Zeitschriften-Abo-Betrug

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Joo-

Guten Tag Community.

Mein Vater bekam einen Anruf. Die Frau am Telefon sagte "Hallo , wir sind von der ADAC. Sie sind seit 16 Jahren bei uns Mitglied, deshalb haben wir eine Verlosung gestartet. Der Gewinner bekommt einen Hotelgutschein in höhe von 150 €." (Mein Vater hatt es natürlich geglaubt , da er seit 16 Jahren Mitglied bei der ADAC ist). Mein Vater hatt natürlich gefragt ob die Teilnahme an der Verlosung Geld kostet. Die Frau sagte natürlich "NEIN". Die Frau wollte dann die Kontonummer. Falls wir gewinnen wird das Geld auf das Konto überwiesen. Mein Vater hatt dann leider die Kontonummer hergegeben. Danach sagte die Frau "Danke usw". 3 Tage später also heute bekamen wir einen Brief.

Herr ------------------- DIREKT VORTEIL
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Deutschland


Abonnement : HÖRZU
Kundennummer: -------

Sehr geehrter Herr --- ,

vielen Dank für das nette Telefongespräch und nochmals herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Premium-Paket. Hiermit bestätigen wir Ihnen kurz alle Vorteile Ihres Premium-Paketes.

Die Belieferung des Titels HÖRZU beginnt mit Heft-Nr. 07/2010, das am 12.02.2010 erscheint. Wie vereinbart erhalten Sie Ihren Wunschtitel zum Vorzugsangebot. D.h Sie zahlen nur 12 Monate, erhalten die Zeitschrift jedoch 13 Monate. Wir bitten die umseitigen Liefervereinbarungen zu beachten.

Die Berechnung erfolgt zum derzeit gültigen Heftpreis in Höhe von 1,75 € inklusive USt. und Versandkosten. Die Zeitschrift erscheint 52 mal jährlich.

Wir danken Ihnen für die Erteilung der Einzugsermächtigung. Ihre Bankverbindung haben wir vereinbarungsgemäß mit folgenden Daten übernommen:

BLZ: ------- KONTONUMMER: ---------

Bitte prüfen Sie diese Angaben und teilen Sie uns ggf Änderungen mit.

Der Kundenservice erfolgt durch unseren Dienstleiter.

PVZ ...........................................

Zusätzlich erhalten Sie den versprochenen Reisegutschein. Einlösbar auf Buchungen für Pauschalreisen und ausgewählte Hotelangebote.

Nochmals vielen Dank für Ihr Interesse und gute Unterhaltung mit Ihrer Zeitschrift.




Die Frau hatt am Telefon nichts über Heft oder Zeitschrift gesagt. Sie hatt nur gelogen und betrogen. Angeblich hatt mein Vater erlaubt dass Sie Geld abziehen dürfen. Vollkommen Quatsch!

Was sollen wir tun? So geht es nicht weiter. Das ist wirklich unterste Schublade.

Danke im Voraus für jede Hilfe

Mfg
 
Rückbuchung veranlassen und Anzeige wegen Betrugs erstatten !
d.h. mit der Bank reden und zur nächsten Polizeidienststelle gehen
 
Die haben deine Kontonr. bzw. die deines Vaters. D.h. die Buchen das Geld per Lastschriftverfahren ab. Du (bzw. dein Vater) hat niemals die Erlaubnis dazu gegeben. Daher kannst du, wenn die Geld abziehen, bei deiner Bank eine Rückbuchung veranlassen. Da es sich hierbei um eine zu Unrecht getätigte Abbuchung handelt kannst du dies auch länger als die üblichen 6 Wochen rückgängig machen.

Eine Anzeige würd ich ggf. auch stellen, denn sowas ist in der Tat Betrug.
 
Rückbuchung veranlassen und Anzeige wegen Betrugs erstatten !
d.h. mit der Bank reden und zur nächsten Polizeidienststelle gehen

Würde ich genauso machen, nur dass ich davor mit einem Anwalt reden würde,
was ich überhaupt für chancen habe! Aber ne Anzeige muss auf jeden fall sein
schon aus dem Grund den Ärger raus zu lassen..Egal ob man eine chance gegen
so ein Unternehmen hat!

MFG selli:)
 
Schriftlich vom Vertrag zurücktreten und die erteilte Einzugsermächtigung zurückziehen.
Begründung braucht man dazu keine.

Da es per Telefon abgemacht wurde, hat dein Vater laut Fernabsatzgesetz 14 Tage Widerrufsrecht.
Wenn er weder am Telefon noch schriftlich über sein Widerrufsrecht informiert wurde, gilt es unbegrenzt.
(würde aber selbst in dem Fall sofort widerrufen. Dann spart man sich Ärger)
 
Schriftlich vom Vertrag zurücktreten und die erteilte Einzugsermächtigung zurückziehen.
Begründung braucht man dazu keine.

Da es per Telefon abgemacht wurde, hat dein Vater laut Fernabsatzgesetz 14 Tage Widerrufsrecht.

genauso ist es...

ich würde auch mal der sache nachgehen... also vllt eine tel-nr, von der da angerufen wurde?! wer weis, ob das eine von adac war, oder eine von der hörzu... jedenfalls würde ich mich da ein bisschern betrogen fühlen, und auch konsequenzen nachsich ziehen lassen.... irgendjemand muss ja dafür verantwortlich sein.

sollte es sogar von einem apparat gekommen sein, der keine nummer sendete, fragt freundlich bei der hörzu abo-kundenhotline nach, wer den vertrag denn gebracht hat. irgendwer muss da ja auch eine provision für bekommen.
denn seit letztem jahr sind werbeanrufe, ohne zustimmung, und ohne nummer mitsenden in dtl verboten.
erst vor paar tagen wurden bereits die ersten 6 unternehmen und/oder callcenter zu 550.000 euro strafe verdonnert.

mfg mru
 
Schriftlich vom Vertrag zurücktreten und die erteilte Einzugsermächtigung zurückziehen.

genau das würde ich auf keinen Fall machen, damit würde dein Vater nämlich "gestehen", dass er das Abo abgeschlossen hätte, was er aber nie getan hat.

Wie die anderen bereits sagten, Geld von der Bank zurückbuchen lassen und Anzeige erstatten. Zusätzlich vielleicht mal beim ADAC anfragen, warum und an wen die deine Daten verkaufen.....................



mfg Undeath


PS: und in Zukunft besser stutzig werden, wenn euch jemand einen Gutschein aufs Konto überweisen will! (wie soll das gehen?)
 
weil es ja voll nach betrug stinkt ganz schnell mal den fall der Bundesnetzagentur melden... habe gleich mal die seite für antworten auf fragen und dem download von beschwerden "gelinkt"...

elwiss
 
genau das würde ich auf keinen Fall machen, damit würde dein Vater nämlich "gestehen", dass er das Abo abgeschlossen hätte, was er aber nie getan hat.

Er "gesteht" überhaupt nichts.
Selbst wenn es nicht sein Ziel war, hat er am Telefon einen Vertrag geschlossen und dazu sogar eine Einzugsermächtigung erteilt.
Warum soll man sich bei sowas auf Streitereien einlassen und Zeit, Geld und Nerven investieren?
Das Fernabsatzgesetz wurde genau deshalb so formuliert, damit man an der Haustüre, im Versandhandel oder am Telefon eben nicht die "Katze im Sack" kaufen (oder sich aufschwatzen lassen) muss.
Deshalb ist es so einfach da wieder rauszukommen.

Er soll zurücktreten und fertig.
Tatsache ist: Egal ob er einen Vertrag wollte oder nicht, egal ob der Vertrag gültig ist oder nicht, wenn er schriftlich erklärt dass er zurücktritt, hat die Firma die ihm das Abo verkauft hat keinerlei rechtliche Handhabe mehr um Forderungen zu stellen.
Ohne wenn und aber.
Danach kann er der Sache in Ruhe nachgehen und ggf. bei Hörzu, ADAC, Verbraucherschutz, Polizei ect. die Sache schildern.
 
genau das würde ich auf keinen Fall machen, damit würde dein Vater nämlich "gestehen", dass er das Abo abgeschlossen hätte, was er aber nie getan hat.

Sorry, aber das ist völliger Schwachsinn. Du kannst theoretisch sogar jeden Tag einen Brief schreiben in welchem man sich zum Abo bekennt. Hautptsache man widerruft den Vertrag spätestens an Tag 14.

Du kannst soviel "gestehen" wie du willst. Ich kann mir auch auf das Auto lackieren, dass ich einen Hörzu-Vertrag unterschrieben habe und trotzdem kann ich widersprechen.

So und nun mal wieder ernsthaft. Mit solchen "unüberdachten" Kommentaren verunsichert man einen Fragesteller, der anscheinend nicht soviel Ahnung vom Vertragsrecht hat.

Es ist das einizg sinnvolle, erstmal vom "Vertrag" zurückzutreten. Ok, zivilrechtlich ist möglicherweise gar kein Vertrag zustande gekommen, weshalb man eigentlich auch nicht zurücktreten kann.

Das ist aber der einfachst und effektivste Weg aus dieser "Nummer" rauszukommen. Sollte Hörzu danach auf die Vertragserfüllung bestehen kann es teuer und langwierig werden. Mir solls Recht sein, da unsere Berufsgruppe davon lebt. ;)
 
Ist ne ganz alte Masche, hatte meine Freundin auch mal, haben ihr auch alles versprochen und "Sie haben gewonnen" usw. Sie hat auch dran geglaubt und Kto.Nr. gegeben.

Sie war so in ihrem Element, dass Sie nicht mal mitbekommen hatte, als ich meinte, dass es beschiss ist, danach habe ich ihr es im Internet gezeigt, wieviel schon da drauf reingefallen sind.

Haben dann gleich direkt einen Brief hingeschrieben und wieder gekündigt und es kam nichts mehr.

Meistens sagen die auch schon, dass du auf irgendwelchen Inet Seiten schon mal ein Hotel raussuchen kannst, wie z.B. hotel4two.de oder so ähnlich.

Also nochmal, warnt einfach alle immer vorweg, NIEMALS die Bankdaten am Telefon vergeben, vorallem nicht, wenn man EUCH anruft.
 
Also nochmal, warnt einfach alle immer vorweg, NIEMALS die Bankdaten am Telefon vergeben, vorallem nicht, wenn man EUCH anruft.

find ich nen super hinweis.... denn viel zu viele sind leider viel zu gutgläubig... und wer seine kontodaten am telefon leuten gibt, wo er nichmal weis wer dort am anderen ende sitzt, naja... dem is nich mehr zu helfen....

mfg
 
Nur kurz zum Titel.

Was hat HÖRZU damit zu tun ?
Die Zeitschrift hat nicht angerufen. Besserer Titel wäre wohl Zeitschriften-Abo-Betrug.

Nur so am Rande.

Der Rest ist schon gut erörtert.

Gruß
yuhu
 
Hallo Form

Ich habe soeben diese Email verschickt.

Hallo
(Kundennummer ---------)
Wir haben einen Brief bekommen. Wir haben angeblich mit Ihnen einen Vertrag ausgehandelt (HÖRZU ZEITSCHRIFTEN). Wir wollen mit diesem Schreiben den Vertrag kündigen! Wir werden eine Anzeige wegen Betrug erstellen! Mein Anwalt ist bereits informiert. Überlegen Sie es sich gut ob Sie es mit rechtlichen Schritten zu tun haben wollen. Entweder kündigen Sie den Vertrag, oder wir sind gezwungen rechtliche Schritte einzugehen!!

Ich werde noch einen Brief verschicken. So sieht es dann aus:

Eigener Name
und Adresse

Name und
Adresse
des
Vertragspartners Datum


Betreff: Kündigung des [Abonnements/Vertrags/...] Kd.Nr.[...]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich [das Abonnement/den Vertrag für .../....] zum [Datum ... /nächstmöglichen Termin].

Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift

-------------------------------------------------------------------------

Oder soll ich diesen Brief schicken:

Eigener Name
und Adresse

Name und
Adresse
des
Vertragspartners Datum


Betreff: Schreiben vom xx.xx.xxxx, AZ: xxxxxxxxxxxx


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich widerspreche jeglichen Zahlungsforderungen
und bestreite das Vorliegen eines wirksamen Vertrags.
Sollte ich mich bezüglich letzterem im Rechtsirrtum befinden,
erkläre ich hilfsweise und vorsorglich den Widerruf.
[Den nächsten Satz nur einfügen, wenn Sie möglicherweise Ihre
Kontonummer bekanntgegeben haben]
Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich Lastschriftabbuchungen
von meinem Konto als ungenehmigt betrachte und eine Rückbuchung
zu Ihren Lasten vornehmen lassen werde.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift
 
Ich würde das 2. Schreiben nehmen.
Widerruf ist dem Fall besser, da die Widerrufsfrist nicht abgelaufen ist (wenn die nicht erwähnt wurde, ist die unbegrenzt).

Wenn man in dem Fall "kündigt" könnten die versuchen, die Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit annehmen.
Ist zwar auch nicht rechtens, aber um das wieder zu regeln, vergeht zuviel Zeit, so das die 2wöchige Widerrufsfrist auf jedenfall vorbei ist. Also unnötiger Ärger.

Weiterhin schreibe rein, das Du eine Anzeige wegen Betrugs erstatten wirst, da von einem Hotel-Gewinn durch den ADAC die Rede war, und nicht von einem Zeitschriften-Abo.

Gruß

Trekki
 
mir auch was ähnliches passiert.

erst hieß es ich habe eine reise gewonnen. dann fragte ich wo ist der harken.
sie meinte ich muss ein abo abschließen.

hab ich gemacht. reisegutschein kam, dann einfach abo wiederrufen und gutschein behalten. hat geklappt, ist zwar ein schlechter gutschein, wo man den flug selber bezahlen muss aber keine kosten und habe 3 jahre zeit ihn einzulösen. in zukunft frag ich gleich ist der flug mit drin !!!
 
schmeiss den Gutschein weg ... alles Humbug ... i.d.R. mieseste Kategorie, Essen ungeniesbar, Hotel so weit ab vom Schuß, daß du nichts anfangen kannst

Schmeiss nicht noch Geld für den Flug raus ... es gibt nix umsonst
 
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