erschießen frei. In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Schade nur, daß sich die getöteten Journalisten nun nicht mehr an den wohgemeinten Rat von Sierb halten können. Sie würden bestimmt sehr sachlich (=proamerikanisch) darüber schreiben. :depp:

P.S. Bist du hier der Zensor, Sierb?
 
Sind sie nicht. Ihr solltet euch wenigstens ein wenig auskennen wenn ihr mit diskutieren wollt.

Sie sind also nicht freiwillig da. Ok, also werden sie gezwungen dort "Aufbauarbeit" zu leisten.
Wusste nicht das es eine Zwangsarmee ist.
Naja, bei der Soldatenverehrung mach ich hier aber nicht mit.

Wahrscheinlich glauben einige wirklich an Brunnenbauen und anderen Lebenslügen aber mir soll es Recht sein. Schauen wir mal was am Ende dabei rumkommt. Die Pornoszene würde durch afghanische Frauen wirklich etwas belebt werden.

Die Soldaten hier im Video sind Mörder. Spätestens ab da wo verletzte in den Bulli getragen werden. Punkt aus. Wer was anderes behauptet, ist nicht ganz bei Sinnen und relativiert blinde Gewalt.
Vorbeugend: In diesem Video. Nicht alle Soldaten sind gemeint.

Wenn ich als Altenpfleger aus Stress einen Heimbewohner in der Badewanne absaufen lasse ist das auch Mord, oder?
 
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nachtmasse schrieb:
Sie sind also nicht freiwillig da. Ok, also werden sie gezwungen dort "Aufbauarbeit" zu leisten. Wusste nicht das es eine Zwangsarmee ist.
Sie sind nicht freiwillig da. Die US Armee rekrutiert sich aus Freiwilligen und nicht aus Wehrpflichtigen. Dies bekommen im Ernstfall einen Befehl und müssen dahin wohin sie geschickt werden. Die werden nicht gefragt ob sie wollen.
Wie ich schon sagte, informiere dich erst einmal über das Thema bevor du irgendwo mit diskutieren möchtest.

Aber eigentlich lohnt sich die Diskussion hier eh nicht mehr. Zuviele Emotionen von Leuten die scheinbar keine Ahnung vom Soldatenleben haben.
Und joungster, sorry aber dich kann ich wirklich nicht mehr Ernst nehmen. Ich glaube du bist ein Spinner der sich hier gedeckt durch seine Anonymität austobt und sich dann daran erfreut wenn andere auf deinen Quatsch einsteigen. Gut zu sehen an solchen Sprüchen.

joungster schrieb:
Henry277 schrieb:
Meide Gruppen von Menschen die unerlaubt mit Waffen durch die Gegend rennen. Unterlasse Handlungen die als feindselig angesehen werden können und deine Chance zu überleben steigt gewaltig.
Ich wünsche Dir, Dein Land, respektive das Land, in dem du lebst, wird ähnlich wie Irak von einem militärisch unvorstellbar überlegenen Folter- und Terrorstaat überfallen. Bestimmt würdest Du ähnlich argumentieren.
Natürlich würde ich genau so argumentieren. Entweder ich nehme eine Waffe in die Hand und betätige mich als Soldat oder von mir aus auch Partisan oder ich bleibe friedlich und halte mich raus so gut es geht. Wenn ich aber eine Waffe in die Hand nehme dann darf ich mich hinterher auch nicht beschweren wenn auf mich geschossen wird. Dann brauche ich auch nicht rumheulen und so tun als wäre ich ein braver Zivilist der nur mal so ein bisschen seine Kalaschnikow ausführt.

Außerdem verstehe ich die ganze Aufregung wegen diesem Video nun wirklich. Solche und ähnliche Videos gibt es schon seit Jahren auf YouTube und kein Mensch hat sich darüber aufgeregt. Gebt doch einfach mal Gun Cam, Iraq, Fallujah oder ähnliche Suchbegriffe ein. Da gibt es hunderte Videos, aufgenommen von beiden Seiten.
 
Sie sind nicht freiwillig da. Die US Armee rekrutiert sich aus Freiwilligen und nicht aus Wehrpflichtigen. Dies bekommen im Ernstfall einen Befehl und müssen dahin wohin sie geschickt werden. Die werden nicht gefragt ob sie wollen.
Könnte hier nicht vielleicht ein – klitzekleiner – Widerspruch enthalten sein(?):
Die Armee rekrutiert sich aus Freiwilligen, die wissen, dass sie auf Befehl Menschen umbringen müssen, egal wohin (in wessen Auftrag, in welchen Angriffskrieg) sie geschickt werden. Sie wissen also – als Freiwillige – worauf sie sich einlassen (nicht gefragt werden, „ob sie wollen“), und sind trotzdem nicht freiwillig: Offenbar ein Fall für Semantiker.

[…]Wie ich schon sagte, informiere dich erst einmal über das Thema bevor du irgendwo mit diskutieren möchtest.[…]
Eben!

[…]Zuviele Emotionen von Leuten die scheinbar keine Ahnung vom Soldatenleben haben.[…]
Könnte es nicht – nur einmal ganz vage angenommen – auch sein, dass hier manchen Leuten, die Erfahrung vom Soldatenleben haben, die Emotionen nicht ganz wegdressiert wurden und denen deshalb Menschenleben wichtiger ist, als das Leben von Soldaten, deren einziger Job es zu sein scheint, auf Befehl ihrer Herrchen zu plündern, zu vergewaltigen und zu morden?

[…]Und joungster, sorry aber dich kann ich wirklich nicht mehr Ernst nehmen. Ich glaube du bist ein Spinner der sich hier gedeckt durch seine Anonymität austobt…[…]
Es gibt Menschen, von denen ernst genommen mir wichtig scheint; Du gehörst nicht dazu!
Nebenbei: Von einigen findigen Köpfen dieses Forums wurde meine „Anonymität“ – falls es diese im Netz überhaupt gibt – bereits enttarnt. Es gibt keinen Grund, mit meinen Erfahrungen, mit meiner Meinung hinter den Berg zu halten.

[…] Wenn ich aber eine Waffe in die Hand nehme dann darf ich mich hinterher auch nicht beschweren wenn auf mich geschossen wird. Dann brauche ich auch nicht rumheulen und so tun als wäre ich ein braver Zivilist der nur mal so ein bisschen seine Kalaschnikow ausführt.[…]
Nun scheint ja der Umgang mit der (deutschen) Sprache nicht zu Deinen Stärken zu gehören. Dafür habe ich als jemand, der diese Sprache erst als dritte (Sprache) lernte, natürlich volles Verständnis. Deshalb noch einmal (evtl. von einem Sprachkundigen erläutern lassen):

Es handelt sich hier um Mörder, die nach einem völkerrechtswidrigen (also verbrecherischen) Angriffskrieg in diesem fremden Land unbewaffnete Menschen foltern, unbewaffnete Mädchen vergewaltigen (sicher: würdest Du auch tun), und – zum Spaß – unbewaffnete Menschen umlegen (bzw. ihnen „aus Jux“ gezielt die Eier wegschießen.
Alles „Taten“ rechtschaffener Militärs: Du würdest genau so handeln.

Du bist ein wertvolles Mitglied der menschlichen Gesellschaft!
Dieser Gesellschaft!
 
Henry277 schrieb:
Solche und ähnliche Videos gibt es schon seit Jahren...
Und solche Morde ebenso.

Es stimmt mich ganz traurig, daß amerikanische Soldaten nicht gefragt werden, wohin man sie schickt. Im Gegensatz zu erschossenen Kameraleuten sollte ich sie eigentlich bedauern. Fehlt nur noch, daß man sie als Leibeigene oder Sklaven hält und zwangsrekrutiert.

Bisher war ich immer so naiv zu glauben, daß man kein Söldner wird, wenn man es nicht will und auch nicht in eine Berufsarmee eintritt, wenn man sich dort schlecht aufgehoben fühlt. Aber du scheinst mich eines besseren belehren zu wollen und jetzt warte ich auf Argumente.

Henry277 schrieb:
Wenn ich aber eine Waffe in die Hand nehme dann darf ich mich hinterher auch nicht beschweren wenn auf mich geschossen wird.
Offenbar gilt dies auch für Kameras. Vor allem, wenn sie einer AK47 so ähnlich sehen wie Frau Merkel dem Brandenburger Tor. Wo bitte hat eines der Opfer der Hubschrauberbesatzung eine Kalaschnikow ausgeführt? Man beachte übrigens die wundersame Verwandlung der Ak47 in eine Kalaschnikow gleichsam der wundersamen Verwandlung von Wasser in Wein.

Was ich auf dem Video gesehen habe ist unter anderem eine Gruppe offenbar Hilfeleistender, deren 'Schuld' einzig und allein darin bestand, sich um die Opfer zu kümmern, was sie mit dem Leben bezahlen mussten. Also eiskalter Mord vor laufender Kamera, um die Fragwürdigkeit der vorherigen Aktion zu verschleiern; von einer Gefährdung war nicht die geringste Spur.

Wenn du in diesem Zusammenhang von mit Kalaschnikows bewaffneten Zivilisten fabuliert, dann ist das entweder eine gezielte Verdrehung der Tatsachen oder die Fantasie ist einfach mit dir durchgegangen. Oder waren es unbewaffnete (man hat wohl tatächlich keinerlei Waffen gefunden) Nichtzivilisten, die sich als unbewaffnete Zivilisten verkleidet haben, um sich von amerikanischen Soldaten erschießen zu lassen? Bleiben wir doch lieber bei den Tatsachen.

Auch wenn es Hunderte dieser Videos gäbe, was rechtfertigt das Verhalten eiskalter Mörder? Sorry, aber auch hier verkennst du die Tatsachen. Ich rege mich keinesfalls über das Video auf und halte es auch nicht für einen Teil des Unterhaltungsprogramms. Was mich aufregt ist der mögliche Mord an dern Kameraleuten und weiteren Zivilisten und der absolut vorsätzliche planmäßige Mord an den hilfeleistenden Zivilisten, von der Verrohung ganz zu schweigen, mit der die Hubschrauberbesatzung diese menschliche Tragödie karikaturesk untermalt. Hat man erst einmal getötet, dann fällt es ohnehin nicht mehr so schwer.

Gott (oder wer auch immer) bewahre uns vor solchen Zeitgenossen, die sich nicht entblöden, selbst Kindern Schuld in die Schuhe schieben, damit sie ungestraft weitermorden dürfen.
 
Du verstehst es nicht, oder? Niemand in diesem Thread behauptet, dass das Verhalten der Amerikaner richtig ist. Natürlich haben sie falsch gehandelt und natürlich lässt sich das nicht vom Tisch wischen.
Aber von unserem jetzigen Standpunkt ist es falsch die Amerikaner als Kriegsverbrecher abzutun.

1. Haben wir inzwischen die Information, dass diese Leute Reporter waren
2. Sind wir nicht 24/7 dem Tod ausgesetzt.

Ich will damit nur nochmal deutlich machen, dass die Amerikaner in diesem Moment sehr wohl der Auffassung waren, sie schießen auf Terroristen. Diese vermeintlichen Terroristen bedrohen das Leben jedes einzelnen Amerikanischen Soldaten im Irak.
Du aber, Konradin, tust gleich so, als ob die Soldaten nur im Irak sind, um unschuldige Menschen umzubringen.
Das ist nicht so. Und das wissen wir beide.
Und entweder wird hier wieder sachlich diskutiert oder ich bin für eine Schließung des Threads.
 
Es interessiert mich einen feuchten Kehrricht, Sierb, wie offenkundige Mörder ihre Taten rechtfertigen. Spätestens der Mord an den Hilfeleistenden entlarvt die Aktion als das, was sie tatsächlich ist - ein feiger und hinterhältiger Mord. Oder wie nennst du es, wenn man Hilfeleistende, die Schwerverwundete versuchen in ein Auto zu tragen ohne wenn und aber erschießt?

Wenn man jeden Mörder laufen lassen würde, weil er im Augenblick des Mordes glaubt auf Terroristen zu schießen (Terroristen=Freiwild=Plicht, diese zu töten), dann gäbe es auf der ganzen Welt nicht einen einzigen rechtmäßig verurteilen Mörder mehr. Alle hätten ja 'nur' auf Terroristen zu schießen geglaubt und wenn man Zivilisten bei dieser Gelegenheit erschießt, dann ist dies auch legitim. Die Opfer werden es danken. Was sind sie auch Zivilisten.

Und was lernen wir daraus? Wenn man schon das Pech hat, in einer Gegend zu leben wie z.B. dem Irak, dann sollte man besser in Uniform herumlaufen. Dann wird man wenigstens nicht mit einem Zivilisten, äh, Terroristen verwechselt.

Nirgendwo habe ich ALLE AMERIKANER der Kriegsverbrechen beschuldigt, aber eine Führung, welche solcherart Mordbuben deckt und solche Machenschaften ihrer Untergebenen nicht unnachgiebig verfolgt macht sich an deren Taten mitschuldig.

Genauso wie ich von der Katholischen Kirche im Zusammenhang mit der Mißbrauchsaffäre weitgehende Konsequenzen statt purer Lippenbekenntnisse fordere, genauso fordere ich von den Verantwortlichen dieser Morde Konsequenzen. Denn wer Kriegsverbrechen oder auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht mit eigener Hand begeht, aber dafür verantwortlich ist und sie anschließend zu vertuschen versucht, der ist genauso ein Kriegsverbrecher wie derjenige, der selbst tötet.

P.S. Mal ganz im Ernst, Sierb. Wenn es sich bei den Erschossenen um Angehörige von dir handeln würde, dann würdest du doch ganz bestimmt über den kleinen Lapsus der amerikanischen Hubschrauberbesatzung hinwegsehen. Was haben deine Verwandten auch einfach so auf der Straße herumzulaufen. Schon garnicht mit Kameras, die muß man schamhaft verstecken. Ein fahrlässiger Soldate könnte doch auf die Idee kommen, unliebsame Zeugen besser schon im Vorfeld aus dem Wege zu räumen. Du hättest dafür ganz sicher Verständnis, ist es doch das gute Recht aller Amerikaner, überall Waffen zu tragen und sich gefährdet zu fühlen. Wo gehobelt wird, da fallen schließlich Späne und das Leben der einen zählt, das der anderen hingegen nicht.
 
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joungster schrieb:
Könnte hier nicht vielleicht ein – klitzekleiner – Widerspruch enthalten sein(?)
Nööö, könnte nicht. Nur weil sie freiwillig in die Armee eingetreten sind, heißt das noch lange nicht das sie auch freiwillig im Irak sind. Nachdem sie nun aber mal ihren Vertrag unterschrieben haben, haben sie auch nicht mehr viele Möglichkeiten sich gegen einen Einsatz im Irak zu wehren. Müsstest du doch wissen als alter "Frontkämpfer", oder hast du etwa bei einer Armee gedient in der es keine Befehle gab und alles mit Bitte und Danke geregelt wurde?
Außerdem wissen wir doch wer in der amerikanischen Armee dient. Das sind nicht die Kinder der Reichen und Mächtigen, sondern diejenigen die nur auf diese Weise eine Ausbildung oder einen Beruf bekommen können. Und was man auch nicht vergessen darf, die Jungs und auch Mädchen sind da weil sie der Meinung sind, das ihr Land angegriffen wurde und sie Amerika verteidigen müssen. Ob du, ich oder sonst wer von uns hier das verstehen kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.

joungster schrieb:
und denen deshalb Menschenleben wichtiger ist, als das Leben von Soldaten,
Ich wusste nicht das Soldaten keine Menschen sind und deswegen ein anders Leben haben als Menschen!

joungster schrieb:
deren einziger Job es zu sein scheint, auf Befehl ihrer Herrchen zu plündern, zu vergewaltigen und zu morden?
Das ist doch Blödsinn.

joungster schrieb:
Nun scheint ja der Umgang mit der (deutschen) Sprache nicht zu Deinen Stärken zu gehören.
Du darfst mich gerne belehren und verbessern. Und wenn du was nicht lesen konntest, sags ruhig. Ich schreib es dann für dich nochmal.

joungster schrieb:
Es handelt sich hier um Mörder, die nach einem völkerrechtswidrigen (also verbrecherischen) Angriffskrieg in diesem fremden Land unbewaffnete Menschen foltern, unbewaffnete Mädchen vergewaltigen (sicher: würdest Du auch tun), und – zum Spaß – unbewaffnete Menschen umlegen (bzw. ihnen „aus Jux“ gezielt die Eier wegschießen.
Das ist genau so ein Geschwafel wie schon weiter oben. Objektiv ist es jedenfalls nicht.


Konradin schrieb:
Es stimmt mich ganz traurig, daß amerikanische Soldaten nicht gefragt werden, wohin man sie schickt. Im Gegensatz zu erschossenen Kameraleuten sollte ich sie eigentlich bedauern.
Du bist also auch der Meinung das es Menschen gibt deren Leben mehr wert ist als das von Soldaten? Und um es nochmal zu erklären. Für Soldaten gelten Befehle. Widersetzt er sich diesen, muss der Soldat mit Strafe rechnen. Das geht von der unehrenhaften Entlassung, über Haftstrafen bis hin zur Kriegsgerichtsverhandlung und der Todesstrafe. Letzteres natürlich nur im Kriegsfall. Mit welchen Strafen haben wohl Reporter und Kameraleute zu rechnen ..... ? Denk mal drüber nach.

Konradin schrieb:
Bisher war ich immer so naiv zu glauben, daß man kein Söldner wird, wenn man es nicht will und auch nicht in eine Berufsarmee eintritt, wenn man sich dort schlecht aufgehoben fühlt.
Wer sagt denn das sich die amerikanischen Soldaten in ihrer Armee schlecht aufgehoben fühlen. Für viele ist es die einzige Möglichkeit ein vernünftiges Leben zu führen, eine Ausbildung zu bekommen, Geld zu verdienen ....
Und wie ich oben schon geschrieben, viele von diesen Soldaten halten sich für Patrioten die ihr Land verteidigen das angegriffen wurde.
Davon können wir hier in Deutschland halten was wir wollen, die Amis sind da anders gestrickt, die lieben ihr Land.

Konradin schrieb:
Wo bitte hat eines der Opfer der Hubschrauberbesatzung eine Kalaschnikow ausgeführt?
Das hab ich doch schon mal geschrieben .... regst du dich hier nur auf oder liest du auch was die anderen schreiben. Die Waffen kannst du dir von 03:40 bis 03:55 sehr gut ansehen. Die beiden Männer am oberen Bildrand.

Konradin schrieb:
Man beachte übrigens die wundersame Verwandlung der Ak47 in eine Kalaschnikow gleichsam der wundersamen Verwandlung von Wasser in Wein.
Verwandlung? Das verstehe ich nun nicht ganz. Eine AK47 ist eine Kalaschnikow. AK = Automat Kalashnikov (hier die russische Schreibweise mit V) 47 = 1947. Die AK47 ist die Kalaschnikow schlecht hin, sozusagen die Ur-Kalaschnikow die den Ruhm dieser Waffe begründet hat.

Konradin schrieb:
Was ich auf dem Video gesehen habe ist unter anderem eine Gruppe offenbar Hilfeleistender, deren 'Schuld' einzig und allein darin bestand, sich um die Opfer zu kümmern, was sie mit dem Leben bezahlen mussten.
Du hättest dir das Video von Anfang an ansehen müssen. Das was du gesehen hast ist ja nur der zweite Teil.
Aber mal ganz abgesehen davon. Warum die nun den Kleinbus beschossen haben kann ich auch nicht verstehen. Um irgendwas zu vertuschen, das ist Blödsinn, dann hätten sie auch die Kinder nicht ins Lazarett bringen dürfen. Man kann nichts vertuschen wenn man die Verwundeten wieder zusammen flickt und so am Leben erhält.

Konradin schrieb:
Bleiben wir doch lieber bei den Tatsachen.
Das sollten wir tun. Ist aber so gut wie unmöglich wie die Diskussion und einige Beiträge hier zeigen. Man muss schon versuchen zu verstehen was dort vor sich geht und nicht nur sinnlose Hasstiraden al'a joungster vom Stapel lassen. ;)


Edit: Sorry Konradin, ich hab wirklich gedacht man könnte mit dir vielleicht doch noch vernünftig reden ....... aber nach dem geistigen Durchfall von Beitrag 61, hätte das absolut keinen Sinn. Du kannst ja mit joungster in einen Topf springen und da könnt ihr euch dann Geschichten von einer schönen heilen Welt ohne Mördersoldaten zurecht spinnen.
 
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Sorry, Henry227, aber ich wusste wirklich nicht, daß sich Morde wie die auf dem Video gezeigten mit einem schwachen Sozialstatus der Täter rechtfertigen lassen. So erscheinen die Taten sofort in einem anderen Licht. Wenn die bettelarmen amerikanischen Soldaten damit Frau und Kind ernähren kann man schlichlich nicht nein sagen, wenn gelegentlich mal ein Zivilist dafür ins Gras beißen muß.

Vielleicht sollte man die Gesetze etwas lockern und auch Bankraub für sozial schwache Amerikaner straffrei machen, da sie für Geld wohl alles tun. Natürlich inclusive der Geiselnahmen, denn wer will ihnen schon den Spaß verwehren.

Sollte ich eine Kerze im Gedenken an die armen Opfer anzünden, die wie jederman weiß lebenslang an die Armeegaleere geschmiedet sind? Nein, in der US-Army trifft sich doch nur der Abschaum. Die cleveren Armen werden Söldner.

Aber zurück zu dem armen Hascherln im Hubschrauber. Wie jeder weiß hatten gerade Hubschrauberbesatzungen wahrscheinlich eine schwere Kindheit und als die Bildung verteilt wurde kamen die Armen zu kurz. Natürlich glauben sie, daß sie ihr Land verteidigen müssen, indem sie Hilfeleistende ermorden, wahrscheinlich alles für Frau und Kind. Scheiß auf die Kinder der Hilfeleistenden, das sind ja nicht einmal Amerikaner, wo doch der Mensch erst beim armen sozial schwachen Amerikaner anfängt!

Die Waffen kannst du dir von 03:40 bis 03:55 sehr gut ansehen. Die beiden Männer am oberen Bildrand.
Na klar, und die beiden auf der linken Seite tragen gerade eine Schale mit Weihwasser vor sich her. Komisch nur, daß sie gar keine Waffen hatten. Aber du hast sie ja gesehen. Bist du der neue Prophet und hattest du eine Erscheinung?

Vielleicht sollte ich auch meinen ungeliebten Nachbarn erschießen, er hat mit seiner Waffe direkt auf micht gezielt. Ich hab es genau gesehen! Aber lassen wir das. Selbst wenn die Männer bewaffnet gewesen wären, spätestens die Hilfeleistenden waren es definitiv nicht. Und selbst wenn sie Waffen dabei gehabt hätten, wer mit beiden Händen einen Schwerverletzen ins Auto trägt hat selten eine dritte Hand zum Schießen frei.

Aber ich vergaß. Amerikanische Soldaten sind Hungerleider, die aufgrund ihrer Abstammung und sozialen Schwäche mehgr Lebensrecht haben werden, als es irakische Zivilisten je haben werden und deswegen stehen sie über dem Gesetz. Darauf willst du doch hinaus, oder auf was sonst?

Eine Frage noch zum Abschluß, Henry277. Glaubst du hier mit deiner Westentaschenrhetorik irgendjemand von der Rechtmäßigkeit dieser Morde überzeugen zu können? Ein deutscher Richter würde sich aller Wahrscheinlichkeit nicht davon beeindrucken lassen, über einen Mord nicht zu urteilen, sondern sich stattdessen mit vorherigen Ereignissen der Täter abspeisen zu lassen.

Leider muß ich dich enttäuschen, Henry277. Es macht mir nichts aus, daß du meine Beträge als 'geistigen Durchfall' ansiehst und ich bin diesem sozialen Druck durchaus gewachsen. Aber die Mitteilungsbedürfnis von Menschen, die offensichtliche Morde schönreden wollen und sozial schwachen Zeitgenossen das Recht zum Morden zugestehen finde ich ehrlich gesagt unter aller Sau. Dies passt auch sehr schön zu deiner Signatur.
 
Henry277 schrieb:
[…]Und wie ich oben schon geschrieben, viele von diesen Soldaten halten sich für Patrioten die ihr Land verteidigen das angegriffen wurde.
Davon können wir hier in Deutschland halten was wir wollen, die Amis sind da anders gestrickt, die lieben ihr Land. […]
Endlich eine plausible Erklärung für das Wirken deutscher Militär-, SS-, Polizei- und Sondereinheiten in meiner Heimat: Sie mordeten aus Liebe, bauten ihre KulturZentren aus Liebe zu ihrer Heimat (in Ländern, von denen sie – ebenfalls – weder bedroht noch angegriffen wurden) auf.
Ganz bestimmt wäre der von den Deutschen (teilweise auch heute noch) geehrte und geliebte Führer bei der heutigen politischen Großwetterlage ein Anwärter auf den Friedensnobelpreis (und man hätte nicht – aus lauter Vaterlandsliebe – einen echten Friedensnobelpreisträger in den deutschen KulturZentren (Dachau) erschlagen müssen.

Trotzdem kein Grund, Deutschen die amerikanische Vaterlandsliebe als vorbildlich zu projizieren: Auch die Deutschen lieben ihr Land wieder (im Ausland, selbstverständlich): Deutsche Soldaten sind „bereits in den unterschiedlichsten Regionen der Welt tätig.“ (FOCUS Online)

Patriotismus nur, wenn er sich „lohnt“?

„Also ich hatte bei meinem Letzten Einsatz.
Stabsgefreiter der Reserve Verheiratet ein Kind knapp 5000€ gesamt raus jeden monat und nach 6 Monaten Einsatz hat sich das schon gelohnt“ (joungster: Zitat von mir nicht geändert bzw. korrigiert)

Henry277 schrieb:
[…]Außerdem wissen wir doch wer in der amerikanischen Armee dient. Das sind nicht die Kinder der Reichen und Mächtigen, sondern diejenigen die nur auf diese Weise eine Ausbildung oder einen Beruf bekommen können.[…]
[…]Für viele ist es die einzige Möglichkeit ein vernünftiges Leben zu führen, eine Ausbildung zu bekommen, Geld zu verdienen .... […]
Akzeptiert. Das sind die wahren Gründe, „sein“ Land zu lieben, für „sein“ Land zu morden: Es gibt in diesem reichen Land für viele Menschen sonst keine Möglichkeit ein Dach über den Kopf zu bekommen, sich satt zu essen, eine Ausbildung oder einen Beruf zu bekommen. Und dazu, ein „vernünftiges Leben zu führen“, gehört offenbar die Möglichkeit, gelegentlich ein paar Menschen umzulegen.
Das also ist Patriotismus*!

Auch hier also: Patriotismus nur, wenn er sich „lohnt“!
____________
* Pa|tri|o|tịs|mus, der; - [frz. patriotisme] (oft auch abwertend): durch eine gefühlsmäßige Bindung an die Werte, Traditionen o. Ä. des eigenen Landes geprägte, oft mit Überheblichkeit, mit unkritisch übertriebenem Stolz verbundene [politische] Haltung, Einstellung; vaterländische Gesinnung: Der P., mit dem auf die heldenhaften Leistungen ... hingewiesen wurde, war nicht nach jedermanns Geschmack (NZZ 30. 8. 86, 2); Die „Betrachtungen eines Unpolitischen“ sind schon frei von Kriegsrausch und simplem P. (Reich-Ranicki, Th. Mann 169). - © 2000 Dudenverlag
 
Tja das ist eben Krieg und Kriege sind grausam.
Der 2 Weltkrieg war viel brutaler und das hier ist bestimmt nicht der letzte.
 
Konradin schrieb:
Es macht mir nichts aus, daß du meine Beträge als 'geistigen Durchfall' ansiehst und ich bin diesem sozialen Druck durchaus gewachsen.
Auch dein letzter post überzeugt mich nicht davon das von dir nicht nur noch der schon angesprochene "Durchfall" kommt.
Vielleicht kannst du ja noch ein bisschen mit joungster diskutieren. Ihr könnt ja auch ein Anti-Killersoldaten-Killerkommando gründen und die Welt von den bösen Mördersoldaten befreien. Sie kann dadurch nur besser werden und keiner von uns braucht mehr Angst zu haben wenn bewaffnetet Zivilisten durch die Straßen ziehen. Wir wissen jetzt ja das Maschinenpistolen auch nur harmlose Kameras sind und jeder der auf mich anlegt, nur ein Bild von meinem schönen Lächeln schießen möchte. ;)

joungster. Vor dir kann ich nur den Hut ziehen. Soviel aufgestauter Hass auf alles und jeden, soviel Aggressionen ....... und die Welt ist so schlecht und ungerecht ..... also wirklich, das du dich noch nicht irgendwo in die Luft gesprengt hast .... echt, meine Hochachtung. :D
 
[…]joungster. Vor dir kann ich nur den Hut ziehen.[…]
Danke (aber nicht norwendig)!

[…]Soviel aufgestauter Hass auf alles und jeden, soviel Aggressionen […]
So, so. Du bist also der Ansicht, jemand, der Angriffskrieg, Ausplünderung, Folter, Vergewaltigung und offenen Mord als Verbrechen ansieht und als solches bezeichnet, müsse aufgestauten „Hass auf alles und jeden“ empfinden.
Dir eigenes Nachdenken über Deine Verbrechensrechtfertigungen zu empfehlen wird sicher nicht fruchten, aber:

Schon einmal an eine Therapie gedacht?

Spontan fiel mir beim Lesen Deiner „Beiträge“ ein Buch des Philosophen Arno Plack ein: „Die Gesellschaft und das Böse“ (12. Auflage 1977; 980 ISBN 3 548 34015 6). Du erscheinst mir als der Prototyp des Menschen (!?!?), der nach Wegen sucht, seinen geheimen – verbotenen – Wünschen ein erlaubtes Ventil zu öffnen.

Eher beiläufig wird in diesem Werk auch auf den Mord an meinem jüngeren Bruder eingegangen, …
Der Mörder – nach seinem zweiten Mord zu lebenslänglicher Sicherheitsverwahrung verurteilt – hätte (nach Deinen Vorstellungen) sicherlich einen guten (US-)Soldaten abgegeben: Er tötete und zerstückelte aus Freude am Töten.
 
Auch wenn du weiterhin ein Polimik-Feuerwerk nach dem anderen abfeuerst, mein lieber Henry277, so tröstet dies keineswegs über die Tatsache hinweg, daß du auf Meinungen, welche nicht deiner entsprechen gar nicht erst inhaltlich eingehst. Ich vermisse z.B. eine konkrete Stellungnahme zu dem Mord an den Hilfeleistenden.

Du redest um den heißen Brei herum, siehst Waffen da, wo keine sind, beschreibst blumig die sozialen Verhältnisse armer amerikanischer Soldaten, um damit Morde zu rechtfertigen und an deren Opfer verschwendest du keine Zeile. Stattdessen schwadronierst du von Terroristen, welche sich als Zivilisten tarnen. Auf das tatächlich gesehene gehst du überthaupt nicht ein. Entweder du willst es nicht oder kannst es nicht, ich nehme einmal ersteres an.

Ich möchte dich mitnichten überzeugen, denn dein Beifall wäre mir ehrlich gesagt eher unangenehm. Ebensowenig sehe ich einen Anlaß, in einem öffentlichen Forum die Sache mit einem Einzelnen auszudiskutieren.

Auch dein Vorschlag mit dem 'Anti-Killersoldaten-Killerkommando' geht fehl. Weder fühle ich mich zum Weltpolizisten berufen noch ist dies 'mein' Krieg. Würde ich dort leben, dann wäre dies ganz sicher anders, aber ich lebe nun einmal hier.

Es wird wohl erlaubt sein (auch ohne deine gefällige Zustimmung), die Dinge beim Namen zu nennen und einen feigen Mord als das anzuprangern, was er tatsächlich ist, nämlich ein eiskalter feiger Mord. Im Gegensatz zu dir gibt es Menschen (und ich zähle mich durchaus dazu), die sich direkt auf das Gesehene beziehen anstatt auf abenteuerliche (und absolut menschenverachtende) Interpretationen, Rechtfertigungen und Spekulationen.

Fakt ist:

- es waren absolut KEINE Waffen im Spiel außer denen amerikanischer Soldaten

- es war nicht einmal eine putative Notwehrsituation gegeben, welche zur Tötung der Hilfeleistenden führte (so etwas nennt man gemeinhin MORD)

- die Kommentare der Hubschrauberbesatzung lassen deutlich erkennen, daß es ihnen kaum schnell genug mit dem Töten gehen konnte. Sie deuten eher auf das Ausleben ihres Jagdinstinktes hin als auf eine auch nur ansatzweise erkannbare Gefährdung ihrer selbst und eine Vermeidung desselben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fakt ist:

- es waren absolut KEINE Waffen im Spiel außer denen amerikanischer Soldaten

- es war nicht einmal eine putative Notwehrsituation gegeben, welche zur Tötung der Hilfeleistenden führte (so etwas nennt man gemeinhin MORD)

- die Kommentare der Hubschrauberbesatzung lassen deutlich erkennen, daß es ihnen kaum schnell genug mit dem Töten gehen konnte. Sie deuten eher auf das Ausleben ihres Jagdinstinktes hin als auf eine auch nur ansatzweise erkannbare Gefährdung ihrer selbst und eine Vermeidung desselben.

1. War dies für die Besatzung nicht klar erkennbar.
2. Lugt ein Mann um eine Ecke und hält etwas in der Hand, was sehr wohl eine Waffe hätte sein können und somit befanden sich die Soldaten, meiner Meinung nach, in einer bedrohlichen Situation, die ihr handeln rechtfertigt.
3. Hier stimme ich dir zu. Die "Tötungsgeilheit" ist absolut nicht angebracht, hat in meinen Augen allerdings nichts mit der Situation an sich zu tun.

Meiner Meinung nach ist der Angriff der Amerikaner in diesem Video vollkommen nachvollziehbar und ich bin mir sicher, dass ein deutscher Soldat exakt so gehandelt hätte.
 
Da bin ich bei Punkt 1 aber andere Meinung, maatn:

Natürlich war es zumindest im Fall der Hilfeleistenden klar erkennbar, daß diese Hilfe leisten wollten, anstatt amerikanische Soldaten anzugreifen. Es sei denn, man erklärt Menschen grundsätzlich zum Freiwild. Aber dann sollte man auch so konsequent sein, ALLE abzuschießen.

Wer jemanden angreifen will, der hält sich nicht mit der Bergung Schwerverwundeter auf und begibt sich in eine kaum zu verteidigende, weil schutzlose Position. Einen Schwerverwundetet mit beiden Händen tragen schließt den anderweitigen Gebrauch der Hände zumindest für diesen Augenblick eindeutig aus.

Der amerikanische Hubschrauber befand sich in einer Entfernung, in welcher ihn die zufünftigen Opfer nicht einmal erahnten, geschweige denn, ihn anzugreifen gedachten. Sonst hätten sich sich wohl in eine sichere Deckung begeben und kaum unverzüglich mit der Bergung der Schwerverwundeten begonnen.

Selbst wenn ein noch so diffuses Gefährdungspotential vorhanden gewesen wäre, wär es für die Hubschrauberbesatzung zumutbar gewesen entweder beobachtend abzuwarten oder sich zu verdrücken. Wenn dies kein vorsätzlicher Mord gewesen ist, dann gibt es keine vorsätzlichen Morde auf dieser Welt.

Gruß Konradin
 
Nunja, wenn du davon ausgehst soeben bewaffnete Personen beschossen zu haben und sich nur einige Sekunden danach andere Personen nähern liegt doch der Verdacht nahe, dass die Personen zu den zuvor beschossenen gehören. Das musste einfach zugeben. Und unter dem Gesichtspunkt ist auch der erneute Waffeneinsatz zu verstehen.
Und zu dem "vorsätzlichen Mord": Wenn Soldaten schießen ist die Tötung der Ziele meisst das Ziel der Soldaten. Somit wären die deutschen Soldaten die vor einigen Wochen in Afghanistan das Feuer auf Verbündete eröffnet haben auch Schuldig des vorsätzlichen Mordes, was sie laut geltendem Recht nicht sind, da sie auf einen Durchbruch ihrer Blockade reagiert haben.

Ich ziehe mich hiermit aus der Diskussion zurück, da man euch ja nicht mit vernünftigen Argumenten beikommen kann.

PS. Deine Übertreibungen kannste mal getrost vergessen, die ziehen die Qualität deiner Antworten leider ins Bodenlose.
 
Meiner Meinung nach ist der Angriff der Amerikaner in diesem Video vollkommen nachvollziehbar und ich bin mir sicher, dass ein deutscher Soldat exakt so gehandelt hätte.

Dann können wir ja richtig stolz auf unsere Helden sein.
Hier könnt ihr sehen was die beiden angeschossenen Kinder und die Angehörigen zu dieser Aktion sagen. Klick
Die amerikanische Führung hat hier komplett versagt und wollte alles vertuschen. Da haben sie die Rechnung ohne Wikileaks gemacht. Genau wie die Führung der deutschen Soldaten in Afghanistan versagt hat. Ich darf an die kundus Affäre erinnern. Lügen, Vertuschen und die Opfer des Anschlags auf die Tanklaster nur mit Versprechungen abgespeist. Da können einem die Soldaten(die sich nicht wie Monster verhalten) schon ein wenig Leid tun.

Würden deutsche Soldaten dann auch exakt so handeln, wie hier hier im Video.
Aus Spaß auf unbeteiligte Autos rumballern oder wie hier englische Soldaten Jugendliche verprügeln, weil sie mit Steinen auf sie geschmissen haben.

Wikileaks ist erst der Anfang und ich hoffe der Gesellschaft werden die Augen geöffnet, was diese dreckigen Angriffskriege für die Bevölkerung dort wirklich bedeuten.

Diese Kriegsromantik der "Embedded Journalists" haben den größten Teil der Bevölkerung schon selber zu Soldaten an der Fernbedienung gemacht.
Wir demokratisieren die Welt und sind live dabei. Eingebettet in Lügen und ausgeblendeten Unannehmlichkeiten.

Der Vietnamkrieg wurde auch erst beendet, als die ersten Fotos von verbrannten Kindern durch Napalm, die amerikanische Öffentlichkeit erreichten.
Vorher war doch alles noch in Ordnung.

Jetzt versuchen die Militärs es mit einer neuen Strategie. Wir lassen die Öffentlichkeit "embedded" dabei sein. Das soll uns dann einen chirurgisch sauberen Kampfeinsatz vorgaukeln und Mitleid für die ach so armen Soldaten in uns wecken. Glücklicherweise gibt es nicht nur journalistische Hirnzwerge sonder noch freie Journalisten und keine gekauften.
Und nochmal, ich wünsche keinem Soldaten etwas schlimmes.

nachtmasse schrieb:
Schließlich sind die freiwillig da.
Henry277 schrieb:
Sind sie nicht. Ihr solltet euch wenigstens ein wenig auskennen wenn ihr mit diskutieren wollt.

Freiwillig.
Beschränkt sich jemand auf blinden Gehorsam ist das noch lange kein Zwang sondern Dummheit.

Wenn ich mit den Videos gegen die Boardregeln verstoßen habe, dann habe ich ein Problem. Bitte nehmt sie dann raus oder gebt mir eine Möglichkeit sie selber wieder raus zunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich finde es immer wieder erschreckend,wie versucht wird,geziehltes Töten als Notwehr darzustellen.Kein Soldat war während dieser Aktion in Gefahr,auch nicht,nach dem ersten Angriff.Keiner der Getöteten hat sich mit vermeintlichen Waffen zu wehren versucht,auch nicht die Menschen,die die Verwundeten oder Toten geborgen haben.Wäre Gleiches den Besatzern geschehen,spräche man von einem Hinterhalt.
Wer dies als Notwehr ansieht,hat den Bezug zur Realität schon längst verloren.Solchen Leuten wieder eine neutrale Sicht auf Offensichtliches zu vermitteln,dazu sehe auch ich mich außer Stande.
Das Töten als Befehlsempfänger ist also weniger verwerflich als das Töten aus eigenem Antrieb heraus und selbst dies ist auch nur halb so schlimm,wenn man dabei zufällig als Soldat handelt?
Stimmt ja,in diesem Krieg töten nicht Menschen Menschen,sondern Soldaten Terroristen.Das erklärt alles und sollte jedem als Rechtfertigung genügen.Vorausgesetzt,Soldaten müssten sich überhaupt rechtfertigen.Wenn sie dies nämlich müssten,wären sie Kriegsverbrecher.
Es ist einfach nur so abwegig,dass es schon fast wieder komisch anmutet,wenn argumentiert wird,dass man als "Nicht-Soldat" die Situation eh nicht beurteilen kann,weil man sich ja nicht im Krieg befindet und nicht jede Sekunde in Todesangst verbringen muss.
Sie müssen es ja auch nicht,die freiwilligen Soldaten und nach deren Gehirnwäsche sind sie auch nicht mehr im Stande,unparteiisch zu Beurteilen und zu Entscheiden.

Gruß,jarvis.
 
Entsetzlich, diese Aufnahmen.

Andererseits: Irgendwie muss diesen unzivilisierten Menschen doch „unsere“ überlegene Kultur vermittelt werden. Das scheinen Forumsmitglieder wie nachtmasse, jarvis und andere nur noch nicht verstanden zu haben (sie sind eben noch nicht so tief gesunken, pardon: in die Materie eingedrungen).

Durch solche Aufnahmen wird die Art der kulturellen Überlegenheit – wie sie sich nicht zuletzt auch in manchen Beiträgen äußert – bestens dokumentiert. Wie sich Herrenmenschen (sie Schweine zu bezeichnen verbietet der Respekt gegenüber den Tieren) gegenüber Untermenschen zu verhalten pflegen, darüber gibt es – neben meiner praktischen Erfahrung – genügend Anschauungsunterricht aus der (vorwiegend deutschen) Geschichte.

Um mich brauche ich mir keine Sorgen zu machen (in unserer Familie wird relativ jung gestorben): Sorgen mache ich mir um die vielen jungen Menschen in diesem Land, falls der Terror, den sie gegenwärtig in fremde Länder exportieren, in gleicher Weise in dieses Land zurückschwappen sollte (passiert im vergangenen Jahrhundert zwei Mal).
 
maatn schrieb:
Nunja, wenn du davon ausgehst soeben bewaffnete Personen beschossen zu haben und sich nur einige Sekunden danach andere Personen nähern liegt doch der Verdacht nahe, dass die Personen zu den zuvor beschossenen gehören. Das musste einfach zugeben.
Muß ich das? Nein, keineswegs. Aber selbst wenn dem so wäre, dann ließe sich solch ein Massaker keinesfalls damit legitimieren. Die Polizei schießt ja auch keine Passsanten über den Haufen oder nimmt es in Kauf, wenn sie einen möglichen Straftäter verfolgt.

Dann konnte von Hubschrauber aus ziemlich genau verfolgen, was die Helfer im einzelnen taten. Ebenso halte ich es für abwegig, den zufällig vorbeikommenden Helfern böse Absichten unterstellen zu wollen. Wären die Journalisten tatsächlich Terroristen gewesen und die Helfer deren Helfershelfer, dann wären sie wohl kaum blind in die gleiche Falle getappt wie ihre Vorgänger. Stattdessen haben sie unverzüglich ohne jede Deckung Hilfe zu leisten versucht. Offensichtlicher geht es wohl nicht.

Aber um noch einmal kurz auf die erste Menschenansammlung mit den Journalisten zu kommen. Selbst wenn man sich zu Recht gefährdet gefühlt und anschließend das Feuer eröffnet hätte, dann hätte man sich unverzüglich darüber informieren müssen, ob und wie das tatsächliche Gefahrenpotential war und womit die vermeintlichen Terroristen bewaffnet waren. Aber offensichtlich war es der Hubschrauberbesatzung anschließend wichtiger, sich über die 'guten' Abschüsse zu beglückwünschen.

Es unterblieb völlig, die augenblickliche Lage einzuschätzen, als die Helfer vorbeikamen, die Schwerverwundeten erblickten und sofort anfingen, Hilfe zu leisten. Keine Spur von Besonnenheit - im Gegenteil. Die Hubschrauberbesatzung hatte es ihrem Funkverkehr nach verdammt eilig, auch diese zum Abschuß freizugeben. Ist man erst einmal im Blutrausch, dann kann man wohl schwer damit aufhören...
 
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