Wohnsitz vorübergehend nicht umgemeldet geschlossen 

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FeliX_22

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Hallo!

Ich hab neulich ein paar Monate lang bei meinen Eltern gewohnt, da war ich auch ganz normal gemeldet. Vor ein paar Monaten bin ich innerhalb der Stadt umgezogen, wollte mich aber nicht ummelden, weil ich keinen Bock hab, den Geiern von der GEZ monatlich 20 Euro in den Rachen zu werfen für Dienste, die ich nicht beanspruche. Ja ich weiß, es heißt Rundfunkbeitrag, ist aber nur ne Namensänderung wegen schlechtem Image. Da zahl ich lieber 10 Euro im Monat für Spotify, da hab ich mehr von!

Jetzt gehts aber schon auf die 6 Monate zu, und langsam krieg ich das Flattern. Das Gute ist ja, dass ich weiterhin unter der "alten" Adresse erreichbar bin. Briefpost ist kein Problem. Zum Beispiel die Krankenkasse und alles Weitere laufen noch unter der alten Adresse.

Neulich hab ich gehört, dass ein Vermieter den Mieter auch beim Einwohneramt meldet, weil es ja Wohnraum ist, der genutzt werden muss. Leerstehende Wohnungen sieht die Stadt nicht gerne. Keine Ahnung ob da was dran ist.

Meine Frage ist nun, ob jemand in einer ähnlichen Situation war. Was kann schlimmstenfalls auf mich zukommen? Wie ich grad in dem anderen Thread zum Thema Wohnsitz lese, hängt es vom Bundesland ab, wie solche Dinge geregelt werden. Ich gehe sogar weiter und sage es hängt von der Stadt/Gemeinde oder dem Kreis ab. Meine bisherigen Erfahrungen zu diesem Thema beschränken sich darauf, was passiert wenn man seinen Personalausweis nur einige Wochen zu spät verlängert. Ich weiß, dass in mancher Stadt etwas Bußgeld fällig wird und in einer anderen Stadt musste ich gar nichts zahlen. Aber ein halbes Jahr... das ist ein anderes Kaliber :( Was ist wenn die Stadt so nach dem statistischen Jahresabschluss merkt, dass hier eine Partei zu wenig wohnt, dann den Vermieter zur Rede stellt und der dann auf mich zukommt?

Und eigentlich hoffe ich ja auf eine Lösung, wie ich der GEZ entkomme, aber ich hab keinen blassen Schimmer, wie. :confused: Zweitwohnsitz anzumelden ist keine Option, da langt der Rundfunkbeitrag auch hin.

Gruß

FeliX_22
 
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also mal aus eigener erfahrung: da gings aber nicht um die GEZ, sondern es war reine faulheit meinerseits.

ich hab jahrelang schon außer haus gewohnt und war dennoch bei meinen eltern weiterhin gemeldet. post war kein problem, da sie ~5 km luftlinie entfernt gewohnt haben und man ja regelmäßig in kontakt stand.

thema bußgeld vom staat: ja, man muss einen umzug innerhalb von schlag mich tot melden, sonst droht ein bußgeld. der fall wird aber nie eintreten, solange man ein "ladungsfähige anschrift" hast. und die hast du. theorie vs. praxis.

thema gez: du willst legal drum rum kommen? geht nicht.

thema vermieter muss melden: höre ich zum ersten mal, was natürlich nicht heisst, dass es nicht richtig ist. aber hypothetisch: "die stadt sieht leerstände nicht so gerne". warum sollte der vermieter dann melden, dass er vermietet hat? wenn die these stimmt, dann müsste er leerstände melden, aber nicht das gegenteil.

ab jetzt oT:

und wenn man, dank des aluhuts, dann auf den rückschluss kommt, dass der STAAT ja dann wohl im umkehrschluss recherchieren und dokumentieren würden, nach etlichen abgleichen mit dem fbi und der cia, wer wo wohnt und wo nicht, damit die gez ihre kohle bekommt:

dann sollte man die 20€ pro monat zahlen. denn man wird eh demnächst an einem herzinfarkt sterben, weil die seelische belastung zu gross wird. da kommts auf die 20 tacken pro monat eh nicht mehr an.
 
Ich denke, das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich.
Ich habe mal ein Jahr in Stuttgart gewohnt. Eigentlich muss man sich dort innerhalb
von zwei Wochen melden und bei einem Zweitwohnsitz noch Zweitwohnsitzsteuer
zahlen.
Ich bin nach circa einem halben Jahr aufs Rathaus und habe gesagt, ich bin letzte
Woche eingezogen. Die wollten dann noch für die Berechnung der Steuer meinen
Mietvertrag sehen. Obwohl auf dem das richtige Einzugsdatum stand, hab ich keine
Probleme bekommen und musste erst ab da zahlen, wo ich mich gemeldet habe.
Vielleicht hat der Bearbeitende das aber einfach nicht gesehen :D
Dass der Vermieter dich meldet habe ich bisher auch noch nicht gehört.

Phunny
 
@Zweistein:
In deiner Auflistung fehlt die NSA. ;) Und so wie du es darstellst, war es mit meiner Angst ja nicht.

Ich habe einen Fehler gemacht. Wenn man schon seine Adresse offiziell nicht ändert, muss man auch konsequent dabei bleiben. Ich hatte jedoch meinem Arbeitgeber, dem ich ja vertraue, meine neue Anschrift mitgeteilt. Und so kam es irgendwann, dass ich einmal mit mehreren Dokumenten in die Stadtverwaltung musste und das mit abweichenden Adressen. Meine Angst war nun, dass der ganze "Schwindel" auffliegt, und ich rückwirkend zum echten Einzugsdatum umgemeldet werde, inkl. dem dazu passenden Bußgeld. Deshalb habe ich einen Tag vorher meinen Personalausweis aktualisieren lassen. Ich habe noch gefragt, ob es schlimm sei, dass ich mich 2 Wochen zu spät melde :D Die Antwort habe ich vergessen, ist jetzt etwas länger her.

Ja und keine 2 Wochen später bekam ich Post von der GEZ :mad: Irgendwann kam dann das 3. Schreiben, was ich bis heute nicht beantwortet habe. Das tue ich dann erst, wenn mir rechtlich gedroht wird.

Gruß

FeliX_22
 
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