@ Fähnrich
Vielleicht merkst auch du, dass so mancher Zeitzeuge bestimmte Dinge nicht wahrhaben will, sie verdrängt oder ganz einfach nur ein angepasster Mitläufer ist/war.
Das ist eine Unterstellung für die du
zumindest Indizien bringen solltest. Nachdem die Zeitzeugen JETZT aber den Mut beweisen zur Wahrheit zu stehen, auch wenn das für sie Nachteile bringt (sie müssen sich Beschimpfen lassen, zB von Dir) scheint deine Behauptung doch sehr unwahrscheinlich. Ein angepasster Mitläufer würde "das Maul halten".
Dein unterstellter Zirkelschluss ist im allgemeinen nicht zutreffend. Oder möchtest du im Ernst behaupten, die Ewiggestrigen samt der Neonazis würden das Nazireich nicht beschönigen, die Wehrmachts- und SS-Gräuel verharmlosen und die damalige Gesellschaft schön reden?
Also wirklich. Ist es nicht offensichtlich?
Wer gegen die Räubergschichtl der Zensurursel und des StasiSchäubles das Wort ergreift ist ein Pädophiler.
Wer gegen die Räubergschichtl der Plutokratie über die DDR das Wort ergreift ist ein ewiggestriger Stalinist.
Wer gegen die Räubergschichtl der US-Imperialisten im Irak, Iran, Afghanistan das Wort ergreift ist ein Islamist.
Wer gegen die Räubergschichtl der Angloamerikaner über den Zweiten Dreissigjährigen Krieg in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts das Wort ergreift ist ein Neonazi oder absoluter Monarchist.
Mich wundert es doch noch immer wie leichtgläubig manche sind. Zu Deiner Verteidigung allerdings:
Das hat aber schon früher funktioniert.
Es ist zB den Angloamerikanern zu Zeiten der Sklaverei gelungen, dass die Nachfahren der aus Afrika verschleppten Schwarzen geglaubt haben ihre Vorfahren leben wie die Tiere auf den Bäumen. Dass das Königreich Mali damals eine geringere Analphabetenrate als die USA hatten ist allerdings eine Tatsache. Und das ging ganz ohne Guido

.
Es scheint mir leider doch so das jede beliebige Zusammensetzung aus Rechts, Links oder Islamisch moralisch über Systemen die durch sogenannten Geldadel regiert werden steht. Und auch weniger Schaden verursacht. Sowohl an den Mitmenschen als auch an der Umwelt.
Wir können aber gerne eine neuen Faden aufmachen. Allerdings wirds dann wirklich bitter. Aber Medizin muß manchmal bitter sein.
Wo bleiben die Toten, Geschundenen, Verjagten und Inhaftierten, die Unterdrückten im Nachblick?
Sie bleiben wo sie sind. Sie leben in der Erinnerung im Andenken ihrer Nachkommen weiter und verschwinden mit der Erinnerung an Sie, wenn diese die Erinnerung an die Menschen nicht pflegen. Genau wie alle anderen Toten übrigens auch.
Mit Blick aus Österreich, sage ich Dir zur Extremismusdebatte:
Sichtweisen und Tatsachenfeststellungen die anderswo als normal empfunden werden bei euch diffamiert.
Nehmen wir doch nur das Thema antifaschistische Positionen gegen fremdvölkischen Faschismus und Gelüste nach "mehr Lebensraum".
Ihr neigt doch dazu das Täter / Opfer Schema durcheinanderzubringen. Bei uns ist klar, es sind italienische Postfaschisten die in Südtirol Ärger machen und es sind ewiggestrige panslawistische Ultranantionalisten die in Kärnten wirblen.
Aber wo wir schon dabei sind:
Aus welchem Land sind bis zum Wiederaufflammen des 2. Dreissigjährigen Krieges 1939 am meisten Juden nach Deutschland (sic!) und Ukrainer nach Kanade geflohen und warum.
PS: Ich hoffe doch dein Nick spiegelt nicht einen tatsälichen Rang wieder. Du weißt ja "Es zog ein Regiment vom Ungarland herauf"