Zivilcourage Thema 

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Würdet ihr helfen?

  • klar, ich würde dazwischen gehen und versuchen zu helfen.

    Stimmen: 0 0,0%
  • ich würde die polizei rufen.

    Stimmen: 0 0,0%
  • kommt auf die situation an, ob ich was mache oder nicht.

    Stimmen: 0 0,0%
  • ich würde nicht helfen.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0
  • Umfrage geschlossen .
S

-=ST@R=-

Grad ein Thema bei uns in der Schule. Erstaunlich ist nur, wieviele Leute in Notsituationen helfen können es aber nicht machen. Und das schlimmste ist, dass die meisten davon nichtmal wissen, dass sie sich strafbar machen. Was haltet ihr davon, bzw welche Meinung vertretet ihr? Wart ihr schonmal in solch Situationen?

Ich finde es unter aller Sau, wenn Leute einfach wegsehen und nichts tun. Jeder kann was machen. Wenigstens die Polizei anzurufen ist nicht zuviel verlangt.

Ich würde Helfen. Schon alleine aus dem grund, weil wenn ich in einer ähnlichen Situation wäre, würde ich auch wollen das mir dann geholfen wird.

Schaut nicht weg !
 
tjaaa... du sagst du würdest helfen, das sagen die meisten. aber in der realität sieht das leider anders aus. viele menschen bringen in einer wirklichen notsituation nicht die courage auf. gerade auch dann, wenn mehrere andere menschen anwesend sind. (stichwort "die könnten ja auch, also wieso sollte ich?") klar denkst du dass du helfen würdest. denk ich auch. aber ob ich wirklich helfen würde kann ich nicht beurteilen so lange ich nicht in einer solchen situation gewesen bin.

im übrigen hättest du ruhig einen bereich tiefer gehen können, in umfragen könnte das vielleicht besser aufgehoben sein?
 
tjaaa... du sagst du würdest helfen, das sagen die meisten. aber in der realität sieht das leider anders aus. viele menschen bringen in einer wirklichen notsituation nicht die courage auf.

Ich möchte dem TS nicht unterstellen das er nicht helfen würde, aber was du sagst ist schon richtig, den die Test im TV sprachen Bände, ich würde auch versuchen zu helfen aber dabei nicht den Rambo markieren wollen.

Es ist wirklich nicht schwer, wenn die eigene Kraft nicht reicht, andere dazu zu holen oder eben einen Anruf zu betätigen, aber einfach weg zuschauen finde ich zu egoistisch.


mfg
 
Zivilcourage in allen Ehren, aber wenn da drei Nazis nen Schwarzen verkloppen werde ich einen Teufel tun und dazwischen gehen. Schnellstens die Polizei anrufen ist in so einem Fall wohl der beste Weg.
 
aber wenn da drei Nazis nen Schwarzen verkloppen werde ich einen Teufel tun und dazwischen gehen.
Das ist das Problem. Ein Einzelner kann in vielen Situationen auch nichts bewirken, außer dass er sich selbst in Gefahr begibt. Wenn aber gleich mehrere Leute hingehen und helfen würden, könnten auch die gefährlichsten Situationen unter Kontrolle gebracht werden.

Kommt aber wirklich auf die Situation drauf an.
 
Oft ist es aber auch so, daß das Dazwischengehen eines Einzelnen genügt, ich spreche da aus eigener Erfahrung. Meist ist es so, daß einer den Ton angibt und die anderen sind Mitläufer. Schnappt man sich diesen Boss, dann ist in den meisten Fällen schnell Ruhe.

Zwei Finger an der Hose des stärksten Randalierers genügen schon und dieser pfeift 'seine Jungs' sofort zurück. Ein 'sanfter' Druck genügt und das weiß er auch. 'Seine Jungs' wissen es ebenso und in dieser mißlichen Lage genießt er weder das Ansehen noch die Durchsetzungskraft, weiterhin 'Führer' zu spielen. Die Androhung von Gewalt wirkt eben weitaus stärker als das Ausüben von Gewalt.

Es sollte anschließend auch kein Problem sein, sein 'Opfer' gegebenenfalls zu entwaffnen und eventuell einen Passanten die Polizei rufen zu lassen. Randalierer sind meist in der Gruppe stark. Geht es jedoch an die Substanz, dann hat jeder einzeln für sich die Hosen voll.

Ihre Rechnung geht nur solange auf, wie 'unbeteiligte' Passanten einzeln für sich Angst haben. Widerstand gehört weder in ihren Plan noch zu ihrem Repertoire. Fängt einer an, sich zu wehren, dann ziehen andere meist mit. Kehren wir die 'Logik der Herde' einfach um und richten sie gegen sie.

Wegschauen ist mit Sicherheit der falsche Weg. Schnellstens die Polizei rufen und/oder andere Passanten darauf aufmerksam zu machen ist das Mindeste, was man tun sollte. Zukünftige Opfer werden es einem danken.

Gruß Konradin
 
Ich hatte einen Bericht gesehen bei dem ein Mann in Starnberg
Zivilcourage zeigte und einen kleinen Jungen half.
Er wurde zusammengeschlagen, leidet heute noch unter den Folgen (gesundheitlich).
Die Täter wurden nicht verurteilt (oder geringe Strafe) weil sich die Zeugen
nicht trauten auszusagen.
Der Selbstständige Audiotechniker ist arbeitslos, wohnt bei einem Freund und
die Versicherung weigert sich Schadensersatz zu zahlen.


Es ist ein generelles Problem der Gesellschaft oder der Politik, das die Schwächeren ausgenutzt werden und das den Tätern mehr geholfen wird als den Opfern.

Generell bin dafür das man Zivilcourage zeigt, weiß aber nciht wie ich reagiere falls ich in so eine Situation gerate.
 
Hallo,
wir beschäftigen uns auch gerade mit dem Thema in der Schule.
Ich finde es extrem. Doch ist es auch so, dass bei uns in der Klasse viel weggeschaut wird. Die Leute auf der Erde haben sich einfach viel zu weit auseinandergelebt.

Ein guter Film, welcher im Hintergrund dieses Thema anspricht:
SIEBEN (orig.: SE7EN)

mfg fox(fux)
 
das problem ist halt wieder, dass man nur von denen fällen hört, in denen couragierte menschen zusammengeschlagen werden. warum sollte die bild von fällen berichten, in denen zivilcourage geholfen hat? als schlagzeige macht das weniger her, als wenn man über "südländische" (ich hasse dieses wort) täter berichten kann, die die couragierte person krankenhausreif geschlagen haben.

ich persönlich würde wohl in den meisten fällen eingreifen. ausnahmen sind situationen, wo niemand außer mir tätern und opfern ist; dort wäre mir das risiko zu groß und ich würde die polizei alarmieren.

lg.
 
Generale schrieb:
Solange es in Deutschland "keinen Opferschutz" gibt werde ich auch lieber weg schauen.
Eine bequeme Ausrede, die du dir da zurechtlegst. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Würdest du eigentlich bei einem Unfall auch grundsätzlich wegschauen, wenn du wüsstest, daß für manches Unfallopfer jede Hilfe zu spät kommt?

Hilfe leisten oder Zivilcourage zeigen, das ist das eine, Täter bestrafen das andere.
 
tjaaa... du sagst du würdest helfen, das sagen die meisten. aber in der realität sieht das leider anders aus.

schwachsinn. mag sein das in einer 4 vs 1 situation wenn kein anderer da ist der mithelfen könnte das das dann leichtsinn ist. Aber zumindest die Polizei alarmieren ist nicht zu viel verlangt. Und in manchen fällen kann man auch gerne dazwischen gehen bzw die situationen versuchen abzukühlen.
 
Kaum stellt sich wieder einmal die Frage nach Zivilcourage,geht das Gejammer los,dass man in in bestimmten Situationen bestimmt nicht helfen würde,auch wenn man dies hier (oder sonstwo) behauptet.
Aus Bequemlichkeit zitiere ich mich mal selbst:
Zivilcourage beudeutet ja nicht,überall ohne Sinn und Verstand dazwischen zu gehen.
Vielmehr sollte die Situation ertsmal beurteilt werden:
Wieviele Personen sind beteiligt,
wie hoch ist deren Gewaltbereitschaft,
bin ich allein oder in einer Gruppe,
sind noch ander in meiner Nähe,die mir helfen könnten?

Dann kann man handeln,auch gemäß der eigenen körperlichen Verfassung natürlich.
Wer nicht selber handgreiflich werden möchte,kann die Polizei rufen.
Oder einfach laut darüber "informieren",das die Polizei gleich käme,um zu helfen.
Passanten können angesprochen werden usw.
Jeder kann also irgendwie helfen.

Hinterher zu behaupten,man hätte garnichts tun können,dient meiner Meinung nach nicht einmal dem Selbstschutz,sondern ist einfach nur egoistisch und charakterschwach und spätestens dann,wenn man selbst mal in Schwierigkeiten ist wird man feststellen,dass es nur den Tätern hilft,wenn man in solchen Situationen passiv bleibt.

Für mich jedenfalls ist es selbstverständlich,anderen zu helfen.
Sowohl der Hilfe wegen,als auch um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Gruß,jarvis.
Jeder kann also helfen.
 
Helfen in irgendeiner Art und Weise schon. Aber sich selbst unmittelbar in Gefahr begeben ist schon schwer. Meines Erachtens ist die Polzei über Handy zu rufen die beste Lösung, und danach auch für Zeugenaussage zur Verfügung zu stehen. Selbst eingreifen würde ich glaub ich nur, wenn jemand am Boden liegt, und ich sehe das dann noch reingetreten wird. Aber erste Hilfe nach einem Täterübergriff sollte für jeden Pflicht sein.
 
Dummheit muss bestraft werden.
So wie es im Bericht geschildert wird,und ich sehe es genauso,hatte diese Situation nichts mehr mit dem vorangegangenem Geschehen zu tun.
Wieder einmal wird hier sehr einseitig ein Sachverhalt geschildert,keiner sonst hat ja das Video zu Gesicht bekommen.Außer dem Richter,und dass dieser eben so entschieden hat ist für mich auch Grund genug zu glauben,dass der im tz-Artikel beschriebene Sachverhalt die ein oder andere Gedächtnislücke des Bestraften außer Acht gelassen hat.
Jaja,blöd gelaufen für den armen Kerl.
 
Dummheit muss bestraft werden.
So wie es im Bericht geschildert wird,und ich sehe es genauso,hatte diese Situation nichts mehr mit dem vorangegangenem Geschehen zu tun.

man könnte an der stelle wohl auch mit dem jedermann-paragraphen argumentieren und sagen, dass der mann nur den straftäter, dessen personalien ja nicht festgestellt werden konnten, nur festsetzen wollte (Bzw. vorläufig festnehmen wollte), damit dieser für seine taten auch bestraft werden kann. und dass dabei der betrunkene nun mal so ungeschickt war...
im übrigen finde ich den bericht irgendwie schlecht geschrieben. ich mein ich hätte sogar irgendwo einen gramatikalischen fehler enddeckt und das spricht dann ja wohl nicht wirklich für die qualität des berichtes. ;)
 
Nunja,bei Betrunkenen muss man mit allem rechnen.Auch mit deren Unvermögen,bei einer Rangelei das Gleichgewicht zu halten.Auch sollte man nicht davon ausgehen,dass der in seinen motorischen Fähigkeiten stark Beeinträchtigte doch bitteschön nicht ins Gleisbett zu fallen hat.
Gemessen an dem,was danach alles hätte passieren können,ist doch alles ganz gut gelaufen.

Der Bericht kommt mir ebenfalls etwas merkwürdig vor.Nicht nur,dass mir auch dieser besagte Fehler aufgefallen ist, (nur finde ich ihn grad nicht) irgendwie scheint mir diese Schicksalsbeschreibung samt Dramaturgie und "Moral von der Geschicht" wie bei der Bild abgeschrieben.Gekrönt nur von den geistreichen Kommentaren.
Ach,der arme Kerl.:D

Gruß,jarvis.
 
tja, da hilft nur eins, rein ins Handgemenge mit viel Geschrei und am besten gleich mit nem Fußtritt auf den Zentralnerv für Ruhe sorgen.
Andererseits: glücklicherweise war ich noch nie in der Situation sowas machen zu müssen.
Ich kann euch nur empfehlen irgendeine Kampfsportart anzufangen, das zahlt sich in so Fällen wirklich aus. Karate / Judo (Angriffe müssen halt improvisiert werden) / Jin Jitsu oder andere, die dem Gegner wenig Schaden zufügen, aber dennoch effektiv für Ruhe im Karton sorgen.

Kann ja wohl nicht sein, dass 10 Leute zusehen wie ein kleines Kind / ne Frau oder n alter Mann angegangen werden!

gruß
Nico

P.S.: Falls ihr was abbekommt, das merkt ihr nicht, dafür sorgt schon das Adrenalin ;)
 
tja, da hilft nur eins, rein ins Handgemenge mit viel Geschrei und am besten gleich mit nem Fußtritt auf den Zentralnerv für Ruhe sorgen.
Andererseits: glücklicherweise war ich noch nie in der Situation sowas machen zu müssen. [...]

Hast Du überhaupt jemals außerhalb des Dojos gekämpft? Deine Vorschläge klingen reichlich theoretisch.

P.S.: Du wärst der Erste, der ein Knie im Magen oder einen Treffer auf der Nase dank Adrenalin nicht merken würde ;)
 
tja, da hilft nur eins, rein ins Handgemenge mit viel Geschrei...
Jaja.Und auf der anderen Seite wieder raus.:D
P.S.: Du wärst der Erste, der ein Knie im Magen oder einen Treffer auf der Nase dank Adrenalin nicht merken würde ;)

Nö,er wäre der Zweite.Einen Tritt oder Schlag in die Magengegend würde auch ich noch aushalten,ging ja "früher" auch.Dank Bauchmuskeln und Adrenalin.(Etwas weiter unten müsste ich aber passen:D )
Von meiner gebrochenen Nase während einer Auseinandersetzung habe ich erst 10 Jahre später erfahren.Geht also auch schmerzfrei.

Gruß,jarvis.
 
Einen Tritt oder Schlag in die Magengegend würde auch ich noch aushalten,ging ja "früher" auch.Dank Bauchmuskeln und Adrenalin.(Etwas weiter unten müsste ich aber passen:D )
Von meiner gebrochenen Nase während einer Auseinandersetzung habe ich erst 10 Jahre später erfahren.Geht also auch schmerzfrei.

Da ich schreibfaul bin, verzichtete ich auf eine präzisere Aussage ;) Selbstverständlich ist die Härte des Treffers entscheidend. Erstmal vorweg: "aushalten" != "nicht merken". Mag sein, daß Dich ein gut sitzender Treffer nicht gleich bremst, aber merken würdest Du ihn. Und ungeübte Menschen würden augenblicklich den Kampf beenden.

Aber unabhängig von diesen Details, einige Dinge tun einfach weh, da hilft auch kein Adrenalin. Spätestens mit Deinem "Etwas weiter unten müsste ich aber passen" sollten wir uns da einig sein ;) Übrigens wird die Schmerzempfindung durch Endorphine gesenkt, nicht durch Adrenalin selbst.

Niemand sollte in einen Kampf gehen mit der Hoffnung, er würde nichts spüren.
 
ich war gerade erst in so einer situation,das war letztes wochenende da war ich mit meinen kumpels in der disco und als wir am nächsten morgen nach hause wollten gab es drausen einen streit zwischen 5 leuten (kannte die nicht) und das war wirklich unfair 4 gegen einen geht gar nicht, naja ich und meine kumpels sind dann dazwischen gegangen und es ist auch soweit nix schlimmeres passiert

was ich damit sagen will,wenn man helfen kann dann sollte man es auch tun und nicht einfach zuschauen oder weggehen irgendwie kann man immer helfen
 
Wenn man eingreift ziehen viele Leute mit. Hab ich selbst schon erfahren.
Natürlich muss man die Situation abwägen, aber Zivilcourage lohnt sich immer.
Im Übrigen hat Konradin recht. Die meisten hören auf wenn man eingreift. Allerdings sollte man sich möglichst zügig danach verdrücken, sonst ist eine Verfolgung und/oder ein Auflauern durchaus möglich. Da kann man dann nur hoffen, dass jemand anderes auch eingreift ;)
 
mir ist gerade im übrigen ein schon sehr einfaches, alltägliches und vollkommen ungefährliches beispiel zum thema zivilcourage eingefallen:

wenn ihr in einem öffentlichen verkehrsmittel seid und dieses an einer haltestelle steht, türen sind gerade zu gegangen und ihr seht, dass da jemand noch nach dem bus/der bahn rennt, drückt ihr dann, sofern der knopf in griffweite ist, den türöffner, um der rennenden person den zustieg zu ermöglichen?
ich muss ehrlich sagen, ich beobachte in bussen und bahnen eigentlich immer wieder ein gegenteiliges verhalten. die jenigen, die drücken könnten drücken meistens nicht, und wer da schon nicht drückt der wird wohl erst recht nicht in einer gefahrensituation eingreifen. (und ich drück den knopf, sofern ich es kann und mitbekomm, dass da jemand läuft. heut sogar an einer stehenden bahn, an der ich eigentlich nur vorbei ging. ^^)
 
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