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Jonathan Stroud
Jonathan Stroud (* 27. Oktober 1970 in Bedford, England) ist ein britischer Schriftsteller und Autor phantastischer Literatur. Er schreibt vornehmlich Kinder- und Jugendbücher.
Bereits in jungen Jahren begann Jonathan Stroud Geschichten zu schreiben und auch selbst zu illustrieren. Nach einem Studium der Englischen Literatur an der Universität von York verfolgte er zunächst eine Karriere im Verlagswesen, wo er in London als Lektor und Herausgeber von Sachbüchern für Kinder arbeitete. Parallel dazu arbeitete er an eigenen schriftstellerischen Werken. Seine erste Veröffentlichung war das Buch Buried Fire im Jahr 1999. Er gab 2001 seine Arbeit als Lektor auf und widmet sich seitdem komplett dem Schreiben von Büchern. Heute lebt Stroud zusammen mit seiner Frau Gina, einer Grafikerin, die auch Kinderbücher illustriert und den gemeinsamen Kindern Isabelle, Arthur und Louis in St Albans in Hertfordshire in der Nähe Londons.
Jonathan Stroud wurde am 24. September 2006 der CORINE-Buchpreis in der Sparte „Jugendbuch“ im Rahmen einer TV-Gala in München verliehen. Der Internationale Buchpreis wird seit 2001 alljährlich an Autoren für herausragende schriftstellerische Leistungen und deren Anerkennung beim Publikum vergeben. Ausgezeichnet wurde der abschließende Band der Bartimäus-Trilogie Die Pforte des Magiers. Dasselbe Buch wurde von der Jury der jungen Leser für den Kinderbuchpreis 2007 in der Kategorie „Kinderbuch“ ausgezeichnet. Aus den Begründungen der Jury: „In dieses Buch wächst man hinein und verschmilzt mit der Geschichte. Vom ersten bis zum dritten Band ist eine Steigerung zu spüren. Wie ein Prisma präsentieren sich die liebevoll ausgereiften Charaktere: allen voran der Dschinn Bartimäus, dessen witzige Anmerkungen zu den besten Leseerlebnissen des Buches gehören. Dann Nathanael, der ehrgeizige Zauberlehrling und natürlich die Gewöhnliche Kitty, die, eindrucksvoll beschrieben, den Widerstand gegen die Zauberer leitet. Durch die Perspektivenwechsel erhält die Geschichte etwas Dreidimensionales. Jonathan Stroud beschreibt dieses Szenario mit wunderbarem Sarkasmus und kommt dabei ohne Schwarz/Weißmalerei aus.“
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