Der Tod - und dann? Thema 

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Ich habe auch Angst.

Nicht vor dem Steben, sondern vor dem Tod.

Lese grade last lecture von Randy Pausch,ein tolles Buch, kann ich zu diesem Thema nur empfehlen.

Carpe diem!

Tanja
 
Angst vor dem Tode? Nein. Man kann es sowieso nicht ändeern und je mehr Angst ich habe, je mehr ich mich fertig mache wegen dem, desto "ärger" ist der Weg dorthin und desto früher bin ich dort.
Ich will schon noch einige Jährchen hier sein, bin ja erst ein viertel jahrhundert :) aber wenn es vorbei sein sollte, dann soll es so sein, wie es Falco gesagt hat:

ZACK -- BUMM -- AUS!!

Ich will nicht dahinvegetieren so wie manche die ich kenne, die schon über 8 Jahre Bettlägerig sind und nichts tun können ausser liegen 'brrr'abschüttel'

lg
 
"Du schuldest der Welt noch einen Tod" ;)

Der Tod bereit mir eigentlich weniger Sorgen, da ich weiss, dass er kommen wird.
Was mir allerdings nicht ganz so geheuer ist:

Die Art zu sterben?
Autounfall und man hat quasi nix gemerkt? Ok...
Mit ~80 im Schlaf sterben? Gerne!
An Magenkrebs leiden und 1 Jahr "vor sich hinsterben"? Nein danke...das passierte meinem Opa, die Erfahrung will ich nicht mit ihm teilen...

Am liebsten natürlich garnicht aus sich zukommen sehen und nix bemerken...

Und ich glaube eh nciht daran, dass nach dem Tod etwas sein wird, wenn doch, cool :)
 
Wie oben schon gesagt habe ich auch mehr angst vor dem Schmerzen als vor dem Tod.
Wenn was ist nach dem Tod, was ich hoffe, wäre das natürlich sehr schön und wenn nicht merkt man es ja auch nicht mehr.

Für die Lebenden ist der Tod schlimmer als für die Toten xD

Wenn ich z.B. ,wie oben beschrieben, an Magenkrebs leiden würde und einen langsamen, schmerzhaften Tod vor mir hätte, würde ich lieber Selbstmord machen.
 
mhm als borderliner hab ich keine angst vor dem tot - zumindest den größten teil der letzten 4jahre nicht! der tot ist die erlösung und somit habe ich keine angst vor ihm...! vor dem schmerz der vllt kommt ist die angst schon größer -aber wieso sollte man vor schmerz angst haben ? schmerz macht einem doch erst klar das man lebt und wie sehr es schmerzt zu leben!
am ende ist der tod nur dazu da um neues leben zu erschaffen und platzt dafür zu machen.
 
Ich vertrete da eine ganz simple Ansicht. Wir sind Menschen, laut Evolution weiterentwickelte Tiere, und wir werden wie jedes beliebige Zebra und jeder X-te Vogel einfach auf die Seite klappen und das wars. Unser Gehirn wird ohne Blut und Sauerstoff aufhören zu arbeiten, und unsere Bewussteins stellt sich aufgrunddessen ebenfalls ein. Das problematische für viele ist nur, das wir uns eben vom normalen Tier unterscheiden, wir denken weiter, haben ein Bewusstsein entwickelt etc. und daher kommt auch die Angst vor dem Tod. Man hat ihn sich selbst erst bewusst gemacht, die Angst haben wir erstellt.
Es geht ganz einfach über unsere Vorstellungskraft, nicht zu existeren. In der ewigen Dunkelheit rumzudümpeln. Wie genausowenig sich kein Mensch die vierte Dimension vorstellen kann.
Meine Meinung.
 
Ich hab weder Angst vor dem Tod noch vor Schmerzen, das eine löscht das andre automatisch aus. Wenn ich mich schneide denk ich mir "na und, übermorgen erinnerst du dich nichtmal mehr dran", alles nur vorübergehend. Ich hatte jetzt zwars, zum Glück!, noch keine schlimmen Krankheiten aber da ist es dasselbe und wenn man weiß, am ende sterb ich dran, würd ich mir sagen "hey, hauste nochmal ordentlich aufn Putz und gut ist".

Meiner Meinung nach ist der Wunsch des Menschen nach einem Leben nach dem Tod nichts mehr als eben ein Wunsch. Genauso wie manche/die meißten Menschen anscheinend ja auch leider denken sie wären was besseres als anderes Leben, nur weil sie eben denken :P

naja, egal, genug philosophiert
 
"Als erstes mußt du nach Geistigkeit dürsten dann lebe das Leben! Lebe das Leben! Lebe das Leben! Um diesen Durst zu bekommen, denke nach über das Leben nach dem Tode. Studiere die heiligen Worte, lies deine Bibel, lies die heiligen Bücher und studiere besonders die heiligen Aussagen Bahá'u'lláhs. Gebet und Meditation, nimm dir für beides viel Zeit. Dann wirst du diesen großen Durst spüren, und nur dann kannnst du anfangen, das Leben zu leben."
Ábdu'l-Bahá

Ich fange mit einem Zitat an von meiner Religion über dieses Thema. Ich bin Bahá'i. Wer mehr wissen will über die Bahá'i Religion Bahá'í Deutschland oder halt wikipedia. Also nach Ansicht meiner Religion ist es gut dass man sich Gedanken nach über das Leben nach dem Tode. Eine Geschichte von unserer Religion darüber. Der Gründer dieser Religion Bahá'u'lláh wurde von einem Anhänger gefragt wie es denn nach dem Tode aussieht. Bahá'u'lláh sagte ihm es sei nicht gut für die Menschen zu wissen wie es nach dem Tode aussieht. Aber der Anhänger liess nicht locker und fragte Bahá'u'lláh danach. Nach einiger Zeit willigte Bahá'u'lláh ein. Er berührte Daumen und Zeigefinger so dass man durchsehen konnte. Als der Anhänger durch die zwei Finger sah, sah er wie es nach dem Tode aussah. Als er sah wie schön es war ging er und brachte sich sofort um.

Selbstmord ist wie in den meisten anderen Religionen natürlich auch bei uns verboten, aber er ignorierte das Verbot weil er es nicht mehr aushalten könnte in dieser Welt zu leben nachdem er wusste wie schön die Welt danach ist.

Also muss es sehr schön nach dem Tode sein aber ich weiss es natürlich nicht. Diese Geschichte ist ja auch nur für gläubige Menschen die an den einen Gott glauben, auch Allah genannt bei manchen. Für alle andere gibt es ja entweder Reinkarnation oder das große Nichts nach dem Tod, oder ne Unterwelt oder so.

Aber ich weiss jetzt nicht ob dass die Angst lindert. Vor dem Unbekannten haben die meisten Menschen Angst. Ich auch. Aber das Leben ist natürlich zur Zeit wichtiger. Lebe ein gutes Leben und man braucht keine Angst vor dem Tode zu haben. Was ein gutes Leben ist muss jeder für sich selber rausfinden.

und noch etwas was die Angst vor dem Sterben lindern sollte:
"Sterben ist einfach, bis jetzt hat es jeder geschafft."
 
Das Thema Der Tod - und dann? impliziert, daß das individuelle Leben kein Einzelereignis sei, sondern in einem Kontext zu etwas Übergeordnetem stehe.

Zunächst möchte ich erst einmal das Leben eines Lebewesens durch die Zeugung einerseits und den Tod andererseits begrent wissen. Im Zusammenhang mit diesem Thema ist es nicht relevant, ob das Leben mit der Zeugung, der Geburt oder einem Zeitpunkt zwischen diesen beiden anfängt, also ist diese Vereinfachung zulässig. Weiterhin gehe ich einmal davon aus, daß mir keine Religion eine fertige Betrachtungsweise suggeriert oder gar vorschreibt.

Nun zu den Thesen.
These1: Das Leben ist ein Einzelereignis. Nach dem Tod ist alles vorbei.
These2: Das Leben ist kein Einzelereignis. Nach dem Tod kommt noch etwas.

Der nächste Punkt ist schon deutlich schwieriger, nämlich der Geltungsbereich der Thesen. Gilt er für ALLE Lebewesen, nur für SÄUGETIERE, nur für MENSCHEN, oder gar nur für MÄNNLICHE WEISSE?

Ich nehme einmal an, daß ein allgemeiner Konsens darüber besteht, daß es sich ausschließlich auf Menschen bezieht, wenngleich ich finde, daß eigentlich nur für alle Lebewesen plausibel wäre. Entweder alle, oder keiner.

Zurück zu den Thesen.
These 1 ist in sich plausibel.
These 2 impliziert weitere Thesen, nämlich folgende:
These 2a: Nach dem Leben folgt ein weiteres Leben.
These 2b: Nach dem Leben folgt etwas anderes.

These 2 führt zu Fragen über Fragen. Ist die Reihe in These 2a endlich oder unendlich? Welche Wechselwirkung besteht zwischen den einzelnen Leben und welchen Sinn sollte es haben? Was folgt nach den Leben in These 2b?

Man kann These 2a auch folgendermaßen betrachten: Statt 'es gibt ein Leben nach dem Tod' kann man auch sagen 'es gab ein Leben vor der Zeugung'. Wozu dieses gut gewesen sein soll, wenn das Leben danach wieder bei dem Punkt Null beginnt, vermag ich nicht zu sagen.

Ich fürchte, außer These1 sind alles Konstrukte, die mit der Realität nichts zu tun haben. In diesem Sinne: Alles wird gut, sagte der Scharfrichter.

Gruß Konradin
 
Naja der Tod ist für einige der glücklichste Tag, für die anderen der Anfang der Hölle...das leben ist kurz, kürzer als man denkt...Wenn dieses Leben wirklich alles wäre und es keinen Jenseits geben würde, was ist dann mit den Milliarden von Menschen, die sehr jung sterben, ohne ihr leben "gelebt und genossen zu haben"?

Was ist mit den Vielen Opfern von Tyrannen und Diktatoren? Sind sie jetzt für immer vernichtet, ohne das Leben genossen zu haben?

Wir hier im Westen sagen immer: Ja das leben ist schön, genießt es etc...
Was ist mit denen, die ein Stück Brot nicht finden können?
Ist DAS dass Leben?

Egal was wir machen, egal wieviel Geld wir sparen und verdienen, der Tod wird uns holen...und spätestens dann werden wir erfahren, dass das Leben nur eine kurze Station ist, wo die Prüfung stattfindet...

Habt ihr euch schonmal gefragt, wie es sich so anfühlen würdem als Hungernder auf den Straßen zu leben? Das ist Leben! Das ist die Prüfung...alles Temporär und alles nur Genüße, die wieder verschwinden.

Wahres Leben nenne ich das, wo Menschen unsterblich sind (Jenseits).

Aber jeder hat eben seine eigenen vorstellungen...soll jeder daran glauben, was er oder sie für richtig hält...spätestens nach dem Tod wissen wir bescheid...aber dann ist es bereits zu spät...ihr wisst was ich meine

Was ich nur jeden empfehlen kann: Richten wir uns nicht in eine Lebenslüge ein, sondern untersuchen wir alles mit offenem Herzen und nicht mit Ignoranz wie meinetwegen "Ja der Islam ist doch so und so" usw.

Wenn wir Objektiv Sachen beurteilen können, dann werden wir die richtigen entscheidungen treffen...

just my 2 cents
 
Also ich habe keine Angst vor dem Tod. Aber was danach kommt kann wirklich keiner mit 100% Sicherheit sagen. Kein lebender Mensch und die Toten die es wissen könnten, können natürlich auch nichts sagen. Zu diesen sogenannte Nahtoderfahrungen: Das halte ich für Spinnereien und Wichtigtuereien. Folglich halte ich nichts von Religionen und denen die sie verbreiten, auch wenn sich diese Sachen öfters sehr verführerisch anhören. Ich verurteile niemanden der sich trotzdem an so was klammert.

Ich lebe und genisse, dieses Leben, freue mich über die schönen Sachen des Lebens und ärgere mich über die schlechten (wobei die, einen ja auch im Leben weiterbringen können).

Wovor ich Angst habe ist, dass ich irgendwann nicht mehr Gesund bin und nur noch dahinvegitieren kann. Ich meine jetzt nicht nur im Alter, sonder auch wenn man noch jung ist, da muss bloß ein dummer Unfall passieren. Sollte dies mal passieren werde ich mich wahrscheinlich selbst umbringen, den Tod begrüßen und lächeln. Denn wenn ich "alles" mache konnte will ich selbst so nicht leben.

Greetz DarkMorbus
 
Ich bin noch nicht der Älteste, aber meine Oma ist Montagabend verstorben. Wir werden sie heute beerdigen. Möge Gott sich gut um sie kümmern, sie war ein toller Mensch.
Mit dem Blick auf Das Leben, dass man führt (führen muss) kommt mir der Tod wirklich wie eine Erlösung vor.
Warum sich mit dem Tod und dem Danach beschäftigen, wenn man doch genügend andere Dinge in dem Hier und Jetzt bestmöglichst zu bewältigen hat?

mfg icecoffee
 
@ 9999
*lach* jetzt streiten wir uns um Worte. Ob ich dazu Spinnereien sage oder Halluzinationen ist egal. Im Endeffekt ist es nicht wahr, wurde nicht wirklich erlebt und hat sich das Gehirn durch irgendwelche Reaktionen ausgedacht / (zusammengesponnen).

@ icecoffee, stevent
Tut mir Leid für dich. War auch erst vor 2 Wochen auf der Beerdigung meiner Oma und musste mich echt zusammenreissen, dass ich nicht laut loslachte. Was Gott und Jesus nicht alles für uns tut und was die Bibel nicht alles sagt ist echt lachhaft. Ich hoffe ich werde nie so labil sein und mich an sowas klammern zu müssen (sollte dies passieren verweise ich hier auf den oberen Beitrag auf den 3.Absatz 2.letzter Satz). Für mich ist das alles SCHWACHSINN!

Greetz DarkMorbus
 
Warum machen wir uns solche gedanken darüber, was danach kommen wird :confused:
Wir werden es ja früh genug erfahren. Also leben wir das leben, solange wir noch können:fuck:



Gruss

Mark
 
....irgendwann ist es nunmal vorbei, für manche früher, für manche später.
vielleicht sterbe ich heute, aber vll. auch erst morgen oder in zig jahren.
ich persönlich habe keine angst vor dem tod, warum auch? es ist ganz natürliich irgendwann mal zu sterben und was danach passiert (interresiert mich nicht, ich lebe jetzt und mache das beste daraus)....
 
Jeder sollte seine Zeit jetzt nützen, es gibt nichts was man nach dem Ableben
nachholen könnte.
 
"Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht." Epikur von Samos

So sehe ich das auch. Ich fürchte mich vor dem Moment des Sterbens, weil er etwas Hilfloses an sich hat,ja. Aber das danach? Ich spekuliere nicht gern über ungewisse Dinge, jeder wird es noch schnell genug erleben. Ich glaube nicht an ein Leben danach, an ein jüngstes Gericht. Eher an ein Nichts, an eine Auflösung des Seins. Schwer zu erklären.

Und zu dem danach:
"Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du davon tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bißchen Ungewißheit zu genießen." Norman Mailer

Ich glaube, das ist die ganze Kunst.

Wie oben schon erwähnt, sucht mal auf youtube nach Randy Pauschs "Last Lecture"!! Dort könnt ihr die ganze Lesung von ihm ansehen. Die "Last Lecture" halten normalerweise Uniprofessoren, die in Ruhestand gehen. Randy Pausch hat sie gehalten, weil er unheilbar krank ist und sich darum verabschieden muss. Absolut beeindruckender Umgang mit dem Thema Tod.

Liebe Grüße
 
Tod ist Tod
Wer anderes Glauben möchte ist es OK.
Aber egal welche Religion von Auferstehung spricht. Vergesst nicht das jede Religion von Menschen erfunden wurde.
Angst vor dem Tod braucht man eigentlich nicht haben. Denn sterben tut man nur wenn der Körper nicht mehr will, und daher ist er eine Erlösung.
 
Wünschen würde ich mir abgesehen vllt vom Paradies, die Möglichkeit, als Geist wieder auf die Welt zu kommen.
 
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