Gute Freundin wird gestalkt Diskussion 

...nur der alltag kann dann zeigen, wie gut oder schlecht diese balance beiden gelingt.

:)

unabhängig davon, dass sich felix vielleicht in dem einen oder anderen getäuscht hat (ein anderes bild von der freundin hatte), ist ja doch nicht deshalb alles falsch.

ob das, was nach wie vor da ist, ausreicht, bleibt abzuwarten.
aber sie besteht ja nicht nur aus dieser partnerbeziehung. und der dort bestehenden abhängigkeit.
es gibt schon mehr, wa sie ausmacht, denke ich :)
 
Sicher, wenn man sich in einigen Dingen getäuscht hat, dann sind deswegen noch nicht alle anderen Dinge falsch.

Daran aber, daß sie fremdgesteuert ist, ändert sich überhaupt nichts. Ich persönlich fände es ausgesprochen lästig, alles immer hinterfragen zu müssen, ob ich es so stehen lassen kann oder ob es in irgendeinem Zusammenhang mit der Stalking-Geschichte steht. Das heisst, ein 'normales' Verhalten wäre für mich aufgrund des entschieden gestörten Vertrauensverhältnisses für mich unmöglich und ich fürche, ich würde dies nicht einfach so in Kauf nehmen wollen.

Eines jedoch ist für mich inzwischen mehr als deutlich: eine 'normale' Beziehung (was für mich alle Schattierungen einer Freundschaft einschliesst) ist illusorisch, da ein wesentliches Kriterium dafür auf der Strecke geblieben ist, nämlich die Gegenseitigkeit. Egal, was ihr beiden anstellt, es ist keine Gegenseitigkeit da. Bei allem, was sie macht, musst du damit rechnen, daß es ein Teil des Stalking-Angelegenheit ist (oder wird) und wenn über dieses Thema aus zuvor genannten Gründen nicht gesprochen wird, dann entzieht es sich jeder (gemeinsamen) Kontrolle.

Es wird wohl daraus hinauslaufen, daß euer gemeinsames Erleben zwei Dinge produzieren wird. Holt sie sich bei dir irgendeinen Frust, dann holt sie sich den Ausgleich beim Stalker, der sie mit seiner Zuwendung belohnt. Erlebt sie hingegen mit dir schöne Dinge, dann bekommt sie dem Stalker gegenüber ein schlechtes Gewissen, was zu den gleichen Folgen führt.

Wie du es auch anstellst, du wirst sie immer weiter in die offenen Arme des Stalkers treiben. Denn ihr Gefühlsleben gehört (!) komplett ihm und er sitzt am längeren Hebel, solange man ihn lässt. Und dies spielt in jede persönliche Beziehung mit hinein, in jeder Hinsicht und in jedem Augenblick.
 
Denn ihr Gefühlsleben gehört (!) komplett ihm und er sitzt am längeren Hebel, solange man ihn lässt. Und dies spielt in jede persönliche Beziehung mit hinein, in jeder Hinsicht und in jedem Augenblick.

hm.

Die Aussage seh ich doch etwas differenzierter, bzw. anders als Du (wie Du ir vielleicht schon gedacht hast)

Ich kann in einem bestimmten Bereich meines Lebens ein Problem haben (zb eine problematische Beziehung zu einem Menschen), und andere Bereiche meines Lebens werden nicht automatisch davon "durchtränkt".

Jemand kann durchaus andere Beziehungen (relativ) normal führen, so dass man bei einem bestimmten Bereich (zunächst) kopfschüttelnd fragen kann, wieso machst Du DA etwas so anders/unverständlich, im Vergleich zu anderen Dingen?

Wir sind komplexe Wesen mit Brüchen (manche mehr, manche weniger)
Wir können sowohl/als auch leben.
Zuweilen ein Leben lang, was dann auf Dauer zu einer hohen Belastung und Spannung führen kann, je nach dem wie essentiell und tief der "Spannungsbruch" geht, hat es - klar - auf Dauer Auswirkungen auf das ganze Leben, ja.

Ich sehe schon die Möglichkeit von Gegenseitigkeit, auch wenn sie sicher neu zu definiert ist.
Auch wenn ein Element sich verändert, kann eine Beziehung Bestand haben, wenn sie sich mit verändert.
Es mag sein, ich dachte, wir tanzen Walzer, dabei stellt sich raus, es ist Slowfox.
Oder sogar eine Mischung.
Je nachdem, wie gut ich mit dem nun anderen Tanz leben kann, kann ich durchaus mit meinem Gegenüber weiter tanzen, solang für mich unterm Strich ausreichend Ausgewogenheit bleibt.
Wenn ich vorher das gefühl hatte, ich "bekomme" etwas, muß sich das im neuen Licht nicht plötzlich aus Trugbild herausstellen.
Ich sehe definitiv nicht, dass plötzlich keine Gegenseitigkeit mehr da ist (es sei denn, wir beide definieren dies unterschiedlich), ich muß nur immer mal wieder überprüfen, ob diese Form von Gegenseitigkeit für mich nach wie vor trägt.
Oder ob - anderes Bild - mich das, was ich bekomme, irgendwann nicht mehr satt macht.
Was aber immer passieren kann....wenn sich Menschen verändern.
 
Du schreibts von Situationen, welche sich gegenseitig (mitunter auch welchselseitig) entwickeln. Dies ist alles andere als einseitig.

Natürlich kann es in einigen Lebensbereichen Defizite geben, welche durch andere Lebensbereiche ausgeglichen werden. Aber wo das nötige Vertrauen fehlt, das sehe ich zunächst einmal schwarz.

Fakt ist jedenfalls auch, - und dies unterscheidet sich von allen von dir genannten (oder wohl auch angedachten) Lebensbereichen - daß es eine dritte Person gibt, die massiv ein Interesse daran hat, keine Harmonie zwischen den anderen Beteiligten zuzulassen. Denn schliesslich profitiert er davon, daß es Spannungen gibt. Ja, er erzeugt sie bei Bedarf auch selbst.

Nehmen wir einmal die (meines Erachtens irreale) Situation, es würde mit den beiden funktionieren. Solange der Hebel des Stalkers länger ist, solange ist es irrelevant, was der andere mit ihr macht, denn es gibt schlicht und einfach keine einzige Situation, in welcher er den Kürzeren ziehen würde, es sei denn, es gelänge ihr, sich von ihm zu lösen (wozu aber bereits ein Ergebnis nötig wäre und kein Vorsatz, der gerade einmal 10 Minuten hält).

Ich bleibe dabei. Solange keine innere oder räumliche Distanz zwischen den beiden vorhanden ist, solange wird sich die Lage nicht verbessern, eher iom Gegenteil. Denn Druck erzeugt Gegendruck und Entzug von ihm führt zu möglichem Mangel an Anerkennung und ziemlich sicher zu Schuldbewusstsein, welches sie ärger in seine Arme treibt als je zuvor).

Ein mittlerweile einjähriges Stalking-System, welches immer noch gut funktioniert, muss ich als ziemlich stabil ansehen. Es wächst eher durch die Widrigkeiten des Alltags, als daß es abnehmen würde. Der Stalker ist meine Erachtens eindeutig auf der Gewinnerseite und je mehr sie auf mehreren Hochzeiten tanzt, desto länger und stabiler die Leine, an welcher sie der Stalker agieren lässt.
 
...Solange der Hebel des Stalkers länger ist, ...

und da glaube ich halt auch, es ist letztlich nicht der Stalker, der am Hebel sitzt. Klar, es GIBT ihn.
Er hat nur soviel Macht, wie ich ihm gebe, sei dies bewußt oder eben unbewußt (bei letzterem brauche ich vermutlich Hilfe)
Er hat so lange Macht, wie ich glaube, dass ich etwas davon habe. Und zwar mehr, als auf der Ungemach-Seite (ups, ein ungewöhnlich gewordenes Wort) sich addiert.
Mein Spielgewinn muß mir nicht bewußt sein und auch nicht rational nachvollziehbar, aber oft sind die Spielgewinne es, wenn man sich mal auf die Sichtweise einlassen kann.
Derzeit, klare Sache, ist der Spielgewinn noch da. Und sie gibt ihm konsequenterweise auch die Macht.

Der Stalker hat aber - meiner Meinung nach - diese Macht nicht von sich aus.
Sie gibt sie ihm.
Und sie kann sie ihm auch nehmen.

Ich habe nicht den Eindruck, vond en Erzählungen her, dass dies ein besonders ausgefeilter, krankhafter (psychopathischer) Stalker ist, es scheint sich schon noch im "Mittelfeld" abzuspielen.

Von daher schätze ich, er spürt, das sie ihm die Macht noch einräumt, und er würde auch spüren (und merken), wenn dies nicht mehr der Fall wäre, und die Chancen, dass er sich zurückziehen würde, wären gar nicht mal so schlecht.
(Natürlich kann ich mich irren)

Es ist ihrer beider Form, eine Beziehung weiter zu leben, trotzdem sie beendet wurde.

Das Machtzentrum sehe ich aber bei ihr. Nicht bei ihm.
(ich wiederhole, ich kann mich selbstverständlich irren)
 
Je mehr ich über die vergangenen Monate nachdenke, umso mehr Dinge fallen mir ein, die ich jetzt anders bewerte. Es würde nichts bringen hier alles aufzuzählen, viel schlimmer als

Eine gute Freundin wird sie für dich nicht sein können, denn so etwas beruht auf Gegenseitigkeit und davon sehe nicht einmal einen Ansatz
und
Ganz sicher wirst du ausgenutzt.
kann es nicht mehr werden.

Es soll hier einfach genügen, wenn ich euch sage, dass ihr mit allem Recht habt. Sie spielt mit ihm, sie provoziert ihn, sie sucht seine Aufmerksamkeit. Sie hat mich vorsätzlich (vielleicht unterbewusst) in meine aktuelle Situation reingebracht, dafür hat ein Satz an den Stalker gereicht.

Allerdings möchte ich auch zu bedenken geben, dass ihr hier eine Ferndiagnose betreibt. Ihr bekommt von mir nur eine lückenhafte Schilderung der Wirklichkeit, da sehe ich Spielraum für Fehlinterpretationen - wenn auch nicht in Sätzen wie "Ganz sicher...".

Wie auch immer, das Vertrauen ist hinüber. Ich habe schon zuviel emotional investiert, ich muss mich innerlich distanzieren. Wenn mir das nicht gelingt, muss ich eben komplett raus, ich will kein Risiko eingehen und in das kranke Spiel tiefer mit hineingezogen werden.

Soll der Kontakt beibehalten werden, dann sollte nicht der geringste Zweifel daran bestehen, daß der Threadstarter diese Stalking-Beziehung schärfstens missbilligt (auch wenn er in dieser Hinsicht wegen Zwecklosigkeit nicht weiter interveniert).

Dazu muss sie zunächst mal einsehen, in solch einer Beziehung gefangen zu sein.

Ich fühle mich machtlos, weil ich keinen Sinn darin sehe, ihr meine neuen "Erkenntnisse" mitzuteilen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als die Beziehung weiterhin oberflächlich laufen zu lassen. Ich möchte den Kontakt (noch) nicht abbrechen, dafür bin ich zu gern in ihrer Nähe. Möglich, dass sie selbst den Kontakt abbricht, wenn sie merkt, dass sie von mir nicht das bekommt, was sie will. Oberflächlich gesehen, wird sich jetzt an unserer Beziehung aber nichts ändern, außer dass ich nicht mehr über ihn reden möchte, und das war bisher schon kaum ein Teil unserer Beziehung. Allein meine Anwesenheit genügt ihr, um mit ihm zu "spielen", oder wie immer ihr das nennt.

Gruß

FeliX_22
 
@Felix

klar, "Ferndiagnose", volles Risiko.
Was auch immer Dein Gefühl Dir sagt (und das Bauchgefühl beinhaltet idR BEIDES, Kopf + Bauch), vertrau drauf und tu das, was jetzt für Dich richtig ist.
Hört sich vielleicht blöd an, aber ich fühle mit Dir. :knu:
 
Danke sorei. :knu:

Ich habe in diesem Moment ein Gespräch mit ihr und merke wie ich ihr misstraue, wie ich jedes Wort von ihr auf die Goldwaage lege. Ich möchte nicht nochmal getäuscht werden. Sie versucht Dinge so zu planen, dass "er" die Möglichkeit hat zu intervenieren - was sich jetzt als falscher Eindruck erwiesen hat.

Jetzt fühle ich mich wie Chakotay in VOY 6x09 ;)
 
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Dieses Thema ist zu ernst, um hier Missverständnisse aufkommen lassen zu dürfen und so möchte ich es noch einmal auf den Punkt bringen.

Ich bin felsenfest davon überzeugt, daß es sich hier um ein mittlerweile recht gut eingespieles Stalking-Pingpong handelt, bei dem es um Macht und Ohnmacht geht. Eine stabile Situation, welche sich so ohne Weiteres nicht in Wohlgefallen auflösen wird.

sorei schrieb:
Der Stalker hat aber - meiner Meinung nach - diese Macht nicht von sich aus.
Sie gibt sie ihm.
Und sie kann sie ihm auch nehmen.
Die beiden ersten Punkt finden meine volle Zustimmung, die letzte Aussage hingegen nicht. Eben dieses 'kann' bezweifle ich stark. Meines Erachtens müsste es 'könnte' heissen. Sie ist zwar der zentrale Angelpunkt, aber tatsächlich wird sie es nicht können, denn dazu ist sein Einfluss auf sie zu stark. Sie hat zwar (theoretisch) die Macht, aber eben nicht die Kontrolle über diese Macht, die hat tatsächlich er.

Bringt man nun auch noch den Threadstarter ins Spiel, spätestens dann fällt auf, wie die reale Macht verteilt ist. Der Threadstarter ist machtlos gegenüber der Macht, welcher der Stalker ihr gegenüber ausübt. Je mehr er sich aktiv widersetzt, deste mehr macht er den Stalker in ihren Augen zum Opfer und stärkt somit dessen Position. Ihre Macht dem Threadstarter hingegen hingegen ist begrenzt. Er ist argwöhnlisch und schaut genau hin. Sie hat ihn keinesfalls unter Kontrolle.

Der Stalker hat einfach die besten Karten. Denn sie könnte theroretisch das Spiel beenden, er hingegen kann es tatsächlich (sofern er dies wirklich wollte). Er scheint inzwischen ein routinierter Stalker zu sein, dafür sprechen sowohl die Stabilität der Situation als auch deren Dauer. Solange er gewisse Grenzen nicht überschreitet, solange wird man ihm das Handwerk nicht legen können und ich fürchte, dabei wird es bleiben.

Ich fürchte nicht, daß er ein krankhafter Psycho ist, denn dazu läuft alles zu rund. Er ist nicht dumm, denn er überschreitet gewisse Grenzen nicht und er nutzt seine Chance konsequent und nachhaltig. Dies könnte man vielleicht auch als krank bezeichnen, aber in diesem Sinne sind Hunderttausende krank, da ist er wohl nicht die Ausnahme.

Aber auch bei ihr hege ich wenig Hoffnung, daß sich etwas tun wird. Denn sie bekommt von ihm genau das, was zu zu brauchen glaubt. Und je ärger er sie stalkt, desto mehr ist seine Aufmerksamkeit und Zuwendung wert, weil sie das Gefühl bekommt, sie habe sie sich redlich verdient.

Ich nehme an, mit der Beziehung hat sie damals einen Teil ihrer Selbstständigkeit aufgegeben (oder diese vorher nicht erreicht) und so spielt sie weiterhin die passiver Rolle. Sie initiiert und er handelt.

sorei schrieb:
Das Machtzentrum sehe ich aber bei ihr. Nicht bei ihm.
Das absolute Machtzentrum natürlich schon, denn es ist ihre Psyche, ihre Abhängigkeit und dreht sich um sie. Das praktische Machtzentrum allerdings liegt eher bei ihm. Denn da, wo sie könnte, da kann er. Sie hat nicht die Krontrolle, aber er. Und wer die Kontrolle hat, der hat auch meist die Macht.

---​

Zum Thema Ferndiagnose. Ich denke, die Spielregeln als solche habe ich klar erkannt. Denn nur so funktioniert die ganze Sache und ist in sich so weit wie möglich widerspruchsfrei.

Was ich von hier aus natürlich höchstens erahnen kann, das ist die genaue Ausprägung einzelner Komponenten, die Heftigkeit und Vehemenz, wie tatsächlich agiert wird. Wie gesagt, ich schliesse auf die Spielregeln, aber nicht davon zurück auf das einzelne Spiel. Es gibt eine grosse Bandbreite, in welchem sich die ganze Angelegenheit bewegt und wo der beste konkrete Ansatz für eine professionelle Intervention ist, das kann ich nicht einmal erahnen. Dazu reichen meine Informationen bei weitem nicht aus (und meine Kompetenz wahrscheinlich auch nicht).
 
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@Konradin

in der Praxis schafft er es seit einem Jahr, seine Handlungen an ihr entlang so zu orientieren, dass das Spiel erhalten bleibt: er überschreitet die Grenzen nicht (nicht so, dass sie "aussteigt" und ihr Verhaltensmuster ändert), orientiert sich also an ihren Grenzen: das nenne ich ganz praktische Macht.

Beide könnten das Spiel beenden, klar.
Er auch, ich orientiere mich mal zurück an Deinem Alkoholiker-Beispiel:
Viele Co-Abhängige sind machtvoll genug, den Süchtigen zurück in die Abhängigkeit zu führen, wenn die Veränderungen den Co-Abhängigen zu sehr verunsichern. Das Machtzentrum ist nicht immer bei dem, der "scheinbar" und dem Augenschein nach "aktiv" ist.
Sie könnte das Spiel aufrecht erhalten, selbst wenn er es beenden wollte. Rein hypothetisch.
(könnte und kann, glaube ich)

@Felix
Vermutlich ist sie (unreflektierte) Gefangene ihres eigenen Systems. Wann immer wir das System, dem wir vertrauen, in Gefahr sehen, versuchen wir es zu stabilisieren und zu retten, unabhängig davon, ob dieses System "gut" für uns ist.
Wenn Du kannst, vergiß bei allem nicht, dass, von ihrem Standpunkt aus, sie Dich durchaus mag und sie Dich als Ihren Freund sieht.
Es geht hier in aller Regel nicht um bewußte Manipulation.
Das heißt nicht, dass Du nicht jedes Recht hast, Dich zu schützen. :)
 
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sorei schrieb:
Sie könnte das Spiel aufrecht erhalten, selbst wenn er es beenden wollte. Rein hypothetisch.
(könnte und kann, glaube ich)
In diese Richtung schon. Aber umgekehrt eben nicht, sie kann es nicht beenden. Dazu ist sie viel zu abhängig. Nein, nicht von ihm, sondern von der in ihr gewachsenen Struktur. Die Mechanismen Strafe und Belohnung, Befreiung von ihm und Schuld, Anerkennung und Aufmerksamkeit und dessen Preis.

Wäre sie tatsächlich in der Lage, das Spiel zu beenden, dann würde es nicht immer noch so reibungslos laufen und spätestens nach der Intervention des Threadstarters würde sich da etwas tun. Tut es aber nicht.
 
ja, sie kann das Spiel noch nicht verlassen, weil es noch keinen gleichwertigen Ersatz für den Spielgewinn gibt, den sie erkennen könnte. Da gebe ich Dir völlig Recht.

Diese Strukturen sind normal älter und brauchen mehr Arbeit, als Felix in der lage wäre, mit ihr zu leisten.
 
Wäre sie tatsächlich in der Lage, das Spiel zu beenden, dann würde es nicht immer noch so reibungslos laufen und spätestens nach der Intervention des Threadstarters würde sich da etwas tun. Tut es aber nicht.

Das stimmt so nicht, ich habe nicht wirklich interveniert. Alles was ich ihr sagte war, dass ich jetzt erst verstanden habe, welches Ausmaß die Beziehung hat, dass es "echtes Stalking" ist. Und zu ihm habe ich gesagt, dass er ein echter Stalker ist, so wie man es einfach googlen kann. Darauf hin hat er den Kontakt abgebrochen. Das war kurz nach dem Threadstart.

Dass ich argwöhnisch bin, hab ich nur euch zu verdanken. Wenn ich hier einen Thread über persönliche Probleme starte, vergehen meist Wochen zwischen der Idee hier nach Hilfe zu suchen und dem tatsächlichen Posten. Diesmal war es anders, es war mir zu wichtig, ich habe keine Sekunde gezögert. Es war die richtige Entscheidung.

Ich finde es sehr erstaunlich, ja ich bin sogar begeistert davon, wie viel ihr aus den wenigen Informationen, die ich euch gebe, herauslesen könnt. Und ich kann euch kaum widersprechen. Ich habe keinen Zweifel mehr, dass ihr Professionelle auf dem Gebiet seid. Ich lese nicht das erste Mal über diese zwischenmenschlichen Dinge, es ist aber das erste Mal, dass sie mich mehr oder weniger direkt betreffen. Hochinteressant das alles!
 
Darüber reden ist auch eine Art Intervention. Schliesslich hast du sie dadurch gezwungen, darauf zu reagieren (einerlei ob dies nun Ausweichen, darüber Nachdenken oder was auch immer ist), und nur das zählt.

Wie gesagt, es geht mir hier nicht darum, ihr zu helfen (dazu ist meines Erachtens professionelle Hilfe vor Ort nötig) und die können wir hier allesamt nicht leisten.

Was wir aber tun können, das ist, die Situation von allen Seiten zu beleuchten und etwas auf den Tisch zu legen, womit du persönlich etwas anfangen kannst. Es ist deine Entscheidung, was du mit dem bisher Gelesenen machst, inwieweit es dir als Anregung dient und inwieweit es dir Möglichkeiten aufzeigt, die du bisher übersehen hast.

Mein einziger Rat an dich lautet: passe auf dich auf und lasse dich nicht in etwas hineinziehen, dem du nicht gewachsen bist. Bei diesem 'Spiel' geht es um Kontrolle und wichtig für dich ist, daß du nicht die Kontrolle verlierst. Denn solange die Kontrolle über deijn Tun und Handeln bei dir liegt und nicht von dieser Gruppendynamik abhängig wird, solange kann dir eigentlich nichts passieren.

Mache dich frei davon, den Konflikt als deinen Konflikt anzusehen. Es ist nicht dein Konflikt. Beobachte ihn, wenn du magst, und entscheide allein für dich, ob und wann es Zeit für dich ist, auf irgendetwas zu reagieren. Gib das Gesetz des Handelns nicht aus der Hand, lasse dich aber nicht zum Aktionismus drängen.
 
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Ganz große Klasse. Das ist der wahrscheinlich intellektuell hochwertigste Thread im ganzen Board.
Der Meinung der anderen gibt es nichts mehr hinzufügen.
So lange Sie nicht Hilfe von dir verlangt machst du an der ganze Sache gar nichts oder es dauert Jahre.
Ich möchte dich eindringlich warnen das dich die Erfahrungen der ganzen Sache dein ganzes Leben begleiten und dich verändern werden. Wenn du dir nicht zu 100% sicher bist das du das durchstehen kannst ohne die selber kaputt zu machen, LASS ES SEIN!
 
Konradin schrieb:
Darüber reden ist auch eine Art Intervention. Schliesslich hast du sie dadurch gezwungen, darauf zu reagieren (einerlei ob dies nun Ausweichen, darüber Nachdenken oder was auch immer ist), und nur das zählt.

Wie gesagt, es geht mir hier nicht darum, ihr zu helfen (dazu ist meines Erachtens professionelle Hilfe vor Ort nötig) und die können wir hier allesamt nicht leisten.

Was wir aber tun können, das ist, die Situation von allen Seiten zu beleuchten und etwas auf den Tisch zu legen, womit du persönlich etwas anfangen kannst. [...]
Ich bin überzeugt, dass „professionelle“ Hilfe hier nicht mehr zu leisten in der Lage wäre, als die bisherigen Diskussionsbeitrage (ich lebte einige Jahre mit einer Diplompsychologin/Psychotherapeutin zusammen, die mich jedes Mal um Rat fragte, wenn es um eine ad hoc-Einschätzung ging). Es liegt jetzt an @Felix, daraus – für sich – Schlüsse zu ziehen.

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Es gibt bestimmt hunderte Formen des „Stalking“. Ich habe mich jetzt darüber nicht tiefgehender informiert, will nur zwei Beispiele aus meinem Bereich kurz „zum Besten“ geben.
Leider nicht mit drei Worten abzuhandeln.

Ist schon einige Jahre her ...

Habe meiner – damaligen – LAP vormittags um 10:00 Uhr eröffnet, dass ich sie spätestens um 16:00 Uhr nicht mehr sehen möchte; sie soll ihr Zeug packen und verschwinden. Der Grund: Ich verstehe Partnerschaft als gleichberechtigtes Mit- und (manchmal) Nebeneinander. Sie, ganz offensichtlich in ihrer vorangegangenen Ehe die Unterdrückte, missverstand dies als Unterordnung meinerseits (mich zu unterdrücken – darauf lief es hinaus – dürfte schwierig sein). Nach sechs (!) Jahren reichte es mir.

Da ich durch das Leben erzogen bin, auch in schwierigsten Situationen Contenance zu bewahren, möglichst keine Gemütsregung zu zeigen (es ist mir bewusst, das dies ein Handicap ist) , merkte sie nie, dass es mir allmählich reichte. Meine Reaktionen bemerkte sie entweder nicht, oder ordnete sie falsch ein.

Gut. Auf meine Aufforderung, die Wohnung zu räumen, sie: „Ich bringe mich um. Ich springe aus dem Fenster“ (dritter Stock). Darauf öffnete ich das Fenster: „O.K., jetzt; die Straße ist frei, keine Fußgänger, auf die du fallen könntest!“ – Sie sprang nicht. Um 16:00 Uhr war ich frei (buchstäblich!).

Auf ihren Weg zurück in den Osten nahm sie noch mein Auto mit, offensichtlich in der Hoffnung, dass ich des Autos wegen nachreisen würde. Ich schickte ihr den Kfz-Brief nebst Schreiben, dass ich ihr das Auto schenke. So weit, so gut. Auto weg: Nicht so gut; sie weg: gut. Also ausgeglichen.

Was folgte, war wohl das, was Telefonterror genannt wird. Buchstäblich alle zwei bis drei Minuten klingelte das Telefon. Entweder wurde gleich wieder aufgelegt, oder es folgten „Wiedervereinigungswünsche“.
Als ich einem meiner Schüler aus der mittleren Führungsebene bei der Telekom die Misere schilderte und ihm um Rat betreffs Fangschaltung fragte, riet er mir davon ab (ich weiß nicht mehr, aus welchen Gründen). Er empfahl mir einen ISDN-Monitor, der die Möglichkeit bot, Telefonnummern bei Anruf auf „besetzt“ zu schalten (da die Anrufrückverfolgung damals noch illegal war, besorgte ich mir das Programm dazu in der Schweiz). Wirkte eine Zeitlang, die Anrufe wurden allerdings nach einiger Zeit – Anruf bei Unterdrückung der Nummer – wieder lästig.

So griff ich zum letzten Mittel (die Damen mögen entschuldigen): Erneuter Anruf, am anderen Ende Katja „bla bla bla“. Ich: „Katja, du störst gerade wirklich, [Susi] bläst mir gerade einen“.

Seit nunmehr acht Jahren kein Anruf mehr.

Ist schon einige Monate her ...

Eine Schülerin – Medizinstudentin in München – weiß nicht, was sie machen soll: Seit Monaten verfolgt sie ein Typ. Er sitzt auf der Bank vor der Uni, steht – jeweils ganz zufällig – vor ihrem Wohnungseingang, steigt in den gleichen Bus, usw., usf.. Während dieser „Zusammentreffen“ starrt er sie an, ohne etwas zu sagen. Er belästigt sie weder durch Worte, noch durch Taten.
Auf meine Frage, ob sie ihn als Eingeborener oder Ausländer einordnen würde, „Eingeborener“.

Kurzes Überlegen, dann:

Ich gehe mit meiner Schülerin ihren gewohnten Weg zur Uni. Tatsächlich: „Er“ sitzt da, geschätzt achtundzwanzig bis dreißig Jahre alt. Meine Frage an das Mädchen (so, dass es ihr Stalker hören kann): „Ist das der Typ?“. „Ja“.
Darauf nehme ich die Videokamera, stelle sie auf diesen Mann ein und gehe filmend auf ihn – bis auf etwa zwei Meter – zu. Er steht auf und geht kommentarlos weg.

Die junge Dame hat ihn nie wieder gesehen.

Beide geschilderte Fälle sind real. Beide geschilderten Fälle zeigen, dass „mitleidloses“ Begegnen mit dem Belästiger (deutsch: Stalker) durchaus zum Erfolg führen kann.
 
@stary
Ich bin zwar noch nicht lange hier, lese aber gern und -manchmal- aufmerksam deine Beiträge. Kompliment!
Ein Spontispruch aus meiner Jugend:
Widerstand braucht Phantasie
.
Im Übrigen glaube ich mittlerweile, dass der Leidensdruck beim Threadstarter ungleich größer dem der Frau ist.
 
Sie hat gestern in einer kleinen Gruppe plötzlich angefangen über das Thema zu reden und ich habe diesmal genau hingehört und gezielte Fragen gestellt. Ich bin nun völlig überzeugt davon, dass sie nicht im Geringsten leidet. Es geht ihr gut, es ist alles in Ordnung. Als ich den Thread eröffnet habe, war ich sehr besorgt um sie, nun weiß ich, dass das unnötig war. :) Mag sein, dass sich die Situation "ohne Weiteres nicht in Wohlgefallen auflösen wird". Auch möglich, dass sie irgendwann "den Mann" trifft, und kurzerhand das Spiel beendet. Das traue ich ihr zu.

Obwohl ich vorsichtig war und bin, fällt es mir jetzt schwer noch an meinen eigenen Aussagen festzuhalten. Wie soll ich es umschreiben? Angenommen ich sage euch zu Beginn sie liebt mich, dann schreibt ihr mir, dass sie mich hasst. Dann glaube ich euch zunächst 100%, dass sie mich hasst, doch dann merke ich, trotz großem Misstrauen, dass sie mich schon leiden kann. Ich will damit sagen, so glaubwürdig und nachvollziehbar eure Darstellungen für mich klingen, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Etwas anderes wäre es, wenn ihr mehr als nur meine Worte lesen würdet.

Ja, mein Leidensdruck ist mit Sicherheit größer. Ihr geht es ja bestens, wenn man mal von ein paar organisatorischen Dingen absieht, wie z.B. dass die Eltern mitten in der Nacht vom Stalker angerufen wurden. Ich war derjenige, der die letzten fünf Tage zwischen Sorge, Misstrauen, Unverständnis, Ohnmacht, Resignation und Distanzierung gewandert ist.

Und ja, professionelle Hilfe würde hier auch nicht mehr leisten, da es nicht darum geht, ihr zu helfen, sondern meine Beziehung zu ihr neu zu definieren. Dies ist nun erreicht und damit hat der Thread seinen Zweck völlig erfüllt, wenn auch nicht in der anfangs gedachten Weise :)

Nun bleibt nichts weiter übrig, als meine größte Dankbarkeit dafür auszusprechen. Vor allem Danke Konradin, Danke sorei!

Ich werde den Thread demnächst schließen. Ich würde aber vielleicht, je nach dem was sich noch ergibt, wieder darüber diskutieren wollen, dann aber weil ich das Thema an sich so interessant finde. Denn ich fand es schwierig gestern in der Gruppe über solche Dinge zu reden, wie wir sie hier besprochen haben. Zum einen weil ich nicht vom Fach bin, zum anderen weil uns die Personen alle zu nahe standen. Ich denke mal, dass sich jetzt nichts mehr großartig tun wird. Irgendwie komme ich mir im Augenblick unverwundbar vor, wollen wir hoffen, dass das keine Illusion ist. Denn ich bin leider eher anfällig dafür, in einer Beziehung lieber das zu sehen was ich sehen will, als das was tatsächlich ist.

Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr!

Gruß

FeliX_22
 
... Etwas anderes wäre es, wenn ihr mehr als nur meine Worte lesen würdet...
Das Besondere an den Menschen hier ist, dass sie sowohl Empathie, Lebenserfahrung, Fachwissen, Selbstbewusstsein und eine gehörige Portion gesunden Menschenverstand mitbringen...
Eine sehr explosive Mischung, wie ich besonders in diesem Thread miterleben durfte :)

Wir alle schreiben nicht nur einfach nur Buchstaben und Worte auf der Tastatur,.... es fließt immer sehr viel von der Persönlichkeit und den Gefühlen des Autors mit in die Zeilen... und das kann man spüren, wenn die Sensibilität dafür vorhanden ist.

Ich freue mich vor allem für felix, dem sich der Blick für das Leben und sein Umfeld geschärft hat.
 
....das ist eine wichtige Fähigkeit - meiner bescheidenen Meinung nach - die wir mitbringen
;)

die Fähigkeit zur "rosaroten Brille" ( sehr liebevoll gemeint)oder auch zur positiven Unterstellung....

im besten Fall bleibt diese Fähigkeit erhalten.

@Felix: das kann also wiedermal sowohl/als auch sein, eine Schwäche UND eine Stärke.


Schwierig nur dann, wenn das "Rosa" ZU stark abweicht (zB in Richtung Idealisierung/aufs Podest stellen), und der "Fall" aus der Idealhöhe dann zu hart wird...
 
Das Besondere an den Menschen hier ist, dass sie sowohl Empathie, Lebenserfahrung, Fachwissen, Selbstbewusstsein und eine gehörige Portion gesunden Menschenverstand mitbringen...
Zumindest bei der Empathie muss ich mich ausklingen, denn meine Empathie Menschen gegenüber ist ausschliesslich intellektueller Natur (zu gefühlter Empathe bin ich nicht fähig). Ich bin eben durch und durch ein Kopfmensch und meine mangelnde Empathie zwingt mich, ganz genau hinzuhören und hinzuschauen. Da kann ich mir auch kein Wunschdenken leisten.

Schön, wenn meine Beobachtungen und deren Ableitungen auch von Menschen mit Empathie geteilt werden. Das freut mich ungemein.

@StaryWojownik: Nein, ich glaube kaum. Eben genau deswegen bin ich absolut beziehungsunfähig. Selbst dazu bin ich zu neutral. Empathie ist mir keineswegs fremd, allerdings eher in anderen Zusammenhängen. Aber ich wollte nicht zu sehr von eigentlichen Thema abschweifen.

Ich finde es gut, daß der Thread seinen Zweck erfüllt hat und daß er somit eigentlich geschlossen werden könnte. Aber die Thematik als solche ist keineswegs uninteressant und verfügt über eine enorme Anzahl Facetten. Da würde ich doch gern mitdiskutieren.
 
Ich bin eben durch und durch ein Kopfmensch und meine mangelnde Empathie zwingt mich, ganz genau hinzuhören und hinzuschauen. Da kann ich mir auch kein Wunschdenken leisten.

da bliebe dann für mich trotz allem die Frage, ob Du in der Tat - beschreibend gemeint - nicht empathiefähig bist (was zb in einem PET-Scan zu sehen wäre, dann würde ein bestimmtes Areal in Deinem Hirn anders reagieren als bei einem Empathie-"Fähigen" Menschen) oder ob Du durchaus Empathiefähig bist, diese aber - egal aus welchem Grund - nicht wahrnimmst, und/oder eben anders verarbeitest.

Und auch wenn Du nicht Empathie-fähig wärst, kann man eine Menge sich durchaus aneignen, erlernen, sich Reaktionen und Zusammenhänge auch "ersatzweise" auf einer mehr rationalen Ebene erarbeiten.

Das kostet in der Tat viel Kraft.


Da liegt dann zB ein Unterschied zwischen Menschen, manchen, dem evtl. eine Fähigkeit fehlt - und Empathie wird da als wichtig erachtet - erkennen, dass etwas fehlt, und gehen einen steinigen Weg, um dafür "Ersatzbahnen" zu schaffen (die nicht identisch sind, aber durchaus in einigen Bezugsrahmen tragfähig) um sozusagen "wir-fähiger" zu werden ("wir" für alle möglichen Formen ven "Beziehungen"), andere sehen darin keine Notwendigkeit und bleiben Ich-bezogen und entwickeln sich - zB - zu Soziopathen.
Oder auch Stalkern.

Nachtrag:
etwas wichtiges vergaß ich zu erwähnen:
Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden letztgenannten Gruppen ist sicher der, dass die einen - wie evtl. Konradin - die Wahrnehmung allein nicht handlungsleitend werden lassen, mithin ihre Wahrnehmung immer wieder versuchen zu ergänzen und nicht "absolut" setzen.
Die andere Gruppe neigt mehr zum "so ist es..." und handelt ohne weitere Ergänzungen.
 
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Kein Problem, ich brauch den Thread nicht zu schließen. Er gehört euch :) Ich bin nicht gut im Mitdiskutieren, vielleicht kann ich aber hier und da was konstruktives beitragen. Ich kann eher dann mitreden, wenn mich etwas direkt betrifft.

Präfix von Frage zu Diskussion geändert.
 
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