Gefahren von Windkrafträdern - Eiswurf geschlossen 

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Rosenfan

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Liebe FSB'ler !
Bin mir nicht ganz sicher, ob dass das richtige Unterform ist, aber ich wollte mal eure Meinung zu diesen verdammten Windrädern hören.

Wir sind leider in der unglücklichen Lage, dass in unserer Nähe - auf einem absolut unbrauchbaren Platz - 6 Windrädern (in Bayern) angedacht sind. Wir haben eine Bürgerinitiative gegründet, um eben diesen Wahnsinn zu verhindern.
Wer genaueres lesen will, siehe unter
Bürgerinitiative "Unser Wald e.V." gegen den Windpark Odelzhausen/ Brugger

Ein Wahnsinn, sage ich euch. Vom Schattenwurf wären bis zu 7 Ortschaften betroffen, von den gesundheitlichen Aspekten (Infraschall etc.) ganz zu schweigen.

Was mich interessieren würde: Wie ihr dem o.g. Link entnehmen könnt, haben wir auf der HP bereits 2 sehr spektakuläre Negativbeispiele für die Gefahren des Schattenwurfs. Wisst ihr zufällig, ob es so ein brauchbares Video auch zu den Gefahren des Eiswurfs (Windräder können im Winter Eisbrocken bis zu 1 km weit schmeißen) gibt ?
Für einen Hinweis wäre ich euch sehr dankbar !

LG
Rosenfan
 
Hat nicht besonders viel mit Wirtschafts- oder Finanzpolitik zu tun ;)

Ich verschieb mal ins OT...

Phunny
 
hallo rosenfan,

zum schattenwurf: neue anlagen können je nach sonnenstand und bebauung abgeschaltet werden. es sind ja meist nur kurze zeitfenster, wenn die sonne sehr tief steht, relevant. man sollte vllt. in die richtung mit dem planer des windparks diskutieren.
zum eiswurf: ich komme von der westküste schleswig-holsteins. bei uns gibt es sehr sehr viele windkraftanlagen. darüberhinaus komme ich aus der landwirtschaft und arbeite so auch oft direkt an/unter winkraftanlagen. ich habe noch nie eiswurf erlebt. die gefahr ist natürlich in höhenlangen größer, jedoch müssen anlagen bei solchen witterungslagen abgeschaltet werden. eiswurf entsteht dann lediglich in einem engen umkreis um die mühle herum. also ist diese gefahr auch sehr sehr gering. du wirst zu diesem thema denke ich auch keine videos finden, da sowas in der realität nicht passiert.

wenn es generell bei euch nur um diese ängste geht, solltet ihr wie gesagt mit den betreibern und planern zusammen arbeiten. ein windpark hat auch vorteile für alle. neben sauberen strom sind die einnahmen aus gewerbesteuern für die gemeinde beachtlich. in unserer region sind derweil auch wieder viele windparks in planung. hier sind in jedem park sogenannte bürgermühlen eingeplant. jeder bürger der betroffenen gemeinde kann sich an dieser mühle beteiligen. je nach standort sind dort renditen bis über 20% möglich.

klar, das argument, dass mühlen das landschaftsbild beeinträchtigen kann man nicht abstreiten. aber wie gesagt, bei uns ist die gesamte küstenregion zugepflastert. man gewöhnt sich daran...


mein appell ist nur: wägt vor- und nachteile gegeneinander ab! alle schreien nach sauberen strom, aber keiner will biogasanlagen, windkraftanlagen etc. vor der haustür haben. es geht bei solchen projekten um viel geld. die betreiber sind also auch zu kompromissen bereit. doch geht es nur miteinander und nicht gegeneinander!
 
schon klar, du kommst aus schleswig holstein , von der küste an der immer wind weht.. wir haben ein haus an der Nordsee, ich weiß wie dort die windverhältnisse sind - egal wo du hinfährst, immer wind von vorne - , da macht es von mir aus sinn... ich wohne in bayern, da hats entweder keinen wind, oder es stürmt so, dass die windräder abgeschaltet werden.... ich bin überhaupt nicht deiner meinung, dass jeder ausschließlich für regenerative Energien ist.. für mich sind akw's der sauberste Strom, den wir derzeit produzieren können.. diese öko-gelaber von wegen sauberer Energie ist sowas von verlogen... Windkraft rechnet sich nur durch absolut überhöhte Subventionen.. auch die Photovoltaikanlagen werden immer mehr zum problem, weil Überkapazitäten da sind, die kein mensch braucht...
ich will keine windräder vor der nase haben, die schattenwurf, infraschall und all diesen Mist produzieren... der Wald bei uns ist eine einmaliges Naherholungsgebiet - der wird jetzt weggeholzt, damit ein paar Windkraftlobbyisten den großen reibach machen... die Investoren dieser Windparks machen ihr Geld an der Börse, defizitäre Windanlagen (wie sie hier bei uns entstehen würden, laut offiziellen Windatlas der bayerischen Regierung geht in unseren Lagen viel zu wenig Wind) dienen dazu, Abschreibungen zu haben, um anderweitige Gewinne an anderen Standorten zu maximieren.....
Grundstückspreise sinken um bis zu 40 %.. das mag in Schlesiwg-Holstein nicht ins Gewicht fallen, weil eure Preise bekanntermaßen niedrig sind , bei uns bedeutet das bei einem 1000 qm Grundstück mal eben einen Wertverlust von 100.000 €..... ausserdem - bei allem respekt - ich kenne die Gegend im Norden Deutschlands - weil wir dort ein Häuschen in Schortens haben... wenn zwischen den einzelnen Ortschaften 15 km Flächeland ist, dann lasse ich mir das eingehen... wir hier haben 7 Ortschaften in einem Umkreis von 10 km, die Windräder hätten einen Abstand von den Ortschaften von 800 m - 1,5 km.... da sieht die Lage ganz anders aus... und auch das Eiswurfthema ist aktuell: schön für dich, wenn du noch keinen Eiswurf erlebt hast - liegt vieleicht daran, dass ihr auf dem flachen Land weit weg von den Riesenwindrädern lebt... Fakt ist, dass die Dinger bis zu 1 km weit streuen und dass unser kompletter Wald im Winter gesperrt wird ... also komm mir bitte nicht mit diesem "wirallewollendochsaubereenergien"-Geschwafel... das stimmt nämlich nicht....

ach und noch ein wortbzu den gewerbesteuereinnahmen, die du erwähnst: diese fließen nach abschreibung der ganzen anlage nur von der betreiberfirma... wenn diese aber nicht ortsansässig ist - wie z.B. bei einer Investorenfirma, so wie es bei uns geplant ist - dann fließen auch kleine Einnahmen...

insofern wäre ich nach wie vor dankbar, wenn ich von irgendjemand einen guten Hinweis zum Thema Eiswurf bekäme...
 
Hallo Rosenfan,
glaubt man dem hier:
andere Quellen,berücksichtigt man den Segelflugeffekt,von einer Wurfweite von 1200m (und mehr) und einer möglichen Einschlaggeschwindigkeit von über 400km/h.

Du siehst also,es gibt für jeden Standpunkt die passenden Quellen.

Da du ja Atomstrom für den Saubersten hälst,wäre es dir angenehmer,man würde dir ein AKW vor die Nase setzen?

Wie auch immer,hier noch etwas Balsam für deine Seele:
YouTube - Gespengte Windkraftanlage

Gruß,jarvis.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
naja, du scheinst ja sehr festgefahren in deiner meinung. du scheinst dich allerdings nicht wirklich so gut in S-H auszukennen, denn hier sind die WKA teilweise auch sehr nahe an siedlungen.

oder es stürmt so, dass die windräder abgeschaltet werden....


WKAs werden nicht mehr abgeschaltet. bei starken sturm werden die flügel soweit aus dem wind gedreht, dass die anlage immer noch unter volllast läuft.


naja, ohnehin alles egal, weil du in deiner meinung gefestigt bist.
kannst ja nochmal hier posten, wie es mit dem park ausgegangen ist...
 
Also wir haben ein Wochenendgrundstück in Süddeutschland, samt Häuschen. Wir bzw. die Familie sind sehr oft dort, meine Eltern mehrmals wöchentlich (Rentner).

In Sichtweite, vielleicht 3 - 400 Meter Luftlinie, sind zwei große Windräder. Wir haben die noch nie gehört und nach dem Tiergewusel im Wald direkt nebenan scheint auch Infraschall keine nennenswerte Rolle zu spielen. Negative Effekte gab es seit dem Bau der beiden Mühlen keine, jedenfalls nicht bei den ca. 8 regelmäßigen Besuchern des WE-Hauses. Und wir sind nicht nur für 2 Stunden oder so dort, sondern oft das ganze Wochenende.


Ich kann mir allerdings vorstellen, dass Schattenwurf über einem Wohngebäude sehr negativ sein kann. Hier wäre es wirklich angebracht, mit den Planern und Erbauern frühzeitig zu kommunizieren, um solche Störungen durch Abschaltzeiten oder Ähnliches zu minimieren.

Die Windräder bei uns sind nahe einer Bundesstraße (auch ca. 300 m Luftlinie) und obwohl es in der Höhe (ca 700 m NN) viel Schnee und Eis gibt, war Eiswurf noch nie ein Problem.

Allerdings dürfen m.E. Windräder nicht dazu dienen, pseudo-ökologische Installationen durch Waldrodung gänzlich ad-absurdum zu führen. Zudem muss, wie der T.S. Rosenfan schrieb, ein Windplan eine deutliche Amortisation und ökologisch sinnvolle Investition eines Windrades bzw. -Parks untermauern.
 
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