So, hab erst mal den Thread-Titel angepasst, nachdem wir dafür ja schon in ein extra Thema verfrachtet wurden. [ @ Sl8:

]
nun aber mal zurück zum thema:
voodoo44, du musst dich ernsthaft mal mit stromquellen auseinander setzen, sonst wirst du das, was ich dir versuche zu vermitteln, anscheinend eher nicht verstehen.
wie ich schon mal ausgeführt habe: Vorwiderstände bei LEDs dienen keinem anderen Zweck als dem, aus einer Spannungsquelle (z.b. deinem 12V Netzteil) eine Stromquelle zu machen!
und auch die Tatsache, dass eine LED mit Vorwiderstand an 12V heller leuchtet als an 6V ist nicht etwa der Spannung verschuldet sondern viel mehr dem Strom!
um es zu verdeutlichen mal eine ganz einfache Rechnung:
ich nehme folgendes als ausgangsbedingungen an: Widerstand R (vorerst unbekannt) in Reihe mit einer LED (3.4V, 20mA als Betriebsparameter) an 12V.
zunächst rechnen wir da mal den passenden Vorwiderstand aus:
R=U_Überschuss/I_LED ; wobei U_Überschuss nichts anderes als die 12V minus der U_LED ist, also 12V - 3.4V. (über die LED fällt nun einmal immer eine Spannung von 3.4V ab, kleinere Varianzen sind vernachlässigbaren effekten im HL-Chip verschuldet) somit ist die Überschussspannung 8.6V.
daraus ergibt sich dann der Widerstandswert zu 8.6/0.02 Ohm, was eben 430 Ohm sind.
nun haben wir also folgende Tatsachen in der Schaltung: der Strom durch alle BE (Widerstand wie auch Diode) beträgt 20mA. für die Masche Spannungsquelle - Widerstand - Diode können wir den Maschensatz aufstellen (summe aller spannungen = 0), was auch stimmt, da 12V-3,4V-8,6V = 0V sind. und es gilt: über die Diode fallen 3.4V ab (was ja zwingend immer der fall ist), über den widerstand die 8.6V.
kommen wir jetzt zu deiner _genialen_ idee, die spannung zu verringern: ich werde dir nun beweisen, dass eine verringerung der betriebsspannung nichts anderes als eine änderung im Stromfluss bewirkt:
da alle anderen bedingungen gleich bleiben, gilt: über die LED fallen weiterhin 3.4V ab. (falls du es mir nicht glaubst, mess es nach!), die restspannung, die damit noch über den widerstand abfällt, beträgt nun aber nur noch 6V-3.4V, also 2.6V. und jetzt greifen wir wieder auf das von dir so gern zitierte Ohmsche Gesetz zurück und kommen damit auf einen Strom von sage und schreibe gerade mal 6mA.
jetzt magst du sagen: schön und gut, aber über eine LED fällt nicht immer die gleiche spannung ab. und wenn du das sagst, dann hast du die Diode an sich eben noch nicht verstanden.
natürlich kannst du jetzt auch anfangen, meine berechnungen anzuzweifeln. an dem punkt kann ich dir dann aber nur die empfehlung geben: mess es nach!
Besorg dir ein Vielfachmessgerät (manche anglizisten nennen das auch multimeter) und mess mal bei einem entsprechenden aufbau den Strom in den Widerstand bei 12V und bei 6V (der strom geht ja durch alle BE gleichermaßen) bzw. auch mal die Spannung über die LED bei verschiedenen Betriebsspannungen. du wirst sehen: es ist genau so, wie ich es dir oben erklärt habe!
(alternativ könnt ich dir das jetzt auch aufbauen und durchmessen, ich habe aber nur 2 vielfachmessgeräte und nachher würdest du mir dann noch vorwerfen, ich hätte die messung getürkt. :löl: )