Uran im Trinkwasser

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  • Uran im Trinkwasser

    Heutige Nachrichten melden: Deutsches Trinkwasser mit Uran belastet.


    Leitungswasser ist in manchen Regionen Deutschlands deutlich stärker mit dem giftigen Schwermetall Uran belastet als bisher bekannt.

    Es liegen 150 von den Behörden gemeldete Trinkwassermesswerte über dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm Uran pro Liter Trinkwasser. In manchen Gemeinden wird sogar der Maßnahme(höchst)wert von 20 Mikrogramm pro Liter überschritten. Rund 800 Messwerte liegen der Erhebung zufolge über zwei Mikrogramm Uran pro Liter; dies ist bei Mineralwasser im Handel der gesetzliche Grenzwert für Säuglinge.


    Warum werden negative Untersuchungsergebnisse den Bürgern einfach verschwiegen? :mad:
    Und was wird gegen diese Belastung unternommen?

    Und da wurde uns immer gesagt, daß man Leitungswasser bedenkenlos trinken kann. Na dann Prost :bier1:

    Was sagt Ihr dazu?


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • Hi,

    habe das heute früh auch ne paar Mal in den Radionachrichten gehört. Denke mal, das is nich neu. Das gabs sicherlich auch schon vor 50 Jahren. Nur hat jetzt irgendeiner mal die Ergebnisse veröffentlicht und damit ne Diskussion losgetreten. Aber is doch egal, die wenigsten Leute, die vor 50 Jahren das Wasser getrunken haben sind auch an einem "Uranüberschuss im Körper" gestorben!?
    Ne mal im Ernst, wenn es eine Bedrohung wäre, hätten die schon längst was übernommen. Und wir in Deustchland haben mit Sicherheit saubereres Trinkwasser als manch andere Länder, die ihr Wasser noch mit Chlor anreichern müssen, um es wenigstens zum Waschen nehmen zu können.

    Trotzdem frage ich mich nun auch, wie Uran da überhaupt rankommt? Wusste ja nichtmal, dass wir hier welches haben^^

    Fazit: Ich mache mir da absolut keine Gedanken oder Sorgen und nutze es weiter ohne jedesmal zu denken: Oh Gott, ich könnte radioaktiv verstrahlt sein/werden^^ :eek:

    Gruß
    onkeldieter
  • Hab hier auch noch ne Quelle dazu: "Das hätte nie sein dürfen" Uran im Trinkwasser - n-tv.de

    Finde das auch eine Unverschämtheit, dass das einfach verschwiegen wird....
    Die Regierung will jetzt neue Grenzwerte einfügen, mal schauen ob das was hilft...


    mfg
    MR KEY
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  • Zitat von onkeldieter:
    Fazit: Ich mache mir da absolut keine Gedanken oder Sorgen und nutze es weiter ohne jedesmal zu denken: Oh Gott, ich könnte radioaktiv verstrahlt sein/werden^^

    Wie kann man so sorglos sein. Uran hat eine ähnlich hohe Giftigkeit wie Blei. Es kann die Niere, Leber und Knochen schädigen.

    Entscheidend sei dabei nicht die Radioaktivität, sondern vor allem die chemisch-giftige Wirkung bei anhaltender Einnahme.


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln
  • Tja Buswusel :)
    Manche glauben halt an den Staat wie an eine Märchenfee :D
    die es schon irgendwie richten wird :rolleyes:

    @ onkeldieter
    Vor 50 Jahren gab es auch noch keine Richtwerte für Asbest-, Industriestaub- und Lösungsmittelbelastungen, von Nerven- und Pflanzen"schutz"giften sowie Bleirohren als Wasserleitungen etc.pp. mal ganz abgesehen
    Wenn sich damals Bürger nicht verantwortungsvoll für Kontrollen stark gemacht hätten...
    Was wäre dann jetzt... :D

    Die Kontrolle u.a. von Lebensmitteln ist ja nicht aus dem freien Vektorraum entstanden,
    sondern entweder schon aus dem Verantwortungsbewusstsein von Produzenten...
    Oder eben auf Drängen der Bevölkerung ;)

    @ topic
    Zur Uranbelastung im Trinkwasser existiert eben in Deutschland noch kein verbindlicher Grenzwert
    - im Gegensatz dazu aber für Mineralwässer, die z.B. für Babynahrung verwendet werden :rolleyes:
    Andere Nachbarländer haben solche Grenzwerte schon längst in ihren gesetzlichen Bestimmungen.
    Es wird Zeit, dass derartiges hier auch baldigst eingeführt wird.
    Auch, wenn Gefährdungen vorerst nur bestimmte Regionen Deutschlands betreffen.

    Ich fand insofern diese jetzt am 4.8.08 veröffentliche Information von foodwatch
    foodwatch.de/kampagnen__themen/mineralwasser/trinkwasser/
    - dies bzgl. Umfragen und Untersuchungen laufen schon seit dem Februar 2008 -
    auch so bemerkenswert, dass ich schon gestern bewusst im Offtopic
    - da es sowohl eine allgemeine Info ist als auch Gesundheit und Politik betrifft -
    diesen etwas ausführlicheren Infothread mit entsprechenden Links dazu eröffnet habe:
    freesoft-board.to/f20/uran-im-…bayern-mv-s-a-324327.html

    lg
    muesli
  • Das ist Quatsch, genau wie mit dem ach so bösen Blei im Benzin vor ein paar Jahren.
    Jetzt ist halt Benzol drin um die klopffestigkeit zu erreichen.

    Dafür ist Benzol so giftig dass sich Blei dagegen wie ein Lebensmittel anmutet. Darüber redend nur kein Mensch mehr.

    Es ist Sommer, und dashalb gibt es ein Sommerloch, früher tauchte immer das Ungeheuer von Loch Ness, liebevoll Nessy, genannt auf, und heute wollen sich Leute so profilieren.

    Das ist meine Meinung zu diesem Thema.
  • Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen :rolleyes:
    und :flag:
    weist bzgl. dieser Veränderung bei Kraftstoffen für Verbrennungsmotoren noch nicht einmal auf das unterschiedliche chemische Verhalten von Blei und Benzol hin...

    Aber ansonsten hier von Quatsch reden :D
    Reden wir hier vom Benzin saufen...oder ;)

    Sowas von "differenzierter" Stellungnahme liebe ich ja ganz besonders ;)
  • Nein, nicht vom Benzin saufen sondern vom Rückstände fressen, um bei deiner Ausdrucksweise zu bleiben, die findet man zum Beispiel bei allen landwirtschaftlichen Agrarprodukten, in diesem Sinne Guten Appetit.

    By the way, ich will/wollte nicht auf die Verbrennung von Benzin/Benzol eingehen, sondern darauf dass hier, zumindest für mein dafürhalten, Panik um nichts/nicht viel gemacht wird.
  • Und ich dachte bis heute das Leitungswasser gesünder wäre wie Mineralwasser. :(
    Das hatte mir auch ein Sportradler gesagt,die bei uns öfters vorbei fahren und ab und an mal ihre Flaschen mit Leitungswasser füllen.
    Es wäre unter täglicher Kontrolle...ha ha , dann ist das ja auch im Bier drin,die groß anteil vom Leitungswasser besteht.

    Deutschland rettet die Welt und lässt ihren untergehen,das ist ja wieder sehr toll.

    Habe eine Seite gefunden,wo man sich Online dagegen beteiligen kann,ich werde mir den pdf datei ausdrucken und Unterschriften sammeln,denke wenn das jeder machen würde,könnte "vielleicht" was bringen.

    Fordern Sie einen Grenzwert für Uran im Wasser

    Gruß
    Resnu
  • floh00 schrieb:

    Komisch nur, dass der Osten die niedrigsten oder der Süden die höchsten werte haben.


    Im Osten war es den Russen das Uran einfach zu teuer, um es ins Trinkwasser gelangen zu lassen...

    Im Süden waren die Amis... naja, denk Dir dein Teil :devil:
    Bis zum Ende des Universums und noch viel weiter....

    ><- Tswitch ->>
    Dennoch: !!! auch für mich nur 4 Zeilen !!!
  • Glaube ich nicht, das Uran ist in der Erde in Form von Mineralien enthalten.
    Uran kommt in der Natur sehr häufig vor, und deshalb finde ich diesen Foodwatch Hype nur übertrieben und albern.
    Ihr dürft bei Uran nicht gleich an die "böse" Atom Bombe und an das "teufliche" Kernkraftwerk denken.

    Es gibt 2 Erklärungen:

    1. man hat im Süden mehr oder anders gemessen als im Osten Deutschlands
    2. im Süden enthält der Erdboden halt mehr Uran als im Osten der Republik

    natürlich ist auch eine Kombination beider Erklärungen möglich und auch am wahrscheinlichsten.
  • tja muß MikeB erstmal rechtgeben

    uran ist ein natürliches Mineralerz was häufig auf unserem planeten vorkommt:)
    und es gelangt ja schließlich auch in das grundwasser oder etwa nicht....
    im grundwasser kann man so einige natürliche schwermetalle finden,zwar nich gleich in kg weise aber man kann sie nachweisen,selbst in unseren körpern findet sich diese spurenelemente ob wir nun gesund leben oder nicht:)

    was den süden betrift ist doch ganz logisch,dort gibt es mehr gesteinsformationen wo es vorkommen kann.
    im osten dagegen ist es halt etwas flacher bis auf den südlichen teil
    dort wurde ja früher auch uranerze abgebaut.

    also ich wurde das nicht so sehr auf die große palme hängen oder fangt ihr schon an zu leuchten:)

    das inzigste ist doch das die behörden mal entlich aus ihrem schlaf erwacht sind um nun etwas zu unternehmen.

    und wohlgemerkt unser trinkwasser ist immer noch eines der saubersten auf der welt,da beißt die maus kein faden ab:)

    so das ist meine kurze meinung mal dazu

    gruß snoppy
  • Uran im Trinkwasser

    Was soll das "Geschrei"?

    Wir nehmen täglich viele Giftstoffe auf. In allen Lebensmitteln sind irgendwelche Gifte. Nur diese werden von unseren und ausländischen Chemikonzernen an unsere Bauern verkauft.

    Ich denke das sich da irgendwelche Leute nur wichtig machen wollen. Außerdem sollte mal gesagt werden welches Uran im Wasser gefunden wurde.

    Grüße euro53
  • snoppy1906 schrieb:

    das inzigste ist doch das die behörden mal entlich aus ihrem schlaf erwacht sind um nun etwas zu unternehmen.

    Wenn Du meinen bzw. resnu's Link überhaupt mal gelesen hättest,
    wäre Dir vllt. *g* aufgefallen, dass genau dies der Sinn der Veröffentlichung war :rolleyes:
    Aber das Lesen scheint ja hier für die meisten schon zu anstrengend...weia
    Von der Rechtschreibung schweigen wir mal lieber ganz

    @ euro53, MikeB und ähnlich Denkende ;)
    Geschrei....siehe oben
    Es geht um Information und Aufklärung...
    Auch bzgl. wesentlich erhöhter Anteile im Trinkwasser in manchen Regionen,
    die unter anderem für Kranke, Geschwächte sowie Kleinkinder definitiv SEHR schädlich sind.
    Aber warum sich über andere Gedanken machen...man macht sich über sich selbst ja wohl auch keine größeren, gelle ;)
    Die Forderung von Foodwatch zielt hier auf eine zukünftige, verbindliche Grenzwertregelung, wie sie auch in anderen europäischen Ländern schon besteht.
    Das ist keine Panikmache oder unseriöses Geschrei, sondern eine fundierte Untersuchung
    Gut, ihr haltet dies für unnütz und "Geschrei", nur leider habe ich dazu noch keine stichhaltigen gegenteiligen Argumente bzw. überzeugende Fachargumente von Euch gehört...

    Stattdessen kommt dann so ein hingeschreibselter Schwachfug
    Wir nehmen täglich viele Giftstoffe auf. In allen Lebensmitteln sind irgendwelche Gifte. Nur diese werden von unseren und ausländischen Chemikonzernen an unsere Bauern verkauft.

    Na super, und Du klascht noch Beifall, wie
    Was ist das denn für eine Information...
    Dafür..Dagegen
    Wichtig machst Du Dich hier...
    Übrigens die von Dir eingeforderten Infos sind alle in den Links zu finden,
    aber lesen musst Du schon selbst :D

    Exkurs zum Uran -> u.a.
    Uran – Wikipedia
    In Deutschland lag und liegt tw. noch der Durchschnitt an Uran enthaltenden Spurenelementen im Oberflächen bzw. Flusswasser bei 1 und 3 µg/l.
    Im Grundwasser sollten eigentlich wesentlich geringere Werte zu messen sein.
    Das ändert sich aber ....also muss man diese Tendenzen beobachten und regulieren
    Denn die regelmäßige Einnahme von Trinkwasser mit erhöhten Urangehalten kann zum Auftreten von Nierenkrebs führen. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde (WHO) für Trinkwasser einen Grenzwert von 15 µg/l.
    Wobei dieser bei gefährdeten Personenkreisen schon deutlich niedriger anzusetzen ist. Siehe hierzu auch die Forderungen von Foodwatch.
    Da aber neben natürlichen Auswaschungen erhöhte Konzentrationen u.a. auch durch die Nutzung uranhaltiger Phosphatdünger erhöht wird, ist es meiner Meinung nach schon wichtig, rechtzeitig die Entwicklungen von Konzentrationen im Trinkwasser zu beobachten.

    Ich bin in diesem thread dann mal wech :D

    mfg

    PS. Es sind Leute, wie ihr, die mit ihrer Ignoranz, und nicht nur hier, viel zu vieles zu lassen,
    nur weil sie gerne glauben wollen, was Lobbyisten ihnen schmackhaft machen.
    Kritische Nachfrage ist gefragt...und eben keine Panikmache ;)
  • Hallo zusammen,

    hab mir nun mal Gedanken gemacht, warum die Konzentration der Schadstoffe im Trinkwasser steigt.

    Ist es die Zuführung durch die Industrie oder vielleicht der sinkende Grundwasserspiegel?

    Meine Meinung ist eben immer, erst wenn man die Ursache kennt, kann man den Schaden bekämpfen und dauerhaft beseitigen.


    Gruß Buswusel :lego:
    Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

    Abraham Lincoln