Anne Will: Freigabe von Hitlers mein Kampf?

  • Diskussion

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  • Henry277 schrieb:

    Ehrlich gesagt mag ich solche Diskussionen nicht, sie führen eh zu nichts.
    Desto höher rechne ich Dir an, dass Du dich überwinden konntest und trotzdem daran teilnimmst!

    Henry277 schrieb:

    […]Mir geht dieses "Ihr Deutschen seit an allem Schuld!" mittlerweile aber mächtig auf den Sack.[…]
    Dein Sack in Ehren: Wir hatten heute (in Niederbayern) schönstes Sonnenwetter. Wem kann man daran wohl die Schuld geben …

    Henry277 schrieb:

    […]Die Deutschen hatten das Pech einen Hitler aus Österreich zu haben. Die Polen und andere Völker, hatten Glück das sie keinen hatten.[…]
    Ja, das ist das Pech der Deutschen (wer könnte es ihnen vorwerfen): Sie waren es nicht, ein Österreicher hat sie ge- bzw. bezwungen! Und dieser Österreicher ist über andere Völker hergefallen, hat Menschen anderer Ethnien/Konfessionen das Recht auf Leben abgesprochen, Länder ausgeraubt und verwüstet. Als Arzt verkleidet, führte dieser Österreicher Versuche an Menschen durch, die Tierschutzorganisationen auf die Barrikaden treiben würde.

    Hitler war Deutscher!

    Wäre es nicht „der Österreicher“ gewesen, hätte die deutsche Industrie, die deutschen Banken, nicht zu vergessen: das deutsche Volk, eben einen anderen „Österreicher“ auserkoren, denn …

    … für diesen Eroberungs- und Ausrottungsfeldzug wurden „die Deutschen“ schon seit hundert Jahren konditioniert. (Literatur -> „Deutsche Industrie. Nr. 9. Mai 1914: ‚Friedrich List und die Gegenwart‘: 128“; „Meyer 1955: 12“; „Weippert 1956: 33, 36“; etc. pp.) Zusätzlich zu der Frage, ob es denn tatsächlich dieses Österreichers bedurfte: „Braunbuch, Dokumentationszentrum der Staatlichen Archivverwaltung, Berlin 1955“; „Wer half Hitler, M. Maiski, Verlag Progress, Moskau““; „Der ganze Südosten ist unser Hinterland“, Verlag ca ira, Freiburg“).

    Allerdings:

    Henry277 schrieb:

    […]50% lesen es nicht, weil sie es nicht lesen können da es in deutscher Sprache geschrieben ist, 20% ist es zu dick, 15% sind zu wenig Bilder drin und 10% stellen dann fest das es immer noch keinen Film davon gibt ....... […]


    Argumentativer Rettungsanker?

    Henry277 schrieb:

    […]Hätten sie einen gehabt, wären sie ihm nämlich genau so dumm hinterher gelaufen, wie es die Deutschen getan haben.[…]
    Besitzt Du hierfür irgendeinen belastbaren Hinweis?

    Henry277 schrieb:

    […]Außerdem hast du Carmen falsch verstanden, […]
    Du irrst!

    Henry277 schrieb:

    […]Man muss also wohl nicht dringend ein Deutscher sein um Verbrechen zu begehen!
    Ja, Du hast uneingeschränkt Recht: Man muss nicht Deutscher sein, um Verbrechen zu begehen. Allerdings: Auch dies ist relativierbar (meine Haltung dazu ist - mindestens - ambivalent). Viel zu lesen, aber vielleicht interessiert es Dich … Josef Strasser - Der Arbeiter und die Nation (1912) - Der Nationalcharakter

    muesli schrieb:

    [[...]Nur reden wir hier nun mal gerade über deutsch(sprachige) Fehler...
    (nicht über italienische/spanische/russische etc.pp)
    Die Fehler Anderer relativieren eben auch in keiner Weise die Eigenen. ;)
    Auch wenn das zu gerne immer wieder von Manchen versucht wird,
    sei es nun in geschichtlicher, politischer oder auch privater Hinsicht...
    Scheint schwierig zu sein.

    Um mich selbst zu zitieren:

    StaryWojownik schrieb:

    […] Offenen Geist/Verstand vorausgesetzt, müsste alles diskutierbar sein.[…]

    Zu Carmen (damit Du dich – zumindest ein wenig – beachtet fühlst):

    StaryWojownik schrieb:

    Tja, Carmen … […]Idiotismus ist international, unbestritten.[…]
    Leider. Isn‘ it?

    Wenn das Vertrauen ist die (neue) Menschlichkeit des deutschen Volkes so groß ist, woher stammen dann die Ressentiments, die sich bei Einigen auftun, wenn es um die Veröffentlichung des Werks „Mein Kampf“ eines für die (aktuelle) Geschichte der BRD maßgeblichen Autors zeigen?
  • StaryWojownik darf ich dir eine persönliche frage stellen, ich warte die Antwort einfach mal nicht ab und stell sie einfach. Kann es sein das du ein Mensch bist der extrem gegen Deutsche ist? Mir zu mindest kommt es so vor wenn ich lese was du schreibst.

    Du schreibst das wir erwarten das ihr vergesst was euch angetan wurde, aber mal ehrlich haben wir dir etwas getan, nein haben wir nicht. Das was geschehen ist kann keiner entschuldigen und keiner kann es rückgängig machen aber schuld sind nicht die Menschen die jetzt leben, wir können nicht für etwas verantwortlich gemacht werden was für über 60 jahren geschehen ist, das einzige was man kann ist aus gemachten Fehlern lernen. Aber wenn man sich die ganze Welt anschaut sieht man das keine Nation, kein Volk, keine Rasse aus den Fehlern anderer gelernt hat. Rassenfeindlichkeit gibt es seid anbeginn der Menschheit, die Geschichte ist voll von Völkermorden, Verfolgungen und anderen Abartikeiten, kein Land hat eine reine Weste. Denk mal darüber nach ob es Sinn macht jemanden Vorwürfe zu machen für etwas was er nicht getan hat und für etwas was er nicht mehr ändern kann und überleg mal ob du irgend ein Volk findest das eine reine Weste hat.

    Um wieder zum eigentlichem Thema der neu Veröffentlichung des Buches "Mein Kmapf" zu kommen, ich bin nicht dagegen das Buch wieder legal zur Verfügung zu stellen. Klar es wird Leute geben die sich das Buch dann kaufen, ungelesen ins Regal stellen und weiter ihrem Wahn folgen. Aber es wird auch Menschen geben die das Buch aus geschichtlichen Gründen lesen wollen, oder es lesen sollten. Gerade in der Schule sollte es ein bestandteil des Geschichtsunterricht werden, zu mindest ansatzweise. Henry hat hier geschrieben das Schüler zu wenig Zeit hätten um solch ein Buch zu lesen und es zu diskutieren, ich sehe das etwas anders, gerade bei solchen heiklen Themen sollte genügend Zeit da sein. Es ist leider Fakt das die meisten jugendlichen so gut wie gar nix über den 2. Weltkrieg wissen, das bisschen was sie mal in der Schule gehört haben ist dann auch noch so gekürzt und Lückenhaft das es eigentlich schon an Unwissenheit grenzt. Man sollte mal überlegen wieviele Jungendliche es in der Neonaziszene gibt die eigentlich so gut wie gar nix wissen über dem Wahn dem sie da folgen. Ich denke Unwissenheit ist etwas sehr gefährliches, wenn man nicht weiß wie schlimm der Nationalsozialismus damals war, wie soll man dann daraus lernen, wie will man dann auf längere Sicht verhindern das etwas ähnliches geschehen wird. Ich denke die Frage sollte nicht sein ob man dieses Buch wieder veröffentlicht oder nicht sondern eher, wie kann man das Buch dazu benutzen das solche Ereignisse nicht wieder vorkommen. Verbot ist da für mich die falsche Lösung, denn wie wir wissen ist meistens das verbotene etwas sehr atraktives das fängt schon bei Eva an und heute ist es auch nicht viel anders.

    Mfg Dinni
    Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen.
    Müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
  • Dinni schrieb:

    wir können nicht für etwas verantwortlich gemacht werden was für über 60 jahren geschehen ist, das einzige was man kann ist aus gemachten Fehlern lernen.

    Doch. Nämlich genau dann, wenn wir nicht bereit sind, aus den gemachten Fehlern zu lernen.

    Unsere Geschichte verpflichtet uns, zu dieser zu stehen und sie aufzuarbeiten. Es sei denn, wir lösen uns von unserer Geschichte. Dann aber hören wir auf, Deutsche zu sein und müssen uns anderweitig definieren. (Dies gilt für andere Nationalitäten selbstverständlich gleichermassen)

    Gruss Konradin
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.
  • Hitlers 'literarische' Ergüsse mögen zur Nazizeit in vielen Haushalten im Deutschen Reich gestanden haben, den Sermon gelesen haben wohl die wenigsten. Von daher ist die Diskussion um diesen Text eher akademisch.

    Die Alt- und Neonazis mögen sich an dem K(r)ampf aufgeilen, aber das machen die mit sonstiger Naziideologie ebenfalls. Viel wichtiger ist, dass man in Schulen die schrecklichen Verbrechen der Nazis und der Wehrmacht ausführlich und deutlich behandelt.


    Konradin schrieb:

    Doch. (...)

    Unsere Geschichte verpflichtet uns, zu dieser zu stehen und sie aufzuarbeiten.



    Kaum eine Nation hat ihre jüngere Vergangenheit so aufgearbeitet, wie Deutschland. Und verpflichten kannst du sowieso niemanden. Dass dieser Stary../joungster generell gegen Deutschland und Deutsche plärrt, ist nichts Neues. Für ihn sind wir oder unsere Vorfahren wohl alle Nazis, zumindest unterstellt er es immer wieder gerne. Okay, seine Vorfahren haben viel unter den Nazis gelitten, daher mag seine Haltung kommen. Es lohnt sich aber eine Erwiderung auf seine permanenten aber haltlosen Vorwürfe eh nicht. Immer dieselbe Leier halt. So wie seine extrem einseitigen Ansichten sonst auch. Für ihn scheinen ja auch serbische Kriegsverbrecher der 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts noch Helden zu sein.


    Auch wenn es einem Konradin nicht passt, darf man doch, wie Dinni es schrieb, daran erinnern, dass Rassismus, Gewalt und Machtstreben in praktisch allen anderen Nationen vorhanden war und ist - ob gegen das eigene Volk oder die Nachbarn gerichtet. Mir ist nicht bekannt, dass die einstigen 'großen' Kolonialmächte, linke Diktaturen oder Staaten mit Sklaverei, ihre Vergangenheit wirklich aufgearbeitet haben und aus den aber Millionen Getöteten eine Lehre gezogen haben. Weder sehe ich das bei den USA, GUS/Russland, G.B. oder gar der Türkei/Osman. Reich.
  • Dinni schrieb:

    Das was geschehen ist kann keiner entschuldigen und keiner kann es rückgängig machen aber schuld sind nicht die Menschen die jetzt leben, wir können nicht für etwas verantwortlich gemacht werden was für über 60 jahren geschehen ist, das einzige was man kann ist aus gemachten Fehlern lernen...


    weißt du, meine persönöiche Erfahrung ist die, dass wenn sowas wie "Schuld" ins Spiel kommt Menschen SEHR versucht sind genau diese von sich zu weisen und mehr noch: zu beweisen, dass sie an sich gar nichts mitder Sache zu tun haben.

    Ich kenne Geschichten aus dieser Zeit.
    Mit persönlichem Zusammenhang, sie betreffen meinen Großvater und meinen Urgroßvater.
    Ich werde niemals erfahren, was davon stimmt und was nicht, und ich werde das auch an dieser Stelle nicht genauer ausführen, aber:
    es sind keine Heldengeschichten.

    Es sind genau die Art Geschichten, die wenn man sich fragt, was hätte ich getan, hätte ich dann gelebt (ich wäre doch sicher im Widerdtand gewesen...) NICHT wünscht.

    Vieler Menschen Großeltern oder Eltern haben damals gelebt.
    Und genau da beginnt das problem. Für manche, vielleicht für Dich nicht.
    Es war MEIN Großvater, der bestimmte Dinge getan hat, nicht getan hat.
    Es besteht ein persönlicher Bezug bis hin zum genetischen.
    Vieler Menschen Großelter oder andere Verwandte/Familie haben da gelebt.

    Und ob ausgesprochen oder unausgesprochen, für manchen stellt sich irgendwann Fragen:
    Was hat das mit mir zu tun: was sagt es über mich aus, wenn meine direkten Verwandten etwas getan haben oder nicht getan haben, wessen Gene stecken in mir, was macht das aus mir?

    Das betrifft übrigens auch Verwandte von überführten Serientätern/Mördern etc.

    Viele Menschen kennen solche Gedanke und Fragen, Dinge mit denen sie sich irgendwann auseinandersetzen (müssen)

    Ich habe damals nicht gelebt, nein, ich selbst habe niemanden verraten, getötet ioder auch eben niemandem geholfen: richtig.

    Trotzdem kann ich nicht sagen, es hat nichts mit mir zu tun.
    Es geht mir dabei nicht um Schuld.
    Auch mein Urgroßvater war ein denkender Mensch. Und doch kam es zu Ebntscheidungen, die schwer nachvollziehbar sind.
    Ich bin nicht gefeiht gegen soetwas.
    Keiner von uns.

    Es geht nicht um Schuld. Es geht darum, wach zu bleiben. Dies sind keine Fehler, die einmal auftreten, irgendwer begeht ihn, ist der Dumme, und damit ist es abgearbeitet.
    Wir sind - alle Menschen sind es - verführbar. nach wie vor, werden es evtl immer sein.

    Es ist etwas, was wir gern von uns weisen. Wir sagen (und glauben uns gern dabei): wir haben aus diesen Fehlern gelernt, ich selbst sage sowas auch gern, und doch:
    ich bezweifle, dass es stimmt. Ich prüfe mich immer wieder neu, wo ich in Fallen tappe.
    Eine harmlose Falle aus Vorurteil, und Vorurteile haben wir alle, kann sich zu einem Krebsgeschwür entwickeln, wenn es dazu führt, dass ich mich besser fühlen kann dabei: und dann bin ich idR auch gern bereit, über bestimmte Dinge hinwegzusehen, wenn sie mir nicht ständig vor Augen sind.

    Und, natürlich will es nachher keiner gewesen sein.

    Was damals Hitler war, könnte morgen der Industrie-Moloch sein.

    Diese Geschichte ist im besten Fall - ja, im besten Fall! - eine beständige Verwundbarkeit, die mich wach hält.

    Wir neigen dazu, Fehler zu wiederholen. Wir alle, der eine mehr, der andere weniger (ganz anderer Zusammenhang: viele Menschen nehmen sich IMMER WIEDER einen ähnlichen - falschen - Partner....)

    Doch, ich bin - jeder ist - verantwortlich dafür, wie weiter gemacht wird.
    Ich bin nicht - oder nur sehr bedingt, denn Sippenhaft ist schwierig - verantwortlich für Entscheidungen, die Großvater oder Urgroßvater getroffen haben.
    Aber ich bin verantwortlich für das Hier und Jetzt.
    Und wenn ich den Zusammenhang nicht spüren kann, nicht zulassen kann, zwischen heute und damals, dass es MEINE Vergangenheit ist, dann fürchte ich, könnte ich der Verantwortung im Hier und Jetzt nicht gerecht werden.

    Ich kann nichts wieder gut machen. Ich kann nur versuchen, dafür zu sorgen, dss ich wach bleibe, damit sich vielleicht, nur vielleicht, solches nicht auch noch wiederholt. Das ist meine Verantwortung.
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • sorei schrieb:

    Es war MEIN Großvater, der bestimmte Dinge getan hat, nicht getan hat. Es besteht ein persönlicher Bezug bis hin zum genetischen.
    (...)
    Ich kann nichts wieder gut machen. Ich kann nur versuchen, dafür zu sorgen, dss ich wach bleibe, damit sich vielleicht, nur vielleicht, solches nicht auch noch wiederholt. Das ist meine Verantwortung.


    Du hast keine Verantwortung im rechtlichen Sinn, im genetischen schon gar nicht. Ob dein Opa oder dein Nachbar ein (Nazi-)Verbrecher war, darauf hattest du keinen Einfluss, warst vermutlich noch nicht mal geboren.

    Man kann aus den Fehleren der Vorfahren bzw. des Landes lernen und dieses Wissen und das Bewusstsein um die Gräueltaten wach halten - keine Frage. Sich selbst aber Schuld oder Verantwortung aufzuladen und dies als verpflichtend für alle zu sehen, ist einfach falsch.

    Viel wichtiger ist es, in der Gegenwart zu leben und im hier und jetzt sich für Frieden und Menschenrechte einzusetzen. Das fängt beim Zank mit dem Nachbarn an und endet bei rechtlosen Diktaturen und der unbeschränkten Macht global agierender Konzerne. Wer macht sich schon bewusst, dass sein T-Shirt von Lidl oder KIK unter untwürdigsten Bedingungen produziert wurde?
  • @fredy

    Ich habe auch keine Verantwortung im rechtlich/juristischen Sinn gemeint. :)

    Du weißt vielleicht - anderes Beispiel, Beispiele hinken immer, aber vielleicht wird etwas deutlicher, was ich mit "genetisch" meine - dass Kinder von Alkoholikern ein nachweislich größeres Risiko haben, abhängig zu werden.
    Sie haben - als direkte Nachfahren - die Gene der Eltern, in irgendeiner Verteilung, in sich.
    Es gibt auch Hinweise auf ähnliches bei Brustkrebs.
    Das heißt weder, dass jedes "Kind" eines Alkoholikers selbst abhängig wird, noch dass jedes Kind einer "Brustkrebs-Mutter" (Verzeihung für die Verballhornung) auch automatisch Krebs bekommt, aber scheint sowas wie eine erhöhte Anfälligkeit zu geben. Weil es bestimmte Gene mitbekommen hat.

    Ich bin nicht verantwortlich für die Gene, die ich mitbekommen habe, denn ich hab sie mir - zumidnest nicht bewußt, und da kämen wir dann in eine mehr spirituelle Diskussion hinein - nicht ausgesucht, aber ich kann Einfluß nehmen darauf, was sozusagen aus den genen wird, die ich mitbekommen habe.
    Ich habe das Erbe meines Großvaters, inklusive der Veranlagung zu Rheuma, in mir. Er war nicht irgendjemand. Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich machen kann. :)
    Es macht durchaus einen Unterschied, der individuell unterschieldich empfunden werden kann, ob man "persönlich betroffen" ist.
    Und zuweilen ist eine solche Betroffenheit fast sowas wie eine Voraussetzung dafür, dass ich überhaupt bereit bin zu lernen, denn wenn ich keinen bezug herstellen kann, hab ich mit der sacjhe eh nix zu tun.

    Man kann aus den Fehleren der Vorfahren bzw. des Landes lernen und dieses Wissen und das Bewusstsein um die Gräueltaten wach halten - keine Frage.

    das hat für mich mit Verantwortung zu tun.
    Vielleicht definieren wir den Begriff einfach ein wenig unabsichtlich, für mich ist es nicht etwa nur ein anderes Wort für Schuld.

    Mit einer so bewußt wie möglich wahrgenommen Verantwortung kann ich genau das tun, was Du schreibst: im Hier und Jetzt leben und sich soweit machbar, einsetzen.
    :)
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sorei ()

  • fredy.hexy schrieb:

    Hitlers 'literarische' Ergüsse mögen zur Nazizeit in vielen Haushalten im Deutschen Reich gestanden haben, den Sermon gelesen haben wohl die wenigsten. Von daher ist die Diskussion um diesen Text eher akademisch.

    Wesentlich an Hitlers 'Mein Kampf' sind nicht die Leserzahlem, sondern wer es geschrieben hat.

    Herr Hitler war alles andere als eine Randfigur des Dritten Reiches und was liegt näher, als eine programmatischen Text aus seiner Feder zu lesen, um seine Denkweise verstehen zu können? Oder hältst du es für sinnvoll, sich mit dem Dritten Reich völlig an der Person Hitlers vorbei auseinanderzusetzen?

    Wenn ich damit beschäftige, was jemand denkt und wie er empfindet, dann lese ich eher dessen eigene Texte als irgendeine Sekundärliteratur. Es sei denn, ich will mich garnicht wirklich ernsthaft mit ihm auseinandersetzen.

    Um die Denkweise eine Caesar verstehen zu können war es ausserordentlich hilfreich, auch dessen Sicht der Dinge zu lesen. Und eben weil z.B. die Germanen nicht selber geschrieben haben weiß man auch erheblich weniger über sie als über die Römer. Lesen bildet. Warum also darauf verzichten?

    fredy.hexy schrieb:

    Auch wenn es einem Konradin nicht passt, darf man doch, wie Dinni es schrieb, daran erinnern, dass Rassismus, Gewalt und Machtstreben in praktisch allen anderen Nationen vorhanden war und ist - ob gegen das eigene Volk oder die Nachbarn gerichtet.

    Bitte unterstelle mir nicht schon wieder etwas, fredy.hexy, allmählich wird dies lästig. Wenn du offensichtlich am Inhalt meiner Posts vorbeiliest, dann solltest du wenigstens den Anstand besitzen, boshafte Unterstellungen für dich zu behalten.

    Ich schrieb ausdrücklich: 'Dies gilt für andere Nationalitäten selbstverständlich gleichermassen'. Was ist daran schwer zu verstehen?

    Natürlich ist es Sache der Deutschen, die Deutsche Geschichte aufzuarbeiten, so wie es Sache der Japaner ist, die japanische Geschichte aufzuarbeiten (und Sache der Samoaner, die samoanische Geschichte aufzuarbeiten usw.).

    Es ist müssig, hier über Russen, Polen, oder sonstwen zu diskutieren, allerhöchstens vielleicht noch über Hitlers Heimandland Österreich. 'Mein Kampf' ist ein deutsches Machwerk und untrennbar mit der deutschen Geschichte verwogen. Nicht mit der australischen, der nepalesischen oder kongolesischen, sondern mit der deutschen. Konkret mit der Geschichte der Weimarer Republik (und der Jahre unmittelbar danach).

    Die Frage nach der rechtlichen/juristischen Schuld ist übrigens keineswegs uninteressant. Es geht hier nicht um dich, um mich oder um sonstwen, sondern um Deutschland an sich. Es geht um die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches.

    Die Bundesrepublik Deutschland hat die Rechtsnachfolge des Dritten Reiches für sich akzeptiert (deswegen auch Besatzungsstatus und Reparationszahlungen). Und für jeden Bürger der Bundesrepublik Deutschland war die Schuldfrage eigentlich klar. Entweder man hat die deutsche Staatsangehörigkeit, dann hat man auch die historische Verantwortung, oder man hat sie eben nicht. Eine Zwischenform gibt es nicht. Entweder akzeptiert man die Spielregeln oder man akzeptiert sie nicht.

    Selbst wenn ich mich als jemand mit Migrationshintergrund für die deutsche Staatsangehörigkeit bemühen würde. Ich weiss dann, in welche Situation ich mich begebe und wenn mir dies nicht passt, dann darf ich sie eben nicht annehmen. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist auch eine Verpflichtung und keineswegs nur ein Geschenk ohne Verpflichtungen.

    Oder sind wir lieber eine Horde Unbelehrbarer, die stolz darauf sind, Deutsche zu sein, sich letztendlich aber genau davor drücken? Ich bin nicht stolz darauf, Deutscher zu sein, aber ich stehe dazu.
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Konradin ()

  • Ich denke wir haben eine unterschiedliche Auffassung von dem Wort Verantwortlichkeit, es geht mir nicht darum zu sagen wir vergessen mal ebend was geschehen ist, mir geht es darum das es immer noch Anfeindungen gibt gegen Deutsche mit der Begründung, aber ihr habt mal dies und das getan. Ich denke nicht das es Gerechtfertigt ist uns für etwas zu schmähen was in der Vergangenheit passiert ist, da wären wir dann nämlich wieder bei den Vorurteilen. Ich geh ja schließlich auch nicht zu den Moslems und sag ihr seid alle gemeingefährliche Selbstmordattentäter nur weil einge der Meinung sind sich und unschuldige zum wohle Allah in die Luft zu jagen. Und genauso wenig kann ich für das verantwortlich gemacht werden was mein Nachbar tut, wie für das was meine Vorfahren getan haben, denn ich bin weder mein Nachbar noch bin ich mein Vorfahre, aber ich habe die Pflicht daraus zu lernen und es besser zu machen.

    Um auf das Beispiel zurück zu kommen, ja Kinder von Alkoholikern haben eine größere Wahrscheinlichkeit ebenfals Alkoholiker zu werden, aber das hat nix damit zu tun das man die gleichen Gene teilet sondern eher damit das der Mensch sich an seinem Umfeld orientiert, aber letztendlich entscheidet sich jeder selbst welchen Weg er einschlägt. Und genau das ist der Punkt an dem der Mensch im allgemeinen Arbeiten muss, sich ebend nicht nur davon beeinflussen zu lassen was das Umfeld macht sondern auch selber darüber nach zu denken und zu entscheiden ist das vertretbar was man macht und schadet man auch keinem damit.

    Was das Beispiel mit dem Krebs betrifft finde ich das recht unpassend, seine Genetik kann man nicht beeinflussen so sehr wir das auch wollen. Abhängikeiten, Fehlverhalten und solcherlei dinge sind bewusste und unbewusste Entscheidungen, aber du kannst dich nicht entscheiden eine Krankheit zu bekommen oder ebend nicht.

    MfG Dinni
    Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen.
    Müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
  • @Dinni

    bei dieser alten Diskussion, Gene oder Umfeld, kam man ja lang gerade wegen des entweder-oder Ansatzes nicht weiter.

    Gene spielen beim Alkoholismus genauso eine Rolle. Nur keine allein-emntscheidende, zwingende.

    Und entgegen bisheriger Annahmen können wir zwar nicht entscheiden, welche Gene wir haben, ABER unser alltägliches Verhalten beeinflußt tatsächlich unsere Gene. Kann sie verändern.

    :)
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • Dinni #104 schrieb:

    ...wir können nicht für etwas verantwortlich gemacht werden was vor über 60 jahren
    geschehen ist, das einzige was man kann, ist aus gemachten Fehlern lernen.

    Konradin #109 schrieb:

    Doch. Nämlich genau dann, wenn wir nicht bereit sind, aus den gemachten Fehlern zu lernen.
    [...]
    Unsere Geschichte verpflichtet uns, zu dieser zu stehen und sie aufzuarbeiten.

    fredyhexy #106 schrieb:

    Kaum eine Nation hat ihre jüngere Vergangenheit so aufgearbeitet, wie Deutschland. Und
    verpflichten kannst du sowieso niemanden.

    Dass dieser Stary../joungster generell gegen Deutschland und Deutsche plärrt, ist nichts Neues.
    Für ihn sind wir oder unsere Vorfahren wohl alle Nazis, zumindest unterstellt er es immer wieder gerne.
    Okay, seine Vorfahren haben viel unter den Nazis gelitten, daher mag seine Haltung kommen.
    Es lohnt sich aber eine Erwiderung auf seine permanenten aber haltlosen Vorwürfe eh nicht.
    Immer dieselbe Leier halt. So wie seine extrem einseitigen Ansichten sonst auch.


    Mir scheint, dass so einige aus der Geschichte nichts gelernt haben,
    und auch hier nicht dazu lernen wollen ;)

    Nicht nur, dass hier unliebsame Kritikern mit pauschalen Behauptungen mundtot gemacht werden sollen ....
    - dazu gibt es ja auch so einige Parallelen nicht nur aus der Nazi-Zeit, gelle -
    Nein, Gegenwart und Parallelen werden auch, wie schon "einmal",
    negiert, als lästig abgeschoben und als kaum nachdenkenswert beiseite geschoben.
    Eben so, wie ein Großteil der politischen und wirtschaftlichen Elite es auch heute noch hält ;)

    Für mich heißt allerdings
    "Lernen aus der Geschichte",
    dass man fähig ist oder zumindest dazu bemüht ist,
    Wiederholungen der eigenen Geschichte nicht nur zu erkennen,
    sondern auch Modifikationen/Veränderungen derselben als solche mit geschichtlichem Bezug zu erkennen, zu benennen, anzuprangern und bestenfalls sogar zu verhindern.

    Ganz nebenbei, mit deutlichem geschichtlichen Bezug dazu,
    gab es z.B. heute dazu die parlamentarische Debatte zur zukünftig zu erreichenden, parlamentarischen Einflussnahme de Bundestages auf Waffenexporte ...
    Die bisher absolut NICHT existent ist
    und es auch wohl zukünftig schwerlich sein wird,
    schaut man auf die bisherigen Reaktionen in Politik und Öffentlichkeit.

    Auch so etwas nenne ich z.B. lernresistent,
    wenn zwar dem Pazifismus das Wort geredet wird,
    hintenherum allerdings die Welt mit Waffen und Munition versorgt wird...
    Vorzugsweise dabei gerade in Krisengebiete und an diktatorische, unterdrückende Systeme ...
    Widerspruch bzw. Widerstand....
    hier zu lande kaum wahrnehmbar :(

    Nur an diesem Beispiel kann deutlich erkennen,
    worüber (auch hier) im anderen Maßstab geredet wird...:rolleyes:

    Wissen könn(t)en es nämlich alle ... ;)

    Aber über Mahner (auch fremder Herkunft) lästern...

    Woran erinnerte mich das gleich noch...*grübel*


    muesli


    PS
    Ach ja,
    was mir zur Klärung doch noch wichtig wäre, @

    fredyhexy #106 schrieb:

    Für "ihn" scheinen ja auch serbische Kriegsverbrecher der 90-er Jahre des 20. Jahrhunderts noch Helden zu sein.

    Hm,
    dafür hätte ich ganz persönlich gerne z.B. ein Zitat als Beleg von "ihm".
    Damit auch ich mich angemessen davon distanzieren könnte...
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von muesli ()

  • muesli schrieb:

    Nicht nur, dass hier unliebsame Kritikern mit pauschalen Behauptungen mundtot gemacht werden sollen ....

    Hm,
    dafür hätte ich ganz persönlich gerne z.B. ein Zitat als Beleg von "ihm".
    Damit auch ich mich angemessen davon distanzieren könnte...



    zum ersten Teil:
    unliebsamer Kritiker? Nein, dieser Stary../joungster ist extrem einseitig in seiner Kritik, dazu immer bereit, andere mehr oder weniger subtil zu beleidigen. Lies das einfach mal.

    zum zweiten Teil:
    Leider kann man nach Beiträgen von joungster nicht mehr suchen, da er seinen Account gelöscht und unter neuem Namen StaryW.. wieder auftauchte. Doch ich erinnere mich, dass er den Kriegsverbrecher
    Ratko Mladi
    deutlich in Schutz nahm und - mal wieder - die Schuld an den Tito-Erbfolgekriegen u.A. den Deutschen anlastete. Mit Verhältnismäßigkeit hatte das nicht zu tun.



    @ Konradin
    Ich nehme es zurück, es war nicht bösartig gemeint.
  • Wenn die Linke regierende Mehrheit wäre so wäre sie der Maßstab an dem gemessen wird. Deswegen ist das was muesli kritisiert, meiner Meinung nach nur die Sicht eines Minderheiten - Vertreters der so gerne linke werte umgesetzt sehen will.
    Das kann wertfrei gesehen gut und/oder schlecht sein.... es ist aber nicht das was die Mehrheiten verfolgen.

    so erklärt sich dann auch folgendes Urteil
    ... Ganz nebenbei, mit deutlichem geschichtlichen Bezug dazu,
    gab es z.B. heute dazu die parlamentarische Debatte zur zukünftig zu erreichenden, parlamentarischen Einflussnahme de Bundestages auf Waffenexporte ...
    Die bisher absolut NICHT existent ist
    und es auch wohl zukünftig schwerlich sein wird,
    schaut man auf die bisherigen Reaktionen in Politik und Öffentlichkeit. ...

    aber nicht
    ... Nicht nur, dass hier unliebsame Kritikern mit pauschalen Behauptungen mundtot gemacht werden sollen .... ...
    außer man wertet diesen Beitrag als ersten der dies versucht.... kommt ganz darauf an aus welcher Sicht man "parallaxiert" ...

    ... unliebsamer Kritiker? Nein, dieser Stary../joungster ist extrem einseitig in seiner Kritik, dazu immer bereit, andere mehr oder weniger subtil zu beleidigen. Lies das einfach mal. ...
    das wäre doch mal ein sehr guter Hinweis den man durchaus mal ausprobieren kann...

    Auch so etwas nenne ich z.B. lernresistent,
    wenn zwar dem Pazifismus das Wort geredet wird,
    hintenherum allerdings die Welt mit Waffen und Munition versorgt wird...
    Vorzugsweise dabei gerade in Krisengebiete und an diktatorische, unterdrückende Systeme ...
    Widerspruch bzw. Widerstand....
    hier zu lande kaum wahrnehmbar

    wie man dies aber im Bezug zum Thema bringt ist schon abenteuerlich, finde ich...
    Es ist doch weltweit normal das Waffen gebaut werden und damit gehandelt wird, würde man damit nicht handeln wäre ich schon sehr erstaunt.

    Wie soll es denn sein? Waffenindustrie einstampfen? Ist die Welt schon so weit? Aber das ist eigentlich schon zu sehr Offtopic... ich bin ja auch gegen Waffen aber das kümmert die Nutzer ja gar nicht... hingegen würde sich so mancher Schurke freuen wenn Deutschland aus diesem Segment der Globalisierung verschwinden würde... Nur weil muesli es so entschieden hätte wäre der Kuchen um paar Milliarden gewachsen den andere sich in die Kammer stellen würden... Besser wäre das für die Welt auch nicht.

    Wenn ich es also richtig verstehe ist es gut wenn "der alte Krieger joungster" alle heute lebenden Deutschen wie Naziverbrecher betrachtet und jeder der sich sicher ist das er es nicht ist, darf das nicht zum Besten geben weil er dann einen Maulkorb verpasst?
    Wo ist denn das her?
    Aus der Demokratie mit Menschenrechten? Wirklich?

    Es ist Absurd.
  • "Mein Kampf" als Film

    Übrigens, Mein Kampf kann auch als Film goutiert werden:

    "Adolf Hitlers Schreckensherrschaft und sein Versuch, die Weltherrschaft an sich zu reißen, gehören zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte. Wie sich der Junge aus der Provinz aber erst zum psychopatischen Massenmörder entwickeln konnte, werden nur die Wenigsten aus dem Geschichtsunterricht wissen.":

    Trailer zu Mein Kampf : Die Geschichte des jungen Adolf Hitlers | News | moviepilot.de

    fredy.hexy schrieb:

    […]Leider kann man nach Beiträgen von joungster nicht mehr suchen, da er seinen Account gelöscht […]
    Der Bitte, Deine unverschämten Anwürfe zu belegen, konntest Du auch zuvor keine Folge leisten. Unterlasse doch bitte dein fortgesetztes Verbreiten phantasierter Unwahrheiten (respektive Lügen).
  • fredy.hexy schrieb:

    Schön, dass es zu gibst, eine gespaltene Persönlichkeit auf dem FSB zu sein.
    Wer hier lügt, dürfte wohl klar sein. Ich bin es nicht. Deine subtilen, dreisten und frechen Unterstellungen, deine Behauptungen (z.b. meine Vorfahren wären Nazis), sprachen und sprechen Bände. Wer Mladic in Schutz nimmt und statt dessen die Deutschen beschuldigt, in Jugoslawien dort weiter machen zu wollen, wo die Nazis und die Wehrmacht einst endeten, dem ist nicht mehr zu helfen.

    ...


    Ich habe mir das nun den halben Tag mehr oder weniger sprachlos mit angesehen.

    Wenn hier nicht umgehend von dir beweiskräftige Quellen erbracht werden, fordere ich dich auf, deine Anschuldigungen einzustellen und dich, entsprechend deiner durchaus vorhandenen Intelligenz, erwachsen zu verhalten.

    Ich werde nicht noch einmal tatenlos dulden, dass du hier ungestraft User diffamierst, dich über sie lustig machst oder dir gar anmaßt zu entscheiden, wie sie mit sich und ihrem Schicksal umzugehen haben. Wenn's dir nicht passt, wenn du es nicht lesen willst, nutz die Ignorierfunktion, dafür ist sie da!


    Ob StaryWojownik nun joungster ist oder nicht spielt hier überhaupt keine Rolle oder wer versichert uns, dass du nicht schon mit dem 3. oder 10. Account hier rumtrollst?


    Gruss, NeHe

    edit:

    @ Carmen: Und wo bitte ist dein Nachweis, dass StaryWojownik den Mladić in Schutz nimmt? Schliesst du das aus deinem (aus dem Gesamtkontext herausgezogenem) Halbzitat?

    StaryWojownik schrieb:

    Die Geschichte (Historie), und der Wunsch, die Verbrechen des „eigenen“ Volkes zu vergessen. Das was in der BRD das Heute ist (inclusive Überfall auf Jugoslawien), nahm seine historisch belegbaren Anfänge in der Paulskirche 1948


    Nachtrag:
    Ausserdem bewegst du dich (wiedermal) auf sehr dünnem und brüchigem Eis, weil dir wohl mit deiner flapsigen Art nicht mal bewusst ist, welche Bedeutung die von dir genutzen Begriffe haben. Vllt. einfach mal Google od. eine adäquate SuMa nutzen, bevor du aufgeschnappte Schimpfworte aus den ungebildeten Bevölkerungsschichten dieser Welt in einer (gewünscht) sachlichen Diskussion einsetzt.

    ---------------
    Nachtrag²:
    @ sorei Genau so sehe ich es und offensichtlich nicht nur ich. Und genau darum geht es eigentlich hier im Thema. Wachhalten, wachsam sein, Umgang mit der Schundliteratur (und ihrem symbolischen und inhaltlichen Einfluss auf entweder uninformierte od. aber fanatische Köpfe) und auch die unbequeme deutsche Vergangenheit (auch wenn nicht unmittelbar persönlich betroffen) ertragen können, daraus lernen, mit dem Wissen, dass ein potenzieller zweiter Hitler sicher nicht so bescheuert sein wird und Hitlers Karriere 1:1 kopieren würde, sondern sich anderer Mittel und Möglichkeiten bedienen kann und wird, um die Massen zu einer tauben, blinden, stummen Schafherde zu machen.
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
    Rechteübersicht * Forenregeln * F.A.Q. * Lexikon
    Suchfunktion * Chat * User helfen User
    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)

    Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von NeHe () aus folgendem Grund: Nachtrag 1

  • Carmen schrieb:

    ... Hier hast Du pauschal behauptet das die BRD die Jugos Überfallen hätten...


    so wird es allerdings nicht nur von ihm beschrieben, auch von anderen.

    wie mir beim googlen schnell klar wurde...

    Generell:
    er mag sich in seiner Unbeirrbarkeit unbeliebt machen, aber weder dies noch sein Stil macht die Fakten, die er bringt - und idR auch immer untermauert mit Argumenten, Hinweisen und links - nicht weniger richtig.

    Mich wundert allerdings nach wie vor, wo ihr den Deutschenhasser seht.
    Nur, weil er sich immer wieder auf bestimmte Phasen und Vorkommnisse bezieht, und Vergleiche zieht, die einen hoffentlich unangenehmen Nachgeschmack hinterlassen und hinterlassen sollen
    Das hält "wach".

    Aber das ist vielleicht genauso unangenehm wie die "Gesundheits-Hinweise" auf Zigarettenschachteln, wer nimmt die schon ernst, sie sind nur lästig...
    dummerweise stimmen sie aber.

    @Fredy
    gerade was diese Zeit in der geschichte anlangt, wird unendlich viel verdrängt, und so lang etwas anderes erzählt bis es geglaubt wird. Bei ir vielleicht nicht, aber es fällt ansonsten genau in die von mir beschrieben Kiste: wir waren es nicht.

    Völlig von Dir und Deiner Familie abgesehen, ist es wie bei MacDonalds: keine Ahnung woher die das Geld verdienen, denn es geht doch eigentlich nie jemand hin?
    Es ist die Regel-Antwort: bei uns in der Familie gabs keine Nazis.
    Und auch das gibt mir zu denken. (Wie gesagt, von Dir und deiner familie mal völlig abgesehen)
    Denn wenn das auch nur ansatzweise in der Zahl stimmen würde, es hätte die Zeit in der Form nicht gegeben.
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sorei () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Zwar fast schon OT
    Insofern auch Sorry @ Zweistein, Snip3r und Phunny ;)

    AD 1
    Erstaunlich,
    wie schnell manche Leute in der scheinbaren Historie persönlicher Aussagen Anderer herum stöbern,
    sobald es mal in den Kram zu passen scheint..
    Ich würde mich allerdings, vor allem in fremdem Kontext, hüten,
    zu ähnlichen Mitteln zu greifen...;)
    Nicht nur deswegen, weil es Forenregeln entsprechend klares OT wäre,
    sondern vor allem dann, wenn sich keine klaren Zitate dazu finden lassen... ;)

    Von daher,
    und auch als zukünftige, kleine Hilfestellung zur Klarstellung von Unterstellungen
    - wie z.B. hier bzgl. "Mladic +joungster" -
    empfehle ich übrigens das gewissenhafte und ggfs. erneute Studium der hiesigen SuFu-Funktion ;)
    Falls übrigens dort dann keine Treffer erfolgen, kann man davon ausgehen, dass kein direkter schriftlicher Bezug herzustellen ist ;)

    AD 2
    Bzgl. der Nachfrage von Carmen #115
    bin ich durchaus gerne bereit, evtl. missverstandene eigene Querdenkerei zu erläutern,
    bzw. anders ausgedrückt, Andere nicht dumm sterben zu lassen.

    Bzgl. dem Beispiel der aktuellen parlamentarischen Diskussion über Waffenexporte
    und der Lernresistenz der heutigen Politik
    [Einschub: D ist der derzeit der 3.grösste Exporteur aller Waffengattungen weltweit und inzwischen fast der größte Exporteur an Hand- und Maschinenwaffen (Sturm-/Masch.gewehre etc.)]
    liegen Parallelen zur Geschichte des "Dritten Reiches" doch m.E. klar auf der Hand.
    Stichpunkte wie:
    - Export- und Produktionsverbote gerade bzgl. der Rüstungsproduktion Deutschlands nach dem 1.WK,
    - damit verbundene/einhergehende Revisionsversuche des Versailler Vertrages, auch und gerade im Kontext der WK1-Reparationen,
    stellen Hitler und den Nationalsozialismus doch in direkten Bezug
    zu allen Rüstungs- und damit zwangsläufig einhergehenden Wirtschafts- und Machtfragen der deutschen Geschichte,
    die sich m.M.n. gar nicht so sehr von der heutigen Situation unterscheidet...

    Die Auswirkungen der Politik zeigen sich lediglich weniger im nationalen bzw. europäischen Rahmen, und wenn, dann "lediglich" ökonomisch,
    sondern inzwischen etwas verdeckter in globalen "Kleinstkrisenherden"...

    Von daher denkt und recherchiert doch selbst einmal hierzu weiter...;)
    Ich möchte Dir und Anderen nämlich keinesfalls Recherchen und eigene Lernerfolge zum
    "Lernen aus der (deutschen) Geschichte" erschweren...

    Falls mein Anliegen hier allerdings überfordern sollte...
    Nachfragen sind durchaus erwünscht ...
    U.a. auch dazu gibt es ja das Politik-Forum ... ;)

    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Offen mit der Wahrheit umgehen

    fredy.hexy schrieb:

    […]ich erinnere mich, dass er den Kriegsverbrecher Ratko Mladi deutlich in Schutz nahm […]
    Ein gut gemeinter Rat: Wenn Dein Gedächtnis dermaßen ‚gezielt‘ versagt, solltest Du dich einmal von Fachleuten untersuchen lassen.

    muesli schrieb:

    […]Von daher denkt und recherchiert doch selbst einmal hierzu weiter...;)[…]
    Du stellst hohe Ansprüche: Dazu müsste man/frau echtes Interesse am Thema zeigen und viel Zeit aufbringen.
    Allerdings muss ich Einigen, die hier eher stänkern als argumentieren, zugutehalten, dass Nachforschungen über die NS-Zeit (ganz offensichtlich), bzw. Information darüber – was wirklich geschah – „von Amts wegen“ erschwert werden, was es wiederum notorischen LügnerInnen leichtmacht ihr Gift zu verspritzen (insbesondere bei Defiziten in der Gedächtnisleistung).
    Im Folgenden ein Beispiel für die allgemeine Zugänglichmachung von Informationen über die NS-Zeit. Ich gehe davon aus, das Landshuts Umgang mit der Historie kein Einzelfall ist.

    „Landshuter Zeitung – Niederbayerisches Heimatblatt für Stadt und Land – Gegründet 1849“
    Dienstag, 29. Mai 2012:

    -----------------------------------------
    Die braune Lücke in der Stadtchronik
    Grünen-Stadtrat fordert, endlich eine Dokumentation über die NS-Zeit zu erstellen

    Der Fall Karl Herzer hat es deutlich gemacht: Es ist nicht leicht, etwas über die Landshuter Vergangenheit zu erfahren, wenn es um die Zeit des Nationalsozialismus geht. Stadtrat Hermann Metzger (Grüne) wird allmählich ungeduldig: Wo bleibt eigentlich die Stadtchronik, in der dieser Zeitraum dokumentiert ist? will er wissen und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Ein Antrag, wie er schon öfter formuliert wurde, ohne dass er zu einem sichtbaren Ergebnis geführt hat.
    Seit Jahrzehnten sei im Stadtrat quer durch die Fraktionen der Antrag auf eine Fortschreibung der Stadtchronik gestellt worden, bemängelt Hermann Metzger. Insbesondere sei die Zeit des NS-Regimes vorrangig zu dokumentieren, fordert er. […]Die Verwaltung habe stets neue Gründe genannt, warum eine solche Chronik bisher nicht erstellt werden konnte: So habe ein eigens eingestellter Mitarbeiter nach zwei Jahren vorzeitig gekündigt. Danach seien die Vorbereitungen für das Stadtjubiläum 2004 vordringlich gewesen. Danach war das Stadtarchiv mit dem Umzug von Achdorf an die Leopoldstraße beschäftigt. Dort, so Metzger, gab es dann einen Mitarbeiter, der angeblich mit der Arbeit an der Chronik beauftragt gewesen sei. Von diesem sei jedoch weiterhin nichts mehr zu hören gewesen. Zuletzt habe eine neuer Mitarbeiter eingearbeitet werden müssen.

    Wissenschaftliche Aufarbeitung

    „Eine Chronik ist eine Auflistung dessen, was passiert ist“, sagt Gerhard Tausche, Leiter des Stadtarchivs. Die Ereignisse während des Nazi-Regimes erforderten jedoch eine wissenschaftliche Aufarbeitung. Grundsätzlich sein im Stadtarchiv alles vorhanden, was die beanstandeten Lücken schließen könne. […]Auch dank der Archivierung der Landshuter Zeitung lass sich fast alles mit vorhandenen Unterlagen belegen. […] ‚aber da müsste man erst die braune Soße wegkratzen.“ Mit dem aktuellen Personal lasse sich eine entsprechen chronistische Arbeit im Stadtarchiv kaum bewältigen. Er habe viele Hoffnungen in einen Doktoranden gesetzt, der sich dieser Zeitlücke annehmen wollte, sagt Tausche, doch habe dieser vor der umfangreichen Arbeit kapituliert. Derzeit seien zwei Mitarbeiter im Stadtarchiv mit der Fortschreibung der Chronik ab 1991 befasst.

    Egner: NS-Chronik war nicht erwünscht

    […]Der Träger der Bürgermedaille verbringt einen Großteil seiner Zeit im Stadtarchiv mit Geschichtsrecherchen, die zumeist in der LZ ihren Niederschlag finden. Vor zwölf Jahren, als explizit jemand zur Erfassung einer Stadtchronik gesucht wurde, hatte sich auch der ambitionierte Historienforscher beworben. Doch als damaliges SPD-Mitglied habe er die falsche Parteizugehörigkeit gehabt, sagt der 72-Jährige. Eine Chronik über die NS-Zeit sei damals ohnehin nicht gewünscht gewesen, aus der Angst heraus, es könnten ehrbare Bürger der Stadt belastet werden – wie etwa Bürgermeister Karl Futterrer.
    […]Auch die SPD hat mit schöner Regelmäßigkeit entsprechende Anträge gestellt beziehungsweise Sachstandsberichte verlangt. „2006 hieß es noch, es sei bereits ein Grundstock vorhanden, auf dem man aufbauen könne“ sagt Stadträtin Maria Haucke. Auch sie versteht nicht, warum man diese Zeit nicht angeht. […] Man müsse einfach offen mit der Wahrheit umgehen.
    -----------------------------------------

    Offen mit der Wahrheit umgehen? Wenn dies sogar hier im Forum – einigen – unmöglich ist, wie schwer muss dann der offene Umgang mit der Wahrheit fallen, wenn dadurch (eventuell) die Basis des Reichtums und der gesellschaftlich-politischen Stellung manch angesehener Bürger der ehrenwerten Gesellschaft einen ganz anderen Hintergrund bekäme?
  • sorei schrieb:

    so wird es allerdings nicht nur von ihm beschrieben, auch von anderen.
    ...wie mir beim googlen schnell klar wurde..


    Ja, kann das der Maßstab sein?

    Bist Du Zeugin oder Insiderin? Ist es jemand anders?

    Nicht Google definiert die Wahrheit.

    Es ist schon ein Unterschied ob ein Stammtisch Geschichte oder Politik diskutiert oder ob es um offizielle Bekanntmachungen geht.

    Wenn man aus Hitlers Verbrechen eines lernen sollte, dann das nicht nur weil der Mob der Straße oder die Mehrheit meint Recht zu haben... dies auch tatsächlich so Recht ist.....

    komischer Satz... aber ich lass ihn mal so :confused:
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