Die Qual der Wahl - Studiengang

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Aber nachdem was ich über die Berufssituation von Ingenieuren gelesen habe, komm ich echt ins grübeln ob sich das lohnt.

Ich weiß nicht, was du da so gelesen hast.

Bauingenieure werden z.B. zurzeit händeringend gesucht.

Und in einigen anderen Ingenieurstudiengängen sieht das ähnlich aus.

Außerdem wird die Nachfrage in den kommenden Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit steigen. Ist einfach eine Sache der Alterspyramide - Fachkräfte werden gesucht werden.

Also positiv denken, einen Studiengang suchen, der dir Spaß macht. Selbst wenn in einzelnen Bereichen die Situation nicht ganz so gut ist, wer gut ist, bekommt immer eine Chance.

Als ich mit meinem Studium fertig wurde, war die Situation wesentlich schlechter und ich hatte meinen Job schon bevor ich das Studium abgeschlossen hatte.

Also positiv in die Zukunft schauen.
 
Als ich mit meinem Studium fertig wurde, war die Situation wesentlich schlechter und ich hatte meinen Job schon bevor ich das Studium abgeschlossen hatte.

Tja McKilroy, dein Studium war ja auch nicht gerade gestern, sondern ist bestimmt etliche Jahre her, aber wie es zur Zeit aussieht, sieht es nicht danach aus, dass man einen Jop bekommt bevor man das Studium abgeschlossen hat, gehst du denn auch mit der Zeit, oder bist du irgendwo hängen geblieben :D
 
Und wenn die Berufssituation von Ingenieuren nicht gut sein soll, für wen sollte sie denn besser sein?

Kann ich nur unterstreichen. Wenn es Ingenieuren schlecht geht, geht es allen anderen mit Sicherheit nicht besser.


Zitat von Martini
In meinem Studium hätte ich zwar theoretisch Freiheiten, aber wenn ich die ausnutzen würde, dann is man ganz schnell weg vom Fenster, weil man nicht mehr mitkommt!

Sehe ich genau so. Studiere zwar erst seit Oktober angewandte-Informatik. Die Durchfallquote liegt im ersten Jahr bei 60%. Und in Moment kann ichs mir nicht Leisten mal Daheim zu bleiben. (und ich bin nicht dumm^)
 
InterNET schrieb:
aber wie es zur Zeit aussieht, sieht es nicht danach aus, dass man einen Jop bekommt bevor man das Studium abgeschlossen hat, gehst du denn auch mit der Zeit, oder bist du irgendwo hängen geblieben :D

Internet, bitte nicht einfach nur das Gejammere von denen nachplappern, die zu keiner Zeit einen vernünftigen Job kriegen, weil sie einfach zu faul sind und sie daher keiner haben will. (Ist nicht persönlich gemeint)

Zurzeit werden in vielen Bereichen Ingenieure händeringend gesucht. Wir haben z.B. zurzeit Probleme einige Stellen mit geeigneten Bauingenieuren zu besetzen.

Und mit großer Wahrscheinlichkeit werden in ein paar Jahren (er will ja jetzt sein Studium beginnen und will daher in 3 - 5 Jahren auf den Arbeitsmarkt) in vielen Bereichen Leutz gesucht.

Denkt doch einfach mal positiver.
 
Ich gebe euch mal kurz ein Update, habe mich soweit entschieden.
Ich bewerbe mich bei folgenden Sachen und schau erstmal wo ich eine Zusage bekomme.

- Lehramt: Sport + Informatik/Mathe/Physik
- Elektro- und Informationstechnik Mikrotechnik schon immer faszinierend fand.

- Unternehmens-und IT-Sicherheit
- Medien- und Informationswesen - eher auf den hinteren Plätzen, da die Jobchancen und das Gehalt nicht so gut einschätze


Vielen Dank an alle, ihr habt mir wirklich sehr geholfen!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein Studium in den MINT-Fachrichtungen ist natürlich bei Interesse eine gute Option im Hinblick auf die Beschäftigungssituation. Dort herrscht eher Unterversorgung an qualifizierten Absolventen, entsprechend gut sind die Jobaussichten, auch im Hinblick auf praktische Abschlussarbeiten und dergleichen.

Die Vorurteile gegen Bachelor und Master, die hier auch immer mal wieder mit durchschwingen, sind natürlich zwiespältig zu betrachten. Hochschulen, die "Bologna" verstanden haben, sind durchaus in der Lage, entsprechende Programme anzubieten, die eben nicht zu einem Aussschluss von 97 % führen (wenn ich Martini recht verstanden habe). Insb. an den ehemaligen Fachhochschulen, heute oft Hochschulen, ist die Reform Bachelor/Master mit einer gewaltigen Aufwertung der Abschlüsse verbunden (Ausweitung der Studienzeit um 1 Jahr (Bachelor+Master = 5 Jahre, Dipl (FH) 4 Jahre), FH-Studium seit jeher mit einer deutlich stärkeren Praxisausrichtung und daher mit erheblich weniger Problemen in Bezug auf das Erfordernis der Berufsqualifizierung im Bachelor-Programm, kleine Gruppengrößen, etc.). Daher ist nicht nur die Wahl des Studiengangs, sondern auch des Studienortes und der Studieneinrichtung wichtig und nicht zu vernachlässigen.

Ein Problem sehe ich mit deiner grundsätzlichen Abneigung zu wirtschaftlichen Themen. Gerade aufgrund der Berufsorientierung der Studiengänge ist im Regelfall eine gewisse Grundlagenausbildung wohl unvermeidbar (Grundlagen der BWL oder öhnliches), da wahrscheinlich auch der zukünftige Ingeneur, Informatiker oder "irgenwas mit Medien" innerhalb eines Betriebs arbeiten und somit in eine wirtschaftliche Organisation eingebettet sein wird und gewisse Grundkenntnisse fernab der Fachkenntnisse des Berufs wohl auch erforderlich sein werden. In jedem Fall ist dann anratsam, keinen Interdisziplinären Studiengang zu wählen, da dort die Anteile des jeweiligen Faches geringer sein werden, als offensichtlich von dir erwünscht. Problematisch am Bereich Medien ist die grundsätzliche Richtung des Kreativen; in der Regel sind die Gehälter dort nicht allzu hoch; der Vergleich ist allerdings auch mit Vorsicht zu genießen, da in dem Bereich viele Geisteswissenschaftler tätig sind, die im Allgemeinen zu den Schhlechtverdienern zählen. Mit einer stärkeren Technik-/Informatikausrichtung ist auch dort sicherlich einiges Möglich.

Letztlich kann ich dir aber nur raten, das zu studieren, was dich am meisten interessiert und vllt. sogar "Spaß" macht; hier ist natürlich auch Vorsicht zu walten, ein Fachstudium in Informatik ist etwas ganz anderes als Hobby-Programmieren in der Freizeit.
 
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