Sooo schnell ... hätte ich nicht gedacht
Noch ein paar Info:
Der
Thai Ridgeback (früher: Phu Quoc Ridgeback) und der
Rhodesian Ridgeback sind die einzigen Rassen mit dem sogenannten "ridge" auf dem Rücken.
Der "ridge" bezeichnet einen Haarkamm, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst.
Beim
Thai Ridgeback kommt dieser "ridge" in 8 verschiedenen Formen vor.
Thai Ridgeback gibt es in blau und sehr hell falbfarben, schwarz, rot, vorzugsweise mit schwarzer Maske und Stehohren.
Der
Thai Ridgeback stammt aus dem östlichen Thailand und wurde hauptsächlich im Osten Thailands zur Jagd, aber auch als Wachhund gehalten, er war Begleiter der Fuhrleute. Weil es nur schlechte Transportmöglichkeiten im östlichen Teil [des Landes] gab, kam es nicht zur Vermischung mit anderen Rassen.
Er ist ein Sichtjäger, aufmerksam, schnell und wendig, sehr trittsicher in schwierigstem Gelände und hat ein hervorragendes Sprungvermögen.
Im FCI-Rassestandard, der das Idealbild der Rasse beschreibt, wird der Thai Ridgeback als treuer Familienhund bezeichnet.
Widerristhöhe: Rüde 56 – 61cm, Hündin 51 – 56cm
Gewicht: 23 – 34 kg
Die Erziehungsarbeit erfolgt am besten durch positive Verstärkung. Zwang führt beim Thai zu Meideverhalten. Kadavergehorsam ist dieser Rasse fremd. Die richtige Ausbildungsmethode vorausgesetzt, ist der Thai ein Tausendsassa. Außer einer Schlittenhund- und Schutzhundausbildung ist so ziemlich alles mit ihm möglich.
Der Traumpartner für den Thai ist ein aufgeschlossener
lernfreudiger Mensch, der gerne lacht, der konsequent erwünschtes Verhalten sieht und auch lobt. Ein aufmerksamer Mensch, der es versteht, seinen Hund positiv zu motivieren, wird im Thailand Ridgeback seinen Traumhund finden.
Problemlösungen sind ein Spezialgebiet der Thailand Ridgebacks, die hoch intelligent sind. Nichts langweilt sie mehr als ständige Wiederholungen. Natürlich bringen sie bereitwillig Bällchen, aber wenn man es nach dem vierten Mal immer noch wegwirft – na, dann will man es doch eigentlich gar nicht haben, oder?
Im Unterschied zu den meisten anderen Hunden bellt der Thai sehr selten. Es ist mehr ein Wuffen mit für diese Hundegröße sehr tiefer und wohltönender Stimme. Er verfügt außerdem noch über ein beeindruckendes Reservoir an Lautäußerungen. Dies reicht vom Freudenjodeln zur Begrüßung, über verschiedene Arten, zu winseln, zu grunzen, zu wuffen und zu jaulen – man muss es einfach gehört haben. Der Reichtum an Varianten ist wirklich eindrucksvoll.
Der
Thai Ridgeback wird im Schweizer Kanton Genf auf der Rasseliste der potentiell gefährlichen Hunderassen geführt, die Haltung ist dort verboten.