Risikoanalyse zu Windkrafträdern geschlossen 

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$chmiddi

Hi @ all,

ich habe kein passendes Forum gefunden deshalb wollte ich hier mal anfragen:
Wir sollten uns ein Projekt ausdenken und einen Zeitplan erstellen und Sponsoren, Risikoanalyse, Preise etc. raussuchen

Wir haben uns jetzt das Projekt: Windpark für z.B. Nörten-Hardenberg mit ca. 8400 Einwohnern ausgesucht

Jetzt sind wir am suchen welches Gebiet etc. wir nehmen und ein wichtiger Punkt ist die Risikoanalyse. Ich habe schon einiges gefunden:

- Auf freiem Gelände Blitzgefährdet => Fangmast aufstellen, welcher groß genug ist, um Blitzeinschläge wirkungsvoll zu neutralisieren
- Evtl. kein Grundstück
- Baugenehmigung kann sich verzögern
- Lieferengpässe der Materialien
- Bauarbeiter fallen aus, werden krank
- Schelchtes Wetter, Bauarbeiten müssen unterbrochen werden
- Verzögerung der Abnahme durch einen speziell geschulten Elektriker


Nun ist die Frage: Was gibt es noch für Risiko bei einem Windpark mit ca. 60 Windrädern?

Wäre cool wenn ihr mir dabei helfen könntet

Thx schonmal im vorraus,
$chmiddi

PS: @Mod, hoffe dass das hier das richtige Forum ist, ansonsten bitte verschieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht also anscheinend um Risiken bei der Errichtung des Parks (es gibt ja auch noch betriebsrisikos).

Hier noch ein paar hinweise:
Vor baubeginn muss die Infrastruktur erneuert werden (Straßen, Elektroanschlüsse...) Dafür braucht man gesonderte genehmigungen und es sind andere Firmen involviert. Das Fundament wird gesondert abgenommen,und erst nach freigabe darf der Bau beginnen.
Oft erheben Naturschützer Einspruch vor Gericht. so ein Verfahren kann in sonderfällen einige Jahre dauern (Mehrere instanzen). Es ist schon vorgekommen, dass nach baubeginn angeblich eine seltene Tierart (Hamster oder Pirol) gesichtet wurde. dann gibts bauunterbrechung, und im extremfall wird die Baugenehmigung nachträglich entzogen.
Je nach Finanzierungsart kann es sein, dass Investoren abspringen.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, aber das ist ja schon etwas.

Viel erfolg
 
Besten Dank wilmafreund,

das sind schonmal wichtige Punkte, die wir ganz außer Acht gelassen haben, müssen nämlich in etwa nen Zeitplan erstellen, virtuelle Sponsoren finden, Briefe dafür schreiben etc. etc.

Das hilft uns schonmal weiter.

Falls andere noch weitere Risiken kennen die wir hier vergessen haben wäre es super, wenn ihr uns hier noch helfen könnt.

Thx @mod fürs verschieben;)
 
Moin $chmiddi!

Was mir dazu noch einfällt, wäre die Entscheidung ob es eine Freileitung oder eine Erdverkabelung wird zum Einspeisen.
Bei einer Freileitung sind Bürgerproteste nicht ganz unwahrscheinlich ( wegen der Strahlenbelastung oder Elektrosmog ) und eine Erdverkabelung ist sehr sehr teuer.

MfG
knitspacer
 
Letztenendes wird das Projekt eh nicht realisierbar werden da wir uns mittlerweile schon grob geschätzt bei ner halben milliarde bewegen... Und dieser Windpark soll EINE Stadt mit Strom versorgen, aber bin gespannt wie wir das dann machen, haben jetzt ne woche schule, erst danach gehts wieder weiter mit dem projekt;)
Wenn es euch interessiert kann ich euch auch gerne auf den laufenden halten

Gruß,
$chmiddi
 
Mir fällt darüber hinaus noch ein:
- Windstille = Gefahr unproduktiver Zeit [Konsequenz für Lieferverpflichtungen, Umsatzausfall]
- Mängel bei der Installation [großes Projekt, viele denkbare Fehler, falsche Installationen etc]
- Absenkung der gesetzlichen Einspeisevergütungen [neue Bundesregierung!]
-
 
also ein bauer bei uns in der nähe hat eins..
Was mir dazu noch einfällt:
- Mann muss auf Vögel oder andere flugtiere aufpassen (wie wilmafreund sagte)
- Bei Sturm kann es mal passieren dass ein Flügel abbricht, ist beii uns schon passiert ;)
- Schadet es dem Tourismus (wenn es einen gibt), da ein Windpark natürlich die Schöne Landschaft zerstört

mfg
lolalex
 
Moin,
nicht außer acht lassen würde ich
- die jeweilige Amtsvertretung bzw. bei amtsfreien Gemeinden die
Gemeindevertetungen. Die könnte mögliche Beschränkungen z.B. in der
Bauhöhe (es gibt im Groben 3 Windradgrößen) und damit auch in der Leistung
der jeweiligen Windräder machen. (z.B. wegen der notwendigen Blitzlichter die
ab einer bestimmten Höhe erforderlich sind). Damit ist eventuell keine
Wirtschaftlichkeit mehr gegeben und das Projekt muß umgeplant werden
(z.B. mehr Windkrafträder)
- den Grundversorger, der aufgrund mangelender Abnahmemöglichkeiten (z.B.
durch Netzüberlasung) nicht die wirtschaftlich notwendige Abnahme
gewährleistet und erst zeitaufwendig notwendige Vorraussetzungen
(Umspannwerke etc.) schaffen muß
- Verwaltungsverzögerungen durch militärische Interessen (Störungen im
Tiefflugverkehr, oder Luftaufklärung)
- Verwaltungsverzögerung durch nicht vorhandene Einsatzpläne bei
Feuerwehr und Katastrophenschutz
- nicht realisierte (aber perspektivisch geplante) Bebauungspläne
(Wohngebiete, Gewerbegebiete, Autobahnbau) und damit notwendige neue
Planungs- Bodenordnungs- und Erschließungsverfahren
etc. Deutschland ist eine Bürokratiewüste
lg Jens
 
Besten Dank frü eure vielen Antworten, sind jetzt mit der Risikoanalyse durch, is doch ganz schön viel geworden;)

Besten Dank nochmal
@mod pls close
 
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