Wie setzt ihr euch für den Tierschutz ein?

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  • Wie setzt ihr euch für den Tierschutz ein?

    Liebe Tierfreunde, da nicht jeder den Sinn dieses Forums versteht,
    will ich als Ausgleich mal eine Unterhaltung zum Tierschutz anregen.

    Was macht ihr aktiv oder passiv für den Tierschutz?

    Unterstützt ihr ein Tierheim in eurer Gegend durch Geld oder Sachspenden
    oder geht ihr mit Tierheim Hunden spazieren?
    Habt ihr euch schon mal um verletzte oder anderweitig in Not geratene
    Wildtiere gekümmert?
    Füttert ihr Vögel im Winter oder baut ihr Nistkästen?
    Arbeitet ihr für eine Tierschutzorganisation oder unterstützt sie?

    Wir zum Beispiel unterstützen das Tierheim in unserer Nähe und eins in Zypern,
    welches Hunde aus der Tötungsstation holt, mit Geld- und Sachspenden.
    Wir haben in unserem Garten Futterhäuser, Winterquartiere und Nistplätze.
    Des weiteren lassen wir Holz und Laubhaufen als Winterunterschlupf liegen.
    Auch um zwei entkräftete Igel haben wir uns schon gekümmert.

    Wie sieht es bei euch aus, erzählt mir eure Geschichten wie ihr euch
    für Tiere einsetzt.

    silvest :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von silvest ()

  • silvest schrieb:

    Unterstützt ihr ein Tierheim in eurer Gegend durch Geld oder Sachspenden
    oder geht ihr mit Tierheim Hunden spazieren?

    Nein, aber wenn ein Tierheim in der Nähe wäre und ich hätte keinen eigenen Hund, würde ich es gerne machen.

    silvest schrieb:

    Habt ihr euch schon mal um verletzte oder anderweitig in Not geratene
    Wildtiere gekümmert?

    Nein, komme ich aber einmal in solch einer Situation, würde ich dem Tier auf jeden Fall helfen.

    silvest schrieb:

    Füttert ihr Vögel im Winter oder baut ihr Nistkästen?

    Ja, sobald es geschneit hat und die Vögel nichts mehr zu fressen finden, werden sie gefüttert, Nistkästen sind ebenfalls im Garten vorhanden.
    Für die Wildtiere habe ich früher im Herbst Säcke weise Eicheln und Kastanien gesammelt.

    silvest schrieb:

    Arbeitet ihr für eine Tierschutzorganisation oder unterstützt sie?

    Nein, aber ich ich kenne Leute die arbeiten bei der Naturwacht, falls mal bei mir mal was an Futter übrig bleibt, gebe ich es ihnen gerne kostenlos. ;)
  • wo..ich das jetzt lese, bisher leider gar nicht..
    Darf selbst keine Tiere halten in der Wohnung.

    Und für anderes fehlt mir einfach die Zeit.
    Der uralte Nachbarhund bekommt immer
    Leckereien von mir.Und die Katze an der Tankstelle
    Streicheleinheiten.

    Vielleicht doch mal das hiesige Tierheim unterstützen.
  • Wo fängt Tierschutz an ? Wir machen im Garten z.B. Laubhaufen, damit evtl. Igel ein Wintequartier haben. Nisthilfen für Vögel stellen wir auch auf. Vögel im Winter füttern wir nur bei ganz starker Kälte und viel Schnee. Wildbienenhotels sind bei uns auch im Garten. So versuchen wir mit vielen, vielen kleinen Dingen den Tieren ein bisschen zu helfen.

    Hab mal in einem alten, hohlen Ast an einem Apfelbaum eine kleine Fledermaus entdeckt. Seitdem lassen wir auf unseren Obstbaumwiesen die alten Bäume einfach in Ruhe. Früher entfernte man das alte Totholz von den Bäumen immer. Aber ich denke, wenn es den Fledermäusen Unterschlupf bietet, sollte man da einfach Rücksicht nehmen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jacksonfive32 ()

  • Meine Katzen habe ich immer aus dem Tierheim geholt - parallel wohnen immer 2 Miezen bei mir. Wilde zugelaufene Katzen haben wir im Stall (ich hab noch ein Pferd) aufgenommen, gefüttert, kastrieren lassen und da dürfen sie jetzt Mäuse fangen :) - Zusatzfutter und regelmäßige Entwurmungen sind genauso selbstverständlich wie eine tierärztliche Versorgung - so, sie denn mal nötig werden würde.
    Bei unseren Stallweihnachtsfeiern gibt es immer eine Versteigerung und der Erlös kommt kleinen Tierschutzvereinen zu Gute, die nicht öffentlich gefördert werden und auch keine sehr großen Spenden bekommen. Das ist jetzt nur mal ein kleiner Auszug - bei uns läuft viel in Sachen Tierschutz (manchmal wird uns das schon gar nicht mehr richtig bewusst) :).
    _________________________
    LG Filly
  • Wir spenden dem Tierheim viermal im Jahr Futter für Nagetiere/Katzen/Hunde im Wert von rund 100 Euro. Wir zweigen das dann drei Monate lang von unserem Geld ab und wenn die drei Monate rum sind, kaufen wir das Futter und bringen es hin. Die haben dort so viele kleine und große Tierchen zu versorgen, dass die das immer freudestrahlend annehmen. Ein Tier aufnehmen können wir leider nicht, da in unserer Familie Tierhaarallergien umgehen..
  • Ich selbst habe einen Tierschutzhund und lege diese auch immer wieder anderen ans Herz. Ich unterstütze finanziell ab und an Vereine, die mir zusagen und biete in meiner Umgebung auch mal Hilfe an, sofern mir das möglich ist (Suchaktionen, Vermittlungen, etc.).

    Es gibt ja so viel, was man tun könnte...
  • Spenden tu ich ned da ich damit schon verdammig schlechte erfahrungen gemacht hab (da man ebend selten wirklich nachvollziehen kann wo das Geld wirklich landet).
    ich selbst arbeite momentan aber auf einem sehr grossen Bauernhof wo ned alles so prickelnd abläuft. Die ehemaligen Besitzer gingen Pleite und wurden durch eine Stiftung aufgekauft, die aber leider nicht wirklich intressiert sind was mit den Tieren passiert sondern nur ein magnet sein wollen um Geld reinzu holen :mad:
    Am Wochenende ist da fast nie jemand und es intressiert leider auch keinen was mit den Tieren passiert.....ich kann gar ned zählen wieviel Lämmer ich (zu Hause) mit Hand aufgezogen habe,wieviel Hühnerküken ich unter meine Infrarotlampe gesetzt habe, wieviel Gänse schon in meiner Wanne geschwommen sind oder das ich mal ebend einen Stall für 15 Meeris gebaut habe( 3m hoch/1.40 tief/ 1.80 beit und über 5 Etagen)...tierschutz gibbet in vielen variationen
  • Schwarze Schafe gibt es leider wirklich. Daher spende ich auch nur an die Stellen, die mich sehr überzeugen.
    Aber schon traurig, was manchmal im Namen des Tierschutzes geschieht!

    Übrigens: Bei uns im Umland wurde wieder ein Transporter mit zu jungen Welpen gestoppt... . Leider ein blühendes Geschäft. Auch schon ein kleiner Schutz um was zu Tierschutz beitragen: Hunde bzw. Tiere nicht möglichst billig irgendwo ergattern.
    - Carpe Diem -

    Liebe Grüße
    Halui
  • Halui schrieb:

    Hunde bzw. Tiere nicht möglichst billig irgendwo ergattern.


    Tja, das ist leider die "Geiz ist Geil" Mentalität vieler Menschen, die einfach nicht bedenken, dass Qualität seinen Preis hat.
    Die bekommen dann für ein kleines Geld einen kranken verstörten Welpen den sie dann nach einer Zeit ins Tierheim abschieben weil sie die Probleme nicht in den Griff bekommen. Ich rate auch jedem der sich ein Tier kaufen möchte ganz sorgfältig auf die Herkunft zu achten.

    Es liegt überhaupt so vieles im Argen. Es gibt auch zu viele unverantwortliche Züchter oder besser gesagt, Menschen die Hunde vermehren ohne eine Spur von Sachverstand.

    Genauso sieht es bei vielen Hundeschulen aus, jeder kann eine Hundeschule aufmachen bloß weil er einen Hund hat und kann dann seine Halbwahrheiten an den Mann oder Frau bringen.
  • Hi,

    ich hab drei Hunde aus demTierschutz. Einer aus einer Spanischen Tötuntsstation, weil Ihn keiner wollte oder er nur leib ist. Dann eine Hündin, die wir durch unseren Verein bei einem Massenvermehrer rausgeholt haben und aktuelle einen Rüden, ebenfalls von einem Massenvermehrer. Nebenbei noch ca. 30 Vögel, die meisten davon sind Abgabetier, alles Sittiche. Nebenher unterstützen wir 3 Vereine, das Tierheim hier am Ort sowie einen Gnadenhof.

    Die meisten Menschen meinen, das Sie einen kleinen Hund, den Sie auf demFlohmarkt oder aus dem Kofferraum kaufen, damit helfen, für den kleinen mag das zutreffen, aber leider ist das zu kurz gedacht.
    Der Verkäufer, meist ein Massenvermehrer, hat so wieder viel Geld verdient und beutet seine Hündinen und Rüden gnadenlso aus, nur damit noch ein wurf im Jahr kommt. Die folgen für die Tiere sind Ihm egal und der Käufer, der den Welpen gerettet hat, hat so dazu beigetragen das weiter Teier gequält werden.
    Die Frage ist, wo anfangen???
    Beim Vermehrer dem das leid des Tieres egal ist und der auchmeist keinen Sachvestand hat, da hier meist dutzende Rassen gleichzeitig gehalten und vermehrt werden. Oder fangen wir beim Käufer an der den kleinen welpen Rettet? oder fangen wir bei denen an, die, egal was kommt,alles immer billiger haben wollen. Geiz ist Geil Mentaliät.

    Ich jedenfalls mach was ich kann für die Tier, aber man muss schon genau überlegen und aufpassen, so das man nicht übers ziel hinnausschiest, nur aus falsch verstandener Tierliebe.
    [SIZE="1"]Orthographie und Interpunktion ist frei erfunden. Grossbuchstaben sind Mangelware und werden daher nur sparsam verwendet. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.[/SIZE]
  • Hab aus dem Zooladen zwei Axolotl gerettet die nur 3 Beine hatten in zu warmen Wasser lebten und völlig abgemagert waren. Heute 9 Jahre später leben sie gut und so artgerecht wie möglich bei mir im 400 l Aquarium, mit 3 anderen Axolotln. Sie haben wieder 4 Beine sind ziemlich frech und es geht Ihnen sehr gut.

    Ich töte nicht mal Spinnen, Fliegen oder Ameisen. Tiere sollte man genauso respektvoll behandeln wie die Natur.

    Im Urlaub sehe ich oft völlig abgemagerte Tiere, hier kaufe ich Futter sofern ich es irgendwo bekomme und gebe Ihnen frisches Wasser.

    Zu guter Letzt, war dieses Jahr in Venezuela, da war einer am Straßenrand der ein lebendiges Eichhörnchen verkaufen wollte. Im Gespräch stellte sich heraus dass er noch ein 2. Eichhörnchen hat - es war ein Pärchen. Ich habe beide gekauft und in einem wunderschönen Dschungelgarten freigelassen.
  • Wenn der Hund gechipt oder tätowiert ist, sollte es kein problem sein, wenn der Besitzer sich auch registriert hat.
    Vielleicht kenn ja jemanden den Hund und denHalter und bindet diesen dann auch im Wald an.
    [SIZE="1"]Orthographie und Interpunktion ist frei erfunden. Grossbuchstaben sind Mangelware und werden daher nur sparsam verwendet. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten.[/SIZE]
  • Ja genau bin völlig deiner Meinung, dass die Sache aber noch gerechter wird, müsste der Tierquäler nackend, mit dicken Fausthandschuhen, ohne Essen und Trinken, neben einen Ameisenhaufen an einem Baum angeleint seinen Schicksal überlassen werden.

    Zusätzlich müsste er noch ein Schild um haben, wo drauf steht: "Ich habe ein Tier gequält!"
  • Ich fände es etwas anmaßend zu behaupten, dass ich mich aktiv für den Tierschutz engagiere, auch wenn ich mich mit immer größerer Leidenschaft und immer intensiver damit befasse. Ich ernähre mich jedoch vegan und bin Mitglied der Veganen Gesellschaft, spende jährlich an den VGT (Verein gegen Tierfabriken) und helfe beim Vegan Bake Sale in Wien, dessen Erlös zu 100% an einen Gnadenhof geht. ^^
  • Also so richtig aktiv engagiere ich mich nicht. Aber wir haben so einige Tiere schon aus Tierheimen geholt und nicht vom Züchter, oder dergleichen. Wir haben sogar schon zwei Hunde aus Tötungsstationen geholt. Auch die Eier von den Hühnern holen wir aus Freilandhaltung. Gelegentlich Spenden wir aber auch Futter an die Tierheime.
  • Wir benutzen keine Pestizide im Garten.
    Ich halte Bienen.
    Wir füttern Vögel im Winter. Jetzt bedienen sie sich an unseren Vogelbeeren.
    Unser Garten ist naturnah. Es gibt Kröten und anderes Getier, die bei und mit
    uns leben dürfen.
    Ich halte nichts davon, z.B. Hunde aus anderen Ländern zu holen. Ich denke
    nicht, dass dadurch das Problem dort, wo es besteht, gelöst wird. Im Gegenteil
    könnten gewiefte "Geschäftemacher" daraus Kapital schlagen.

    Viele Grüße

    Omar

    PS: Ich habe selber einen Hund.