Gasauto oder Benzin Diskussion 

mana19

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Ich höre immer wieder, das Gasfahrzeuge schnell den Hitzetod sterben, tendiere aber dazu als nächstes Auto eines mit Gasantrieb (LPG) zu wählen weil der Preisunterschied Liter Sprit KG Gas doch erheblich ist und sich sicher in Zukunft noch verschärft.
Welche Meinung habt ihr dazu bzw. welche Erfahrungen haben den die Gas-fahrzeug Nutzer ?
 
Ich werde mein PKW nicht auf Gas umrüsten..weil

1. ich keine 3000€ ausgebe wegen 50 Cent Ersparnis beim Tanken
2. ich mich nicht darauf verlassen kann, was die Konzerne uns versprechen, siehe Heizölpreise
3. ich trotzdem Benzin tanken muß, auch wenn ich auf Gas umgestellt habe
 
Hallo mana19

Ich fahre seit über 35 Jahren mit über 600 000 km auf Autogas und habs nicht bereut.

Gruß adamo
 
GAS bei Fahrzeugen nachrüsten kommt immer auf das Fahrprofil an und wie lange man das Fahrzeug nutzen will, sprich ist eine Nachrüstung rentabel...

bei modernen Direkteinspritzern macht GAS nachrüsten kein bis kaum Sinn, zu aufwendig und störanfällig.

bei Saugrohreinspritzern:
dazu darf es keinesfalls ein Auto für Langstreckenfahrer sein, die ihr Auto ordentlich über die Autobahn prügeln, da gehen die Motoren dann drauf, weil das GAS die Zylinderlaufflächen nicht so abkühlt wie die Benziner, darüber hinaus braucht man spezielle Zylinderköpfe mit gehärteten Ventilsitz, ist dies nicht der Fall bzw. gibt der Fahrzeughersteller dazu kein O.K. und nur der Vertreter von GAS-Nachrüstanlagen bietet auch Garantie/Gewährleistung - vergesst es ganz schnell - danach habt ihr nur Ärger...
 
Also wenn man sein Auto doch umrüsten möchte würde ich empfehlen sein Auto auf Ethanol umzustellen, da die Umrüstung nicht so teuer is (glaube bis 600€, da nur ein spezieller Computer zwischen die Einspritzanlage gesetzt wird und eingestellt werden muss) und auch ein großer Preisunterschied gegenüber Benzin vorhanden ist und es ist dann auch egal ob man Benzin oder Ethanol tankt, da der Computer immer das richtige Mischungsverhältnis errechnet.

Glaube da gabs ne Firma in Gummerbach die, die Computer herstellt und verbaut.
 
die Computer herstellt und verbaut.

du meinst ein Steuergerät, keinen Computer...

geht wie bei Gas nicht bei jedem Motor, schließlich muss er baulich tauglich bzw. darauf ausgelegt sein, wenn der Fahrzeughersteller keine Freigabe für sowas gibt, is die Garantie weg und du kannst immer nach "Gummersbach" fahren wenn du ein Problem hast...

seit 35 Jahren mit über 600 000 km auf Autogas und habs nicht bereut.

soso, schon so lange... welche Autos waren denn das?
und letztlich kommts auch drauf an wie man mit dem Auto dann umgeht...
 
1. ich keine 3000€ ausgebe wegen 50 Cent Ersparnis beim Tanken

sollte dein auto schon etwas älter sein würde ich sowieso die finger davon lassen, da es jahre dauert bis du den preis herrausgeholt hast.
dazu darf es keinesfalls ein Auto für Langstreckenfahrer sein, die ihr Auto ordentlich über die Autobahn prügeln, da gehen die Motoren dann drauf, weil das GAS die Zylinderlaufflächen nicht so abkühlt wie die Benziner, darüber hinaus braucht man spezielle Zylinderköpfe mit gehärteten Ventilsitz, ist dies nicht der Fall bzw. gibt der Fahrzeughersteller dazu kein O.K. und nur der Vertreter von GAS-Nachrüstanlagen bietet auch Garantie/Gewährleistung - vergesst es ganz schnell - danach habt ihr nur Ärger...

du weißt aber schon das gas-anlagen ab 4000-4500 U/min sowieso auf benzin umschalten.

im ganzen gesehn gibts zwar schon ne menge additive, flashlube etc. allerdings wirklich das verbrennen der auslass ventile zu verhindert tuts nicht, gibt schon zuviele karren die verreckt sind, am ende nur mehr schaden als vorher.

Also wenn man sein Auto doch umrüsten möchte würde ich empfehlen sein Auto auf Ethanol umzustellen, da die Umrüstung nicht so teuer is

teuer mag es vllt. nicht sein allerdings läuft die karre dann scheiße ausserdem musst du trotzdem noch benzin drauf tanken, da es nicht wirklich ausgereift ist.

fahr am besten in eine kompetente werkstatt und lass dich beraten ;)
 
Die Frage der kompetenten Werkstatt ist es und das eigene Fahrverhalten ebenso.

Wer etwas gerne rast und auf Durchzug wert legt, der wird mit Gas nicht lange Freude haben. Besagte Gründe wurden genannt. Es gibt Motoren die vertragen die Umrüstung, aber man sollte nie vergessen dass 10% Leistungseinbusse von vorneherein kalkuliert werden müssen.
Sollte man also eine Maschine umrüsten die sowieso "nur" 100PS hat, wird sie noch mieser hinterher gehen.
Hör dich in den speziellen Autoforen mal um und mach dir ein Bild von den Leuten die Autogas fahren, es sind meist diejenigen die sowieso auf der Autobahn nur mit 130 zuckeln oder so grosse Maschinen fahren (jenseits 200PS) dass die Verlustquote im Toleranzbereich liegt sowie die Gefahr des Schadens minimiert ist, da diese Wagen
(6Zyl und höher) nie komplett ausgefahren werden.

600000km in 35 Jahren klingt viel, sind aber im Durchschnitt NUR jährlich 17000km, das ist eigentlich absoluter Durchschnitt.

Ferner sollte man auch bedenken dass die Förderung von Gas 2018 eingestellt wird, dann schaun wir mal was dann für Preise gelten.
 
Also ich denke Umrüsten schließt sich sowieso aus, wenn man die Umrüstkosten von 1,5 bis 2 TM bedenkt und einen älteren Gebrauchten fährt (wie ich). Gas kommt nur bei einem Fahrzeugwechsel in Frage.
Demnächst kommt ein neuer Gas-Punto 'raus. Rein wirtschaftlich soll der absolute Sahne sein.
 
Ich glaube einige von euch haben null ahnung von Fahrzeugen mit LPG anlagen

Ich kann dazu nur sagen wenn du viel fahrer bist lohnt es sich,ich habe in meinem audi auch eine LPG anlage fahre im jahr ca 50 000 km ohne probleme

und zum thema wegen überhitzen und sowas ist auch quatsch,es kommt natürlich auf die fahrweise und die pflege der Anlage an.

Das ist aber beim Benzinbetrieb genau das selbe oder macht ihr nie eine inspektion bei euren autos ?

Und lohnen tut er sich nicht nur bei älteren autos sondern gerade bei neuwagen
bzw fährt man einen neuwagen ja länger als einen alten gebrauchten.

Achso kosten für den einbau einer anlage kostet momentan für einen 4 zylinder ca 1200 euro mit TÜV eintragung und alles was dazu gehört von einer Firma die sowas tag täglich macht.

Gruß housemeister1
 
und zum thema wegen überhitzen und sowas ist auch quatsch,es kommt natürlich auf die fahrweise und die pflege der Anlage an.

Das ist aber beim Benzinbetrieb genau das selbe oder macht ihr nie eine inspektion bei euren autos ?

du kannst doch nicht äpfel mit birnen vergleichen

hauptsächliche problem ist das die ventile die wärme nicht abgeben können da sie so klein gewordensind, klar bei nem 8 ventiler wäre das kein problem das die fetten ventile die hitze gut ableiten können aber die kleinen dinger verbrennen einfach, hab da schon viele gesehn, kamen reihenweiße zurück inne werkstatt...
 
Ja das die ventile verbrennen das stimmt ja,ausser man hat gehärtete ventile die bei den meisten Autos schon verbaut sind zb BMW audi mercedes VW usw und bei denen es nicht der fall ist die müssen eh mit einem Additive fahren weil es sonst ganz sicher probleme gibt wie bei vielen Japaner die kein LPG vertragen.

Aber ansonsten sehe ich null probleme und ich kenne auch viele leute die schon 100 000sende kilometer gefahren sind ohne probleme

kommt aber sicher aufs auto und auf fahrweise bzw pflege drauf an wie es mit sovielen technischen sachen ist.
 
hi

ich kenn das Thema LPG nur von Subaru, die meisten sind weitgehend fehlerfrei am funktionieren.
Für Störungen sind meistens verwachste Düsen, fehlerhafte Düsen oder zugesetzte Gasfilter verantwortlich.
Läuft die Kiste garnicht auf Gas, liegts an der Abstimmung und wenn die falsch ist (zu mager!) dauerts nicht lange, dann geht der Motor hopps, sieht dann so aus wie wenn er auf Benzin zu mager läuft.

Man hat kürzere Wartungsintervalle, alle 15.000 km Ventilspiel schauen (würd mich total nerven!), anfangs wichtig, aber nach 50.000 km kann man das schonmal auf 30.000 ausdehnen. Grund: anfangs gibt das Material an den Ventilsitzen nach, ist es bis zu nem gewissen Grad verdichtet, gibts kaum noch nach.

Turbos sollte man nicht auf Gas umrüsten, allerdings kenne ich da einige wenige, die problemfrei auf Gas laufen.

gruß
Nico
 
Ich habe meinen Chevrolet Laceti mit 1000 km auf LPG nachrüsten lassen. Es gibt im Internet genügend Rechner, bei denen man den jetzigen Benzinpreis und Gaspreis eingibt und dann wird errechnet, wann sich die Umrüstung amotisiert hat. Bei mir war das nach 25000 km schon der Fall. Ich bin Vielfahrer und hatte diese schon nach 7 Monaten erreicht. Bisher habe ich noch keinerlei Probleme mit der Anlage (läuft jetzt bereits 134000 Km!) Interessant ist auch, dass der Gaspreis seit 3 Jahren stabil ist, der Spritpreis aber ordentlich nach oben ging.
 
alle 15.000 km Ventilspiel schauen (würd mich total nerven!),

wie willstn das mit Hydrostössel bspw. messen? ;)

aber das das Wartungsintervall verkürzt ist, da hast du recht
+ ÖL für Gasfahrzeuge
+ Zündkerzen für Gasfahrzeuge
+ Additiv (bei der Gasanlage dabei)

wichtig ist, das der Ventilsitz das aushält und der Einbau richtig abgestimmt ans Fahrzeug adaptiert wurde.
wenn der nicht die richtige Härtung hat, dann kannst des vergessen, weil sie einfach nicht mehr richtig schließen werden

Direkteinspritzer machen da auch wenig Sinn, der Aufwand ist größer, die Erfahrung damit bisher eher gering.
 
Ja das mit dem Ventilspiel das kannste abhaken,da wird immer soviel geredet
bei hydrostöße ist das auch etwas schwierig das zu kontrolieren ist aber auch nicht notwendig.

Ich denke jeder muß damit seine eigenen erfahrungen machen,und sich einen guten umrüster suchen dann klapps auch und man hat wieder spaß am fahren bei 1,39 euronen hätte ich das nicht und weniger wirds auch nich.
 
Ich hab jetzt vor ein paar Tagen die 60.000 km innerhalb von 2 Jahren mit Autogas überschritten. Wie viele Kilometer der Vorbesitzer, der die Umrüstung gemacht hat schon auf Gas gefahren ist weiß ich nicht.
Mein Auto (325i, Bj 2001, Automatik, Prins VSI) hat jetzt 150.000 km runter und läuft immer noch tadellos. Leistungsverlust ist auch keiner spürbar. Ist ein bischen träger als das 325er Cabrio von einem Freund von mir, was aber eher daran liegt, dass er ein normales Getriebe hat.
In meinem Freundeskreis fahren viele ihre 6-Zylinder(BMW) bzw 8-Zylinder(BMW, Audi) Motoren mit Gas und es hat noch keiner einen Motor kaputt gefahren. Jährliche km Leistungen oberhalb 30tkm sind normal und Fahrstil ist bei allen zügig aber keine Raserei.
Auch die Turbomotoren (Audi 1.8 T) halten schon längere Zeit.
Flashlube oder sonstige Additive haben nur zwei von uns drin. Subjektiv gibt's bei der Wartung keine Unterschiede.

Bei allem Lob was ich für die Umbauten habe kann ich mich housemeister1 nur anschließen. Ein Guter Umrüster ist mindestens die halbe Miete.
 
Also Ich repariere Fahrzeuge aller Art schon seit 20 Jahren.
Fahrzeuge mit Gasanlage sind ständig meine Gäste !!:
Leuchtende Motorlampe
Abgebrannte Zündkerzen
Defekte Lamdasonden
usw.

Wenn man die Zusätzlichen Wartungskosten mit einbezieht, lohnt sich ein Fahrzeug mit Gasanlage kaum noch.

Weiterhin denke ich mal das sich unser lieber Staat demnächst eine Gasumweltsteuer oder ähnliches einfallen lässt.

War bisher immer so.
Vor gut 15 Jahren wurden Fahrzeuge mit G-Kat noch gefördert und Steuerlich begünstigt.
Ab 2004 war Schluß damit und die Steuer fast verdoppelt.

Ich denke mal der Staat wartet nur solange, bis genügend Gasfahrzeuge im Umlauf sind- dann schlagen Sie mit irgendeiner Steuer ZU.
Wetten ??!!
 
Hallo;
Ich fahre schon das 2. Auto mit Gas (LPG) und habe durchweg nur positive Erfahrungen gemacht.
Mein erstes Auto mit Gas war ein Ford Bronco mit 5,8l Hubraum, also ein echter V8. Er lief auf Gas genau so wie mit Benzin. Durch den großen Hubraum war kein Minus in der Leistung zu spüren, außerdem machte der hohe Verbrauch den Gasbetrieb unumgänglich.
Mein zweites Auto mit Gas, dass ich aktuell fahre ist ein Skoda Octavia 2,0l. Obwohl der Wagen schon 10 Jahre alt ist und ich den Umbau erst bei 174000 km vorgenommen habe sind nach momentan 220000 km, 2 Jahre, später keine Probleme spürbar. Der Wagen schnurrt normal und es ist kein Mehrverschleiß feststellbar. Er wird weder heißer, noch ist ein Leistungsloch spürbar. Die Argumente der Gasgegner sind heutzutage nicht mehr aktuell und nur noch Panikmache. Die modernen Gasanlagen sind ganz anders, als noch vor 20 Jahren, wo die Gegenargumente meist herstammen.
Natürlich ist nicht jedes Fahrzeug gut mit Gas fahrbahr, auch heute gibts noch Hersteller, die mit Gasbetrieb so ihre Probleme haben. Man sollte sich vorher erkundigen, ob das favorisierte Fahrzeug mit Gas gut läuft und ob man eventuell Zusätze untermischen muss, damit der Motor keinen Schaden nimmt.
Mein Fazit: Ich würde wegen meiner guten Erfahrungen und wegen hoher Jahreslaufleistung jederzeit wieder ein Auto mit Gas fahren, Vergleiche habe ich genug, da ich die meisten Autos mit Benzinbetrieb gefahren habe.

Viel Spaß mit Gas wünscht superburschi
 
@Housemeister1
Achso kosten für den einbau einer anlage kostet momentan für einen 4 zylinder ca 1200 euro mit TÜV eintragung und alles was dazu gehört von einer Firma die sowas tag täglich macht.


Die wird dann aber nicht in Deutschland eingebaut.

Fahre nun mit meinem A4/2.0/2006 seit über 6 Tkm ohne Probleme.
Ich habe meine selbst eingebaut.
Habe die Anlage(Voltran CSI -Prins VSI Teile) günstiger gekriegt und mit TÜV und Einbaugutachten(160€) auf insgesamt 1080€ Bezahlt.
 
@Housemeister1
Achso kosten für den einbau einer anlage kostet momentan für einen 4 zylinder ca 1200 euro mit TÜV eintragung und alles was dazu gehört von einer Firma die sowas tag täglich macht.


Die wird dann aber nicht in Deutschland eingebaut.

Fahre nun mit meinem A4/2.0/2006 seit über 6 Tkm ohne Probleme.
Ich habe meine selbst eingebaut.
Habe die Anlage(Voltran CSI -Prins VSI Teile) günstiger gekriegt und mit TÜV und Einbaugutachten(160€) auf insgesamt 1080€ Bezahlt.

Doch sie wird und wurde in Deutschland eingebaut

Google mal bitte nach AZR und schaue auf der Seite

sind aber 1299 euro sorry

aber mit 2 jahren garantie jetzt

ich habe damals noch 1700 bezahlt.
 
Ist doch alles dabei

KME DIEGO G3 (MAGIC JET)* 4 Zylinder

inklusive:
- 70L Radmuldentank
- TüV Abnahme
- GSP
- 2 Jahre Garantie

Was extra ist ist zb wenn man sich den stutzen mit in den Tanckdeckel machen lässt kostet 50 euro extra,denke das ist nicht die welt,habe ich auch machen lassen.

aber ansonsten ist doch alles dabei,wie gesagt habe vor einem jahr 1700 bezahlt irgendwann wird das ja mal günstiger

Und vorallem wenn ich probleme habe fahre ich hin und die beheben das sofort,habe aber seit knapp 40 000 mit Gas noch nix gehabt

Gruß housemeister1
 
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