"Ich-AG" - Top oder Flop? Diskussion 

  • Ersteller Ersteller kai-ebel
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Man kann halt alles schlecht reden, besonders durch allgemeine Vermutungen.

Ich hab mal ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung:
Ein ehemaliger Nachbar von mir hat während seiner langjährigen Arbeitslosigkeit durch Wohnungrenovierungen (Schwarzarbeit !!!) seinen Lebensstandart hochgeschraubt. Er hätte sich zwar gerne selbständig gemacht, aber das ging ja nicht. Bei Einführung der Ich-AG hat er natürlich die Chance genutzt. Seine Firma besteht seid Anbeginn.
Dadurch gibts einen Arbeitslosen (Gesetzessünder) weniger, der jetzt Steuern zahlt und niemand auf der Tasche liegt. Andere Handwerker verlieren durch ihn keine Aufträge, da er ja jahrelang die Aufträge eh schon schwarz erledigt hatte.
Ein paar Fälle wurden mal in einem Fernsehbericht gezeigt - auch bei denen scheint es gut zu klappen. (Zum Beispiel einen der mit einer Gulaschkanone durch die Lande zieht und Eintopf verkauft)

Jetzt wäre es mal interessant wenn die Pessimisten auch mal ein Beispiel das sie kennen bringen könnten, und nicht nur so Sprüche wie: Das klappt ja eh nicht.

mfg
Werner
 
Moskito schrieb:
Man kann halt alles schlecht reden, besonders durch allgemeine Vermutungen.

Jetzt wäre es mal interessant wenn die Pessimisten auch mal ein Beispiel das sie kennen bringen könnten, und nicht nur so Sprüche wie: Das klappt ja eh nicht.

Lieber Moskito, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich wohne im Nordosten von Brandenburg,direkt an der polnischen Grenze einer Gegend mit 20-28% Arbeitslosigkeit.
Dann lese ich in der Zeitung, Herr Meier, Herr Müller und Herr Kowalski aus ... haben je eine Ich-AG gegründet und vermitteln kostengünstig Waren aus Polen, ähnlich Preispiraten u.a. . Alle 3 sind superoptimistisch.
Und jetzt kommt das Problem: Wie bekomme ich Kunden?
Antwort: durch Werbung. Aber: Werbung kostet Geld! Und Geld für Werbung ist nicht da, weil vorher arbeitslos.
Nach 3 Monaten war das Büro wieder geschlossen. :rolleyes:

Weil ein bis zum Ende durchdachtes Konzept fehlt.

Das wirkliche Problem bei den Ich-AG´s ist doch folgendes:
Die Ich-AG Gründer werden in einer Schnellbesohlung fit gemacht in Buchhaltung, Betriebswirtschaft und Marketing. So richtig haben sie es aber nicht verstanden und springen ins kalte Wasser. Das das scheitern muß, ist doch klar. Das Hauptproblem sind auch finanzielle Rücklagen.

Denk mal drüber nach. :rolleyes:

stecs
 
durch die ich Age könntem sogar neue Schwarzarbeitsplätze entstehen weil eine ich age nicht ohne billige Arbeitsplätz groß wird.und Schwarzarbeiter sind nu mal billige Arbeitsplätze.
 
Ich finde die ich-ag halb gut und halb schlecht denn einerseits schaffen es welche aber andere dafür nicht. Im endeffekt bin ich dagegen da ja nur wenige es dauerhaft schaffen somit die die es nicht geschafft haben den staat nur unnützige weitere kosten ""aufgebrummt"" haben.
 
Nö, die ich AG ist völliger blödsinn in meinen Augen.
wie soll man mit 500EUR ein Geschäft gründen können? Das sind allein schon die abgaben für die KK Versicherung. Heute etwas aufzumachen (und gerade im Medienbereich) ist riskanter denje.

Guckt euch doch selbst mal Ebay an mit 10.000´en ich ag´lern.
Kannste alles vergessen. Die kämpfen da schon wegen einem cent rum.

Ne sorry. Ich ag nur wenn man denen auch ein Projekt vorlegt und nicht jedem belibigen Hans und Frans freigeben dafür!!! :depp:
 
Die durch die Ich AG neugeregelte Förderung der beruflichen Selbstständigkeit von Personen, die im Moment arbeitslos sind stellt eine große Erweiterung der Konzepte im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit dar. Wie bei allen kontroversen Diskussionen allerdings haben auch die Beteiligten an der Diskussion um die Ich AG die Angewohnheit, die Sachlage zu extrem oder einseitig darzulegen.

Cheers, M.Li
 
Finde die ICH AG TOP , kommt aber auch an wie man das macht , und ins leben ruft , was man draus macht sozusagen . Wenn mans nicht verhaut und gut plannt kann es sogar sein nach mit großen geld umsätze zu machen aber das ist natürlich harte arbeit und vorallem die arbeitslos sind aber creativ sind und gute firmen ideen haben für die wäre das sehr gut geeignet , ist jetzt meine persönliche meinung .
 
die idee der ich-ag ist gut, nur leider haperts an der umsetzung - wie so vieles in letzter zeit... und ganz klar: die kosten explodieren, da niemand mit so einer hohen zahl an existenzgründungen gerechnet hat.
 
Also ich finde es gut, aus dem Grund, weil Leute die eine Idee haben, können damit Programm machen und eine eigene Firma gründen.
In den Augen der CDU ist das Projekt gescheitert, aus dem Grund wollen die das Abschlaffen, wenn sie an die "Macht" kämen. Ich hoffe mal, dass das nicht der Fall sein wird. Die CDU wird derzeit auch keine bessere Politik machen können, aber das kommt jetzt schon zu weit vom Thema ab.
 
Also die Grundidee ist sicher nicht schlecht, aber durch diese Ich Ag haben viele Leute ne Firma eröffent, die im Grund viel zu wenig Ahnung davon haben, und darum 2 Monate später Insolvenz angemeldet haben! :(
 
Poweramd schrieb:
haben viele Leute ne Firma eröffent, die im Grund viel zu wenig Ahnung davon haben
So einfach ist es auch wieder nicht...
Bevor du da ne Förderung bekommst wird alles erst mal auf Herz und Nieren geprüft. Ob das Konzept paßt, obs langfristig Erfolg haben könnte, ob Du überhaupt Ahnung davon hast und obs da nicht schon zuviele in Deiner Region gibt.
Selbstverständlichauch, ob die Finanzierung langfristig gesichert ist damit sichs trägt ;)
 
jop finde die Ich AG auch ne gute angelegenheit .
Man kann wieder auf die beine kommen das ist eine tolle chance für viele :)
 
Infos zur Ich-AG findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/ICH-AG
Außerdem sollten die Arbeitsagenturen in dieser Richtung Beratungsleistung anbieten. Jeder kann sich, wenn er sich bei der Arbeitsagentur meldet, zu diesem Thema informieren. Allerdings kann man eine Existenzgründung mit einer Ich-AG nur dann gefördert bekommen, wenn man tatsächlich auch Arbeitslosengeld bezieht...

An KK und sonstigen Kosten gehen im Monat etwa 250 EUR weg. Verbleiben im ersten Jahr monatl. ca. 350 EUR. Ähnlich hoch ist auch die Regelleistung beim Arbeitslosengeld-II.

Also ich finde die Ich-AG gut, weil Menschen so die Chance bekommen, ihre Tätigkeit, die Sie momentan (illegal) schon ausüben, endlich legalisieren können und die Zeiten später auch bei der Rente berücksichtigt werden.

Wie gesagt, die Arbeitsagenturen bieten Beratung zu diesem Thema an, und dann sollte man dieses Angebot auch nutzen.
 
@ GruenBaer
ich AG´s sind aber ein ziemlicher Flopp. Mehr Unterstützung würde es einfacher machen das die Unternehmen :flag: auch länger als 1Jahr überleben

MOD-HINWEIS: keine komplettzitate des vorangegangenen posts! duplex
 
Also ich find die Ich AG's eigentlich scho gut, aber nur wenn se au funktionieren und verwendet werden, wie se au verwendet werden sollen.

greetz Pr!nZ Pold!
 
finde die ich-ag schon sinnvoll. man müsste die ganze sache anders aufziehen. so hat das im moment keine sinnvolle zukunft.

greetz
jackson
 
Eine "Ich-AG" ist natürlich sinnvoll ,nur würde ich es umbennen , denn so hört es sich so an , als wenn nur trottel swoas machen würden
 
Ich finde die "ICH-AG" (so dämlich/falsch die Bezeichnung auch sein mag) absolut in Ordnung. Ich kenne hochqualifizierte Leute die trotzdem arbeitslos wurden und sehr schwere Zeiten durchgemacht haben. Der Kerl den ich kenne hat sich beworben, noch und nöcher, hat alles nüscht gebracht. Wenn de fakto keine Arbeit da ist dann kann man sich bewerben bis man grün wird, man wird ncihts bekommen!
Die "Agentur für Arbeit" kann man, wenn man wirklich auf selbige angewiesen ist, absolut in die Tonne kloppen. Hilfe kann man von denen nicht erwarten, das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche!
Also warum soll man den Leuten nicht die Freiheit lassen etwas auf die Beine zu stellen. Es ist klar das es sicher viele Mitläufer gibt die sich einfach mal nur so selbstständig gemacht haben (frag mich nur wie denn die Prüfungen sind schon recht umfangreich) aber die werden scheitern (oder sind es schon)!
Die anderen, die wirklich ein gutes Konzept/Idee haben/hatten, werden auf die Beine kommen und hoffentlich besser leben können als davor als "Arbeitsloser"!
Sollte die CDU die Förderung der Ich-AG`s einfach so einstellen, werden viele, die am Anfang ihrer Selbstständigkeit sind und noch auf recht wackeligen Beinen stehen, ins Netz zurückfallen und das grausame Spiel fängt von vorne an... :depp:
 
Jo die Ich-AG ist absolut in Ordnung. Das ist endlich mal eine gute Sache den Menschen Hoffnung zu geben zurueck in die Arbeitswelt zu kommen. Auch wenn viele laut schreien wie teuer diese Reform war...
 
Die ICH-AG, eröffnet vielen leuten, neue Chancen.
Und ist somit auch was nützliches.
Doch auch oft werden diese Angebote ausgenutzt.
Ich fände es eigentlich besser, wenn man mal wieder mehr Arbeitsplätze schaffen würde.
Denn wenn jeder vorsich hin Arbeitet, kommt auch nichts gescheites raus.
 
actionjackson schrieb:
finde die ich-ag schon sinnvoll. man müsste die ganze sache anders aufziehen. so hat das im moment keine sinnvolle zukunft.
...
Kritik ist schön und gut, aber erläutere mal, was du unter 'anders aufziehen' denn meinst!
 
find ich-ags auch gut, sind eine chance für jeden, der alleine was anfangen möchte und sich vorher nicht traute, alleine schon wegen der finanziellen belastung
 
@ ollum

die finanzielle belastung hat man nach wie vor immer noch. du bekommst am anfang nur eine finanz-spritze, damit du den start ein bisschen einfacher hast. aber glaub ja nicht, dass dies dann reicht. du solltest keine ich-ag aufmachen, wenn du kein geld hast.

duplex
 
Ich_AGs sind der absolute Flop. Immer mehr melden sich wieder arbeitslos und nutzen diese Möglichkeit, um an Geld zu kommen nur aus...

CDU hat ja schon gesagt, dass sie es wieder abschaffen werden ;)

MFG
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten