Die Wochenteilung mit der
2/6 Wochenteilungs-Bohne ist gar nicht so einfach - Von der Uhrzeit her gesehen bin ich dafür zu spät dran
Geht mir ebenso - schmeckt aber trotzdem noch =>
3/6 Wochenteilungs-Bohne - thx,
Bogomir
Guten Tag zusammen

Der Blick aus dem Fenster bescherte heute Nacht schon ein eher feuchtes Wetterbild. Auf Tuchfühlung mit der Außenwelt wurde schnell klar, dass die angekündigte Wetterumstellung über Nacht eingetreten war. Im Laufe des Nachmittags kam dann auch der versprochene Regen an und jetzt ham wir den Salat mal mindestens bis zum Wochenende. Es empfiehlt sich des Morgens wieder eine leichte Kopfbedeckung.
Immerhin haben wir dafür schon Mittelwoch - von nun an geht's bergab!
... und die Morgenzeitung am Nachmittag:
=> 15 Jahre Nuklearkatastrophe von Fukushima: Heute vor genau 15 Jahren ereignete sich im japanischen Fukushima die größte nukleare Katastrophe seit Tschernobyl. Aufgrund eines Seebebens der Stärke 9 und des nachfolgenden Tsunamis fiel in mehreren Reaktorblöcken im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi der Strom aus. Es kam zu Kernschmelzen und Wasserstoffexplosionen und erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe gelangten in die Atmosphäre. Insgesamt kamen bei dem Tsunami 20.000 Menschen ums Leben. Wegen der Nuklearkatastrophe mussten mehr als 100.000 Menschen ihre Häuser nahe des Atomkraftwerks verlassen.
Der Unfall löste in Deutschland eine Debatte aus. Noch im gleichen Jahr beschloss der Deutsche Bundestag den Ausstieg aus der Kernenergie. Die letzten deutschen Atomkraftwerke wurden 2023 vom Netz genommen. Weltweit sind jedoch nur wenige Länder dem deutschen Beispiel gefolgt. Unter anderem Frankreich, Großbritannien oder auch die Niederlande planen den Bau neuer Atomkraftwerke, teilweise direkt an der Grenze zu NRW.
Die EU-Kommission will solche Investitionen fördern. Auf einem Atom-Gipfel in Frankreich sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen gestern, der Atomausstieg sei ein "strategischer Fehler". Vor allem sogenannte Mini-AKW sollen die Zukunft darstellen. Was diese kleinen Kraftwerke von großen unterscheidet und ob es wirtschaftlich sinnvoll wäre, diese Technologie in Deutschland zu verfolgen, lest ihr
hier.
(Siehe auch nochmal weiter unten!)
=> Hat der Iran die Straße von Hormus vermint? - Es gibt Berichte darüber, dass der Iran begonnen hat, in der Straße von Hormus Seeminen zu verlegen - die Meerenge ist ein wichtiger Transportweg für Rohöl. Das US-Militär hat derweil mitgeteilt, rund ein Dutzend iranische Minenlegeboote bereits ausgeschaltet zu haben. Und US-Präsident Donald Trump warnt weiter: "Sollten aus irgendeinem Grund Minen gelegt worden sein und diese nicht umgehend entfernt werden, werden die militärischen Konsequenzen für den Iran ein Ausmaß erreichen, wie es noch nie zuvor zu sehen war." Am Abend sagte Bundesaußenminister Wadephul nach einem Treffen mit seinem israelischen Amtskollegen in den Tagesthemen, dass er nicht davon ausgehe, dass die Angriffe schnell beendet werden.
=> Janosch wird 95: Die Tigerente - für viele Menschen ist das ein Stück Kindheit. Auf Tassen, Socken und Schnullern, als Plüschfigur und im Fernsehen: Überall ist das Tier mit den schwarz-gelben Streifen präsent. Ihren Ursprung hat die Tigerente in den Kinderbüchern von Janosch an der Seite von Tiger und Bär, die lustige Abenteuer erleben. Heute wird Horst Eckert, der Schöpfer dieses Universums, 95 Jahre alt.
Quelle
Spruch des Tages:
Heute ist
Verehre-Dein-Werkzeug-Tag
Und wieder einer jener bescheuerten denkwürdigen Tage, ohne die es gar nicht geht. Der Tag bietet zum einen handwerklich begabten Menschen, zum anderen aber auch jenen, die sich einfach nur dafür interessieren, Gelegenheit ihr Werkzeug mal so richtig zu feiern. Das geht mit Benutzen oder Kaufen.
Dabei Kann man z.B. einen Franzosen oder den Nippelspanner in die Hand nehmen, und das ist kein Schweinkram, sondern es handelt sich um „klassisches“ Werkzeug. Der Franzose ist ein verstellbarer Schraubenschlüssel und der Nippelspanner ist ein Werkzeug, um die Speichennippel oder Vierkant-Hülsenmuttern, von Fahrrad- oder Motorrad-Reifen zu spannen oder zu lösen.
Was kann man denn da tun, um in ausreichendem Maße, gebührend und ergriffen dem Werkzeug zu huldigen? Nun man könnte seinen Werkzeugkasten mal neu organisieren und aufräumen. Man könnte sein Werkzeug reinigen oder mit ihm mal etwas tun, was man sonst nicht tut. Also schneidet doch Euer Steak heute Abend mal mit dem Teppichmesser. Jeder wird genügend Phantasie haben, sich irgend etwas einfallen zu lassen.
Dann ist heute
Europäischer Gedenktag für die Opfer des Terrorismus
Jedes Jahr am 11. März wird in Europa der Opfer des Terrorismus gedacht. Dieser Europäische Gedenktag wurde nach den Bombenanschlägen in Madrid von 2004 eingeführt, bei denen 191 Menschen ums Leben kamen und etwa 2 000 Menschen verletzt wurden. Aber Europa beschränkt sich nicht darauf, der Opfer zu gedenken. Mit den europäischen Rechtsvorschriften zur Bekämpfung des Terrorismus aus dem Jahr 2002 wurden eine gemeinsame Einordnung terroristischer Straftaten sowie EU-weite Mindeststrafen für die Täter eingeführt und die Schutzbedürftigkeit von Opfern des Terrorismus sowie die Art der Unterstützung, die sie und ihre Angehörigen benötigen, anerkannt.
Angesichts der jüngeren Anschlagswelle, von der zwischen 2015 und 2018 neun EU-Mitgliedstaaten betroffen waren, hat die Europäische Union ihr Instrumentarium zum Schutz der Bürger und zur Unterstützung der Opfer gestärkt. Mit den Rechtsvorschriften von 2017 wurde neben strengeren Vorschriften und Strafen im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten auch eine bessere Unterstützung der Opfer eingeführt. Als Ergänzung zu früheren Rechtsvorschriften über die Rechte von Opfern von Straftaten gehen sie auf die Bedürfnisse der Opfer – etwa ärztliche und psychologische Betreuung oder rechtliche Beratung – ein und legen Notfallmechanismen zur Unterstützung der Opfer nach einem Anschlag fest. Zudem sollen sie sicherstellen, dass Opfer aus einem anderen EU-Mitgliedstaat auch nach der Rückkehr in ihr Heimatland dieselben Unterstützungs- und Schadenersatzleistungen erhalten wie die Opfer, die in dem Land leben, in dem der Anschlag verübt wurde. Mit dem Ziel einer effizienteren Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten sollte 2019 ein Koordinierungszentrum für Opfer des Terrorismus eröffnet werden. Ist ein EU-Mitgliedstaat von einem Terroranschlag betroffen, kann er zudem gemäß der Solidaritätsklausel um Hilfe ersuchen und die Regelung für die Reaktion auf Krisen, die auch die politische Koordinierung umfasst, in Anspruch nehmen.
Seit zwei Jahren hängt sich auch die Bundesregierung mit einem "Nationalen Gedenktag für die Opfer von Terrorismus" angehängt, der von nun an jährlich am 11. März begangen werden wird.
Anlässlich des Nationalen Gedenktages betonten Regierungsvertreter die bleibende Verantwortung des Staates auch gegenüber den Angehörigen. Bundesjustizministerin Hubig hob in ihrer Rede hervor, dass sich Terrorismus zwar gegen die gesamte Gesellschaft richte, das Leid aber vor allem Einzelne mit voller Härte treffe. Der Gedenktag sei ein unmissverständliches Signal, dass der Staat dauerhaft an der Seite derer stehe, die Schlimmstes hätten erfahren müssen. Der Bundesopferbeauftragte Weber bezeichnete den seit 2022 begangenen Gedenktag als einen Moment des „Hinsehens und Hinhörens“. Man zeige den Betroffenen, dass sie mit ihrem Schicksal nicht allein gelassen würden.
In Japan ist heute
Fukushima Gedenktag
Vor vierzehn Jahren ereilt Japan die dreifache Katastrophe: Ein Erdbeben, ein Tsunami und anschließend der Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima. Heute gedenkt die Regierung der vielen Todesopfer.
Seit dem frühen Morgen legten Menschen in der Unglücksregion im Nordosten des Inselreiches stille Gebete ein.
Mehr als 15.000 Menschen waren damals in den Fluten ums Leben gekommen. Rund 2500 Opfer werden zudem offiziell weiter als vermisst geführt. Polizisten, die Küstenwache und Freiwillige suchten vor dem 10. Jahrestag der Katastrophe erneut nach ihren Überresten, denn für Japaner können die Seelen nicht eher ruhen. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war es in Folge des Erdbebens und Tsunami zum Super-Gau gekommen. Er wurde in aller Welt zum Sinnbild der "3/11" genannten Dreifach-Katastrophe.
Unterdessen berichtete der japanische Fernsehsender NHK am zehnten Jahrestag der Katastrophe von weiteren Problemen in der Atomruine Fukushima. Der Wasserpegel im Untergeschoss des zerstörten Reaktors 3 sei aus noch ungeklärter Ursache gestiegen. Der Betreiber Tepco wolle nun untersuchen, ob dies auf ein schweres Erdbeben zurückzuführen sei, das erst kürzlich die Unglücksregion erneut erschüttert hatte. Bis die Atomruine zurückgebaut ist, werden noch Jahrzehnte vergehen. Noch leben mehr als 40.000 Menschen wegen der Katastrophe entwurzelt.
Welttag der Rohrleitungen ist ebenfalls heute
Gefühlt gibt es Welttage für jedes noch so kuriose Thema. Manche sind ernst, manche bedeutsam und manche einfach nur unterhaltsam. Der Welttag der Rohrleitungen, der seit 2010 am 11. März begangen wird, fällt in die Kategorie bedeutsam. Denn am Welttag der Rohrleitung steht die Würdigung der Bedeutung von Rohrleitungen im Fokus. Insbesondere hinsichtlich ihrer essenziellen Rolle für die menschliche Lebensqualität. Zentral dabei ist das Bestreben, weltweit eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser zu gewährleisten, sei es für den Trinkwasserbedarf oder im Kontext sanitärer Anlagen. Denn eines der wichtigsten Güter, die eine Zivilisation benötigt, ist Wasser.
Hättet ihr's gewusst? => Die Deutschen sind ein Volk der Mineralwasserkäufer und -trinker. Sowohl aus ökonomischen als auch ökologischen Gründen ist die Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser sinnvoll, denn das Leitungswasser unterliegt noch strengeren Kontrollen als es bei Mineralwasser der Fall ist.
In
Teilen der USA ist heute
Johnny Appleseed Day,
der Todestag des ökologischen Pioniers, der zu einer bekannten Figur der US-amerikanischen Folklore wurde
und in
Litauen ist
Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit.
Ansonsten am
11. März:
2025 - Bei der
Parlamentswahl in Grönland werden zwei bisherige Oppositionsparteien die neuen stärksten Kräfte. Beide streben eine mögliche Unabhängigkeit vom Königreich Dänemark an. Eine Übernahme durch die USA, wie sie Präsident Donald Trump anstrebt, gilt dagegen als unrealistisch.
2022 - Der ehemalige Journalist
Bernd Neuendorf ist neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Er setzt sich bei der Wahl auf dem DFB-Bundestag in Bonn gegen Peter Peters durch. Sein Vorgänger Fritz Keller war im Mai 2021 zurückgetreten.
2020 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus nun als Pandemie ein.
2018 - Der chinesische Volkskongress beschließt eine Verfassungsänderung, wonach
Präsident Xi Jinping unbegrenzt im Amt bleiben kann.
2017 - Die Bundesregierung und die großen Energiekonzerne einigen sich auf einen
Pakt zur Entsorgung atomarer Altlasten. Der Staat nimmt den Betreibern die Verantwortung dafür ab. Im Gegenzug zahlen sie 23,55 Milliarden Euro.
2015 - Der italienische Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi wird im
"Ruby"-Prozess um "Bunga-Bunga-Partys" und Sex mit minderjährigen Prostituierten endgültig freigesprochen.
2012 -
Markus Lanz wird als Nachfolger von Thomas Gottschalk neuer Moderator der ZDF-Show «Wetten, dass..?», teilt das ZDF mit.
2011 - Das
schwerste Erdbeben (Stärke 9,0) in der Geschichte Japans erschüttert den Nord-Osten des Inselstaates. Das Tõhoku-Erdbeben löst weitere Katastrophen aus. Ein bis zu 10 Meter hoher Tsunami verwüstet einen bis zu 10 km breiten Küstenstreifen über hunderte Kilometer Länge, ganze Städte werden von gewaltigen Schlamm-Massen begraben. Es kommt zu Unfällen in mehreren Kernkraftwerken. Besonders schwer betroffen ist das älteste Kernkraftwerk Japans, Fukushima-Daiichi (250 km nördlich von Tokio), wo alles außer Kontrolle gerät. Bereits nach dem Erdbeben kommt es zu drei Kernschmelzen. Weite Landesteile und das Meer werden verseucht (radioaktive Kontamination). Am 12. April stuft die japanische Regierung das Atomunglück in Fukushima auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse (INES) auf die größtmögliche Gefahren-Stufe 7 ein, die bisher nur für den GAU in Tschernobyl galt.
2009 -
Amoklauf von Winnenden: der 17-jährige Tim K. erschießt mit einer Pistole (aus der Waffensammlung des Vaters) in der Albertville-Realschule in Winnenden (Baden-Württemberg) einen Schüler, acht Schülerinnen und drei Lehrerinnen. Während der mehrstündigen Flucht vor der Polizei erschießt er einen Mitarbeiter der benachbarten Psychiatrie und zwingt dann einen Autofahrer, ihn mitzunehmen. Nach einer Irrfahrt durch den Großraum Stuttgart kann der Fahrer entkommen. Tim K. flüchtet zu Fuß weiter, tötet in einem Autohaus in Wendlingen am Neckar einen Verkäufer und einen Kunden. Bei dem Schusswechsel mit der Polizei werden zwei Polizeibeamte schwer verletzt. Schließlich tötet Tim K. sich selbst. Die Tragödie wird zu einem medialen Großereignis, bei dem sämtliche Grenzen überschritten werden.
2006 - Der als Kriegsverbrecher angeklagte ehemalige Präsident Serbiens (1989-1997) und der Bundesrepublik Jugoslawien (1997-2000),
Slobodan Milosevic (1941-2006), stirbt im Gefängnis des UN-Kriegsverbrechertribunals im Haager Stadtteil Scheveningen an einem Herzinfarkt. Milosevic galt als Schlüsselfigur der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren.
2004 - In
Madrid explodieren im morgendlichen Berufsverkehr fast gleichzeitig zehn Bomben in mehreren Bahnhöfen und Nahverkehrszügen, wobei etwa 200 Menschen getötet werden. Die konservative Regierung unter Ministerpräsident Jose Maria Aznar schreibt zunächst die Verantwortung der baskischen Untergrundorganisation ETA zu, später bekennt sich die Terrorgruppe Al-Kaida zu dem Attentat.
Quellenangaben