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Erich Hackl
Seinen literarischen Beitrag zu Menschenrechtsverletzungen leisten: Der 1954 geborene österreichische Autor hat nach einem Studium der Germanistik und Hispanistik in Salzburg, Salamanca und Málaga zunächst als Lehrer und Lektor, später als Dozent an der Universität Wien gearbeitet. Seit 1983 arbeitet das Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Übersetzer, Herausgeber und freier Schriftsteller. Sein Debüt, die Erzählung „Auroras Anlaß“, zählt zur Schullektüre und erschien 1987. Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Erzählung „Abschied von Sidonie“ aus dem Jahr 1989, die mehrfach mit verschiedenen Literaturpreisen und wegen des gesellschaftspolitischen Engagement ausgezeichnet und 1990 verfilmt wurde. Seinen Werken, die Themen des Nationalsozialismus und Austrofaschismus in Österreich behandeln, liegen authentische Fälle zugrunde. 2017 wurde Erich Hackl mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.
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