Erich Kuby Autor 

henrystorm

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Erich Kuby

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Erich Kuby war der Sohn eines Pfälzers, der 1901 in Westpreußen ein Landgut gekauft hatte. 1913 übernahmen er und seine Frau Doris Süßkind einen Hof bei Hugelfing/Oberbayern.
Nach dem Abitur 1929 an einer Münchner Oberrealschule studierte K. in Hamburg, Erlangen und München Volkswirtschaft (Diplom 1933). Auf Rat des Vaters absolvierte K. 1935 vier Monate lang eine Ausbildung zum "Fernsprecher" bei der Nachrichtenabteilung der "Reichswehr".
Späer wurde er Journalist und Schriftsteller; langjähr. Mitarbeiter des "stern", dann beim "SPIEGEL"; Werke: Romane, Monographien, Essays, Hör- und Fernsehspiele, u. a. "Mein ärgerliches Vaterland", "Rosemarie, des deutschen Wunders liebstes Kind", "Die Russen in Berlin 1945", "Der Fall 'stern' und die Folgen", "Der Preis der Einheit"

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Erich Kuby - Rosemarie

»Rosemarie. Des deutschen Wunders liebstes Kind« erzählt von der berühmtesten Edelprostituierten der Bundesrepublik: Rosemarie Nitribitt. Mit ihrem teuren Cabrio war sie in der Wirtschaftsmetropole Frankfurt stadtbekannt. Für ein Mädchen, das mehrfach aus Erziehungsheimen ausgerissen war, hatte sie es zu einem erstaunlichen Vermögen gebracht. Ihre Ermordung im Herbst 1957 sorgte für einen Skandal: Wusste sie zu viel? War es einer ihrer Kunden aus den Kreisen der Bosse und Banker? Bis heute ist ihr Mörder nicht gefasst, und die Pannen bei den Ermittlungen bis hin zum zeitweiligen Verschwinden der Prozessakten befeuerten die Gerüchte darüber, was ihr zum Verhängnis wurde. Es sind diese Atmosphäre und dieser Zeitgeist, die Erich Kuby in seinem Roman einfängt. Seine temporeich erzählte Geschichte der Nitribitt, die auf seiner Mitwirkung am Drehbuch zu dem Film »Das Mädchen Rosemarie« (1958) aufbaut (und dem zahlreiche weitere Adaptionen folgten), wird zum fesselnden Porträt der Doppelmoral der damaligen Gesellschaft.
 
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