15 Jahre nach Mauerfall: nur Kosten oder ein gemeinsamer Staat?

  • Diskussion

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  • 15 Jahre nach Mauerfall: nur Kosten oder ein gemeinsamer Staat?

    Man darf die Wiedervereinigung nicht einfach nur als etwas sehen, dass uns bloss Geld kostet. Die Wiedervereinigung an sich war etwas sehr wichtiges für Deutschland, das nur SO seine nationale Identität wiedererlangen konnte.

    Das mit dem Geld ist so eine Sache. Es wurde von Anfang an gesagt, dass der Osten 20 Jahre lang eine Menge Geld verschlingen würde, um ihn wieder an Westdeutschland anzugliedern. Das Geld wurde nur leider bis jetzt ziemlich planlos einfach in die Landschaft geballert und hat kaum Wirkung gezeigt. Aber heutzutage werden viele ERFOLGE in Deutschland auch kleingeredet und die Menschen hierzulande sind generell irgendwie pessimistisch. Der Osten ist nicht verloren. Man muss nur seine Chancen erkennen und fördern.
  • "Der Osten ist nicht verloren"?!

    Es gibt kein Ost und West mehr! Bevor wir das nicht schnallen wird es immer einen Unterschied zwischen Ost und West geben, aber das muss 14 Jahre nach der Wiedervereinigung vorbei sein.

    Wer hier wieder losredet "der Osten ist nicht verloren" oder überhaupt von Ost und West redet, also ne … so ein Geschwätz. Macht es doch nicht diesen schmeichelnden Politikern nach, die NACH 14 JAHREN IMMERNOCH von WIEDERAUFBAU sprechen. Das grenzt an Dummheit.

    Das EINZIGE was wir machen müssen, ist nicht für Ost und West eine Sonderbehandlung einzurichten, sondern Deutschland als EIN LAND - EINHEITLICH aufzubauen und zu fördern. Wer anders denkt hat die Einheit nicht kapiert.
  • Nicht wundern - ich habe die beiden vorhergehende Beiträge mal zu einem eigene Thema abgetrennt.

    Die Diskussion eben, ob 15 Jahre nach dem Mauerfall Deutschland Ost und West zu einem Staat zusammengewachsen sind oder die Wessis weiterhin nur den Ossis Geldverschwendung der vielen Subventionen vorwerfen.

    Schreibt mal fleissig eure Meinungen - ohne Anfeindungen bitte! :)
  • Ich glaube niemand war oder ist gegen die Wiedervereinigung, außer vielleicht ein paar ganz wenige, aber dadurch, dass man den Osten mit Westwaren überschwemmt hat, und somit nahezu sämtliche VEBs als wertlos geschätzt wurden. hat man schon damit angefangen, den Osten auszusaugen.
    Ich würde nicht sagen, dass die Unterschiede zwischen Ost und West so stark sind, aber es sind sicher nch welche vorhanden!
    Aber man sollte nicht von verlorenen Investitionen sprechen, schließlich investiert man damit in das eigene Land, den eigenen Kontinent, das eigene Volk und damit natürlich auch in sich selbst, das sollte man immer bedenken.
  • Ach, da fällt mir gerade was POSITIVES ein:
    Am Montag hat bei mir um die Ecke mitten im Zentrum Schwabens ein THÜRINGISCHER Imbiss aufgemacht.
    Heute war ich natürlich gleich dort und habe mir eine original thüringische Bratwurst gegönnt und mich echt nett mit den beiden hübbschen Frauen aus Thüringen unterhalten.

    Herrlicher Dialekt - herrliche Speisen. Da geh ich jetzt öfter hin. Ist grade mal 100 Meter zu laufen ;)

    So muss es sein! Aber nicht, dass ihr meint, ich würde jetzt an der Bleitalsperre noch schwäbische Maultaschen für Ausflügler anbieten. Obwohl - weshalb eigentlich nicht? :D
  • meiner meinung nach hat die CDU und Kohl vieles zur wiedervereinigung falsch gemacht. Man hätte dem Osten erstmal niedrigere Steuern aufdrücken solln... der westen hätte zwar n bisschen rumgemuckt, doch wir hätten die steuern dann angeglichen ,sobald der osten auf eigenen Füßen gestanden hätte.
    Doch der osten wurde gleich mit den gleichen steuern sofort überlastet und dann geben wir noch geld rein .... warum nicht gleich steuer niedrig und dafür weniger geld rein ^^


    genau wie mit den Zigaretten... deutschland und die EU ist mega dagegen, geben millionen für die aktion gegen rauch, doch andererseits stecken sie den Tabakbauern geld zu .... sinnlos
    [FONT="System"]Männer können trinken ohne durst zu haben, Frauen können reden ohne ein Thema zu haben.[/FONT]
  • Ich denke das die Wiedervereinigung sehr wichtig ist da Deutschland dadurch seine Idendität wieder bekommen hat.
    Aber ich denke das die CDU einfach zu schnelle eine vereinigung wollt man hätte erst einmal nur die Mauer öffnen sollen und die eine Regierung für die ganz Deutschland schaffen.
    Dann hätte man anfangen sollen den damaligen Osten an den damaliegen Westen anzupassen damit beide teile deutschlands gleiche Chancen haben.
    Und ich muss sagen das es uns deutschen gar nicht so schelcht geht als oft behauptet wird.
    Auch wenn es unterschiede gibt zwischen dem osten deuschlands und dem westen aber muss man trotzdem sehen das deutschland nicht das einzigste lanbd mit solchen problemen ist.
    Italien zum Beispiel
  • tja, zur meiner einleitung: ich komme aus dem sg. "osten", meine freudin jedoch aus dem sg. "westen". sozusagen: es geht doch zwischen ost und west, aber:

    meine freundin macht ihr abitur nach, doch was sie da tag für tag hören muss, ist echt der wahnsinn. jeden tag, einfach nur dumme ossi-witze, ohne sinn und geschmack. (ich bring mal nen kleines bsp: na, machst wieder aufbau ost, weil meine freundin halt nen ost-freund hat - > mich!). echt traurig, daher ganz klar meine meinung: ost und west werden so schnell nicht zusammen wachsen. die meisten mitstudenten in meiner "west-uni" wissen nicht mal, wo meine heimat-stadt liegt (ich möchte diese jetzt nicht nennen wg. der anonymität!!), doch sie hat über 100 tsd einwohner. ich weiß nicht, woran das liegt, aber einige gründe sind ganz einfach: - die eltern - unwissenheit - dummheit - arroganz - und den rest kann ich mir nicht erklären... doch um die diskusion nicht in die falsche richtung zu lenken: im "osten" sieht es teilweise nicht anders aus: einige meiner ex-freunde sind auch "westfeindlich", leider. auch hier nur "dumme" kommentare...

    mfg
  • Der Mauerfall hat in zweielei hinsicht wirkung gezeigt:
    der zusammenschlus ist zweifelsohne gewärhleistet, keine Frage. Finanzielle Probleme kann ich nicht beurteilen da ich nicht Deutsch hausig bin.
    Die Zeitschrift der Spiegel bringt jedes mal etwas über den 2 Weltkrieg, ich denke ganz wird die sache nie verschwinden...

    mfgsanchos1
  • antennemv schrieb:

    [...]
    ...jeden tag, einfach nur dumme ossi-witze, ohne sinn und geschmack. (ich bring mal nen kleines bsp: na, machst wieder aufbau ost, weil meine freundin halt nen ost-freund hat - > mich!).
    [...]


    Leider gibt es viel zu viele dumme Menschen, die meinen, sich auf Kosten anderer lustig machen zu müssen. Dabei sollen doch die Sächsinnen so hüsch sein? ;)

    Ich kann mich noch gut an den Mauerfall (9. November 1989) erinnern - ich hatte Tränen in den Augen bei den TV-Berichten.
    Ich hatte und habe auch Tränen in den Augen angesichts der gigantischen Geldvernichtungen, die seither betrieben werden. Ob Hunderte Milliarden D-Mark für die Treuhand und damit für viele, viele Gauner und Aufbaubetrüger, oder, auch heute noch, unfähige Politiker und Beamte, die die Aufbau-Steuergelder schludrig, missbräuchlich oder unsinng einsetzen.

    Trotzdem sollten wir froh sein, dass dem SED-Mörder- und Gefängnisstaat der Garaus durch das eigene Volk gemacht wurde. Der größte Übeltäter setzte sich einst feige nach Chile ab: Erich Hohnecker. Andere, wie Gregor Gysi, kamen in diesen Zeiten des Umbruchs nach oben und schafften es - leider - die SED-Nachfolgepartei PDS zu ebtablieren. Ich sag es mal so direkt: Wie die NPD der Nachfolger der NSDAP ist, so ist es die PDS als Nachfolger der Linksdiktaturpartei SED.

    Ob HJ oder FDJ - wo lagen denn da die Unterschiede? Zugegeben, sehr provokant, aber durchaus eine berechtigte Frage. Aber das wäre ein neues Thema wert.
  • Natürlich kann man von Ost und West sprechen, genauso wie man von Nord und Süd sprechen kann. Wie sollte man die Regionen den sonst kennzeilich machen, wenn man darüber spricht ???

    @Wotan: Viele Investitionen waren umsonst, da sie einfach versickert sind ohne irgendetwas zu bewirken. Da gefällt mir das neue Prinzip einzelner Fördergebiete wie z.B. Leipzig schon besser.

    @all wieder: und natürlich kann man auch immer noch vom Wiederaufbau sprechen, da es wohl noch ziemlich lange dauern wird, bis die Folgen von 40 Jahren Planwirtschaft verheilt sind.

    Und es war mehr als notwendig, dass sich die 2 deutschen Staaten damals vereint haben, denn ohne den Osten würde beim Westen irgendwas fehlen und so gut wie alle Deutschen wollten die Vereinigung.

    Und zur PDS. Ich kann die Typen echt nicht mehr hören. Wie sie dann immer mit ihren Engelszungen süße und wohlklingende Versprechen machen. Dabei haben die keine Ahnung von Wirtschaft und garnichts.

    Jo das wars erstmal. Vielleicht fällt mir nachher noch was ein.
    [size=1][LEFT] Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland.[/LEFT]
    [RIGHT]Down:120 AlbenMix Playboy 06/2005 Minority Report[/RIGHT]


    [/size]
  • Ich habe viele "Ossis" kennengelernt und muss sagen: Mann erkennt Sie immer noch,
    auch wenn man nicht weiß wo sie herkommen.
    Das positivste daran ist: Sie sind wesentlich hilfsbereiter und netter als die "Wessies".

    Nichts gegen die Wessies, bin selber einer, aber das haben die Ossies uns voraus.

    Milbrod
    "Durchschnittswerte sind völliger Blödsinn!
    Wenn ich einmal links und einmal rechts am Hasen
    vorbeischieße, müsste er im Durchschnitt tot sein."
    (unbekannt)
  • Politisch korrekt spricht man wohl von den "alten" und "neuen" Bundesländern.

    Ich hab irgendwo gelesen, dass die Arbeitsplatzdichte (Anzahl Arbeitsplätze auf z.B. 1000 Personen) in den alten und neuen Bundesländern praktisch gleich ist. Dabei ist die Arbeitslosigkeit in den neuen wesentlich höher. Warum ?
  • milbrod schrieb:

    Ich habe viele "Ossis" kennengelernt und muss sagen: Mann erkennt Sie immer noch,
    auch wenn man nicht weiß wo sie herkommen.
    Das positivste daran ist: Sie sind wesentlich hilfsbereiter und netter als die "Wessies".

    Nichts gegen die Wessies, bin selber einer, aber das haben die Ossies uns voraus.

    Milbrod


    nicht unbedingt! (nur nochmal zur info, bin selber östlich der ehemaligen grenze geboren und aufgewachsen)

    es gibt definitv auf beiden seiten, sei es ost oder west, "schwarze" schafe. auch in meinem freundeskreis sind enorme vorteile gegen "wessis", ebenfalls sieht es andersrum nicht anders aus.
    zum thema: hilfsbereit: ich studiere an ner "west-uni", man unterhält sich halt, und meine mitstudenten wissen, dass ich "aus'm osten komm". doch ich erlebe weder ablehnung, noch dessinteresse, und hilfsbereit sind die "wessis" auch ;)

    die grundproblematik wird ganz woanders geschürrt, beispielsweise ->

    - das soziale umfeld
    - die lehrer in der schule
    - die eltern
    - der freundeskreis
    - die medien - sg. comedy-shows - selbst nachrichten - usw.
    - die politker
    - die eigene dummheit
    - unwissenheit (am beispiel des soli-beitrags - ost und west müssen diesen zahlen, nicht nur der westen)
    - usw.

    mir fällt spontan für jede genannte problematik ein beispiel ein, und solange sich das nicht ändert, wächst der osten mit dem westen nur sehr hemmend zusammen. und das ist taurig, schließlich sind wir alle "deutsche".

    mfg
  • n\/Cl34r schrieb:

    Politisch korrekt spricht man wohl von den "alten" und "neuen" Bundesländern.

    Ich hab irgendwo gelesen, dass die Arbeitsplatzdichte (Anzahl Arbeitsplätze auf z.B. 1000 Personen) in den alten und neuen Bundesländern praktisch gleich ist. Dabei ist die Arbeitslosigkeit in den neuen wesentlich höher. Warum ?


    Warum?

    Weil nach dem 2WK (hauptsächlich) die USA die heutigen alten Bundesländer wirtschaftlich usw. gefördert hat. In den heutigen neuen Bundesländern hatte Russland (bzw. Sowjetunion) alles aus den Ländern demontiert und den ganzen Scheiss, den Sowjetunion produziert hatte, wurde dann in den sozialistischen Ländern verkauft.

    In der DDR gab es schon keine Arbeitsplätze. Aber durch das Gesetz wurde ein Job garantiert und so kamen 2-4 Arbeiter auf einen Arbeitsplatz.

    Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

    MfG
  • Ähm ktm, nach deiner Erklärung würde es also am Arbeitsplatzmagel infolge von Strukturellen Defiziten liegen. Vielleicht hast du mich falsch verstanden. Die ANZAHL DER ARBEITSPLÄTZE in den alten und neuen Bundesländern ist, auf die arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet, praktisch GLEICH.
    Demnach hat man in den neuen Bundesländern theoretisch dieselben Möglichkeiten, an Arbeit zu kommen. Ich habe gefragt, wieso die ArbeitsLOSIGKEIT in den neuen so viel höher als in den alten Bundesländern ist, OBWOHL die relative Anzahl der ArbeitsPLÄTZE beinahe GLEICH ist. Jedenfalls erklärt die pure Anzahl der Arbeitsplätze keineswegs die hohe Arbeitslosigkeit, daher meine Frage.
  • n\/Cl34r schrieb:

    Ähm ktm, nach deiner Erklärung würde es also am Arbeitsplatzmagel infolge von Strukturellen Defiziten liegen. Vielleicht hast du mich falsch verstanden. Die ANZAHL DER ARBEITSPLÄTZE in den alten und neuen Bundesländern ist, auf die arbeitsfähige Bevölkerung gerechnet, praktisch GLEICH.
    Demnach hat man in den neuen Bundesländern theoretisch dieselben Möglichkeiten, an Arbeit zu kommen. Ich habe gefragt, wieso die ArbeitsLOSIGKEIT in den neuen so viel höher als in den alten Bundesländern ist, OBWOHL die relative Anzahl der ArbeitsPLÄTZE beinahe GLEICH ist. Jedenfalls erklärt die pure Anzahl der Arbeitsplätze keineswegs die hohe Arbeitslosigkeit, daher meine Frage.


    Okay, dann habe ich dich falsch verstanden.

    Aber wo haben die die Statistik gemacht? Ich komme aus einem Landkreis wo die Arbeitslosigkeit bei 14 % liegt und die Nachbarlandkreise liegen alle über 20 %. Vielleicht reisst uns ja Berlin, Sachsen und Thüringen raus ;)

    Gründe könntne sein:
    - zu hohe Voraussetzungen an einem Bewerber
    - zu gerinige Kompetenz der Bewerbe
    - keine Anerkennung der Abschlüsse aus der DDR (gerade an Unis etc...)

    MfG
  • Es gibt immer wieder Politiker die meinen Ost und West seien zwei Nationen.
    So wird Deutschland nie komplett vereint werden können.
    Man hat von Anfang an den Fehler gemacht dem wirtschaftlich schwachen Teil die gleichen Bedingungen aufzudrücken wie dem "westlicheren" Teil.
    Hätte man das nicht getan, gäbe es heute sicherlich nicht eine Unterscheidung zwischen Ost und West.
    Aber mit der Zeiz verheilen die Wunden wie man so schön sagt.:D
    Ich glaube die huetige Generation die den Mauerfall nicht mehr miterlebt hat, wird keine so großen Unterschiede mehr machen.
    Sobald die Eltern, die west/ost-feindlich sind, von uns gehen, und die huetigen Kinder Nachwuchs bekommen wird die Unterteilung ziemlich rasch verblassen.
    So sehe ich das.
    [FONT="Fixedsys"][SIZE="2"][/FONT][/size]
    [FONT="Verdana"][SIZE="1"]Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?[/SIZE][/FONT]
    [SIZE="2"][COLOR="DarkOrange"][FONT="TrebuchetMS"]Freundliche User: Deluxemaster, Moddingfreak, [SIZE="2"][COLOR="YellowGreen"]DarkmastaA[/SIZE][/color][/FONT][/color][/SIZE], Chrisi000
  • Ich glaube solange diese Politiker an der macht sind, wird der osten nicht wie der westen sein.
    Es flossen sehr sehr viele Milliarden Euro in den Osten wo ist das viele Geld geblieben?
    Ich glaube das viel geld in den taschen der politiker geflossen ist, und in vielen sinnlose sachen.
    Ich war sehr viel in sachsen bei meiner ex freundin, die haben dort noch straßen wo man denkt ob man in 18 jahrhundert ist.
    Da wurde zum größtenteil nichts gemacht.
  • Etamerica schrieb:

    Ich glaube solange diese Politiker an der macht sind, wird der osten nicht wie der westen sein.
    Es flossen sehr sehr viele Milliarden Euro in den Osten wo ist das viele Geld geblieben?
    Ich glaube das viel geld in den taschen der politiker geflossen ist, und in vielen sinnlose sachen.
    Ich war sehr viel in sachsen bei meiner ex freundin, die haben dort noch straßen wo man denkt ob man in 18 jahrhundert ist.
    Da wurde zum größtenteil nichts gemacht.


    Das viel Geld in den Taschen der Politiker geflossen ist, halt ich für ein Gerücht. Die bekommen doch genug Entschädigungen, Diäten und Kohle von den Firmen, wo sie im Aufsichtsrat sind.

    Zum Thema Strassen. Manche Städte wollen solche alte Strassen.
    Besuche mal Quedlinburg (meine Geburtsstadt - wohnte noch bis letztes Jahr da). Da gibts viele alte Sachen. Dort steht das älteste Haus Europas, Flächendeckend die meisten Fachwerkhäuser (1200 Häuser in der Innenstadt). Ausserdem hat die Stadt Geschichte. Sollte schon mind. 2 mal die Hauptstadt sein (und das bei 30.000 Einwohner - Heute 21000 Einwohner).

    @Mods - Ich weis das gehört hier nicht hin. Nachdem dem ich aber den Thread von Etamerica gelesen habe, hat ich gerade Lust zu schreiben. ;)

    MfG
  • ByteDevil schrieb:


    Aber mit der Zeiz verheilen die Wunden wie man so schön sagt.:D
    Ich glaube die huetige Generation die den Mauerfall nicht mehr miterlebt hat, wird keine so großen Unterschiede mehr machen.
    Sobald die Eltern, die west/ost-feindlich sind, von uns gehen, und die huetigen Kinder Nachwuchs bekommen wird die Unterteilung ziemlich rasch verblassen.
    So sehe ich das.


    genau das glaube ich nicht!!!

    ich nenne dir mal nen beispiel! der großteil der "älteren" bevölkerung (so ab 45, ich will hier keinem zu nahe treten!) hatte freudentränen im jahr 89 in den augen, ein teil davon noch heute, wenn er die bilder sieht. sie verbinden etwas mit diesem tag... und viele dieser generationen finden den mauerfall gut! denn deutschland ist ein land!
    aber: die jugendlichen, die überhaupt keinen plan von ost und west hatten und haben, die haben vorurteile, die hacken aufeinander rum, die hauen in der schule derbe sprüche gegen ost / west raus.

    ich dachte auch, meine generation, anfang bis mitte zwanzig könnte ohne probleme und vorurteile leben. doch dies ist nicht einmal annähernd der fall. und so glaube ich, das wird sich (leider) in den nächste jahren nicht ändern, daher ganz klar meine these: in 20 - 40 jahren wird sich das ost/west - gefüge relativiert haben und auch die vorurteile, vorher nicht!

    mfg antennemv
  • antennemv schrieb:


    ich dachte auch, meine generation, anfang bis mitte zwanzig könnte ohne probleme und vorurteile leben. doch dies ist nicht einmal annähernd der fall. und so glaube ich, das wird sich (leider) in den nächste jahren nicht ändern, daher ganz klar meine these: in 20 - 40 jahren wird sich das ost/west - gefüge relativiert haben und auch die vorurteile, vorher nicht!

    mfg antennemv


    Ähnlicher Meinung bin ich ja auch. Es wird noch dauern bis es absolut keine Untscheidungen mehr gibt.
    Eigentlich sollte der wirtschaftlich stärkere dem schwächeren Teil helfen und ihn nicht in Verrufung bringen.

    Man darf keine Unterschiede mehr machen und wie sollten mit gutem Beispiel vorangehen.
    [FONT="Fixedsys"][SIZE="2"][/FONT][/size]
    [FONT="Verdana"][SIZE="1"]Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?[/SIZE][/FONT]
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  • Ich werf das hier einfach mal in die Diskussion:

    Thema:
    Aufbau Ost

    "[...]Die Gelder würden vielfach für laufende Ausgaben und nicht für die Infrastruktur ausgegeben[...]"

    Quelle

    Demnach würden große Teile der Milliarden, die in die neuen Bundesländer fließen, dazu benutzt werden, den Haushalt über die Runden zu retten (und ganz nebenbei die Politiker, die den zu verantworten haben), anstatt einen AUFBAU zu leisten. Da fühlt man sich doch irgendwie betrogen, wenn das Geld wie eine Extrasteuer gehandhabt wird, die Bürger in den alten Bundesländern berappen dürfen.
  • n\/Cl34r schrieb:

    Da fühlt man sich doch irgendwie betrogen, wenn das Geld wie eine Extrasteuer gehandhabt wird, die Bürger in den alten Bundesländern berappen dürfen.


    auch im osten wird man besteuert! oh wunder! und es gelten sogar die gleichen steuersätze + steuergesetze. und nochmal oh wunder, der soli wird auch vom osten geleistet.
    nur mal so am rand, was meinst du denn genau mit deinem statement? denkst du, im osten ist man froh drüber, wenn die haushälte auf länderebene, das geld nicht korrekt ausgeben?!? wohl kaum.

    nur das ist ein grundsatzproblem, mittelverwendung aus dem soli! ich werfe auch mal kritisches in die runde: man muss wirklich sehr naiv sein, wenn man glaubt, dass beispielsweise das geld aus dem soli in den aufbau ost gesteckt wird!! letztendlich ist und war es eine versteckte steuererhöhung, die dem bundeshaushalt dient, um diesen bruchteilmässig abzudecken.

    ByteDevil schrieb:


    Ähnlicher Meinung bin ich ja auch. Es wird noch dauern bis es absolut keine Untscheidungen mehr gibt.
    Eigentlich sollte der wirtschaftlich stärkere dem schwächeren Teil helfen und ihn nicht in Verrufung bringen.

    Man darf keine Unterschiede mehr machen und wie sollten mit gutem Beispiel vorangehen.

    das hast du schön gesagt, man sollte wirklich mit gutem bsp voran gehen...