mmhh, Du bist ganz schön anstrengend
Ich gehen nun nochmal darauf ein:
Zu einer sachlichen Diskussion gehört für mich auch, die Argumente des Teilnehmenden in Frage zu stellen, zumal diese teilweise halt "schlapp" oder "unqualifiziert" sind.
Wobei dies kein persönlicher Angriff sein soll, sondern meine Interpretation des Inhaltes (zumindest einiges davon)
Wieder ein extremer Vergleich:
Die Indios kauen die Kokablätter seit Urzeiten vorwiegend aus religiösem Hintergrund. Das sich daraus eine Abhängigkeit nach dem enthaltenen Stoff ansich entwickelt, ist wohl naheliegend.
Wenn ich mir jedoch in unregelmäßigem Abstand ein Bierchen oder einen Joint gönne, führt dies nicht zwangsläufig zu einer rein körperlichen/psyschischen Abhängigkeit, obwohl die Stoffe ebnfalls süchtig machen können.
Die Gefahr, die von der Einnahme solcher Substanzen ausgeht, ist hinreichlich bekannt. Auch das immer mehr Jugendliche zu viel trinken und in eine Abhängigkeit steueren, will niemand bestreiten.
Wenn man auf die eigentliche Frage des Threaderstellers eingeht, muß man diese verneinen.
Einen "Zwang" ansich, in rein psyschischer Natur, gibt es wohl nicht, wogegen ein "Gruppenzwang" etwas ganz anderes darstellt, denn bei diesem gerät man unter "psyschischen Druck".
Dazu kommt:
Ob jemand von etwas Abhängig wird, ist nicht nur vom Konsumverhalten abhängig, sondern wird auch genetisch beeinflusst.
(Als Beispiel dazu geb ich Dir: Zwei Frauen kommen auf dich zu, du verliebst dich genau in eine der beiden, warum ausgerechnet in diese ? warum nicht in beide ? oder nur in die andere ?)
Wieso haben gewissen Menschen den Hang zu solchen Sachen, andere wiederum nicht ?
Wieso wird der eine Mensch, bei gleichem Konsumverhalten, abhängig vom konsumiertem Stoff, der andere Mensch nicht ?
Nicht jede "Sucht" verläuft gleich. Nicht jede Motivation die hinter der Einnahme steht, ist die Selbe.
Du äußerst Dich zwar tollerant gegenüber denen, die dies im Griff haben, aber zwischen den Zeilen lese ich leider immer noch eine gewisse "Pauschalisierung"