Diskussion über LEDs [ehemals: immer diese lügen!] geschlossen 

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locutus

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Außerdem brauchen LED ja "fast keinen Strom" ;)


immer diese lügen! ^^
jeder, der etwas ahnung von led's hat, der weis, dass die auch was verbrauchen! und deren stromverbrauch liegt bei weitem über dem ruhestrom (Bzw. sogar dem betriebsstrom) einer normalen fernbedienung! (kannst ja rechnen: eine LED zieht normal 20mA, wenns low-current sind immer noch 5mA, die verbauten sind blau, macht U_forward um die 3.4V, das macht dann 17mW pro led, bei 13 LEDs komm ich dann auf 221mW für alle LEDs, da hält die batterie (AAA) vielleicht ne woche dauerbeleuchtung aus. wenn dann die LEDs eben 2, 3 Stunden am Tag leuchten, dann sind das immer noch nur 3 Monate bis neue Batterien her müssen - wobei hierbei noch nicht mal der verbrauch für sonstige Funktionen mitgerechnet wird!

ich hab ne ähnliche erfahrung selbst mal machen dürfen: Fernbedienung mit beleuchtung, welche bei bewegung automatisch für eine kurze zeit anging - batterien waren da ständig leer! und das, obwohl die weniger LEDs enthielt! ;)

aber das nur mal so OT. ^^
 
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Mal dumm gefragt: Wer lässt seine Fernbedienung 2-3 Stunden am Tag leuchten? Und aus welchem Grund sollten die dort mit voller "Beleuchtung" durchballern? Niemand lässt so ne LED mit 3,4V brennen - das Ding glüht dir die Augen raus.
Meistens werden sie so um 2V - oder gar weniger betrieben. Selbst da sind die noch mehr als hell genug!
 
guter witz. 3.4V ist die spannung, welche über die led abfällt. LEDs sind nicht spannungsabhängig, sie sind stromabhängig! wie jede andere diode auch ist die Kennlinie "nichts, nichts, nichts" "alles, alles alles" - etwas idealisiert. aber selbst wenn man alle sonstigen effekte im halbleiter beachtet, ist die leuchtstärke trotzdem von der stromstärke, keines wegs aber von der spannung abhängig! ausserdem sprach ich von low-current, die arbeiten nun mal um die 5mA rum, wenn du die voll aufdrehst, dann "glühen die dir die augen" auch nicht aus, sonst könntest du ja in keine status-led gucken, das sind alles low-current leds!

und dann soltest du noch beachten: die LEDs werden in der FB wohl kaum so liegen, dass man direkt rein gucken kann! viel mehr sind die LEDs so angeordnet, dass das Licht im Gummi der Tasten gebrochen wird und sich somit über die komplette fläche verteilt wird! und durch die flächenverteilung wird die leuchtintensität der LEDs so verteilt, dass die intensität nicht mehr als "augen rausglühen" sondern viel mehr als "oh, leuchtet schwach" empfunden wird!

zuletzt zum thema 2-3 stunden: 2-3 stunden fernseh-konsum am tag (im mittel) dürfte man für den otto-normal-deutschen wohl annehmen (wahrscheinlich sogar mehr), und welchen sinn würde eine beleuchtung haben, wenn man sie nicht eingeschaltet hat? wenn man erst den knopf fürs einschalten der beleuchtung im dunkeln suchen müsste, um dann seine taste zu drücken und dann die beleuchtung wieder auszuschalten, dann würde so eine beleuchtung doch wohl noch viel weniger sinn machen! (und finden würd man sie wahrscheinlich auch nimmer!)
 
du verstehst das prinzip von Dioden eben einfach nicht. jede diode hat nun mal ihr spezifisches vdrop, welches über sie abfällt. wenn die versorgung das nicht hergibt, dann kann auch nichts durch die diode fliessen. (wie oben schon gesagt: grobes modell bis zu der grenz-spannung keine leitung, ab grenzspannung volle durchsteuerung. das berücksichtigt natürlich nicht die ganzen grenzschichteffekte, aber wenn ich darauf jetzt eingehen würd, dann könnt ich die ganze mikroelektronik-vorlesung hier rezitieren.)

aber ruderbernd hat vollkommen recht: das ist total OT!

wenn du dich damit mal genauer beschäftigen willst, guck dir halt mal verschiedene quellen zu dem thema im Inet an, z.b. im Elektronik-Komendium oder auch, für weniger niveau, bei Wikipedia. ;)
 
Sicher ist das OT - dennoch sollte man hier keine Unwahrheiten verbreiten.
I = U/R
Der Strom ist somit von der Spannung abhängig. Nennt sich dann im übrigen "Ohmsches Gesetz" und wurde von Georg Simon Ohme eingeführt.
Bleibt der Widerstand gleich und sinkt die Spannung, so sinkt auch der Strom. Fertig aus Ende - das hat rein gar nichts mit dem "Prinzip von Dioden verstehen" zu tun - eventuell erstmal die Grundlagen der E-Technik verstehen.

Probier's halt selber mal aus - nimm dir 'nen Widerstand, 3-4 LEDs und häng das an ein stabilisiertes 12V Netzteil. Danach hängste immer mehr und mehr LEDs in Reihe und guckst mal, was passiert. Siehe da: die LEDs werden dunkler. Dann nimmste mal ein 6V NT und probierst das gleiche nochmal aus ... wirst sehen, dass die LEDs dunkler leuchten werden.
Sowas sollte man doch in einer E-Technik Vorlesung gelernt haben ... Strom benötigt zum fließen Spannung.
Steht auch hier: Elektrische Spannung U (Volt)
Die elektrische Spannung ist die Ursache des elektrischen Stroms.

Und nun genug OT, zurück zum Thema "Fernbedienung, die nach 3 Monaten leere Batterien hat weil man täglich 2-3 Stunden die LEDs durchweg leuchten lässt".
 
guuut! ich studiere zufälligerweise elektrotechnik, ich weis also, wovon ich rede!

im übrigen: das Ohmsche Gesetz gilt nur für reale Widerstände! eine diode ist aber kein ohmscher widerstand! und somit bleibts dabei, dass bei einer diode nun mal spannung nur die funktion "ein" oder "aus" erfüllt, strom hingegen - bei leds - die helligkeit bestimmt.

kannst ja mal ein gegenexperiment machen: Spannungsmessgerät, Spannungsquelle (5V), da dran dann mal eine Diode mit Vdrop von 3,4V. wenn du die spannung über die diode dann misst, so wirst du keine 5V an der diode messen, sondern etwas in der gegend von 3.4V! (vgl. dazu auch mal das thema zener-diode, ist nämlich gleiches prinzip: nichts durch//alles durch, mit eins der einfachsten bauelemente zum bau einer festspannungsquelle!) - allerdings wirst dir dabei schnell die led zerschiessen, da durchaus höhere ströme durch die LED fliessen dürften (Bis hin zu eben den möglichkeiten des netzteiles, und diese kindergartennetzteile liefern ja gern mal um die 500mA ab)

und zu deinem vorgeschlagenen experiment: du verkennst hier eine sache: wenn ich zwei LEDs in reihe schalte, dann wird der Vdrop addiert (kirchhoffsche grundgleichungen), wodurch die spannung, die über den vorwiderstand abfällt, entsprechend dezimiert wird. wie du ja selbst schon ausgeführt hast, ist strom spannung durch widerstand (in diesem fall ist es ja ausnahmsweise mal ein ohmscher widerstand), dadurch sinkt natürlich der strom durch den widerstand. und wieder kirchhoff: strom durch widerstand entspricht strom durch die LEDs. ;)

also laber hier keinen unfug sondern beschäftige dich mal genauer mit der materie. ist zwar wunderbar, dass du schon mal eine led in der hand hattest, aber so richtig das verständnis dafür hast leider trotzdem nicht - woher auch, wenn man normal nur mit spannungsquellen und so gut wie nie mit stromquellen zu tun hat! (im übrigen ist spannung an sich sowieso ein witz, aber das wär noch ein anderes thema)


{
kleiner edit noch am rande:
es hat im übrigen auch seinen grund, dass LED-Testgeräte Stromquellen sind! als beispiel z.b. der hier: http://www.led1.de/shop/product_info.php?pName=osram-ledtester-p-1747&cName=led-zubehoer-c-7 ;) (und nein, da steht nirgendwo was davon, welche spannung der an die LEDs anlegt, weil es ganz einfach eine Stromquelle ist und es eben nur strom ist, auf den es ankommt bei LEDs! - dass das ganze mit einer spannungsquelle versorgt wird, tut nichts zur sache, eine spannungsquelle kann man ja recht einfach in eine stromquelle verwandeln, als beispiel ein vorwiderstand, das ist die simpelste transformationsform, hochwertigere formen sind natürlich mit aktiven bauelementen (also solchen, welche eben keine Ohmschen widerstände darstelln) realisiert und entsprechend besser!)
}

also, wie du schon sagtest: back 2 topic! (wenn das so weiter geht werden wir nachher noch alle verwarnt - oder das ganze in ein extra thema gezogen)
 
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im übrigen: das Ohmsche Gesetz gilt nur für reale Widerstände! eine diode ist aber kein ohmscher widerstand! und somit bleibts dabei, dass bei einer diode nun mal spannung nur die funktion "ein" oder "aus" erfüllt, strom hingegen - bei leds - die helligkeit bestimmt.
Du solltest echt mal richtig lesen lernen. Oder hatte man das im 1. Semester noch nicht?

Lies einfach meine Beiträge nochmal - du hast schon seit 1 oder 2 Beiträgen überhaupt nicht verstanden, um was es eigentlich geht.

Stell dir einfach nochmal einen Widerstand (nennen wir ihn R1 ....) mit 200 Ohm vor - welcher in Reihe vor 3 (wiederum in Reihe geschaltene ...) Blaue LEDs geschalten wird.
Daran kommt jetzt ein stabilisiertes 12V Netzteil - dann sollten alle LEDs schön hell leuchten ... jetzt nimm ein 6V NT - und schau was passiert. Die LEDs werden dunkler - und das nur, weil du ein 6V NT genommen hast. Es ist für diese Schaltung einfach vollkommen irrelevant, ob LEDs wegen der Spannung oder dem Strom heller/dunkler leuchten. Drehst du die Spannung runter, leuchten die LEDs dunkler. Drehst du die Spannung hoch, leuchten die LEDs heller.
Schön und gut, dass ich anscheinend "nicht verstanden habe, wie so eine LED funktioniert" - ich weiß aber schon, dass an eine LED ein Vorwiderstand gehört um sie nicht bei der erst besten Gelegenheit zu "verbraten". Und genau in dieser Fernbedienung wird auch ein Vorwiderstand an den LEDs hängen.

Senkst du nun die Spannung (Widerstand, Batterie/NT mit weniger Spannung), leuchten die LEDs in der Fernbedienung dunkler. Erhöhst du die Spannung werden die LEDs mit ziemlicher Sicherheit heller leuchten.
Aber vermutlich wird dir gleich einfallen, dass das so nicht geht, weil ABCDEFG ...

"im übrigen: das Ohmsche Gesetz gilt nur für reale Widerstände! eine diode ist aber kein ohmscher widerstand!"
Erwähnte ich schon, dass vor eine LED (bzw. eine Reihenschaltung von LEDs) ein Widerstand (meist nimmt man hier einen Ohm'schen Widerstand ... :rolleyes: ) gehört, um die Lebensdauer zu erhöhen? Wir haben hier von einer realen Schaltung gesprochen - so wie sie zu 99% in der FB verbaut ist. Und da ist es so, wie ich geschrieben habe. Probier's doch einfach selbst mal aus - oder lerne einfach noch ein paar Jahre.

Das mit der Strom-und Spannungsquelle kenn ich im übrigen aus meinem Studium. Aber probier mal aus Spaß so eine LED dauerhaft mit 12V zu befeuern - vlt. sagst mir mal, wie lange sie das ausgehalten hat.


/edit:
@Mr.Slate
Mist, zu spät gesehen. Kann man daraus nicht einfach einen Thread machen, indem man die Beiträge abspaltet oder so?
 
Hö? Was'n hier los? :confused:

voodoo44, locutus, der Tag hat so friedlich angefangen und in 8 Tagen ist Weihnachten. Also bitte ... macht nichts, was ich nicht auch machen würde ;)


Danke,
Linda
 
@ voodoo44: nur weil man einer LED einen Widerstand vorschaltet heißt das noch lange nicht, dass die LED dann zu einem solchen wird. Dessen ungeachtet bleibt die LED doch ihr eigenes Schaltelement im Stromkreis, kann also keinesfalls mit dem vorgeschalteten ohmschen Widerstand gleichgesetzt werden ;)


mfg Undeath
 
Dieses Thema haben wir gerade auch im Unterricht besprochen. Die aktuellen LED's sind einfach nicht so leuchtstark wie aktuelle Energiesparlampen (die zwar giftiges Quecksilber enthalten) und verbrauchen gar nicht so viel weniger. Im Moment ist es einfach noch sinnlos auf LED's umzusteigen. Wir aber ganz sicher kommen
 
Im Moment ist es einfach noch sinnlos auf LED's umzusteigen. Wird aber ganz sicher kommen

Da gabs neulich nen gesetzlichen Beschluss zum Gruppenzwang für LED´s und Co.! Nichts davon gehört!? Das hätte der Unterrichter schon erwähnen müssen, dass die Urzeit der Glühbirne sprichwörtlich ausgeglüht hat.

Dachte nicht das Elektrotechniklehrer auch Glühbirnen "hamstern" :D
 
hehe die sind noch fleißig am glübirnen hamstern :P

nein, die Leistung kommt einfach noch nicht an die Glühbirnen ran und auch nicht an die Energiesparlampen
Die elektronischen Bauteile werden immer besser und drum denke ich auch das wird einmal kommen :)
 
@ voodoo44: nur weil man einer LED einen Widerstand vorschaltet heißt das noch lange nicht, dass die LED dann zu einem solchen wird.

Hat auch niemand geschrieben. Bitte die Beiträge korrekt lesen und erst dann beantworten. Überfliegen und wichtige Punkte außen vor lassen bringt niemandem was.
 
So, hab erst mal den Thread-Titel angepasst, nachdem wir dafür ja schon in ein extra Thema verfrachtet wurden. [ @ Sl8: :thx: ]

nun aber mal zurück zum thema:
voodoo44, du musst dich ernsthaft mal mit stromquellen auseinander setzen, sonst wirst du das, was ich dir versuche zu vermitteln, anscheinend eher nicht verstehen.
wie ich schon mal ausgeführt habe: Vorwiderstände bei LEDs dienen keinem anderen Zweck als dem, aus einer Spannungsquelle (z.b. deinem 12V Netzteil) eine Stromquelle zu machen!
und auch die Tatsache, dass eine LED mit Vorwiderstand an 12V heller leuchtet als an 6V ist nicht etwa der Spannung verschuldet sondern viel mehr dem Strom!

um es zu verdeutlichen mal eine ganz einfache Rechnung:

ich nehme folgendes als ausgangsbedingungen an: Widerstand R (vorerst unbekannt) in Reihe mit einer LED (3.4V, 20mA als Betriebsparameter) an 12V.

zunächst rechnen wir da mal den passenden Vorwiderstand aus:

R=U_Überschuss/I_LED ; wobei U_Überschuss nichts anderes als die 12V minus der U_LED ist, also 12V - 3.4V. (über die LED fällt nun einmal immer eine Spannung von 3.4V ab, kleinere Varianzen sind vernachlässigbaren effekten im HL-Chip verschuldet) somit ist die Überschussspannung 8.6V.
daraus ergibt sich dann der Widerstandswert zu 8.6/0.02 Ohm, was eben 430 Ohm sind.

nun haben wir also folgende Tatsachen in der Schaltung: der Strom durch alle BE (Widerstand wie auch Diode) beträgt 20mA. für die Masche Spannungsquelle - Widerstand - Diode können wir den Maschensatz aufstellen (summe aller spannungen = 0), was auch stimmt, da 12V-3,4V-8,6V = 0V sind. und es gilt: über die Diode fallen 3.4V ab (was ja zwingend immer der fall ist), über den widerstand die 8.6V.

kommen wir jetzt zu deiner _genialen_ idee, die spannung zu verringern: ich werde dir nun beweisen, dass eine verringerung der betriebsspannung nichts anderes als eine änderung im Stromfluss bewirkt:

da alle anderen bedingungen gleich bleiben, gilt: über die LED fallen weiterhin 3.4V ab. (falls du es mir nicht glaubst, mess es nach!), die restspannung, die damit noch über den widerstand abfällt, beträgt nun aber nur noch 6V-3.4V, also 2.6V. und jetzt greifen wir wieder auf das von dir so gern zitierte Ohmsche Gesetz zurück und kommen damit auf einen Strom von sage und schreibe gerade mal 6mA.

jetzt magst du sagen: schön und gut, aber über eine LED fällt nicht immer die gleiche spannung ab. und wenn du das sagst, dann hast du die Diode an sich eben noch nicht verstanden.

natürlich kannst du jetzt auch anfangen, meine berechnungen anzuzweifeln. an dem punkt kann ich dir dann aber nur die empfehlung geben: mess es nach!
Besorg dir ein Vielfachmessgerät (manche anglizisten nennen das auch multimeter) und mess mal bei einem entsprechenden aufbau den Strom in den Widerstand bei 12V und bei 6V (der strom geht ja durch alle BE gleichermaßen) bzw. auch mal die Spannung über die LED bei verschiedenen Betriebsspannungen. du wirst sehen: es ist genau so, wie ich es dir oben erklärt habe!
(alternativ könnt ich dir das jetzt auch aufbauen und durchmessen, ich habe aber nur 2 vielfachmessgeräte und nachher würdest du mir dann noch vorwerfen, ich hätte die messung getürkt. :löl: )
 
voodoo44, du musst dich ernsthaft mal mit stromquellen auseinander setzen, sonst wirst du das, was ich dir versuche zu vermitteln, anscheinend eher nicht verstehen.
wie ich schon mal ausgeführt habe: Vorwiderstände bei LEDs dienen keinem anderen Zweck als dem, aus einer Spannungsquelle (z.b. deinem 12V Netzteil) eine Stromquelle zu machen!
Viel mehr als das hier habe ich ehrlich gesagt nicht gelesen. Weißt du warum? Weil du noch immer nicht richtig gelesen hast, was ich schreibe.

Natürlich dient der Widerstand dazu, aus der Spannungsquelle eine Stromquelle "zu machen" - aber was ändert das daran, dass schlussendlich die LEDs bei weniger Spannung aus der Spannungsquelle dunkler leuchten, eben WEIL dann weniger Strom fließt?

und auch die Tatsache, dass eine LED mit Vorwiderstand an 12V heller leuchtet als an 6V ist nicht etwa der Spannung verschuldet sondern viel mehr dem Strom!
Es kommt nicht von der Spannung? Was ist denn sonst der Faktor, den du veränderst (wenn du den Widerstand gleich lässt)? Der Strom hängt doch direkt von der Spannung ab im gegebenen Beispiel. Verringerst du die Spannung, verringert sich der Strom. Es ist vollkommen egal ob du die Spannung runtersetzt oder den Strom - beides beeinflusst sich. Da wir hier aber von einer Spannungsquelle reden (Batterie/Akku) ist eben die Spannung der Faktor, den du beeinflusst - und nicht etwa den Strom oder den Widerstand.

Ist es wirklich so schwer zu lesen, was ich schreibe? Lass einfach deine billigen Unterstellungen vonwegen "du musst dich damit mehr beschäftigen" ... bla bla bla - lern erstmal richtig lesen und dann auch mal das gelesene zu verstehen.

Ich hab dir extra aufgeschrieben, wie die Ohmsche Gleichung lautet - dass der Strom von der Spannung abhängt (sofern man R gleich lässt) ist mir vollstens bewusst - und als E-Technik-Student sollte dir das noch viel bewusster sein als einem Informatiker der nur 2-3 grundlagen-Vorlesungen zum Thema E-Technik in seinem Masterstudium hatte. Vielleicht verstehst du aber selbst auch nur einfach nicht, was du eigentlich schreibst.

Aber schreib mir doch mal auf, wie du mit der Ohmschen Gleichung U=R*I den Strom beeinflusst ohne U oder R zu verändern. Viel Erfolg dabei mir zu zeigen, dass eine LED bei gleichem R mit weniger Spannung heller leuchtet....

Die Art des Beweises lasse ich dann mal außen vor - da kannst du dir was aussuchen.
 
Leute,Leute.....was muss ich denn hier für ein "Blödsinn" lesen

Ich lese hier Spannungsquelle - Stromquelle, Widerstand, Diode, LED, und alles im zusammenhang durcheinander .

Stellt euch erstmal die Frage: Was ist Spg ? was ist Strom ? Wie verhält sich der Widerstand im Zusammenhang .......bevor ihr euch gegenseitig sowas schreibt ;)

mfg
tekkno
 
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du willst es wirklich nicht verstehen, oder??

wenn ich eine Spannungsquelle zur versorgung nehme, dann brauche ich einen vorwiderstand, und mit diesem muss ich die spannungsquelle in eine schlechte stromquelle verwandeln.

aber das bedeutet nicht, dass eine LED zwingend einen vorwiderstand braucht! ich kann eine led direkt an meine konstantstromquelle hängen, 20mA rein hauen und kein vorwiderstand würde auch nur im entferntesten etwas daran ändern.
und genau das ist es, was ich dir die ganze zeit über klar machen will: an der led selbst (für dich: an den beiden drähten, die da raus kommen) fällt immer (Sofern die speisung das hergibt) die gleiche spannung ab, einzig der strom durch die LED ändert sich. (die UI-Kennlinie erinnert etwas an einen dirac, falls dir das wenigstens was sagt) ist die spannung zu niedrig, dann leuchtet die LED eben nicht.


und zu deinem Ohmschen gesetz: ich kann es nur noch einmal unterstreichen: bei LEDs gilt dieses gesetz nicht! für LEDs gelten komplett andere formeln, um Ströme (und auch die Forward-Spannung et c.) zu berechnen, das sind eben aktive bauelemente! und wie du schon selbst sagtest: du hast eben nur grundlagenvorlesungen gehabt, da lernst du vielleicht, dass Strom fliesst und was eine spannungsquelle ist und vlt. noch wie man netzwerke analysiert, aber alles nur mit linearen bauelementen, mit widerständen, vlt. noch kondensatoren und spulen (wenn ihr denn auch dynamische netzwerke macht), aber ihr lernt dort nicht, wie sich nicht-lineare bauelemente verhalten!

und wenn du mir dann vorwirfst, dass ich das, was du schreibst, nicht verstehen würde - lies erst mal alles was ich schreibe, ich lese ja auch alles, was du schreibst, obwohl ich eigentlich schon nach den ersten 2, 3 zeilen mir erst mal an den kopf fass und mich frag, ob ich hier grad eigentlich gegen eine wand einrede. ;)


@tekkno: ich gehe eigentlich davon aus, dass jemand, der sich auf eine solche diskussion einlässt, auch weis, was spannungs- und was strom-quellen sind, was widerstände, (leucht)dioden und co. sind. und ich hatte auch am anfang mehrmals darauf hingewiesen, dass spannungsquellen nicht die einzigen quellen sind und auch stromquellen beachtet werden sollen, aber...
 
und genau das ist es, was ich dir die ganze zeit über klar machen will: an der led selbst (für dich: an den beiden drähten, die da raus kommen) fällt immer (Sofern die speisung das hergibt) die gleiche spannung ab, einzig der strom durch die LED ändert sich. (die UI-Kennlinie erinnert etwas an einen dirac, falls dir das wenigstens was sagt) ist die spannung zu niedrig, dann leuchtet die LED eben nicht.
Nur um das nochmal klarzustellen:
In der Schaltung der Fernbedienung ist zu 99% KEINE Konstantstromquelle verbaut - da sind Batterien drin und das sind soweit ich informiert bin Spannungsquellen! Was soll also der ganze Mist mit deiner 20mA Konstantstromquelle? Das hat hier doch überhaupt nichts zu suchen, weil eben eine Konstantspannungsquelle verbaut ist?!

Die Grundaussage war: dreh die Spannung runter (nimm eine Batterie mit weniger Spannung an der gleichen Schaltung) und sieh, dass die LEDs dunkler leuchten. Dreh die Spannung hoch und sieh, dass sie heller leuchten.

Willst du mir etwa sagen, dass das was ich ganz am Anfang geschrieben habe (Schaltung in der FB: weniger Spannung = LEDs dunkler, mehr Spannung = LEDs heller) so nicht stimmt? Dabei ist vollkommen irrelevant, ob so eine LED von Spannung oder Strom ihre Helligkeit bezieht. In diesem Fall wird die Stromstärke nämlich von der Spannungsquelle (== Batterie/Akku) bestimmt, da sich der Widerstand nicht verändert (bzw. sehr wenig). Daraus folgt in meinen Augen: wenig Spannung == wenig Strom == LED dunkel, viel Spannung == viel Strom == LED hell.

Du schmeißt hier wild Sachen durcheinander, die einfach nichts mit meinem Ausgangsbeitrag zu tun haben.

Aktueller Fall: Mehr Spannung liegt am Eingang an: LEDs heller. Weniger Spannung liegt am Eingang vor dem Widerstand an: LEDs dunkler. Wer das Gegenteil behauptet (und dann noch E-Technik studiert) sollte dringend die Studienrichtung wechseln. Vielleicht wäre soziale Arbeit was für dich?



aber alles nur mit linearen bauelementen, mit widerständen, vlt. noch kondensatoren und spulen (wenn ihr denn auch dynamische netzwerke macht), aber ihr lernt dort nicht, wie sich nicht-lineare bauelemente verhalten!
Schön, dass du besser weißt als ich, was ich dort gelernt habe und was nicht. Scheinbar ist dein Erinnerungsvermögen an die Grundlagenvorlesung Elektrotechnik + Elektronik etwas lückenhaft. Wir haben in einem Semester den Stoff der E-Techniker gehabt, welchen diese in 3 Semestern hatten.
 
Leuchtdioden besitzen eine exponentiell ansteigende Strom-Spannungs-Kennlinie, die unter anderem auch von der Temperatur abhängt.
Der Lichtstrom ist nahezu proportional zum Betriebsstrom.
Die Flussspannung stellt sich durch Betrieb an Konstantstrom ein, besitzt Exemplarstreuungen und ist temperaturabhängig, sie sinkt mit steigender Temperatur wie bei allen Halbleiterdioden ab.
Die Versorgung über eine Konstantstromquelle (häufig in Form eines Vorwiderstandes) ist daher zwingend.
Direkter Betrieb an einer Spannungsquelle ist nicht möglich, da der Arbeitspunkt nicht ausreichend genau eingestellt werden kann.
Manche Batterie-Leuchten betreiben LEDs direkt an Primärzellen, hier verlässt man sich auf einen ausreichend hohen Innenwiderstand der beigelegten Batterien.
 
Es ist im übrigen sehr Interessant zu beobachten (Stichwort von dir schon genannt: Strom-Spannungs-Kennlinie) wie abhängig eine Glühbirne und eine Diode so von der Temperatur sind. Das fand ich vor 2 Semestern recht bemerkenswert, was da teilweise für lustige Linien rauskamen und wie man wie ein bekloppter im eigenen Quellcode (z.B. Ansteuerung Energieversorgung und DMM) gesucht hat weil man dachte man hat nen dicken Fehler drin.

Nachher stellt sich heraus, dass so etwas durch unglücklich gewählte Wartezeiten zwischen den einzelnen Messungen herauskam.
 
Scheinbar ist dein Erinnerungsvermögen an die Grundlagenvorlesung Elektrotechnik + Elektronik etwas lückenhaft. Wir haben in einem Semester den Stoff der E-Techniker gehabt, welchen diese in 3 Semestern hatten.

Ist schön, dass du so eine Vorlesung in einem Semester hattest. Wenn die richtigen Elektrotechniker dafür drei Semester investieren hat das manchmal auch einen Grund.

Ich schüttele hier nur den Kopf und amüsiere mich als Elektroingenieur köstlich.
Denn auch ich hatte über Jahre diese Thematiken. Denn auch nach dem Grundstudium gibt es Fachrichtungen, welche Dioden beinhalten, voraussetzen oder einfach nutzen.
 
Also ohne hier das meiste gelesen zu haben, LEDs verbrauchen ca. 30% weniger als Leuchstoff Lampen.

Nicht besonders viel weniger - am Notebook sicher willkommen, ansonsten rel. vernachlässigbar.

Das LEDs nicht gerade wenig verbrauchen, bemerkt auch jeder der regelmäßig LED Lampen per Batterien benutzt (hier Rad, hinten und vorne)
 
Ist das genial hier, jetzt weiß ich warum ich studiert habe. :D

Frage an unseren E-Techniker...gibt es denn überhaupt "Stromquellen"? Könnten das in der Realität nicht alles verkappte Spannungsquellen mit einer günstig dimensionierten nachgeordneten Schaltung sein, die letzendlich für den gewünschten Strom sorgt?
 
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