Der thread hier scheint immer mehr zur Märchenstunde zu verkommen
Die Einen halten ihre Ideale der gesellschaftlichen Solidarität (Solidargemeinschaft in jedem Sinne) und gemeinschaftlichen Verantwortung hoch
- Jep, da zähle ich mich auch (noch) zu

-
die Anderen singen das Hohelied des individuellen Selfmademan's a la vom Tellerwäscher zum ....
der durch nichts aufzuhalten immer wieder aufsteht und "sein" Geld verdient....
Tja, tut mir leid Leute,
wenn ich den Einen wie den Anderen Illusionen rauben muss
Beides sind heutzutage (und vmtl. auch in geschichtlicher Hinsicht) wohl eher Ausnahmen.
Und auch wenn mir die erste Variante erstens viel sympathischer
und zweitens auch rationaler erscheint,
zeigt die menschliche Wirtschaftsentwicklung, und vorzugsweise eigentlich nur diese

,
dass das darvinistische Prinzip der evolutionären Auslese eigentlich nur am monitären "Erfolg" bemessen wird.
Mehrwert, auch im Sinne der Nachhaltigkeit - hier speziell die "Rente" betreffend -
wird ja kaum noch geschaffen
Das Meiste ist schlicht nur inflationäre Spekulation
Und dagegen hilft nun einmal auch das fleißigste Arbeiten nicht
Wie man übrigens auch sehr schön an
- der Nettolohnentwicklung der letzten zwanzig Jahre
in Relation zu
- den Kostensteigerungen ( bzw. Inflation) bei den Lebenshaltungskosten
ablesen kann.
Mit fleißig arbeiten hat DAS übrigens nur wenig zu tun
(Denn reale Erhöhungen ihres "Salärs" konnten eigentlich nur ein Drittel der eh schon Besserverdienenden 20-25& "verbuchen. Sprich: Von einem Jahresnettoeinkommen von 80.000 p.P. aufwärts
)
Und....
das kennen wir doch eigentlich auch schon vom Pokern

,
ist der Gewinner
immer die/"der" Bank("halter")
Von daher
lasst uns doch mal wieder auf praktikable Lösungsmöglichkeiten schauen
und über die Umsetzbarkeit einer sozial-verträglichen Rentenstruktur
oder eben über ein entsprechendes Grundeinkommen diskutieren.
Mit hohlen Phrasen verdummt man nur den Rest noch "arbeitender" und "wählender" Menschen,
während die Profiteure "fleißig" an "neuen Maschen" stricken,
wie sie den von Anderen erarbeiteten Mehrwert abschöpfen können.
Aktuelle Beispiele dieser "Abschöpfung" haben uns ja gerade die Kollegen des Hamburg-Mannheimer Hr. Kaiser wieder krass (aus ihren "oberen" Etagen") vor Augen geführt.
Boni halt eben nur mal in Naturalien...
Im Übrigen fände ich es auch hilfreich,
wenn sich so einige Arbeitsfetischisten u.a. auch den monitären Status bzw. deren Abhängigkeiten unserer "Wirtschaftweisen" (und deren Ernenner) mal genauer anschauen würden...
Sachverständigenrat für Wirtschaft: Ratsmitglieder
Da gilt eben auch, wie nur zu oft, dass man den Herrn des Esel zum Gärtner gemacht hat
(oder verwechsele ich hier etwa ein Sprichwort *bg*...Ähm... Herrn des Bocks *grübel*)
Wie auch immer

Hoffnungsvoll
muesli