Hallo,
als langjähriger Hobyfotografe wundere ich mich mal wieder, wie so üblich, über dei tolle Argumente hier und Tipps zum Kamerakauf:
Mein Rat:
- Die Kamera macht nicht das Bild, sondern derjenige am Auslöser. Wer nicht fotografieren kann, wird auch mit einer Nikon D3x keine guten Bilder machen, aber einer der es drauf hat, macht auch mit eine EOS 450d hervorragende Fotos. Ich kennen Profifotografen persönlich, die Bilder mit ner Amaterukamera gemacht haben und damit europäische Wettbewerbe gewonnen haben oder die als Basis für Ihre Bücher waren.
- Entscheident ist nicht der Hersteller, sondern die Bedienbarkeit der Kamera und da mauss jeder selber rausfinden, welches Model ihm am besten liegt
und er mit klar kommt - das heisst, ab zum Fachhändler und testen.
Auch Sony und Pentax bauen gute Kameras und in der Bildqualität tun die sich nicht mehr viel.
- Mit testen meine ich nicht in die Hand nehmen und drei Bilder machen, sondern mal eine Serie mit der Kamera schiessen und diverese Einstellungen vornehmen.
Was bringt mir die tollste Kamera, wenn ich für jede Einstellung die Bedienungsanleitung brauche.
- Erst mal klein anfangen und seinen "Breich" finden, wo man vermehrt fotografiert und daraus dann die Kamera / Objektivwahl aufbauen - Sprich Einsteigermodell mit Kit-Objektiv.
Ich fotografiere z.b. viel Tiere und da ist eine langsame Vollformatekamera wie die EOS 5d Mark II vollkommen fehl am Platze. Meine Wahl ist daher eine EOS 50d und eine EOS 1d Markt III.
- Und als guter letzte: Nicht zuviel in die Kamera investieren, sondern lieber in gute Objektive. Kameras haben eine Halbwertszeit von wenigen Jahren, Objektive halten bei guter Behandlung ein Leben lang und die sind das wichtigere Teil der Kette.