Diskussion >Sozialschmarotzertum< Sozialthema 

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eber

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Beamtin erhällt Gehalt ohne zu arbeiten

Der Streit beim Wecheln der Gemeinde Giersleben
aus der Verwaltungsgemeinschaft Stadt Hecklingen (S-A)
in die Verbandsgemeinde Saale-Wipper
zum Jahresanfang brachte es an den Tag:

Die Stadt Hecklingen leistet sich seit Januar 2005
eine Beamtin, die gemäß der gesetzlichen Regelung
bezahlt wird aber keine Minute mehr im Rathaus geabeitet hat.

Die Frau wurde per Ratsbeschluss in den
einstweiligen Ruhestand vesetzt.

Nicht aus Altersgründen, sondern weil
keine ihrer Qualifikation und Besoldungsgruppe
entsprechende Aufgaben in der neuen
Verwaltung vorhanden seien.

(...)

Verwaltungsstelle mit dieser Eingruppierung
erhalten zw. 1.500 - 2.600 Euro.

(...)

Die 61-jährige Beamtin will sich zu dieser
Situation nicht äussern. Nach MZ-Informationen
würde sie gern wieder arbeiten, aber nur,
wenn auch eine ihrer Qualifikation entsprechende
Planstelle zu besetzen ist.

(...)

Quelle: Detlef Valtink/ MZ/ 12.02.10/ S.3

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Und nun zur Diskussion:

Ist dies möglicherweise eine Art von Sozialschmarotzertum auf Staatskosten ?
Quasi staatlich legalisiert und somit voll in Ordnung.

Bei Hatz-IV-Beziehern scheint die Antwort schon im Ansatz klar zu sein:
Zum Arbeiten zu faul und für jegliche Arbeiten absolut tauglich ?!

BG
eber
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Natürlich ist es „Sozialschmarotzertum“, aber nicht auf Kosten des Staates, sondern über den Staat.
Niemand kann mir erzählen, das es dort oben alles korrekt zu geht, ich denke das muss ich auch niemanden erzählen. Allgemein werden jährlich Gehälter aus dem Fenster geschmissen, sei es genau soetwas wie in deinem Beitrag beschrieben oder die hohen Löhne, die keinesfalls berechtigt sind.
(In diesem Falle soll mir niemand kommen, dass dort so harte Arbeit geleistet wird, das arge Beamtengehälter notwendig wären)

Bevor ich da nun ganz vom Thema weiche: Wieso müssen andere Menschen umschulen, wenn sie nicht das nötige finden? Das man überhaupt auf die Idee kommt, aus solch Gründen „keine ihrer Qualifikation und Besoldungsgruppe entsprechende Aufgaben in der neuen Verwaltung vorhanden seien“ wieder Geld aus dem Fenster zu schießen. Naja,.. nix neues - schade.

Gruß Justus
 
Die Frau ist wohl kaum als Sozialschmarotzer zu bezeichnen, da sie selbst nicht auf die Idee kam. Das Verwaltungsrecht ist dagegen dringend reformbedürftig. Okay, mit 61 Jahren mag sie unkündbar sein (bis zur Pension), aber das zeigt mal wieder deutlich, dass das Berufsbeamtentum sich ausschließlich auf Personen mit hoheitlichen Aufgaben (wie bei der Polizei) beschränken sollte. Alles andere ist überkommener Unsinn.

Für die Frau würde sich garantiert ein anderer Aufgabenbereich finden, wenn man nur will. Gibt doch genügend Ämter und Behörden, zu denen man sie versetzen könnte.
 
Wieso müssen andere Menschen umschulen, wenn sie nicht das nötige finden?

Klar, das würde ja auch Sinn machen, eine 61-jährige umzuschulen. :depp:

Was hat das mit Schmarotzertum zu tun, wenn durch eine Zusammenlegung Jemand überflüssig wird und daher in den Ruhestand geschickt wird?

Das passiert doch in der freien Wirtschaft tagtäglich, ohne dass einer ein Wort darüber verliert, sprich Vorruhestandsregelungen.


Es ist doch der Sinn solcher Zusammenlegungen, dass Stellen eingespart werden. Und wenn man eine langjährige Mitarbieterin nicht kündigen kann, dann wird die Zeit bis zur Rente überbrückt. Und bei einer Beamtin eben die Zeit bis zur Pensionierung.

Klar könnte man die BEamtin irgendwohin verschieben. Das gibt das Beamtenrecht her. Nur muss man überlegen, ob das Sinn macht. Nicht alles, was rechtens ist, macht auch Sinn.
 
Klar, das würde ja auch Sinn machen, eine 61-jährige umzuschulen. :depp:..
Natürlich macht das keinen Sinn. Allerdings macht es auch in der freien Wirtschaft keinen Sinn, jemanden in diesem Alter zur Umschulung zu schicken. Trotzdem wird es massenhaft gemacht, nur damit wieder ein paar Langzeitarbeitslose aus der Statistik rausfallen. Und junge Leute müssen auf dem Arbeitsamt erst mal einen Lauten machen damit sie auch an einer solchen Maßnahme teilnehmen können. Hab ich selbst durch, vor einigen Jahren.

Zum Thema: Ich finde es viel schlimmer wenn ich so einige unserer Herren und Damen Volksvertreter sehe, wie sie sich morgens nur in die Anwesenheitsliste eintragen um das Sitzungsgeld zu bekommen und dann ihre nicht gerade kleinen Bezüge durch Abwesenheit "verdienen".
 
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