Moin
Die CPU ist ne gute Wahl, allerdings bekommst du durch die 4MB Cache nicht den "doppelten Performanceschub"... bei einzelnen Anwendungen hast du nur einen sehr geringen Vorteil, da die meisten Anwendungen (bisher) schon gut mit den 2MB bedient sind. Bei Multitasking (mehrere "resourcenfressende" Anwendungen gleichzeitig) bringen die 2MB mehr an Cache natürlich wesentlich mehr, da sich die Anwendungen nicht 2MB sondern 4 MB Cache teilen müssen.
Also je nach Anwendungsgebiet würde auch ein "kleiner" C2D reichen... wer viel Multitasking betreibt hat beim "größeren" C2D mehr Vorteile.
Bei den aktuellen Mainboards gibts eigentlich keine großen Leistungsunterschiede, lediglich in der Ausstattung auf (SATA, LAN,... Anschlüsse) und um (Zusatzmaterial wie Kabel,...) das Mainboard gibt es zwischen den einzelnen Versionen unterschiede. Der Intel 965 ist der aktuellste Chipsatz von Intel... hab auch schon 2 Systeme auf dem Chipsatz aufgebaut, einmal mit einem
Gigabyte GA-965P-DS3 und einmal mit einem
ASUS P5B Deluxe, letzteres gibts auch ohne Deluxe zu einem besseren Preis:
Asus P5B. Ich kann die beiden Boards empfehlen, laufen sehr gut und stabil... allerdings gabs beim Asus Probleme mit dem RAM, wollte zuerst keine MDT annehmen (Rev. weiss ich nichtmehr), aber das zweite Pack (Rev. 16) nahm das Board dann sofort an. Hab das aber schon öfters mal gelesen das die Asus Boards (oder generell der 965) Probs mit ner bestimmten Revision der MDTs hat.
Beim RAM würde ich, wie schon meine Vorredner, 2x1024MB nehmen, da besser erweiterbar (man weiss ja nie so recht wie schnell sich das entwickelt). Würde auch wieder zu MDT (gut und günstig

) greifen, allerdings auf die Revision achten und vorher noch schauen ob das ein Problem des Boards oder Chips ist

.
Und noch zu deinem "Abstimmungsproblem"... also ich kenne das nur noch vom Sockel A. Da wurde damals über "synchrone" und "asynchrone" Verhältnisse zwischen FSB und RAM-Takt diskutiert. Du hast dir die Antwort ja quasi schon selbst gegeben
weil ich ma irgendwo gelesen habe das man selbst mit ddr2 ~667 das system nicht ausbremsen würde.
Der Unterschied zwischen DDR2 533/667/800 ist bei normalem Gebrauch der CPU sehr gering, lediglich beim Übertakten hat der 800er Vorteile durch seinen höheren Takt. Du kannst natürlich auch DDR2 1066 kaufen, aber da stimmt das P/L Verhältnis überhaupt nicht
Hoffe ein wenig geholfen zu haben...
edit...
kannste mir das ma vorrechen wieso du der meinung bist das ddr533 reicht. ich weiss da gibts einen zusammenhang die frage ist nur, wie errechnet sich das aus FSB CPU und RAM.
kann dir nicht versprechen das es 100% Stimmt, aber ich versuchs mal (als Beispiel CPU mal den E6600):
FSB bei den aktuellen C2D hat 1066Mhz (266 quad-pumped, also x4)
CPU-Takt = FSB x Multiplikator: 266*9 = 2394Mhz = 2,4Ghz
RAM-Takt wird durch einen Teiler berechnet, RAM-Takt und FSB müssen einen "gemeinsamen Nenner finden" - natürlich ein wenig gerundet:
DDR800, 400Mhz: 3:2, 3*266=798, 2*400=800Mhz
DDR667, 333Mhz: 5:4, 5*266=1330, 4*333=1332Mhz
DDR533, 266Mhz: 1:1, selbsterklärend, oder?
Beim letzten Beispiel währe sogar FSB zu RAM-Takt 1:1, bringt allerdings nicht mehr Leistung als ein anderer Teiler. Der FSB hängt jetzt mit dem RAM-Takt insofern zusammen, dass wenn man um z.B. 10% übertakten würde, auch der RAM-Takt üm 10% erhöht werden würde. Also dann 292 statt 266Mhz FSB und 440 statt 400Mhz RAM-Takt (Bsp. 800er) -> 3*292=876, 2*440=880
Kann das sein das du AMD hast? Denn da hat man früher mehr mit dem RAM-Takt gerechnet.
MfG Nulli