@ BMW M3
masterflok bezieht sich auf die "Boykottaktion" im Starterthread
@ sasch
Ich hab' nischt gegen
Atomkraft als solches

Nur sollte sie dann auch sowohl sicher als auch zukunftsrelevant sein

Bei derzeit lediglich 35 Ländern, die sie nutzen und einer Uranressourcengrenze von ca. 60 Jahren (bezogen nur auf den jetzigen Bedarf !!!) ist gegebenenfalls eine Verlängerung von Fristen hier in D denkbar...
Soweit Alterungserscheinungen bei älteren Kraftwerken dies überhaupt zulassen, aber bzgl. einer (erhofften) Senkung von Energiepreisen würde dies lediglich eine Ebergiebereitstellungsmarche von 6% v. Hundert in D ausmachen...
Insofern ist das "Argument" einer damit verbundenen zukünftigen Energiepreissenkung nur eine
grandiose Volksverarschung 
Klar, was dies bedeutet
Bzgl. Preisentwicklungen siehe auch weiter unten
Aber da wir hier ja sowohl über
Energiepreise im weltweiten Maßstab reden
- hier eben am Beispiel von Kraftstoffen für Automobile -
welche ja derzeit aus Benzin, (Bio) Diesel, Gas, Strom, Äthanol und nur im geringsten Maß aus Wasserstoff bestehen,
muss ich hier gemessen am nationalen sowie am weltweiten Energiebedarf konstatieren...
Atomkraft ist beim derzeitigen Stand der Technik weder eine Perspektive für die Zukunft, noch kann sie langfristig den nationalen wie weltweiten Energiebedarf decken.
Dazu bedurfte es weltweit ca. 1.500 neuer AKW's auf neustem Stand der Technik....und das ist einfach unbezahlbar!
Es werden ja derzeit auch nur ca.
3% Prozent der Energie weltweit durch Atomkraft gedeckt.
Zudem sind weder alternative Modelle wie Brüter(-aufbereitung ->Kalkar/auf Eis gelegt) oder Fusionreaktoren technisch umsetzbar bzw. ausgereift genug, um innerhalb der nächsten 20 Jahre Versorgungslücken wirklich gravierend zu füllen.
Die einfach und kostendeckend abzubauenden Uranreserven würden dann auch nur ca. 25 Jahre vorhalten.
Aber gerade die nächsten 20 Jahre sind neben dem
Dead Point (of no return) bzgl. des Klimawandels als auch wegen der weltweiter Energieversorgung von sehr großer Bedeutung.
Wenn hochindustrialisierte Länder wie die BRD es in diesem Zeitraum es nicht schaffen, ihre Versorgungsstrukturen mittelfristig wie auch langfristig zu ändern und sich auch als Standort innovativer Forschung von anderen Ländern hervorzuheben,
stehen wir auch hier immer mehr im Konkurrenz- wie Preiskampf bzgl. "alter" Energien und auch die Erneuerung von Energieversorgungsmodellen könnte dann auf Grund der Preisentwicklung ökonomisch kaum noch (sozialverträglich) um zu setzen sein.
Die Folge werden
Verteilungskämpfe und soziale Notlagen nicht nur international sondern auch hier national sein.
Schon heute sind nämlich ca. 12% der deutschen Haushalte mit den derzeitigen Energiepreisen ökonomisch überfordert (Heizung, Strom, Auto etc.)
Innerhalb des prognostizierten Zeitraums (20 Jahre) werden nach div. Prognosen sich die derzeitigen
Energiepreise vmtl. noch mindestens
verdoppeln...
Was bzgl. des Benzinpreises hier bei uns hieße
1, 40 € vor Steuern...und vmtl. mehr als
3 € nach Steuern
muesli
PS.
Anders ausgedrückt

Wir müssen innerhalb des o.g. Zeitraums unseren Energieverbrauch min. um 50% senken /einsparen,
um überhaupt ökonomisch in der Lage zu sein, unseren Lebensstandard zu mindest halbwegs zu halten.
Von den zu erwartenden Kosten und Belastungen durch Klimawandel, steigende Rohstoff- und Lebensmittelpreise etc. erstmal gar nicht zu reden.
Inweit die ab zu sehende Rezession mit einhergehender, steigender Inflation diese Prognosen noch beschleunigt, bleibt dabei noch ab zu warten.